Aggressionen gegen sich und andere

rike84
rike84
23.02.2011 | 7 Antworten
Hallo Mädels!

Ich hatte die Frage gestern schon mal gestellt, leider nur eine Antwort bekommen und hoffe, dass ich jetzt die ein oder andere Antwort mehr bekommen kann.

Ich bin getrennt lebend und habe 2 Jungs. Der Große (fast 6) ist sehr introvertiert und ist deswegen jetzt in kinderpsychologischer Behandlung, da es ihm aufgrund seiner extremen Schüchternheit schwer fällt soziale Kontakte zu Gleichaltrigen zu knüpfen.
Meine Schwierigkeiten habe ich mit meinem Junior (3). Er zeigt ein auffällig auto- und fremdaggressives Verhalten. Er schlägt und tritt um sich ohne (für mich!) ersichtlichen Grund, allerdings nur zu Hause (hier aber jeden, der gerade da ist, also mich, den Großen, Besucher und auch seinen Vater, wenn die beiden am WE bei ihm sind), im Kindergarten zeigt er sich anders, meist weinerlich in Situationen, die ihm nicht in den Kram passt, also in denen ihm die Erzieherin seine Grenzen aufgezeigt. Manchmal ist er auch im KiGa sehr stur, macht sich steif, schmeißt dich auf den Boden und schreit. Aber er haut und tritt niemand anderen in der Kita.
Er schlägt seinen Kopf gegen den Fußboden, gegen Schränke, Tische, wenn ich ihn dann frage, wieso er das jetzt gemacht hat, kann er sich scheinbar nicht mehr daran erinnern, wie als ob ihm ein innerer Impuls dazu gezwungen hätte (das macht er zu Hause und im KiGa). Natürlich ist auch mit ihm eine kinderpsychologische Behandlung angedacht, aber der Arzt will zunächst mit dem Großen arbeiten.

Nun meine Frage an euch: Weiß jemand einen Rat für mich, wie ich mit diesen "Wutausbrüchen" umgehen kann? Ich habe schon viel probiert von der Festhaltetherapie bis hin zum Ignorieren, ruhige Gespräche bis hin zum Schimpfen (nur, wenn er aggressiv gegen andere geworden ist), aber nichts fruchtet. Wenn ich versuche ihm zu erklären, dass es wehtut, wenn er tritt oder haut, zeigt er das gleiche Verhalten wie in der Kita. Ich weiß wirklich nicht mehr weiter und möchte ihm einfach nur helfen wollen. Was noch wichtig ist: er zeigt dieses Verhalten erst seit der Trennung.

Falls jemand von euch denken sollte, der Kleine ist ein Spiegel für Verhalten, dass er erlebt, so muss ich das dementieren, denn ich verabscheue Gewalt und würde sie niemals anwenden.

Liebe Grüße, rike

PS: Entschuldigt die Läge des Textes, aber die Lage konnte ich nicht einfach in einem Dreizeiler umschreiben, da das meines Erachtens nach zu oberflächlich gewesen wäre.
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7 Antwort
@rike84
naja ab mitte märz ist eigentlich schon schnell unserer ist meistens schon 4-5 monate ausbucht.
Petra1977
Petra1977 | 24.02.2011
6 Antwort
@Petra1977
Ich weiß, dass das komisch klingt, aber der Psychologe meinte, er arbeitet jetzt erstmal mit dem Großen, da es bei ihm momentan dringender wäre und weil er zusätzlich erst ab Mitte März wieder Termine frei hat, wo dann auch der Kleine mit in die Behandlung kommen soll. Leider ist das bei uns hier in der Stadt auch der einzigste Kinderpsychologe, ansonsten wäre ich mit meinem Junior auch zu einem anderen Psychologen gegangen.
rike84
rike84 | 23.02.2011
5 Antwort
@all
Ich möchte euch für eure Ratschläge danken und werde sie mir zu Herzen nehmen und ausprobieren. Ich danke euch!
rike84
rike84 | 23.02.2011
4 Antwort
@Dajana01
Ich weiß, dass die Festhaltetherapie nicht unbedingt das gelbe vom Ei ist, aber es war zumindest einen Versuch wert, eher erfolglos. Das mit dem Wutsack ist eine gute Idee, die ich auf jeden Fall mal ausprobieren. Danke!
rike84
rike84 | 23.02.2011
3 Antwort
...
muss mal sagen komischer psychologe ist das, er kann ja mit beiden arbeiten, beide bekommen getrennte termine, mein sohn ist fast 11 jahre und ist wegen wutausbrüche in therapie weil er immer in der grundschule mit allen durchkam wenn er auf die tränendrüse drückte und rumgeschrien hat sobald was nicht nach ihm ging oder er mist gemacht hat und aber nicht zu stand.
Petra1977
Petra1977 | 23.02.2011
2 Antwort
........
Also bin kein Arzt aber so wie das sich anhört ist er vielleicht überfordert mit der Situation das ihr euch getrennt habt und somit seine Wut nich anders ausleben kann. Was auch noch zusätzlich dazu gekommen sein könnte die Trotzphase. Meine Tochter ist auch 3 und mind. 1x pro Tag einen wutausbruch. Vielleicht kannst du eine Ecke machen wo er ein großes kuscheltier hat oder einen Boxsack hat und immer wenn er wütend ist kann er da boxen und hauen aber halt nur da in der Ecke. Und sonst nirgentwo.
maeusel21
maeusel21 | 23.02.2011
1 Antwort
Hallo
Hmmmmm, Festehaltetherapie ist ne zwiespältige Sache... Wie wär's denn mit einem Wutsack??? Das wird oft bei ADHS-Kids angewendet - einfach einen Ballon mit Sand füllen, zuknoten, Socken drum...und den kann er dann, wenn's ihn "überkommt", drücken, beißen, an die Wand schmeißen...
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 23.02.2011

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