Trotzphase - Hilfe!

Dolcezza90
Dolcezza90
16.06.2012 | 11 Antworten
Mein Sohn ist derzeit 2.5 Jahre alt und steckt total in der Trotzphase ... ich weiß gar nicht wie ich die nächsten Wochen überstehn soll :-( Ich weiß, dass jede Mami da durch muss, aber dass es soooo schlimm wird, hätte ich mir in den kühnsten Träumen nicht vorgestellt.
Ich weiß wirklich gar nicht wie ich das alles packen soll, meine kleine Tochter kam am Mittwoch endlich nach 7 Monaten KH-Aufenthalt nach Hause, in den letzten 7 Monaten war mein Sohn deshalb leider mehr bei seinen Großeltern als bei mir. Ich hatte ihn quasi nur von 19 Uhr Abends kurz vorm Schlafen und 8 Uhr Morgens, wenn er dann in den KiGa gegangen ist, naja und halt am Wochenende morgens bis um 11 Uhr. Jetzt ist es ja erstmal ne wahnsinnge Umstellung beide Kinder zu Hause zu haben, dann ist das eine auch noch krank und bei uns gehen die Krankenschwestern ein und aus und dann ist der Große auch noch dermaßen bockig. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich ja das letzte halbe Jahr kaum was von seiner Entwicklung mitbekommen habe - leider und es echt erschreckend ist für mich wie er sich verändert hat. Er war ja 'damals' als ich ihn noch immer bei mir hatte ganz anders, ich fühl mich wahnsinnig schlecht, weil ich gar nicht weiß wie ich mit meinem Kind umgehen soll. Es ist einfach alles so anders, so anstregend ... Ich bin ziemlich überfordert gewesen heute, dabei war es ja gerade mal der erste Tag an dem ich ihn ganz bei mir hatte. Ich hab große Angst keine gute Mutter mehr sein zu können, weil wir so lange getrennt waren. Bevor meine Tochter im Nov. 2011 geboren wurde habe ich mich ausschließlich alleine um ihn gekümmert, brauchte nie Hilfe, da wir ein eingespieltes Team waren .... Nun ist es sogar schon soweit, dass er nach seinem Opa weint, wenn er sich wehgetan hat und sich den halben Tag seune Fotos anguckt! Ich weiß ja, dass das normal ist, weil sein Opa nunmal zu seiner Bezugsperson geworden ist, aber es tut schon ganz schön weh ... Vielleicht hätte ich doch nicht so viel Zeit im KH verbringen dürfen und ein wenig mehr Zeit meinem Sohn gewidtmet ... meint ihr es hat unsere Mutter-Kind-Bindung zerstört? Sollte ich mir besser beim Jugendamt Hilfe holen wie man die 'verlorene' Zeit aufarbeiten kann?

LG Dani
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11 Antwort
Ich stimme meinen Vorrednerinnen zu. Verbringt viel Zeit mit deinem Sohn! So viele Monate und so wenig Zeit mit Mama hinterlässt natürlich Spuren. Nur ist dein Kleiner noch so jung, dass du eure Beziehung auf jeden Fall wieder stärken kannst. Kinder verzeihen einem viel. Vor allem alles, was menschlich ist. Und, dass es dir schwergefallen ist, dich genauso viel um ihn zu kümmern, wie um euer krankes Mäuschen ist nicht unverzeihlich! Gib ihm Zeit und viel Liebe und Aufmerksamkeit!
Noobsy
Noobsy | 16.06.2012
10 Antwort
Dani, wenn du dir keine Hilfe fuer den Haushalt holen willst -ich kann deinen Gedankengang mit noch einer weiteren fremden Person verstehen, aber rate es dir trotzdem - dann lass den Haushalt Haushalt sein und mach nur das Noetigste fuer ein paar Wochen, bis sich alles eingespielt hat.
Kerstin_K
Kerstin_K | 16.06.2012
9 Antwort
Hallo Dani ... Kerstin hat das schon sehr gut beschrieben ... ihr braucht einfach Zeit .. zum einen Muss das Vertrauen ineinander auch wieder wachsen und das vertrauen in die Selbst das alles zu meistern und das wirst du auch da bin ich mir sicher ... Verbringt so viel Zeit wie es geht zusammen.. toben .. lesen egal was Hauptsache ihr macht es zusammen .... und erzwinge nichts ... es wird alles von ganz alleine wieder kommen ... Lg
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 16.06.2012
8 Antwort
sehr er in dem Moment vielleicht auch tritt und schreit und sich wehrt. Notfalls kitzel ihn durch; du wirst sehen, dass er dann nicht boese bleiben kann, weil er zu sehr lachen muss. Habe Geduld und Verstaendniss fuer ihn. Seine Welt wurde auf den Kopf gestellt, erst, als seine Schwester geboren wurde und er ploetzlich fast die ganze Zeit bei seinen Grosseltern verbracht hat, und nun nochmal, als er aus der vertrauten Umgebung seiner Grosseltern wieder nach Hause geholt wurde und dort nun Mama's Aufmerksamkeit mit seiner kranken Schwester teilen muss. Er hat es nicht leicht! Er ist noch zu jung, um das zu verstehen! Ich wuensche euch alles Gute und viel Kraft! LG, Kerstin
Kerstin_K
Kerstin_K | 16.06.2012
7 Antwort
Liebe Dani, das ist aber eine schwierige Situation, in der du gerade steckst! Das tut mir leid. Du hast es gemacht, wie es wohl jede andere Mama gemacht haette, du hast dich um das Kind gekuemmert, das krank war. Natuerlich ist dabei der Sohn zu kurz gekommen, da will ich nichts verschoenigen. Aber das darfst du dir nicht zum Vorwurf machen, denn man setzt in so einem Moment Prioritaeten und dein Sohn war nun mal gut aufgehoben bei seinen Grosseltern. Ich wuerde an deiner STelle versuchen, dir Hilfe von aussen fuer den Haushalt zu suchen und so viel Zeit wie moeglich mit deinem Sohn verbringen. Spiel Spiele, lese ihm Buecher vor, male mit ihm, kitzel ihn durch, tanzt gemeinsam. Wenn er merkt, dass er bei dir langsam wieder mehr Aufmerksamkeit bekommt, wird er sich dir auch langsam wieder naeher kommen. Aber das kann eine Weile dauern . Schenke ihm so viel Liebe, wie du nur kannst! Gib ihm Zeit. Wenn er trotzig ist, bleib ruhig und nimm ihn einfach in den Arm, so
Kerstin_K
Kerstin_K | 16.06.2012
6 Antwort
nee haushaltshilfe kommt für mich nicht in frage, alles was ich jetzt nicht möchte ist noch mehr fremde personen bei mir zu hause, mir reicht schon, dass 2x am tag ne schwester kommt ...will eigentlich einfach nur meine ruhe vor fremden menschen:(
Dolcezza90
Dolcezza90 | 16.06.2012
5 Antwort
ich würde mir an deiner stelle hilfe holen , jemand der dich untersützt auch im haushalt dein sohn braucht jetzt viel zeit .
pobatz
pobatz | 16.06.2012
4 Antwort
das soll ja auch aufkeinenfall ein vorwurf sein... ich denke dein sohn versteht es einfach nciht und fühlt sich nun vernachlässigt was ma schon ernst nehmen muss also geduld geduld und nochmal gedulöd mehr nutzt da ncihts denke ich und das mit der hilfe ist vielleicht keine schlechte idee
lusani
lusani | 16.06.2012
3 Antwort
Hallo! Ich würde Dir Raten, viel Geduld mit Deinem Sohn zu haben. Erst war er der Mittelpunkt und dann kam seine Schwester, die wohl einen sehr schwierigen Start hatte. Sowas hat er mitbekommen. Das heißt aber nicht, dass er es versteht. Vielleicht kannst Du es schaffen, dass jemand immer mal wieder auf Deine Tochter aufpasst und Du z. B einen Nachmittag pro Woche nur mit Deinem Sohn verbringst. Ansonsten hab Geduld mit dem kleinen Kerl, der sich auch erst an die neue Situation gewöhnen muss. Vielleicht hast Du auch jemand, der Dir im Haushalt unter die Arme greifen kann, damit Du entlastet wirst. Versuche, auch Dir Erholungspausen zu gönnen, damit Du immer wieder zu Kräften kommst. Wenn Dir aber alles über den Kopf wächst, dann scheu Dich nicht und hole Dir Hilfe. Ich wünsche Euch alles Gut und viel Liebe und Kraft!
Zwillinge2010
Zwillinge2010 | 16.06.2012
2 Antwort
naja, aber die kleine ist wirklich sehr krank, lag ja seit der geburt drinnen und kam erst jetzt am mittwoch nach 7 monaten ausm kh raus ... wurde 10x operiert, viele komplikationen ...ich weiß auch nicht, ich dachte sie bräuchte mich mehr. nein, leider kann ich die kleine nicht nen ganzen tag abgeben, da sie ja medizinisch versorgt werden muss und das kann aus der familie keiner oder besser gesagt traut sich keiner
Dolcezza90
Dolcezza90 | 16.06.2012
1 Antwort
naja, du hast eben zwei kinder ...als unser sohn im krh lag war das auch schwer da ich noch zwei zuhause habe aber da muss man abstriche machen ich hätte meine nicht so viel zu oma gegeben nun gut jetzt ist es passiert aber ich denke mit viel gedult wird die zeit das regeln und ihr euch weider nähern wünsche dir viel kraft achja und kleiner tipp vll mal einen tag nur mit dem großen wenn das irgendwie geht
lusani
lusani | 16.06.2012

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