Verlust der Mutter

Ilonap
Ilonap
15.09.2007 | 16 Antworten
Hab lange überlegt ob ich die Frage hier stelle, aber vielleicht kennt ja jemand so was. Also: Ich, 26, habe letztes Jahr meinen Mutter (nur 56) verloren. Bei ihr wurde im August 2005 ganz viele Formen von Krebs gefunden bzw.ganz viele Stellen waren befallen. Wir hatten zwar nie das Megaverhältnis, trotzdem liebten wir uns. Nach 2 Monaten im heim entschied ich mich sie zu mir zu nehmen. Schliesslich war sie ja noch gut drauf, nur eben bettlägrig. Die Zeit war nicht leicht, da meine mama manchmal ein sehr schwerer Mensch war. im April 2006 starb sie dann. Klingt hart, aber es war besser für sie, da es ihr zum Ende hin saumies ging. Naja uch nahm alles mit Fassung, da in den Monaten immer alles auf mich abgewälzt wurde, von der Pflege über Behördengänge bis hin zur Beerdigung usw. Irgendwie habe ich auch weinen müssen in der Zeit, aber nie so richtig können. Ich musste ja stark bleiben für alle und vorallem für meinen Sohn. Jetzt hatte ich am WOchenende etwas Streit mit meinem Mann, welcher in langen Gesprächen endete. Und er sagte das ich nur noch sehr selten lache und oft traurig bin. Mir war das garnicht so bewusst, aber ich glaub das er Recht hat. Und vermute das die ganze Sache mit meiner Mama und das alles an mir hingen blieb u.a.Schuld daran ist. Kennt jemand sowas oder steckte mal in der gleichen Situation? Wenn ja: Wie kamt ihr aus diesem Loch wieder heraus?
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19 Antworten (neue Antworten zuerst)

16 Antwort
bei mir war es
mein vater und meine oma. zu meiner oma hatte ich zu diesem zeitpunkt irgendwie nicht mehr den richtigen bezug. am 8.4.95 bewundert. es ist schon eigenartig, wie so ein fall einem so aus die bahn werfen kann. würde dir ja auch raten, dir hilfe zu holen, und wenn es nur ist um mit jemanden drüber zu reden, aber ich denke... den rat sollte ich lieber selbst befolgen, denn auch bei mir läuft seelisch nicht alles richtig.
Omen2002
Omen2002 | 15.09.2007
15 Antwort
meine mama (49)habe ich über alles geliebt
ich habe sie letzten 2 jahre vor ihrem tot gepflegtsie war aber so wieder "normal"nur lähmung und das sie depressiv war oft.ich war dann 3 monate im KH wegen schwangerschaftsgestose.10 tage vor der geburt meiner tochter ist sie plötzlich an einem herzinfarkt gestorben.sie ging mir in der kh-zeit eh schon so ab und dann sowas.jedenfalls war es für mich zu unwirklich da ich schwer krank war, die letzten monate sie eh nicht sah bis sie starb und auch nicht zur beerdigung gehen konnte da ich immernoch im kh lag.ich vermisse sie total aber richtig trauern konnte ich bis heute nicht.und sonst habe ich niemanden außer meine schwester und mein bruder.
christina80
christina80 | 15.09.2007
14 Antwort
beide elterteile
habe ich vor 6 jahren verloren durch einen unfall.mir wurde das nachts um 2 von der polizei mitgeteilt.meine eltern waren auf den weg zu mir da ich ne schlimme grippe hatte und gerade das erste mal mutter geworden bin.ich habe mich damal auch um alles gekümmert.um die auflösung und verkauf des hauses um die beisetzung behörden usw.meine geschwister haben einfach nur zugeschaut und mich machen lassen.erst am tag der beerdigung konnte ich weinen..auch heute tue ich das noch weil sie mir oft fehlen.mir hat es geholfen mt nem therapeuten zu reden um das ganze zu verarbeiten.das nennt sich dann trauerarbeit.den die zeit der trauer sollte man sich nehmen.auch als vor drei jahren mein erster starb -seitdem habe ich nen therapeuten zum reden gehe da einmal die woche hin.
Julia
Julia | 15.09.2007
13 Antwort
arztbesuch
naja du gehst halt nur zum arzt..w du ja eh als erstes hin mußt und zwar zum hausarzt du benötigst eine überweisung und er sagt dir auch ob du was zu zahlen mußt was ich icht glaube oder nicht. ich würde an deiner stelle noch nichts verraten denn wenn es dir nichts bringt und du deinen mann schon vorher "hoffnungen machst" ist es traurig wenn es nichts bringt für dich und du abbrichst
mamamia84
mamamia84 | 15.09.2007
12 Antwort
@tinkerbell
Nein du hintergehst ihn garnicht. Ich könnte mir sogar vorstellen, das er es für eine nette Geste hält., selbst mein Grosser weiss das die Frau auf dem Grabstein seine Uroma ist.
Ilonap
Ilonap | 15.09.2007
11 Antwort
@mamamia
Ja, als wir es am anfang gleich erfuhren mit den Worten sie hat noch ein paar Std., tage oder Wochen agieren.
Ilonap
Ilonap | 15.09.2007
10 Antwort
ich kann ihn auch verstehen
und habe ihm nie gesagt, du musst da aber mal hin. Aber meinst du es ist bzw ich hintergehe ihn, wenn ich mal hingehe???? Ich durfte seine Mama leider nie kennen lernen....
tinkerbell
tinkerbell | 15.09.2007
9 Antwort
@tinkerbell
Ich finde das aber nicht schlimm, wenn man nicht auf den Friedhof geht. Ich finde zu einer Beerdigung muss man um denjenigen die Letzte Ehre zu erweisen, aber so muss man nicht auf den Friedhof gehen. Denn, wie gesagt, denken kann man immer an den Menschen und ich sehe mir dann lieber ein Foto an als die triste Urnenwand oder ein Grab. ich kann deinen Mann das verstehen.
Ilonap
Ilonap | 15.09.2007
8 Antwort
genau krankenkasse
ist doch wie wenn du zum Arzt gehst
tinkerbell
tinkerbell | 15.09.2007
7 Antwort
therapie
nein ist keine finanzielle geschichte da die therapein von der kasse bezahlt werden und du mußt es nicht mal deinen mann verraten
mamamia84
mamamia84 | 15.09.2007
6 Antwort
verstorben
kann es sein als du erfahren hast das deine mutter sterben würde dich damit arangiert hst bzw abgefunden hast..jeder hat eine andere art zu trauern manch einer still und leise in sich hin ein andere können dies wiederum zeigen.. aber wenn du schreibst kaum noch lachst und so ist es schon sehr depressiv eingefahren.ich kann mich tinkerbell nur anschließen du solltest dir jemanden nehmen mit dem du reden kannst jemanden proofessionelles
mamamia84
mamamia84 | 15.09.2007
5 Antwort
@tinkerbell
Danke, das tut gut. Ja über professionelle Hilfe dachte ich schon nach, aber 1.ist das ne finanzielle Sache und 2. wüsste ich nicht wie mein Mann drauf reagiert wenn ich sage das ich mir Hilfe holen möchte. Ich werde gern mal auf dein Angebot zurückkommen. Danke.
Ilonap
Ilonap | 15.09.2007
4 Antwort
Friedhof
Mein Mann hat 98 seine Mama verloren und er war seit der Beerdigung nicht mehr auf dem Friedhof, er sagt er kann es nicht....
tinkerbell
tinkerbell | 15.09.2007
3 Antwort
@mamamia
Das tut mir leid für dich. Also das du ihn gefunden hast war wahrscheinlich das Schlimmste an der ganzen Sache. Mein Vater und meine Schwester, wenn wir zusammen sind, reden fast nie über Mama. Ich tu das eben schon. Letztes jahr Weihnachten waren wir zu dritt auf dem Friedhof
Ilonap
Ilonap | 15.09.2007
2 Antwort
och mensch
ich kann das in keinster weise nachfühlen, ich habe noch Mama und Papa. ABER, ich will dich mal ganz feste in den Arm nehmen, und dir sagen, wie leid mir das tut. Ich kann mir selber oder will mir selber nicht vorstellen, wie das ist...... Hast du dir mal überlegt dir Hilfe von nem Profi zu holen????? Mit dem du mal drüber sprichst. Ich meine zum Glück leben wir in einer Zeit, wo man nicht mehr schief angeschaut wird, wenn man sich Hilfe beim Psychlogen holt. Ich wünsche dir ganz ganz viel Kraft, und biete mich gerne als Kummerkasten an....
tinkerbell
tinkerbell | 15.09.2007
1 Antwort
mama nicht aber papa
mein vater nahm sich am 31.oktober in der nacht zum 01.11.98 das leben und ich war da erst 14jahre alt.ich fand ihn und ich hab sehr lange gebraucht um den verlust zu überwinden.ich glaub es waren an der 4 jahre aber nur an bestimmten tagen die uns was in der familie bedeuteten ansonsten hatte ich ja freunde und schule und meine erste große liebe wo ich mich gut ablenken konnte
mamamia84
mamamia84 | 15.09.2007

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