stillen und kortison?

linak
linak
17.01.2008 | 4 Antworten
ich stille , und habe ein ekzem seit der geburt meiner tochter -am kleinen finger, der hautarzt hat mir eine kortisoncreme verschrieben-da steht aber im beipack-man sollte abstillen-der arzt meinte ich kann die creme ruhig nehmen-was würdet ihr tun, eil abstillen will ich auf keinen fall, lg
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4 Antwort
Creme nicht benutzen
Ich hatte nach der Geburt meiner Tochter ein Innenhandekzem. Weder mein Hausarzt noch der Hautarzt haben mir Kortisoncreme verschrieben. Habe eine Fettsalbe bekommen heißt die. Erst nachdem ich abgestillt habe, habe ich mein Ekzem mit Mometasonsalbe behandelt. Es ist auch fast weg. Kortison geht in die Muttermilch über! Ich an deiner Stelle würde nie Creme solange du stillst nicht nehmen.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 17.01.2008
3 Antwort
stillen und kortison?
Da brauchst du keine Angst haben ich habe seit meinem ersten Lebensjahr Neurodermitis und leider ist es auch mit der Schwangerschaft nicht besser geworden im Gegenteil ich muss dann auch schon mal mit Cortison oder Prednisilon behandeln und stille meinen Kleinen auch . Solange es nur kurzzeitig und nicht großflächig angewand wird gibt es keine Probleme
philip2206_2007
philip2206_2007 | 17.01.2008
2 Antwort
vielen dank
deine antwort hat mir sehr geholfen, lg
linak
linak | 17.01.2008
1 Antwort
brauchst nicht abstillen
Kortison ist in der Stillzeit nicht generell kontraindiziert. Zitat aus "Arzneiverordnung in Schwangerschaft und Stillzeit" Spielmann, Schaefer, 7. Auflage 2006: Für den Säugling ergibt sich kein Risiko durch eine kurz dauernde Hochdosisbehandlung, selbst dann nicht, wenn gleich nach der Injektion gestillt wird. Auch unter länger dauernder Behandlung mit 80 mg/Tag wird mit der Muttermilch nur eine Prednisolonmenge übertragen, die weniger als 10 % der körpereigenen Cortisol-Produktion entspricht. Zu den übrigen Corticoiden liegen keine ausreichend dokumentierten Transferdaten vor. Empfehlung für die Praxis: Prednisolon, Prednison und Methylprednisolon sind Corticoide der Wahl für eine systemische Behandlung in der Stillzeit. Auch hohe Dosen bis 1 g, einmalig oder wenige Tage nacheinander verabreicht, z. B. beim Asthmaanfall oder bei multipler Sklerose, erfordern keine Einschränkung des Stillens. Bei wiederholter Gabe solch hoher Dosen sollte, wenn es sich einrichten lässt, 3-4 Stunden mit dem Stillen gewartet werden. Wirkungsgleiche Mengen der anderen Corticoide sind wahrscheinlich auch verträglich. Die regelmäßige inhalative Anwendung eines Corticoids bei Asthma ist ebenso unbedenklich wie andere lokale Corticoidanwendungen.
silberwoelfin
silberwoelfin | 17.01.2008

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