Rätzelhafter Tod von 3 Frühchen

Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer
04.09.2011 | 5 Antworten
Siegen (dpa) - Drei frühgeborene Kinder sind in einer Siegener Kinderklinik unter rätselhaften Umständen gestorben. Die Frühchen seien innerhalb von zwei Tagen gestorben, erklärte das Klinikum am Sonntag.

Es sei eine «auffälligen Häufung von Todesfällen». Ein Baby ist bereits im Ausland beerdigt, die beiden anderen kleinen Leichen beschlagnahmte die Polizei am Samstag.

Die Säuglinge hätten unterschiedliche Grunderkrankungen gehabt, starben aber «unter einem ähnlich fulminant verlaufenden Krankheitsbild», hieß es in der Mitteilung der Klinik des Deutschen Roten Kreuzes. Das Krankheitsbild habe einen solchen massiven Verlauf genommen habe, dass man kaum noch habe eingreifen können.

Zwei der Kinderleichen wurden am Sonntag in Dortmund obduziert. Ergebnisse lagen nach Angaben der Polizei bis zum Abend nicht vor. Der dritte Säugling sei ein Tag vor dem Tod der zwei anderen Frühchen gestorben und bereits in der Türkei beerdigt worden, sagte der Siegener Oberstaatsanwalt Johannes Daheim der Nachrichtenagentur dpa. Die Todesursache der Frühchen war zunächst völlig unklar. Die Kinder hätten keine gemeinsame Krankheit gehabt und stammten auch nicht aus derselben Familie. «Wir gucken mit Hochdruck, was die Ursache sein könnte», sagte Daheim.

Die Kinderklinik schaltete die Staatsanwaltschaft und das Gesundheitsamt des Kreises Siegen-Wittgenstein (Nordrhein-Westfalen) ein. So wolle man die Todesfälle rasch aufklären.

Die Kinderklinik Siegen ist eine Einrichtung des Roten Kreuzes mit 138 Betten. Nach Klinikangaben behandeln ihre Ärzte jährlich mehr als 6000 Patienten stationär und etwa 40 ambulant. Zu den 700 Mitarbeitern zählen Kinder- und Jugendärzte verschiedener Fachrichtungen, Kinderchirurgen und -anästhesisten, Psychologen, Pflegekräfte und Seelsorger. Frühchen sind Kinder, die vor dem Ende der 37. Schwangerschaftswoche zur Welt kommen. Oft sind sie gesundheitlich instabil.

Vor einem Jahr hatte in Mainz eine verseuchte Infusion zwei Babys das Leben gekostet. Die Quelle der bakteriellen Verunreinigung blieb jedoch unklar, das Verfahren wurde eingestellt. Ein drittes gestorbenes Baby hatte nach Mitteilungen der Staatsanwaltschaft eine Vorerkrankung gehabt, an der es gestorben sei. Der Tod der Babys hatte bundesweit Bestürzung ausgelöst. Insgesamt hatten elf Kinder im August 2010 eine verkeimte Infusion bekommen. Der Tropf brachte damals einem einen Monat alten Jungen und einem neun Monate alten Mädchen den Tod. Die Bakterien waren über eine vermutlich defekte Infusionsflasche in die Lösung geraten.


Unfassbar sowas (tempo) (tempo) (tempo)
Dein Kommentar (bzw. Antwort)
Noch 3000 Zeichen möglich.

5 Antworten (neue Antworten zuerst)

5 Antwort
...
Davon hatte ich noch gar nichts mitbekommen. Ist das traurig!! Krankenhäuser sollte man wohl immer so gut wie immer meiden. Die kleinen haben ja noch gar keine Abwehrkräfte...
sunshine_2102
sunshine_2102 | 04.09.2011
4 Antwort
so viele gefährliche bakterien und viren
wie im krankenhaus gibts nirgends. das wird wohl auch die ursache für diese tragischen tode der frühchen sein.
julchen819
julchen819 | 04.09.2011
3 Antwort
...
Ich hab das vorhin schon im Videotext gelesen, ich finde es unfassbar! Ich denke, dass es sich, wie schon so oft, um irgendwelche Keime handelt, die dafür sorgten, dass die Kleinen ihr Leben nicht leben durften... SCHRECKLICH IST DAS!!!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 04.09.2011
2 Antwort
furchtbar
man denkt man ist sicher aber im gegenteil :(
LeonLuca07
LeonLuca07 | 04.09.2011
1 Antwort
unfassbar traurig
ich weiß schon, warum ich krankenhäuser am liebsten meide. mein opa hatte sich damals auch einen keim im krankenhaus eingefangen und ist daraufhin gestorben. die armen eltern der babys. :-(
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 04.09.2011

Ähnliche Fragen finden

Hier weiterlesen:

haben eure frühchen selbst geatmet?
03.12.2011 | 16 Antworten

In den Fragen suchen


uploading