Vimin D Prophylaxe

Gelöschter Benutzer
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20.06.2010 | 8 Antworten

Der erste Abschnitt dieses Treads ist entnommen und von mir gekürzt von Dr. Friedrich Graf Heilpraktiker und Dr. med.
Dr. Graf bildet Hebammen und Geburtshelfer in Homöopathie aus und wird wegen seiner mit gesundem Menschenverstand vermittelten Kenntnisse sehr geschätzt.
Ich gehe mit vielen Dingen die Dr. Graf schreibt konform weil ich seine Sichtweise als gesund erachte. Entnommen habe ich diese Informationen aus seinem geschriebenen Heft:

„Kritik der Arzneiroutine bei Schwangeren und Kindern“ zu beziehen bei,

Dr, Friedrich Graf
Lütjenburger Strasse 3
24306 Plön


In Deutschland ist es allgemein üblich der Mutter am Entlassungstag zur Vitam- D /Flourprophylaxe im ersten Lebensjahr des Kindes zu raten. Wenn die Mutter in der Schwangerschaft schon gewohnt war täglich Tabletten (z.B. Jod, Eisen, Vitamine) einzunehmen, so soll sie jetzt nicht nachlassen, sich und das Kind zur weiteren Routineeinnahme von Arzneien zu erziehen.

Es gibt nur wenige berechtigte Gründe für Arzneidauereinnahmen allgemein.
Die Mutter ist gegenüber ihrem Kind zunächst sehr genau und macht was man ihr sagt. Denn alle wollen ja nur das „ Beste „ für das Kind.
Einen differenzierten Umgang mit Arznei- und Vorsorgeanwendungen (Vitamin K, D/ Flour) sollte sie in der Schwangerschaft bereits abwägen und entscheiden. Nach der Geburt ist die emotionale Befangenheit gepaart mit Sorgen und Ängsten zu groß, um Mut zum eigenen Weg zu finden.

Vitamin D sollte man aufgrund seiner Wirkung besser Hormon D benennen, da vor der Einnahme von Hormonen mehr Respekt und Vorsicht zu beobachten ist.
Vitamine werden im Allgemeinen positiv zur Gesunderhaltung betrachtet. Es ist wenig bekannt, das unterschieden werden muss in wasserlösliche (B, C) und in fettlösliche ( A, D, E, K)
Die wasserlöslichen können gefahrloser überdosiert werden da ein Überschuss ausgeschieden werden kann.
Die Fettlöslichen keinesfalls!
Für die ungewöhnlich hohe Zufuhr an fettlöslichen Vitaminen gibt es im menschlichen Organismus keine schützende Regulation!

Der Mensch muss, um Mangelerkrankungen zu vermeiden, diese Vitamine mit der Nahrung aufnehmen . Eine Mischkost mit Milch- und Eianteilen garantiert eine ausreichende Versorgung in jeder Beziehung .

Ein Mangel an Vitamin D löst Rachitis aus, eine Überdosierung, Arteriosklerose.

Der notwendige Tagesbedarf eines Säuglings liegt bei 200-250 IE/Tag ( internationale Einheiten)
Die Mutter soll aber 500IE am Tag geben. In Lehrbüchern werden 400IE/ Grundbedarf angegeben und 1000IE für Frühgeborene.
Hier sei die Frage gestattet warum man den Bedarf einfach nach oben erhöht?

Natürliche Nahrungsquellen für Vitamin D sind die Leber(besonders von Fisch, Lebertran) Eier, Milch und Pilze. Der Mensch kann nur Vorstufen des Vitamin D selbst herstellen. Hier wird die Mithilfe durch auf die Haut aufgebrachte Sonneneinstrahlung nötig und zwei weitere Umbauvorgänge der Leber und der Niere bevor die körpereigene Hormonaktivität einsetzt.
Über die Niere reguliert der Körper seinen Bedarf aus eigener Herstellung und kann die Vitamin D Bereitstellung in Wachstums- und Stillzeiten auf ein 2-5 faches steigern.

Im ersten Lebensjahr verdreifacht ein Säugling sein Körpergewicht, danach verlangsamt sich die Wachstumskurve kontinuierlich.
Daher liegen die Entwicklungsgefahren durch Vitamin D Mangel im 1. Lebensjahr und besonders im ersten Winter in lichtarmen Regionen.
Ein vollgestillter Säugling erfährt über die Muttermilch die umfassende Versorgung aller Bedürfnisse optimal angepasst an die jeweilige Entwicklungsstufe im ersten Lebensjahr.
Vollständig gestillte Kinder bekommen daher so gut wie nie schwere Rachitiserkrankungen, allenfalls milde Verlaufsformen die frühzeitig erkannt und behoben werden können.
Über die Muttermilch erhält ein Stillkind 150IE-250IE/Tag und muss mit der Mutter regelmäßig an das Tageslicht gebracht werden.
Der tägliche Spaziergang oder der Mittagsschlaf im freien mit Belichtung des Gesichtes reicht in der Regel aus. Es ist aber auch wichtig das Kind „ anzustrahlen“ Es ist zu beobachten das vollgestillte Säuglinge die in harmonischen Familien aufwachsen problemlos gedeihen.
Neben der physischen und psychischen Belichtung bei Vitamin D kommt der körperlichen Bewegung Bedeutung zu.
Je aktiver der Mensch, umso aktiver der Knochenstoffwechsel. Je passiver umso gesteigerter der Knochenabbau.
Der Säugling sollte frühzeitig körperlich und seelisch aktiviert werden.
Babyschwimmen oder auch Babymassage regen den gesunden Stoffwechsel des Kindes an.

Frühzeichen einer drohenden rachitischen Entwicklung können sein:
- feuchte kalte Füße
- Schweiß bei kleinen Anstrengungen besonders im Gesicht, auf Nase oder Stirn, im Nacken beim stillen
- Bewegungsarm, ermüdet leicht, faul, schläfrig
- nervlich übererregbar , schreckt bei kleinen Geräuschen auf, wird ständig wach
- Will nur auf dem Rücken liegen verliert Haare am Hinterkopf, dieser flacht sich ab
- Allgemeine Entwicklungsverzögerung, spätes Zahnen und spätes laufen.

(F. Graf)

Wie oben bereits geschrieben habe ich diese Informationen aus seinem Heft. Es ist sehr schwer als Eltern den „ richtigen „ Weg zu finden. Die schulmedizinische Meinung ist bekannt und so war es mir wichtig euch einmal die andere „ Seite“ vorzustellen.
Es gibt nicht nur eine Wahrheit im Leben wir können nur versuchen unsere zu finden.

LG
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8 Antwort
Danke
Das bestätigt nochmal meine Meinung, die ich mir mittels einiger Bücher und Artikel gebildet habe. Ich gebe auch keine extra Vitamine. Hab zwar von der Ärztin böse Blicke geerntet und die Vitamin D in Ölform, da meine Ausrede die Blähungen meiner Tochter waren, aber ich gebe sie nicht, nur damit sich die Ärzte vor irgendwelchen möglichen Komplikationen schützen können. Es ist eine Schande... Ich halte gar nichts davon, dass die Menschen immer in die Natur eingreifen müssen. Ich stille voll und bei gesunder Ernährung enthält meine Milch alles was mein Kind braucht , um zu gedeihen. Ich werde auch keine Folsäure weiter nehmen. Ich verstehe den Sinn auch nicht. Die Muttermilch enthält doch eh Folsäure. Ok, wenn frau sich von Fastfood ernährt... Übrigens hat meine Kleine auch immer kalte, feuchte Füße. Ich hatte das auch immer als Kind und Teeni. Ich glaube die Füßchen arbeiten im Sommer als Klimaanlage
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 23.06.2010
7 Antwort
@Klaerchen09
Mein Rat...bestell dir das kleine Heft von Dr. Graf meines Wissens kostet das 3€ und du bist bestens informiert. Ich glaube nicht das dein Kind eine Rachitis hat. Doch, Tageslicht reicht, es muss keine Sonne sein. LG
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 20.06.2010
6 Antwort
guter Beitrag
hallo Heviane, danke, dass du dir die Mühe gemacht hast, hier eine andere Sichtweise einzutippen. Ich bin für die Vitamin D Prophylaxe, habe mein Kind 6 Monate vollgestillt. Es gab, wie oben erwähnt die ersten Wochen die doppelte Vit. D Dosis und jetzt täglich 400 i.E. Meine Tochter ist jetzt 8 Monate alt, sie hat noch keinen Zahn, liegt mittlerweile bevorzugt auf dem Bauch, hat aber am Hinterkopf natürlich immernoch keine Haare. Feuchte kalte Füße hat sie auch manchmal Das sind doch keine Krankheitssymptome für ne Rachitis? Sollte ich mir denn jetzt Sorgen machen, weil meine Tochter keine Probleme beim Einschlafen hat? Naja, ich bin da jetzt mal skeptisch. Allerdings weiß ich, dass zur Vitamin D Bildung Tageslicht allein nicht ausreicht, sondern eben direktes Sonnenlicht auf der Haut. Aber vielleicht bin ich da falsch informiert.
Klaerchen09
Klaerchen09 | 20.06.2010
5 Antwort
@DooryFD
Flaschennahrung ist angereichert mit Vitamin D sieh mal auf der Packung nach. LG
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 20.06.2010
4 Antwort
@steven_berlin
Es ist im Orginal "angriffslustiger" geschrieben! ich hatte den Anspruch möglichst wertneutral zu schreiben. LG
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 20.06.2010
3 Antwort
also in der muttermilch is
ja vitamin d, warum kann man das nich auch niedrif dosiert in die pulver milch reinmischen? dann bräuchte keiner mehr die vtamin d tabletten geben, oder? und ebi den regelmäßigen untersucchungen beim arzt kann der doch bestimmt feststellen ob ein vitamin d mangel besteht und dann gegebenenfalls die tabletten verordnen. ich habe schon von vielen müttern gehört die nicht wussten das zu viel vitamin d nich gut is. die haben zb wenn das kind nach der tablette ausgespuckt hatte später noch eine gegeben. ihr arzt hat es in keiner hinsicht erwähnt das man nicht mehr geben darf. lg
DooryFD
DooryFD | 20.06.2010
2 Antwort
Klasse Beitrag!
Und außerdem: Ich selbst wäre auch viel zu faul gewesen dafür. Vielleicht ein wenig zu defensiv - ich hätte es wohl etwas angriffslustiger formuliert. Aber trotzdem: Gibt nicht zu meckern daran. Schade nur, das dies wenige auf dieser Seite zu schätzen werden wissen...
steven_berlin
steven_berlin | 20.06.2010
1 Antwort
sehr interessanter bericht
ich hab im sommer auch kein vitamin d gegeben
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 20.06.2010

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