Trauerfall Was mache ich mit meinem Baby?

JasiTobi
JasiTobi
10.01.2014 | 18 Antworten
Gestern ist nach langer Krankheit der Opa meines Mannes verstorben. In einer Woche ist die Beerdigung, zu der ich aber unseren acht Monate alten Sohn ungerne mitnehmen möchte. Meine Eltern würden ihn gerne nehmen, können aber nicht, weil sie selber wegfahren (schon vor langer Zeit gebucht) und mit jedem anderen fremdelt unser Kleiner. Und ich würde gerne mit zur Beerdigung fahren. Mein Bruder kam auf die Idee, dass wir (also der Kleine und ich) uns in der Kapelle ganz hinten hinsetzten, dass, wenn er quackig wird, wir ohne groß Tamtam rausgehen können.
Was meint ihr? Ich war noch nie in so einer Situation...
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18 Antwort
Wir haben uns jetzt dazu entschlossen, ihn mitzunehmen... Außer er ist sehr schlecht drauf wegen Krankheit oder weil er die halbe Nacht nicht geschlafen hat...
JasiTobi
JasiTobi | 12.01.2014
17 Antwort
ich war mit sohnemann auf einer beerdigung als er 3 monate war. habe ihn in ein tragetuch gesteckt und so in die kapelle. stand ganz hinten und wäre zur not raus gegangen wenn er nicht ruhig gewesen wäre.. ich finde : nimm ihn mit ...raus gehen kannste immer
Claudi-G
Claudi-G | 12.01.2014
16 Antwort
Na klar, mach es doch so. Hey, es wird auf dieser Welt gestorben und geboren. Und Opa hätte sich bestimmt nicht geärgert, wenn der amtierende Nachfahre in der Kirche sein "Lied" mitsingt. Das gehört alles zum Leben dazu. Und ein Kinderquaken in einer traurigen Situation kann vielen Menschen ein Hoffnungsschimmer sein!
sommergarten
sommergarten | 11.01.2014
15 Antwort
wenn du gerne hingehen möchtest dann solltest es versuchen. den Kleinen in Buggy rein oder Kinderwagen, hinten hinsetzen und schauen was passiert. rausgehen kannst immer noch und evtl hast auch glück und er verschläft alles.
Sabi77
Sabi77 | 10.01.2014
14 Antwort
Ich würde ihn nicht mitnehmen....und dann zum Kaffee mit ihm nach kommen als mein Vater vor 2, 5Jahren starb ist mein Mann mit Fenchel Kindern Zuhäuse geblieben u zum Kaffee mit ihnen dazu gekommen ich wollte einfach nicht dass meine Kinder mich weinend sehen u nicht wirklich verstehen warum aber das ist jedem seine Entscheidung
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 10.01.2014
13 Antwort
@Maulende-Myrthe ich finde es stört bei der andacht. hinterher beim "leichenschmaus" ist es was anderses, da kann und soll auch gelacht werden. nur zur trauerrede möchte ich an den lieben menschen erinnert werden und etwas in mich gehen. aber gut, im zweifelsfall würde ich da einfach die witwe fragen, was gewünscht ist. kommt von der seite ein okay, spricht nichts dagegen
ostkind
ostkind | 10.01.2014
12 Antwort
Meine Oma ist vor 5, 5 Monaten gestorben. Da war mein kleiner zur Beerdigung 2 Monate alt. Ich hab ihn mitgenommen. War überhaupt kein Problem.
BieneMaya1987
BieneMaya1987 | 10.01.2014
11 Antwort
@ostkind Also, ich finde, "ach wie süß, ach wie niedlich" gerade bei einer Beerdigung schön. Es zeigt nur wieder, dass der eine geht und der andere kommt. Ich würde ein Baby bei einer Beerdigung als aufheiternd empfinden.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 10.01.2014
10 Antwort
Weißt du, einfacher als mit 8 Monaten wird's nicht. Dein Kind läuft noch nicht, braucht daher auch noch nicht so wahnsinnig viel Bewegung, wird vermutlich während der Fahrt schlafen. Ich glaube, ihr macht euch im Vorfeld zu viele Gedanken. Ich würde das Kind einpacken, hinfahren, später beim Kaffee kannst du ihn auf den Boden setzen, sodass er sich bewegen kann. Wenn er in der Kapelle unruhig wird, gehst du zwischendurch raus. Wenn du dabei sein willst, dann findet sich eine Lösung und es ist kein Drama, mit 8 Monaten so eine Fahrt zu machen. Wenn er älter ist und schon läuft oder wer weiß wie viel krabbelt, dann hast du es schwer. Jetzt ist es noch einfach und du kannst ihn im Prinzip überall hin mitnehmen.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 10.01.2014
9 Antwort
achso, das wusste ich leider nicht. wenn es ohnehin mit so einem langen hin- und rückweg verbunden ist, würde ich eher zu hause mit kind bleiben. aber das musst ganz allein du entscheiden, du möchtest dich sicher auch verabschieden. wenn euer kind eher ruhig und umgänglich ist, spricht aber meiner meinung nach auch nicht dagegen, ihn mitzunehmen und wie du bereits meintest, ganz hinten mit ihm sitzen... so zieht er keine aufmerksamkeit auf sich und du kannst schnell bei bedarf mit ihm ohne aufruhr raushuschen.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 10.01.2014
8 Antwort
@mara_olivia Tobi mag Autofahren... Wir fahren aber auch schon 2, 5 Stunden dahin...
JasiTobi
JasiTobi | 10.01.2014
7 Antwort
mag dein kind autofahren? meine oma verstarb vor einigen monate, meine tochter war da auch noch ein baby und sowieso immer am brüllen. habe einen kumpel beauftragt mit meinem baby und meinem auto eine std rumzufahren... als wir aus der kapelle waren, hab ich ihm ne sms geschickt und er kam ruckzuck hergefahren. meine tochter ist sogar beim autofahren eingeschlafen, ohne tamtam, obwohl sie sehr auf mich fixiert ist.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 10.01.2014
6 Antwort
bei uns war es, als der opa meines mannes verstorben is, genauso wie bei ostkind..da war mausi knapp 3 jahre alt und ich wollte sie auch ungern mitnehmen...damit wir uns aber nich gänzlich ausschließen, sind wir zwar mitgefahren, aber waren halt nich bei der Beerdigung und trauerfeier, sondern nur beim anschließenden Kaffee dabei... der Friedhof liegt auf der anderen Straßenseite des hauses einer tante meines mannes und da blieben wir dann während der Beerdigung/Trauerfeier..Kaffee und kuchen gabs dann im Partyraum der tante, der groß genug für die nahen Familienangehörigen und freunde war.. allein der Uhrzeit wegen schon, hät ich mausi da nich mit hinnehmen können, weil die Beerdigung um die Mittagszeit rum fiel und mausi da ohne Mittagsschlaf nur stress gemacht hätte und letztes jahr, als sie 4 war und die Oma dann verstarb, hielten wir es genauso...nur das wir zwei drei stunden nach der Beerdigung, als der Kaffee fast vorbei war und einige trauergäste schon wieder losfuhren, noch zum grab gingen..nur wir 3...da war das grab dann schon zu und die Blumen usw standen schön darum... es sei aber auch erwähnt, das mausi die beiden eigentlich kaum bis gar nich kannte...für regelmäßige besuche wohnten sie einfach zu weit weg, wir konnten beruflich auch nich immer so wie wir gern gewollt hätten usw., und am ende, als mein mann dann öfters mit seiner mutter mal hochfuhr, wollt ich auch nich mehr, weil ich mausi den anblick der beiden im KH ersparen wollte..wir wären wahrscheinlich sowieso nich reingekommen, da beide als sie ins KH kamen, auf der its lagen, wo da nur die engste Familie reindurfte..sprich kinder und in ausnahmen die enkel..
gina87
gina87 | 10.01.2014
5 Antwort
Als der Vater meines Mannes starb bin ich mit unsren 2 kleinen Söhnen zu hause geblieben und bin erst mit zur Trauerfeier gegangen.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 10.01.2014
4 Antwort
nee, ein baby mit zur trauerfeier ist nicht angemessen, schon allein weil es die anderen ablenkt bei mir war es damals genauso, der opa meines partners war verstorben. ich bin mit baby nicht zur trauerfeier, aber anschließend gab es kaffee undkuchen, da war ich dann dabei.
ostkind
ostkind | 10.01.2014
3 Antwort
Erst mal mein Beileid ... Letztes Jahr ist die Oma meines Jüngsten , somit war er ziemlich ruhig und ich habe die ganze Beerdigung mitbekommen. Ich persönlich finde es wichtig das auch die Kleinsten die Chance haben sich nochmal zu verabschieden und nicht ausgeschlossen werden. Lg und viel Kraft für die nächste Zeit Chaotenbande
Chaotenbande
Chaotenbande | 10.01.2014
2 Antwort
ich finde auch, dass es so eine gute Lösung ist. Aufrichtiges Beileid an Euch.
Chrissi1410
Chrissi1410 | 10.01.2014
1 Antwort
Wenn du keine Möglichkeit hast, würde ich das so machen.
sunshine296
sunshine296 | 10.01.2014

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