obstruktives Bronchitis

UNGERBACH
UNGERBACH
13.04.2008 | 9 Antworten
Hallo, mein Sohn hat obstruktives Bronchitis. Wer kann mir über diese Krankheiten etwas erzählen. Danke!
Mamiweb - das Mütterforum

12 Antworten (neue Antworten zuerst)

9 Antwort
Ines 32
hast Du ein Lexikon bei Dir? Meine Kleine hat eine spastische Bronchitis - weiß nicht ob das Ähnlich ist...
cherry292
cherry292 | 13.04.2008
8 Antwort
Konnte ich
helfen??? Liebe Grüße und alles gute für euch
ines32
ines32 | 13.04.2008
7 Antwort
verlauf
Verlauf Durch ständiges Einatmen von Giften kommt es zunächst zu einer einfachen chronischen Bronchitis, die geheilt werden kann. Ist der Betroffene weiterhin Rauch oder anderen Giftstoffen aufgesetzt, geht die chronische Bronchitis in die hier beschriebene chronisch obstruktive Bronchitis über. In fortgeschrittenen Stadien führt dies zu einer dauerhaften Schädigung der Lunge durch ein Lungenemphysem. Über das Lungenemphysem entwickelt sich in den Lungengefäßen ein erhöhter Blutdruck, der letztlich das Herz chronisch schädigt und schwächt . Die häufigsten Komplikationen sind die Infektionen der Bronchien und die Lungenentzündung. Während eine einfache chronische Bronchitis durch Meiden der auslösenden Gifte in kurzer Zeit ausheilen kann, ist bei der chronisch obstruktiven Bronchitis eine vollständige Heilung nicht mehr zu erwarten. Allerdings hilft ein "rauchfreies" Leben in vielen Fällen, das Fortschreiten der Erkrankung aufzuhalten und die Beschwerden erheblich zu lindern. Ein Lungenemphysem ist dann jedoch nicht mehr rückgängig zu machen, weil das Lungengewebe zu stark zerstört ist. Langfristig kann dies auch zu einer Schädigung des Herzens führen.
ines32
ines32 | 13.04.2008
6 Antwort
therapie
Hustenstiller Bei trockenem Reizhusten kann ein Hustenstiller vom Codeintyp oder Noscapin eingenommen werden. Es empfiehlt sich jedoch nur eine kurzfristige Anwendung, weil diese Mittel den Hustenreiz unterdrücken und damit das natürliche und gewollte Abhusten des Schleims, der sich bei zu häufigem Gebrauch der Hustenstiller in den Bronchien festsetzen und letztendlich eine Lungenentzündung auslösen kann. Antibakterielle Therapie Antibiotika sollten dann vom Arzt verschrieben werden, wenn eine Verschlechterung des Allgemeinzustands eingetreten ist und/oder Fieber besteht, verbunden mit grünlich-eitrigem Auswurf. Zum Schutz bei schwereren Stadien der COPD kann auch bei Virus-bedingten Erkältungen ein Antibiotikum eingesetzt werden, um die in der Abwehr geschwächten Bronchien vor einer bakteriellen Infektion zu schützen. Noch wichtiger als bei banalen Infekten ist es bei akuten Infekten im Rahmen einer COPD, vor der Therapie in einer Speichelprobe die Bakterienarten und deren Resistenzen zu bestimmen.
ines32
ines32 | 13.04.2008
5 Antwort
therapie
Menschen, die an der chronischen Bronchitis durch Umweltbelastungen oder Luftverschmutzung leiden, ist nur ein Ortswechsel und Arbeitsplatzwechsel in ein Gebiet mit sauberer Atemluft anzuraten. Ein Urlaub am Meer oder in den Bergen bringt kurzfristig Erleichterung. Medikamentöse Therapie Bronchodilatatoren Um die Atemnot zu lindern und somit die Leistungsfähigkeit zu verbessern, können bronchienerweiternde Medikamente verabreicht werden, so genannte Bronchodilatatoren. Diese gibt es in Sprayform . Schleimlösende Mittel Schleimlösende Medikamente haben auf den Krankheitsverlauf keine direkte Wirkung. Sie lindern jedoch die Symptome bei akuten Infekten und massiver Schleimbildung. Kortison Die Behandlung einer schweren chronisch obstruktiven Bronchitis mit einem inhalativen Kortison ist sehr effektiv, um Entzündungen der Bronchialschleimhaut zu lindern. Das inhalative Kortison gehört bei mittelschweren bis schweren COPD-Erkrankungen heute zur Basistherapie.
ines32
ines32 | 13.04.2008
4 Antwort
therapie
Therapie Die chronisch obstruktive Bronchitis ist nicht heilbar, die Symptome können jedoch gelindert und das Fortschreiten der Erkrankung aufgehalten werden. Häufig ist eine lebenslange Therapie notwendig. Die wichtigsten Ziele einer Therapie der chronisch obstruktiven Bronchitis sind: * Symptome lindern sowie die Hustenanfälle vermindern und Fortschreiten der Krankheit aufhalten * Lungenfunktion und damit Lebensqualität verbessern * Komplikationen wie Lungenemphysem und Herzerkrankungen vorbeugen * Sterblichkeitsrate verringern Therapiebegleitende Maßnahmen Steht die Diagnose "chronische Bronchitis" fest, ist es unabdingbar, das Rauchen einzustellen. In den meisten Fällen ist dieser Versuch jedoch vergeblich. Nur wenige Raucher mit einer so genannten Raucherbronchitis hören wirklich mit dem Rauchen auf - trotz aller ernst gemeinten Warnungen, das Krankheitsbild könne sich über eine chronisch obstruktive Bronchitis bis hin zum Bronchialkrebs verschlimmern. Dabei ist ein "rauchfreies" Leben die einzig mögliche Therapie, und der Husten verschwindet in den meisten Fällen bereits vier Wochen nach Beenden des Rauchens.
ines32
ines32 | 13.04.2008
3 Antwort
ursachen
Ursachen Luftverschmutzungen durch z.B. Zigarettenrauch, Staub oder Dämpfe reizen die Schleimhaut und die Hautschicht der Atemwege. Bei ständiger Belastung kommt es hier zu Veränderungen, die in späteren Stadien nicht mehr rückgängig gemacht werden können. Im Anfangsstadium entsteht, meistens durch Rauchen, eine einfache chronische Bronchitis. Wird das Rauchen eingestellt, kann diese innerhalb weniger Wochen ausheilen. Es ist eindeutig nachgewiesen, dass mit der Menge der inhalierten Zigaretten auch das Risiko steigt, infolge einer einfachen chronischen Bronchitis später an einer chronisch obstruktiven Bronchitis zu erkranken. In deutlich geringerem Maß können Staub, Dämpfe und Gase zur Erkrankung beitragen. Besonders gefährdet sind Bergleute und Arbeiter in Betrieben, in welchen sie einer permanent verunreinigten Luft ausgesetzt sind. Im weiteren Verlauf werden durch weitere Reizungen die Flimmerhärchen zerstört und die Schleimhaut der kleinen Lungenbläschen angegriffen. Die Lungenbläschen werden deswegen bei dem Ausatmen zunehmend instabil und fallen in sich zusammen. Die entzündete Bronchialschleimhaut verdickt sich und verengt somit die Luftwege.
ines32
ines32 | 13.04.2008
2 Antwort
Warst Du beim Arzt?
Meine Kleine Bekommt meist SPasmo-Mukosolvan und Singulair
cherry292
cherry292 | 13.04.2008
1 Antwort
symptome
Symptome Die charakteristischen Symptome der chronisch obstruktiven Bronchitis sind die AHA-Symptome: Auswurf, Husten, Atemnot. Husten Patienten, die unter einer chronischen Bronchitis oder einer chronisch obstruktiven Bronchitis leiden, berichten über meist schon längere Zeit anhaltenden Husten. Vor allem morgens nach dem Aufstehen ist der Husten besonders quälend . Auswurf Die chronische Bronchitis und die chronisch obstruktive Bronchitis sind meist von Husten mit starkem Auswurf begleitet, der normalerweise weiß, bei bakteriellen Infekten gelb-grün verfärbt ist. Atemnot Menschen mit einer einfachen chronischen Bronchitis leiden so gut wie nie unter Atemnot. Diese tritt erst auf, wenn die Erkrankung in das Stadium der chronisch obstruktiven Bronchitis übergegangen ist, bei der der Atemwegswiderstand erhöht ist und die Lunge sich schlechter entfalten kann. Die Erkrankung zeichnet sich durch eine fast ständige Atemnot aus, vor allem bei Belastung.
ines32
ines32 | 13.04.2008

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