verzweiflung

anni143
anni143
27.07.2017 | 17 Antworten
hallo ihr lieben,
ich weiß einfach nicht mehr was ich machen soll.
mein sohn wird jetzt in 3 monaten 3 jahre und hört null auf das was man ihm sagt . und das schon seehr lange....
ich weiß i-wann ist diese Phase auch vorüber.

heute z.b. als ich ihn vom kiga abgeholt hatte meinte ich zu ihm er solle jetzt zu mir kommen damit wir nach hause kommen zum essen ... darauf hin kam ein deutliches NEIN ....
ja klar ich würde auch lieber in der Pfütze spielen als in Fahrrad Anhänger zu steigen.
hab ihn auch ein bisschen spielen lassen da er ja Gummistiefel an hatte ....
nachdem ich gefühlt zum tausendsten mal gesagt hatte das er jetzt in den Anhänger soll hab ich dann mal gesagt gut dann geh ich jetzt alleine nach hause und tschüs. darauf hin hat er auch tschüs gesagt .
na gut dann stell ich mich mal so hin das er mich nicht sieht und beobachte ihn was er dann macht...dacht ich mir so.
NICHTS!!!
ich stand da ne Dreiviertelstunde und er hat seelenruhig gespielt
bis er dann anfing Slalom zwischen den parkenden Autos zu laufen ...
da bin ich dann zu ihm hin.. bzw wollte...
er rennt dann ja immer weg.
da hatte ich ihn dann etwas lauter zu verstehen gegeben das ich möchte das er jetzt zu mir kommt ! hat wohl gefruchtet dann hab ich ihn in den hänger gesetzt mich zu ihm runter gehockt und ihn gefragt ob es ihm nix ausmache alleine zu sein !? er so NEIN !!
na gut was soll ich jetzt darauf antworten bin mit meinem Latein am ende ....
will er mich nicht verstehen ?
versteht er mich wirklich nicht ?
hört er schlecht ? ist das wirklich so oder nur eine Trotzphasen Sache ???
kann ich ihn durch i-welche tricks umstimmen ?
muss ich das beim Arzt absprechen ???
ich hab kein plan mehr :(
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17 Antworten (neue Antworten zuerst)

17 Antwort
Huhu! Also, zum einen mach ich gerade das selbe durch mit meinem. Ich habe hier vor kurzem schon gepostet deswegen und jetzt läuft es seit zwei tagen wieder deutlich besser. Tatsächlich versuche ich jetzt ruhig zu bleiben, ihm kurz sagen was ich möchte und was nicht und auf weitere Diskussionen lass ich mich nicht mehr ein. Hört er nicht, sorge ich eben dafür dass es gemacht wird und ich drohe nach Möglichkeit auch keine konsequenzen mehr an, die ich nicht einhalten kann/ würde. Also, ich bin zwar auch noch mitten im prozess und es sind letztendlich nur Kleinigkeiten, aber ich denke konsequenz ist tatsächlich das Schlüsselwort. Ich bin zwar immer noch bei einigen Sachen lockerer als andere, aber ich versuche für meinen sohn jetzt berechenbarer zu werden und nur selten, dann aber unumstößlich neun zu sagen. Wie gesagt, es ist schon etwas besser geworden und manchmal muss man halt seine Einstellung/ Erziehung ewas überdenken. Dennoch sind Kinder in dem alter eben mitten in der Trotzphase und können oft noch gar nicht so wie wir wollen. Dann ist eine Schnecke so spannend, dass sie einfach nicht mehr empfänglich sind für "Kommandos" von mutti. Die Konzenzration und Aufmerksamkeit gilt in dem Moment der Schnecke. Da wirklich Blick- und Körperkontakt aufnehmen und wenn die Aufmerksamkeit dir gilt sagen was du möchtest. Das andere ist das mit dem Warten. Warum dunda echt eine dreiviertel stunde stehst nur um zu gucken, leuchtet mir nicht ein. Du sagtest ihm doch dass ihr was essen wollt oder so. Warum hast du nicht die geduld und zeit ihn da noch kurz spielen zu lassen meiner macht richtig alarm wenn ich ihn mal einfange und wegtrage. Du klingst sehr strikt in deinen Vorstellungen wie Erziehung auszusehen und kinder zu sein haben. Ih ertappe mich selbst oft dabei, wie ich dinge erwarte, ohne mal das alter meines sohnes zu berücksichtigen. Sie sind eben noch klein und leider oft stur. Was ich mir jetzt aus dem forum rausgenommen habe ist: nicht so viel rumeiern, machen und klar sein. Liebe Grüße und noch viel Durchhaltevermögen...
Weidenkaetzchen
Weidenkaetzchen | 28.07.2017
16 Antwort
Glückwunsch! Du hast ein pupsgesundes und willensstarkes Kind! Ich würde aber auch schneller Konsequenzen folgen lassen. Fast eine Stunde da stehen, um zu beobachten was er macht - Nein! Geht gar nicht! So zeigst Du ihm nur: "Okay, dann spiel ruhig weiter." Er hat doch dann nur gelernt: Ich mache einfach weiter und keiner stört mich dabei. Du hast ja gesehen, daß es dann auch irgendwann eskalierte, indem er zwischen den Autos rumrannte. Wenn es heißt, nach Hause gehen, dann geht es auch nach Hause! Er ist natürlich jetzt in dem Alter, wo die Kids ihren eigenen Willen entdecken und diesen auch versuchen, durchzusetzen und dann auch die Grenzen austesten. Aber Du bist die Mama und machst die Ansage! Wenn es heißt, es geht zum Essen nach Hause, dann ist das so! Punkt! Klingt hart, aber nur so lernt er Grenzen einzuhalten. Wenn er nicht hören will, einfach packen und z.B. ab ins Auto oder nach Hause. Egal ob man auf dem Spielplatz ist oder ähnliches. Zuhause gibt´s dann aber auch keine weiteren Vergünstigungen wie z.B. Fernsehen oder ähnliches. Umgekehrt aber auch gutes Verhalten loben. Wenn er lieb ist, auch hört und sich vernünftig benimmt, dann gibt´s auch mal eine kleine Belohnung .
babyemily1
babyemily1 | 28.07.2017
15 Antwort
anni...klar bist Du nicht weggefahren , das habe ich gelesen...und ich habe ja geschrieben , man sollte nur Konsequenzen ankündigen , die man einhalten kann....und da man bei einem 3jährigen Kind nicht einfach davon fahren kann... wurde die angekündigte Konsequenz auch nicht durchgezogen...
130608
130608 | 28.07.2017
14 Antwort
Hallo Anni, versuchst Du es mal so? Dann wäre ich schon gespannt, wie es bei euch weiter geht. ;-) Wünsche Dir noch gute Nerven!
Schnurpselpurps
Schnurpselpurps | 28.07.2017
13 Antwort
@anni143 Ich bin überhaupt nicht auf das Weggehen eingegangen. Du warst doch da. Hast Du was verwechselt.
Schnurpselpurps
Schnurpselpurps | 28.07.2017
12 Antwort
@anni143 Manche gehen von der Trotzphase direkt in die Pupertät. Ein Jahr Trotzphase ist noch nicht lang. Es kommt auch die Zeit, wo du mit Logik weiter kommst, aber dafür ist es noch früh.
SuseSa
SuseSa | 27.07.2017
11 Antwort
@SuseSa nein ganz sicher möchte ich nicht das mein sohn stramm steht wie ein Soldat das finde ich jetzt übertrieben ! Verzweiflung deswegen weil es einfach so ist ! und keine Veränderung da is ..... nach über einem jahr Trotzphase .........
anni143
anni143 | 27.07.2017
10 Antwort
@Schnurpselpurps ja gut ich wollte einfach mal wissen was er machen würde wenn ich nicht mehr da bin hatte damit ja keine Absicht zur Besserung der Situation vor..... aber wie du das jetzt erklärt hast hilft mir etwas weiter danke !
anni143
anni143 | 27.07.2017
9 Antwort
@130608 ich hab ja auch nicht gesagt das ich 1000 mal ne ansage gemacht hab sondern GEFÜHLTE 1000 mal ...... und ich bin ja nicht weggefahren sondern hab das Fahrrad weggestellt und mich etwas abseits sodass ich ihn beobachtet hab einfach mal Interessehalber was er denn dann machen würde !!!
anni143
anni143 | 27.07.2017
8 Antwort
man sollte nur eine Konsequenz ankündigen , die man auch einhalten kann....bei einem knapp 3jährigen Kind kann man eigentlich nicht davon fahren und das Kind alleine zurück lassen....schließlich trägt man Verantwortung...und 1000mal würde ich auch keine Ansage machen , ihn einfach eher in den Hänger setzen...und nicht abwarten , bis er irgendwanneinmal nach 30 Minuten zu Dir kommt... ...die Phasen kosten Kraft....aber so ungewöhnlich ist das Verhalten Deines Kindes nicht...
130608
130608 | 27.07.2017
7 Antwort
Okay, klingt schon besser. Eine Freundin sagte zu mir: "Kinder sind Blasenwesen". Das bedeutet, sie nehmen alles außerhalb ihrer Interessens-"Blase" oft gar nicht wahr. Das gilt besonders für Kleinkinder und dreimal mehr für welche in der Bockphase. Wenn Du ihm etwas wichtiges zu sagen hast, hock Dich vor ihn. Berühre ihn. Sorge dafür, dass er Dich wahrnimmt und Dich ansieht. Dann sag klar und ohne zu viele Worte, was Du zu sagen hast. Ruhig und deutlich und freundlich, versteht sich. Überlege vorab, ob Du tatsächlich ihm etwas sagen musst auf das er hören soll. Eine Dauerberieselung mit "Befehlen" führt zur Taubheit. Sorge dafür, dass es möglichst wenig solcher Anlässe gibt. Und dann nicht dreimal nachhaken, nicht zu lange warten. Erste Ansage, ggf. eine Frist vereinbaren, zur Not nen Küchenwecker stellen damit er sehen kann, wie die Zeit vergeht und dass Du ihn auch nicht beschuppsen willst und er die Klingel hören kann. Zweite Ansage. Und dann, garstig gesprochen: Zugriff. Kinder mit viel Eigensinn machen einen wahnsinnig. Sind aber, falls das tröstet, nicht gerade die dümmsten Kinder ;-) Übrigens ist es nicht nur nicht schlimm, wenn Du ihn fängst, es ist sogar eigentlich eine positive Interaktion. Aber nur, wenn Du es versuchst auch als solche zu sehen. Ich mache das manchmal mit der Kleinen: Sie sagt nein, ich sage "Dann schnaaaaappppe ich Dich!", beide rennen wir kichernd rum. Und nein, ich kann das nicht immer und es klappt nicht immer und mit manchen Aktionen bringt sich mich zur Explosion bevor ich auch nur bis drei zählen kann. Sollte Dir jemals jemand erzählen, mit seinem /ihrem Kind gäbe es keine Probleme, dann guck freundlich und sag derjenigen, das sei aber schön für sie. ABER GLAUB KEIN WORT!
Schnurpselpurps
Schnurpselpurps | 27.07.2017
6 Antwort
Ich hab auch so ne kandidatin hier. Ich verzweifel auch an ihr. Ich sage es ihr 3 mal und dann gibts konsequenzen aber es interessiert sie null. Egal was es ist!! Ich versteh dich da total!!
LLMami
LLMami | 27.07.2017
5 Antwort
Gut, aber so wie du es jetzt beschreibst klingt es ja völlig anders, dann finde ich " Verzweiflung" total übertrieben. Denn deine zweite Beschreibung ist ja normal, so sind Kinder in dem Alter. Allerdings würde ich auch nicht ne Viertelstunde rumstehen und warten zwischen den, dann vielleicht nur 3, Ansagen. Eine Viertelstunde ist ja eine Ewigkeit für ein Kind, dein Sohn weiss dann nicht mehr, dass du ihm vor 15 min irgendwas von "Weggehen" gesagt hast. Wie stellst du dir denn vor, dass es sein soll? Ein kleiner Soldat, der nach einer Ansage stramm steht? Ein 3 Jähriger, der ganz ernst seine Sachen nimmt und mit dir geht? Das wäre freaky. Was ist denn so schlimm an dem Fangenspiel? Kinder lernen viel im Spiel und besser du sagst ihm was du willst, er läuft weg und du fängst ihn ein und dein Wille ist dennoch geschehen, als 15 min rumstehen und warten das er die vorherigen Ansagen vergessen hat. Wenn du ihm sagst, das du gehen willst und ihn dann einfängst, ist für aber klar, das es dir ernst ist. Gut, aber für mich klingt es wie ein ganz normaler 3 jähriger. Die Verzweiflung spar dir mal für seine Pupertät auf oder besser heb dir die Nerven für später auf. Meine Mutter meinte mal " Kleine Kinder, kleine Sorgen. Grosse Kinder, grosse........." naja du weisst schon. Ich fand den Spruch damals blöd, aber 10 Jahre später ist klar, das da was Wahres dran ist. Spiel Fangen und hab Spass dabei, wie du deinen Willen durchsetzt ist gar nicht so wichtig, wichtig ist, dass du ihn durchsetzt und das zeitnah.
SuseSa
SuseSa | 27.07.2017
4 Antwort
SuseSa deswegen bin ich ja dann hinterhergerannt als er auf den Parkplatz gerannt ist !! dessen bin ich mir auch bewusst das ein kleines Kind da nicht gesehen wird !
anni143
anni143 | 27.07.2017
3 Antwort
ja es war nur so beschrieben Schnurpselpurps wollte es eben i-wie beschreiben..... normal ist es bei mir so ich sage etwas einmal auch ein zweites mal und nach dem dritten mal ist Schluss dann hol ich ihn auch und setzte ihn hin und wenn wir laufen kommt er an die Hand... es ist nur so das ich mal schauen wollte ob es ihn überhaupt interessiert wenn ich dann weg bin .... es ist auch nicht immer so das er nicht hört aber es ist meistens so das er das durchsetzen möchte was er sich da in Kopf gesetzt hat ... und ich bin eben deswegen mit meinem Latein am ende da es so schön über ein Jahr lang geht das wenn ich was sage er nicht hört bzw nicht immer hört auf das was ich sage ich weiß wohl das Kinder nicht vollgeschwätzt werden wollen zumal er dann auch nicht zuhört ..... wenn ich ihn nach dem dritten mal sagen das er zu mir kommen soll und ihn holen möchte dann auch noch hinterherrennen darf das möchte ich auch nicht weil dann macht er ja aus meiner Konsequenz ein spiel das ich ihn fangen darf so klar renn ich aber dann hinterher weil er dann meistens nicht schaut wohin und dann auf die Straße rennt so und das will ich natürlich verhindern..... aber dann denkt er ja das er es immer machen kann und tanzt mir dann auf der Nase rum ..... so und das hin und her geht mir so langsam aber sicher gegen den strich und weiß nicht was man dagegen noch machen soll
anni143
anni143 | 27.07.2017
2 Antwort
Du scheinst ja sehr geduldig zu sein. Aber leider ist das so nicht angebracht. Wenn du ihm gefühlte 1000 x, oder tatsächlich 5 -10 mal sagst, dass du jetzt fahren willst, dann aber nichts passiert, ausser das du stehst und wartest, dann signalisierst du ihm, dass deine Absichten irgendwann mal durchgeführt werden, aber nicht unbedingt unmittelbar. Anders ausgedrückt: warum sollte er sein Spiel beenden, wenn er doch weiss, das Mama ihm 10 x sagt was sie will aber doch nichts passiert. Das ist so wie Konsequenzen androhen und nicht durchführen, dein Kind wird dich dann nicht mehr erst nehmen. Das Spiel " Mami geht jetzt" haben wir alle gespielt, aber nicht erst nach der xten Ansage. Und viele Kinder in dem Alter sind davon nicht beeindruckt wenn Mami geht, Mami ist eben selbstverständlich ubiquitär. Und was gar nicht geht, ist zwischen parkenden Autos.....so gefährlich, parkende Autis können auch plötzlich ausparken, du so ein 3 Jährige ist da nicht unbedibgt in Sichthöre! Aber, alles kein Grund zur Verzweiflung. Bei einem Kibd in dem Alter kann man mit etwas Konsequenz noch schlechter Angewohnheiten gut ausbügeln, schwieriger wird es, wenn sie älter sind.
SuseSa
SuseSa | 27.07.2017
1 Antwort
Ich finde das sehr bedenklich. Nun bin ich ja nicht bei euch, ich weiß nur was ich hier lese. Und ich muss Dir sagen: Wenn meine Kleine sowas veranstaltet, dann bekommt sie vielleicht noch fünf Minuten, die sage ich ihr auch an. Und dann wird sie ins Auto gepackt, fertig. Taten zählen bei Kindern sehr viel. Ein Kind, das immer vollgetextet wird, wird nicht hören. Vielleicht hast Du es aber nur so beschrieben und eigentlich bist Du zupackend? Dann finde ich es um so heftiger. Überlege Dir gut ob Dein Kind Anlass hat, Dich ernst zu nehmen. Ihm muss klar sein: Mama ist hier der Kapitän, ich gehöre zum Team, aber der Kapitän hat das letzte Wort. Der Kapitän beschützt mich und fordert und fördert mich. Ich kann mich auf meinen Kapitän verlassen.
Schnurpselpurps
Schnurpselpurps | 27.07.2017

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