Wie weit soll man kidds über den tot aufklären

LLMami
LLMami
02.03.2017 | 9 Antworten
Meine sehr geliebte tante ist heute leider bei nem autounfall verstorben. Und meine grosse war dabei als ich es per telefon erfahren habe. Bin danach in tränen ausgebrochen und habe es ihr erzählt was passiert ist. Meine tante wohnte zwar 230 km weg aber wir hatten guten kontakt.
Meine grosse ist 6 und hat dann mit mir geweint. Und ich habe ihr dann erzählt das sie jetzt zu den engeln fliegt und auf uns auf passt.
Ich hoffe ich habe ihr nicht zu viel zugemutet als sie mich da so heulend sah. Kann ich ihr noch irgendwie helfen das besser zu verstehen?? Also mit dem tot meine ich.
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9 Antwort
Danke an alle
LLMami
LLMami | 04.03.2017
8 Antwort
@Maxi2506 Mein Beileid.
Mommy_0809
Mommy_0809 | 03.03.2017
7 Antwort
Ehrlich und altersgerecht beantworten. Mein 7 jähriger wurde nicht gefragt. Er verlor seinen 10 jährigen Bruder vor 3 Monaten plötzlich und unerwartet auf tragische Weise. Er ist mit weinenden Eltern, der Situation und vielen Fragen ungefragt konfrontiert. Kinder gehen ganz anders mit dem Tod um als wir. Das weinen und traurig sein im Umfeld macht ihnen mehr zu schaffen als der Tod selbst. Allerdings darf und muss auch weinen und traurig sein im Beisein der Kinder sein.....nur halt nicht ständig und auf Dauer
Maxi2506
Maxi2506 | 03.03.2017
6 Antwort
Du hast es genau richtig gemacht. Ich arbeite in der Notfallseelsorge und da werden wir oft mit dem Thema konfrontiert. Du siehst am besten wie deine Tochter damit umgeht. Beantworte ihr alle Fragen kindgerecht aber auf jeden Fall wahrheitsgetreu. Zeig ihr dass du traurig bist, denn das gibt ihr das Gefühl es auchs sein zu dürfen. Und das ist das normalste wenn jemand verstorben ist. Beobachte sie wie sie damit in welchem Zeitraum umgeht. Kinder in dem Alter speilen dann auch manchmal Tod und sterben. auc dass solttest du ihr nicht verbieten auch wenns für diech schwer ist, denn auf diese Art versucht sie mit ihren Gefühlen umzugehen. sie begreifbar zu machen und zu verarbeiten. ich wünsche euch mein aufrichtiges Beileid und viel Kraft und die stärke eure Trauer zuzulassen
Sabi77
Sabi77 | 03.03.2017
5 Antwort
es ist immer schlimm , einen geliebten Menschen zu verlieren ...man braucht die Trauer vor den Kindern auch nicht verbergen...und auch Kinder dürfen trauern und sie fassen es unterschiedlich auf....Kinder fragen nach und man sollte sie kindgerecht beantworten....oder sie ignorieren es erst einmal und die Trauer kommt später.... wenn ein Kind ein Elternteil oder eine andere innige Bezugsperson verliert , kann man auch eine professionelle Hilfe zur Trauerverarbeitung in Anspruch nehmen....
130608
130608 | 03.03.2017
4 Antwort
Ps: meine Tochter hat mich deswegen schon sehr sehr oft weinen sehen. Sie weiß das sie uns einfach sehr fehlen und wir so traurig sind weil es einfach tolle Menschen waren. Ich finde es richtig die Trauer nicht zu verbergen.
Mommy_0809
Mommy_0809 | 03.03.2017
3 Antwort
Meine Tochter die Einzelheiten habe ich ausgelassen wobei sie die in der schule erfahren hat. Sie weiß das der Körper unter der Erde ist und die Seele im Himmel. Sie kam damit auch sehr gut klar. Wir sprechen fast täglich von Uhr bzw gibt es einfach viele Erinnerungen. Waren am Grab, Weihnachten und Geburtstag haben wir Kerze Blumen und so ans Haus gelegt und sie bekam als Erinnerung von ihr ein Kuscheltier sowie Kleidung. Bei der Psychologischen Trauer in der Schule wurde gesagt das Kinder unter 10 Jahren den Tod gut verarbeitet . Sie haben das Denken Tod wie wir da noch nicht.
Mommy_0809
Mommy_0809 | 03.03.2017
2 Antwort
Du hast das genau richtig gemacht und mit 6 Jahren verstehen und verarbeiten sie schon viel mehr als wir denken. Unser Großer war auch gerade 6 Jahre als seine geliebte Oma starb, mit der er jeden Nachmittag verbracht hat, da ich bis 18 Uhr gearbeitet habe. Unser Pfarrer hat uns sogar empfohlen, die Kinder mit zur Beerdigung zu nehmen, wenn sie das möchten, denn das Sterben gehört nun einmal zum Leben dazu. Deine Tochter weiß ja, das du deine Tante sehr gern hattest und das du nun natürlich traurig bist, weil sie nicht mehr da ist. Da ist es auch völlig OK, vor und mit dem Kind zu weinen, dafür muss man sich nicht rechtfertigen oder schämen. Unsere Oma ist jetzt ein Stern am Himmel und egal wo wir sind, ob zu Hause, unterwegs oder im Urlaub - sobald unsere Jungs einen Sternenhimmel sehen, stehen sie da, winken und rufen "Hallo Oma!" Das mit dem Buch ist eine gute Idee, wir haben auch eines gekauft nach dem Tod der Oma, und zwar "Abschied von Opa Elefant"
Antje71
Antje71 | 03.03.2017
1 Antwort
Ich persönlich finde, dass man durchaus vor Kindern weinen darf. Der Tod und die damit verbundene und erstmal endgültige Trennung macht ja nunmal auch traurig. Es darf nur nicht den "Beigeschmack" bekommen, dass der Tod ein böses Ungeheuer ist. Lass dich in einer Buchhandlung mal beraten, es gibt sehr gute Bilderbücher zum Thema Sterben.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 02.03.2017

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Kategorie: Familienleben

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