Nach der Geburt auf mich gestellt

Thatsmeee
Thatsmeee
13.01.2012 | 39 Antworten
Hallo Mamis,
gestern habe eine nicht so schöne Nachricht erhalten, nämlich das mein Schatz nach der Geburt kein Urlaub bekommt :(
Zur Geburt kann er kommen, aber er kann höchstens 2 Tage "blau" machen, weil er sich auf eine wichtige Prüfung vorbereiten muss mit Vorprüfungen usw Dieser Lehrgang läuft 300km weit von mir entfernt (Bundeswehr) und das macht es so kompliziert.
Da ich ambulant entbinden möchte und am gleichen Tag bzw am nächsten Tag nach Hause will, bin ich schnell auf mich gestellt. Hebamme und Kinderarzt sind organisiert, aber es ist mein erstes Kind und ich weiss nicht wirklich was mich erwartet...
Ich habe überlegt mir noch zusätzlich eine Haushaltshilfe ins Haus zu holen. Meine Familie wohnt weit weg und kann mich leider nicht unterstützen :(
Hat jemand von euch damit Erfahrungen gemacht? Wie waren die ersten Tage nach der ( ambulanten) Geburt bei euch, wie ist es gelaufen?
Bin für eure Beiträge dankbar und auch für Ratschläge!

Lieben Gruß Babymädchen und ich (33.ssw)
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39 Antwort
@Heviane + AliceimWunderla + gina87 Ich danke euch, ihr habt mir so aus der Seele gesprochen!! Und ich bin mir auch ganz sicher, das ich für mich und mein Baby die richtige Entscheidung treffe. Wenn irgendwas ist kann ich mich ja auch kurzfristig entscheiden ob ich noch 1 Tag länger bleibe. Aber wie ich mich kenne zieht es mich schnell nach Hause, in mein Bett und auf mein Klo :)) Bin gespannt wie das mit der Haushaltshilfe klappt, der Antrag ist zu mir unterwegs und die Tante von der KK meinte, es wird vorher überprüft ob mir die Leistung zusteht... gut, das können sie ja auch gerne tun. In jedem Fall finde ich die Disskusion sehr spannend und sehr aufschlussreich und bin sehr überrascht über die unterschiedlichen Auffassungen ;)
Thatsmeee
Thatsmeee | 13.01.2012
38 Antwort
@zirkum Öhm! Ich sag nix ohne meinen Alltours! Auch das Knappi ist, selbst bei einer anders gelagerten Geburtshilfe, eine Klinik mit normelem Tagesablauf der eben oft am Bedürfnis der Frau und des Kindes vorbei geht! Aber alles in allem....es gibt Schlimmeres. LG
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 13.01.2012
37 Antwort
AliceimWunderla
AliceimWunderla | 13.01.2012
36 Antwort
@Heviane Hab grad erfahren, dass du das Knappschaftskrankenhaus in Dortmund ja bereits kennst. ;) Ich fands da klasse. Hebamme Stefanie Lasch und Ärztin war Dr. Wallmeier... ;)
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 13.01.2012
35 Antwort
Und ich bekam die ersten Tage täglich Besuch von einer Hebamme... Und mir war klar, dass, obwohl wir fröhlich miteinander plauderten, im Hintergrund nen Katalog abgespult wird und Mutter und Kind hinsichtlich Gesundheits- und Geisteszustand geprüft wurden... Und wohl auch für gut befunden worden sind! Also, ich hab mich im 2. Wochenbett wesentlich sicherer und besser betreut gefühlt, als beim ersten Kind!
AliceimWunderla
AliceimWunderla | 13.01.2012
34 Antwort
So, 2. Kind, 3 Jahre älter... Und eine völlig andere Grundeinstellung. Nicht nur weil man ja alles schon mal gemacht hat. Nee, das stimmt ja eh nicht. Kinder sind sowas von unterschiedlich... Aber halt der Ansatz. Ein Kind zu bekommen ist erstmal was ganz... Selbstverständliches? Natürliches? Reduziert man alles auf das Wesentliche, bleibt ja durchaus was sehr Überschaubares übrig... Ich hab ja nicht nur das Wochenbett für zu Hause geplant, sondern auch die Geburt. Darüber hab ich mir aber ehrlich am wenigsten Sorgen gemacht... Eher darum, ob ich auch alles habe, was ich brauche und wie das so mit dem Stillen wird... Auf Nachfrage bei meiner Hebamme hieß es nur: "Man braucht so wenig... Handtücher hast du doch, oder?" Ja, nicht nur das... Auch Windeln, Feuchttücher, Wickelunterlagen, ne volle Gefriertruhe... Rückblickend kann ich gar nicht beschreiben, wie besonders es ist, wenn das Kind aufeinmal Mitten in der Familie ankommt... Und nicht aus dem KH nach Hause gebracht wird...
AliceimWunderla
AliceimWunderla | 13.01.2012
33 Antwort
ich ggf nich kann und/oder sie gar nich kenne...oder eine ausm kh nehmen zu müssen was ja eh der fall sein wird, wenn freie keine geburten mehr begleiten..schichtwechsel und dann wieder ne neue vor der nase..allein die vorstellung is schon schlimm für mich als ich an dem mo nach hause kam, holte mein mann uns ab, brachte uns noch in die wohnung und verschwan dann zur arbeit..er war zwar späten nachmittag/abend zuhause, aber bis dahin war ich alleine...eltern und schwiegereltern wohnen zwar hier, arbeiten aber alle noch 40std und mehr die woche..ich hatte da auch niemanden..und die hebamme konnt auch nich die ganze zeit da sein.. wär ich total allein gewesen hät ich auch über sowas wie ne haushaltshilfe nachgedacht.so hab ich nur wenig gemacht und am abend durfte dann mein mann ran und den rest machen..besuche wurden auch abgewimmelt..eigentlich kamen nur ab und an mit vorher fragen meine mum oder schwiegermama ma kurz vorbei und fragten ob sie helfen können wenn sie zeit hatten
gina87
gina87 | 13.01.2012
32 Antwort
Mir fehlte damals - und da war ich schon über 30 Jahre alt - das Selbstbewußtsein. Fühlte mich als Mutter wieder total jung, unerfahren und hatte Angst was falsch zu machen... Erst viel später viel mir auf, wie blöd ich war... Ich konnte lange nicht sitzen, nur liegen. Warum zum Teufel hab ich mich und Kind immer ins andere Zimmer zum Wickeln geschleppt, wo ich das Kind doch kaum tragen konnte... Warum hab ich mir nicht ne Wickelunterlage und nen Schwung Windeln, Feuchttücher auf die Couch gelegt und dann im Liegen gewickelt? Nur, weil es hieß: So macht man das aber nicht?
AliceimWunderla
AliceimWunderla | 13.01.2012
31 Antwort
@Heviane Hab mich verschrieben. Ich meinte die Vorteile in den Schatten stellen. Verstehe mich nicht falsch, ich verstehe und respektiere deine Argumentation, aber... ich glaub es liegt echt dran, dass das Krankenhaus, wo ich entbunden habe der Hammer war. Ich würde da supergern das zweite Kind auch noch entbinden, leider werden wir aber dann mit Sicherheit nicht mehr hier in Dortmund wohnen. Ich war zufrieden MIT ALLEM , bin danach dorthin zum Pekip, Babyschwimmen, Elterntreff und Stillgruppe gegangen. Ich hab jetzt nicht berücksichtigt, dass nicht jedes KH so ist.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 13.01.2012
30 Antwort
im gegenteil...einer sagte a der andere b...beim stillen konnte es rabiater kaum zugehen, was mich manches mal fast in tränen ausbrechen ließ..so wie mit mir dabei teilweise geredet wurde, kams mir vor als würd man mich für unfähig und dumm halten mein kind zu stillen...als wärs mir nich schon beschissen genug damit gegangen das es nich klappte..war echt n "tolles" gefühl was einem dabei vermittelt wurde..teilweise kam ich mir vor wie inner abfertigung dabei..10min anlegeversuche öh klappt nich, pump ma ab ich muss zur nächsten frau..danke für die hilfe...pumpe da hat sich fast die ganze station die seinerzeit voll war drum gekloppt....zig zweibettzimmer die alle begelegt waren und nur 2 pumpen...richtig toll...nee du..nie wieder...ich hät am liebsten auch ne hausgeburt, aber die hebamme hier hören alle wegen der hohen kosten auf und machen wenn dann nur noch die kurse..geburten begleiten sie nich mehr allein davor graust es mir schon beim 2.kind irgendne hebamme zu nehmen mit der
gina87
gina87 | 13.01.2012
29 Antwort
frage dazu mal bei deiner kk nach..die können dir genaue auskünfte erteilen und auch deine hebamme..die weiß es ja auch alles..zustehen tut dir eine..wann und wie beantragen musst du dann erfragen..da kenn ich mich nich aus... ich weiß, dass ich beim 2.kind defintiv so schnell wie möglich das kh verlassen werde, wenn alles okay is mit kind und mir...das tamtam wie beim 1.kind tu ich mir nich mehr an..ich fand das da alles anderes als ruhig und erholend..die bettnachbarin kannt ich ausm kurs..haben auch am gleichen abend entbunden..besuchsmenge und zeit gingen..aber der ganze rest..mitm stillen, was nich auf anhieb klappte machte man mich total bekloppt, dauernd kam einer ins zimmer, sei es nun schwester, arzt, putze, essenverteiler oder sonst welche kh mitarbeiter, das ständige aufschreiben wieviel das kind vor und nach ner mahlzeit gewogen hat usw usw...entspannen konnte ich mich jedenfalls nich.do-abend entbunden mo vormittag entlassen...ne hilfe waren die im kh für mich nich
gina87
gina87 | 13.01.2012
28 Antwort
Also... Mal meine ganz subjektiven Eindrücke... 2 Kinder, 2 Geburten... 1. Geburt im KH, furchtbar, 5 Tage vorher und 5 Tage nachher war ich da... Mir wurde erklärt, wie ich was mit meinem Kind zu tun habe. Ich durfte nicht alleine im Zimmer mal ausprobieren, wie es mit dem Stillen klappt. Nein, ich musste alle 4 Std. auf nem Gummiring im Stillzimmer hängen, der gar nicht alle Geburtsverletzungen abpuffern konnte... Kind trank nicht, schrie nur. "Netterweise" wusch und zog man mir das Kind Morgens auch an... Die Praktikanten sollten üben und ich wär ja noch so tappsig auf den Beinen, da wollte man mir helfen... Bin dann mit Milchpumpe und nem unguten Gefühl nach Hause. Meine Nachsorge-Hebamme kam dann erst nach 4 Tagen. Vorher lag ich nicht auf ihrer Route... Äh ja, ... Ich hab dann brav alles so gemacht, wie im Vorbereitungskurs besprochen, z.B. Kind auf Wickelkommode unter Heizstrahler gewickelt... Konnte Kind kaum tragen, Mann war arbeiten... usw...
AliceimWunderla
AliceimWunderla | 13.01.2012
27 Antwort
@Heviane versteh mich nich falsch, wäre es mgl., würd ich auch zu gerne sogar einfach zu hause entbinden! aber wenn ich schon in ne klinik dafür muss, dann bleib ich auch gleich da *g*
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 13.01.2012
26 Antwort
@Monnnie3001 Wie schon geschrieben....jede so wie sie meint! Ich hatte beim 3 Kind eine Haushaltshilfe und fand das genial! Die hätte gerne bis zur Einschulung kommen können! Es liegt an uns in welcher Form und ab wann wir meinen wieder voll und ganz funktionieren zu müssen. Ich finde es traurig wenn wir innerhalb unseres Freundes oder Familienkreises nicht , im Durchschnitt 2 mal im Leben, ein schönes Wochenbett bekommen können was über "Versorgung" hinausgeht! LG
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 13.01.2012
25 Antwort
@Heviane siehste, die meisten probs habe ich im klinikum nicht ^^ es gibt dort kein kinderzimmer...daher is des baby immer bei mir...es gibt nur einzel, auf wunsch doppelzimmer auf der wochenstation... die hebi die mich betreut is die ltd. hebi des kreissaals, hab dadurch also nich erst die eine und dann die auserwählte zuhause... und ausserdem: zuhause umsorgen? feiern lassen? nene, sobald ich wieder daheim bin, is alles wie vorher...haushalt und grosses kind, wird vllt. ein oder 2 tage von meinem mann übernommen, bis er da wieder keine lust drauf hat... wird alles wieder an mir hängen...also da doch lieber bis zur u2 *hotel* ^^
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 13.01.2012
24 Antwort
schau mal im internet auf deiner Krankenkassenseite nach... evtl. findest du da sogar online einen Antrag für Hauswirtschaftshilfe , ansonsten holst du dir ein rezept beim HA und fragst einen Pflegedienst in deiner nähe.. die kümmern sich dann um den Rest...
rudiline
rudiline | 13.01.2012
23 Antwort
@zirkum Das was ich wollte ist, die Nachteile des Krankenhauses mal in den Vordergrund zu stellen. Die "Vorteile" werden bei den Informationsabenden der Klinik und beim gängigen Halbwissen der meisten Leute schon genug propagiert! Ja, ich bin kritisch was die Klinik angeht und noch kritischer wenn man Frauen sagen möchte wo der beste Ort ist um so etwas einmaliges wie ein Wochenbett zu verbringen. Du musst nicht mit mir einer Meinung sein und wenn du meine Argumentation zu krass findest kann ich das verstehen. Aber nach 20 Jahren bin ich es etwas leid immer wieder die andere Seite zu beleuchten. das ist nicht persönlich zu nehmen, ich respektiere jede Entscheidung von Frauen, ich habe meine Kinder auch so bekommen wie ich das für richtig gehalten habe. Aber, die Vorteile wie sie gesehen werden, sind eben auch für manche Nachteile. LG
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 13.01.2012
22 Antwort
@Heviane Wie du das hier verteufelst ist jawohl der Hammer. Hier hat ja niemand gesagt, sie soll unbedingt im KH bleiben. Es hat lediglich Vorteile für sie und es sind nur 2 Tage und keine 3 Monate! Besonders wegen der Unsicherheit und wegen der Unterstüzung! Wie gesagt, mein Kind hat sich beim zweiten Mal, wo ich ihn allein gewickelt habe komplett vollgepinkelt von oben bis unten, alles war nass. Das war für mich total der Schock und und wusste nicht, wie ich ihn jetzt anfassen soll. Mal gesetz dem Fall, sowas passiert zuhause, solche Dinge, wo man einfach total nervös wird und da irgendwo rausmus, sofort, denn es ist ja nass... Stell die Nachteile eines Krankenhauses nicht so in den Schatten. Und niemand nimmt das Krankenhaus als Hotel. Niemand hat es hier länger genutzt, als es ihm zusteht. Ich habe selbst auf eigene Verantwortung nach 2 Tagen gesagt, dass ich gehen will und das bin ich auch, aber komplett ambulant beim ersten Kind und noch dazu ALLEIN? Never!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 13.01.2012
21 Antwort
@ alle Ein Krankenhaus ist kein Hotel, sondern ein Großunternehmen was Management braucht sonst funktioniert das nicht! Ruhe? In einer Klinik? Seit wann? Die Schwestern müssen ihre Arbeit machen und die fängt Morgens um halb 7 an! Unabhängig ob die Frau und das Kind gerade eingeschlafen sind. Die Putzfrau kommt, die Visite, Essen wird auf und abgetragen, wenn man Pech hat, hat die Bettnachbarin schon um 9 den ersten Besuch und um 18 Uhr den letzten! Es gibt Früh-Spät- und Nachtdienstschwestern = ein Problem 3 Meinungen! Wie viel Sicherheit und Ruhe soll es da geben? Die Unsicherheit etwas Falsches zu tun kann ich verstehen aber was?? Ein Kind was sich die Fäuste in den Mund schiebt ist nicht misszuverstehen. Um eine Pampers um den Hintern zu kleben braucht man kein Abitur! Ich weiß ja nicht wie es euch geht aber ich für meinen teil schlafe am liebsten in meinem Bett und gehe am liebsten auf mein Klo! Weder ich noch das Kind ist krank allerdings alle anderen Patienten! Es gibt gesündere Orte als eine Klinik. Die Hebamme ist ansprechbar, eine Haushaltshife macht den Haushalt, die Wäsche, den Einkauf und das kochen . Es geht nicht nur um Versorgung im Wochenbett sondern um Umsorgung! Ich begleite seit 20 Jahren Hausgeburten und wenn Klinikgeburt dann ambulant! Wochenbett hat etwas mit sich feiern lassen zu tun, der Intimität, des sich Kennenlernens , des staunens und nur minimal mit Medizin oder medizinischer Versorgung. Geh deinen Weg, verbringe dein Wochenbett an dem Ort an dem du dich wohlfühlst und nicht dort was alle anderen für sicherer, besser oder praktischer halten. Denk nochmal über Hausgeburt nach, es ist egal ob es dein erstes Kind ist. Die Wehen , die Arbeit und der Weg ist immer gleich! LG
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 13.01.2012
20 Antwort
ich finde da hat Thatsmeee recht ich wusste in dem sinne auch schon vorher zuhause fühle ich mich wohler.. naja das kann sich immer ändern aber ich finde das richtig wenn man unterstützung noch zuhause hat warum solte man nicht nachhause gehen? ich habe mich auch 100000 mal wohler gefühlt. an statt das jede min einer ins zimmer rennt zuhause konnte die tür zu bleiben. außerdem solang es dem kind gut geht ist es doch was tolles aber das solte jeder selbst entscheiden.
bebiehgirL
bebiehgirL | 13.01.2012

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