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Hat jemand einen Rat?

enanja
das ist mir zwar voll unangenem, aber ich bin voll k.o.
und weiß nicht mehr weiter
Meine tochter ist im august 4 jahre geworden ..
wir waren am anfang des jahres beim psycologischen dienst mit ihr weil ich verdacht auch ADHS hatte, sie wurde getestet und es kam dann raus das sie es hat aber man sich erst zu 100 % sicher sein könne wenn sie mit 5 jahren noch einen test macht .. habe mich damit auch abgepfunden ich habe selber auch ADHS .. meine frage ist nun was ich mit ihr machen kann .. das ding ist sie ist immer in action steht morgens schon um 6 uhr auf und kommt abends obwohl ich sie um 19 uhr hinlege erst gegen 22 uhr zur ruhe .. dann schläft sie und gegen 0 uhr bis 2 uhr wird sie bestimmt noch 2 bis 3 mal wach .. dementsprechend bin ich auch oft kaputt.. am tag tanzt sie mir dann total auf der nase herum sie macht was sie will ich habe mit dem psychologen drüber gesprochen und sie meinte das ich das mal mit so einem punkteplan probieren soll das wenn sie sich an eine regel hält das sie einen kleber bekommt und ab einer bestimmten menge gibts eine überraschung je nach dem was abgemacht worden ist .. das bringt nichts .. den ganzen tag ist hier streß sie hört kein mm und macht fast alles was sie findet kaputt was mich noch mehr ärgert weil eine sachen echt teuer waren letzte woche hat sie erst die couch kaputt geschnitten.. ich habe das bad geputzt und sie ist in die küche hat sich die bastelschere geschnappt und dann einmal vom anfang bis ende durch geschnitten .. aber es sind auch spielsachen die ständig kaputt gemacht werden .. sie kann vor mir stehen und ich kann ihr ins gesicht sagen das das so nicht geht dann geht sie in ihr zimmer und macht weiter irgendwas kaputt.. mein freund und ich haben uns oft in den haaren wegen ihren actionen .. aber ich weiß nicht was ich noch machen soll wir haben einen tagesablauf der jeden tag gleich ist es gibt regel wo sie sich nicht dran hält .. wenn ich sie mal für 10 minuten in ihr zimmer bringe damit sie ein bissl zur ruhe kommt und merkt das das so nicht geht schreit sie los und hört nicht mehr auf..die psychologin meinte dann einen stuhl wo sie mich sieht wo hin stellen und das sie dann da sitzen muss aber selbst da schreit sie wie am spieß sie haut und kneift unseren hund wenn keiner guckt versucht sie sich auf in zu stellen .. aber alle versuche sie eine wenig zu beruhigen und ruhiger zu bekommen geht nicht egal wie lange wir was machen den einen tag waren wir 5 std aufm spielplatz und abends war sie immer noch voller energie ich bin voll am ende ich hoffe ihr habt noch tipps was ich machen kann damit es hier besser klappt..
von enanja am 05.09.2008 15:42h
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16 Antworten


13
Sorgemami
huhu
Ich drück Dich mal. Mir geht es genauso wie Dir nur mir helfen keine Ärzte weil mein Sohn zu jung wäre. Ich weiß wie schlimm das ist jeden Tag das selbe.
von Sorgemami am 05.09.2008 21:04h

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EasyMami
und nochmal was, wo bei ich sagen muss, mein Bruder war als er Ritalin genommen hat immer wie unter Drogen
Verhaltenstraining Weiter lesen ... --> Was ist ADHS? --> ADHS: Ursachen --> ADHS: Symptome --> ADHS: Diagnose --> ADHS: Tipps für Eltern Die Beratung der Eltern, Angehörigen und anderen Bezugspersonen gehört ebenso zur Therapie wie psychotherapeutische und psychosoziale Behandlungs- und Betreuungsmaßnahmen der kleinen Patienten. Mittels einer Psychotherapie sollen ADHS-Kinder lernen, mit der Ablenkbarkeit und Gereiztheit umzugehen. Elterntraining und Verhaltenstherapie stehen bei Kindern unter sechs Jahren an erster Stelle. Nur wenn diese Maßnahmen nicht ausreichen, sollte eine Therapie mit Medikamenten erwogen werden. Besonders wichtig, so die Bundesärztekammer, sei die Kombination aus psychotherapeutischer und medikamentöser Behandlung. "Kinder mit ADHS, die ein ängstliches, sozial auffälliges Verhalten zeigen, sollten sowohl verhaltenstherapeutisch, als auch mit Medikamenten behandelt werden", rät Prof. Dr. Gerd Lehmkuhl von der Universitätsklinik Köln. Das Elterntraining ist eine gute Ergänzung zu professionellen Therapieangeboten. Klare Umgangsregeln sollen es den Eltern ermöglichen, besser mit ihren hyperaktiven Kindern zurechtzukommen. Viele betroffene Eltern suchen auch Hilfe bei Elterninitiativen. Der Austausch mit anderen Betroffenen hilft ihnen aus der Abgrenzung und bewahrt sie vor Schuldgefühlen. Oft schaffen Eltern erst mit dem Rückhalt dieser Gruppen den wichtigen Schritt, ihr hyperaktives Kind so zu akzeptieren, wie es ist. Medikamente Bei den eingesetzten Medikamenten handelt es sich nicht etwa um Beruhigungsmittel, sondern um Substanzen, welche die Aktivität fördern. Methylphenidat ist ein Psychostimulans aus der Gruppe der Amphetamine, das die Botenstoffe Dopamin und Noradrenalin im Gehirn freisetzt. Bei ADHS-Kindern sind zu wenig Botenstoffe aktiv, so dass die Informationen zwischen den Gehirnzellen nur noch eingeschränkt funktioniert. Stehen durch Methylphenidat mehr Botenstoffe zur Verfügung, klappt auch die Nachrichtenübertragung im Gehirn wieder besser. Nach derzeitigem Stand der Wissenschaft ist Methylphenidat für die Behandlung von ADHS bei Kindern geeignet und ermöglicht ihnen ein einigermaßen normales Leben. Bei 70 bis 90 Prozent der Kinder, so der Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte, mindere es Unaufmerksamkeit und Ruhelosigkeit und steigere die Konzentration. Manche ADHS-Kinder nehmen zuerst Medikamente, weil eine Psychotherapie erst dann möglich wird. Der Wirkstoff fällt jedoch unter das Betäubungsmittelgesetz. Bei sachgemäßer Anwendung sind die Risiken von Betäubungsmitteln verschreiben. Methylphenidat wirkt sofort, schon nach einer Stunde ist eine deutliche Wirkung erkennbar. Kinder sollten die Medikamente aber nicht nur sporadisch einnehmen. Um die Störung dauerhaft zu stabilisieren, ist eine regelmäßige Therapie wichtig. Am Anfang wird die geringste wirksame Dosis ermittelt, indem man die Wirkstoffmenge langsam steigert. Die Dosis ist bei jedem Kind individuell verschieden: Sie kann von einer gering dosierten Tablette bis hin zu drei hoch dosierten Tabletten am Tag reichen. Für Kinder, die eine ganztägige Stabilisierung brauchen, eignen sich Tabletten, die einmalig morgens eingenommen werden. Sie setzen den Wirkstoff kontinuierlich über den ganzen Tag frei. Der Vorteil: Die regelmäßige Tabletteneinnahme wird nicht so leicht vergessen. Die Behandlung mit Methylphenidat ist eine Langzeittherapie. Sie kann sich über Jahre bis ins Erwachsenenalter hinein ziehen. Alle zwölf Monate sollte die Therapie unterbrochen werden, um den Krankheitsverlauf zu beurteilen und gegebenenfalls den Medikamentenbedarf neu zu ermitteln. Experten warnen aber, Vorschulkinder unkontrolliert medikamentös zu behandeln. Für den Einsatz von Methylphenidat bei Kindern unter sechs Jahren lägen bisher nur geringe Erfahrung vor, erklärt der BVKJ. Die Substanz macht nicht abhängig, sofern sie richtig angewendet und dosiert wird. Neben diesen Stimulanzien werden auch andere psychisch wirksame Mittel , Antidepressiva und Beruhigungsmittel zur Behandlung eingesetzt. Eine Reihe wissenschaftlicher Fragestellungen wie die der Langzeitwirkung von Methylphenidat, sind noch unbefriedigend beantwortet. Andere Therapieverfahren wie bestimmte Diäten oder die Einnahme hochdosierter Vitaminpräparate haben sich nach Angaben des Verbandes bislang nicht durchgesetzt.
von EasyMami am 05.09.2008 17:15h

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EasyMami
hab da noch mehr, hoffe das ist nicht zu viel auf einmal
Therapie-Bausteine Nach den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie sind folgende Ansatzpunkte für die Behandlung wichtig: Aufklärung und Beratung der Eltern, des Kindes/Jugendlichen und des Erziehers bzw. des Klassenlehrers. Elterntraining, Familie miteinbeziehen , um die Symptomatik in der Familie zu vermindern. Kindergarten/Schule: Kooperation mit Erziehern und Lehrern. Kognitive Therapie des Kindes/Jugendlichen , Anleitung des Kindes/Jugendlichen, wie sich das Problemverhalten ändern lässt. Medikamentöse Therapie zur Verminderung der Symptome in der Schule , in der Familie oder in anderen Umgebungen. Welche Bausteine eingesetzt oder kombiniert werden , hängt vom Alter des Kindes und der Ausprägung der Krankheit ab. Vorschulalter: In erster Linie wird ein Elterntrainig sowie eine Aufklärung der Umwelt durchgeführt. Erst wenn diese Maßnahmen nicht greifen, ist eine medikamentöse Therapie zu erwägen. Eine kognitive Therapie ist altersbedingt nicht durchführbar. Schulkinder und Jugendliche: Grundlage der Therapie ist die Aufklärung und Beratung der Kinder und Eltern sowie das Elterntraining. Sind Kind oder Umwelt schon erheblich beeinträchtig sind, ist eine sofortige medikamentöse Therapie zu empfehlen. Ansonsten ist das Selbstinstruktionstraining die erste Maßnahme. Ist das Kind trotz Therapie extrem unruhig oder aggressiv, sind zusätzlich Medikamente sinnvoll.
von EasyMami am 05.09.2008 17:11h

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EasyMami
die Therapie schon zu ende, da wurde dir ja ein Bär aufgebunden: da muss man immer am Ball bleiben
Individuell behandeln Verhaltenstherapie: Wichtiger Baustein bei kleinen Kindern Ziel der Therapie ist es, den Kindern ein möglichst normales Leben und Entwicklung zu ermöglichen. Eltern, Betreuer, Lehrer oder Ärzte spielen bei der Behandlung von ADHS-Kindern eine wichtige Rolle. Je nach Erscheinungsbild der Störung und dem Schweregrad der Beeinträchtigung kommen medizinische, pädagogische, psychologische oder psychotherapeutische Maßnahmen in Frage. Welche Therapie gewählt wird und wo sie ansetzt , müssen Ärzte individuell entscheiden. Die Zusammenarbeit aller Beteiligten ist hier gefragt. Bei der Therapiewahl spielen auch äußere Umstände eine Rolle, z. B. die Verfügbarkeit von Therapeuten vor Ort oder die Entfernungen zu geeigneten Einrichtungen. Voraussetzung für die richtige Therapie ist eine ausführliche Diagnostik von Fachärzten. Klar ist auf jeden Fall, dass die Störung nicht heilbar ist.
von EasyMami am 05.09.2008 17:10h

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neferety
Suche mal ne andere Ergo
das kann nicht angehen... so ein Kind ist nicht fertig mit Ergo!!!!!! Hab dir ne Pn geschrieben
von neferety am 05.09.2008 16:21h

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Sternenmami
schau mal hier
http://de.wikipedia.org/wiki/ADHS#Behandlung da gibt es verschiedene Behandlungsmethoden
von Sternenmami am 05.09.2008 16:13h

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bineafrika
also, mein
neffe hat auch adhs, bei dem hat die verhaltenstherapie gereicht, der sohn meiner freundin hat das auch, bei dem nicht...der bekommt was ritalin-ähnliches, das aber wohl deutlich verträglicher ist, seit dem ist er das liebste kind das ich kenne...aber ich weiß nicht wirklich ob es das richtige ist, wobei ich gut verstehen kann das eltern von solchen kindern am ende sein müssen...
von bineafrika am 05.09.2008 16:03h

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enanja
es gibt
hier regeln und wir machen jeden tag zur jeder zeit immer das selbe.... habe damit auch kein problem das sie so früh hoch ist es ist nur weil ich sie abends auch schwer zur ruhe bekomme trotz gute nacht geschiche
von enanja am 05.09.2008 15:56h

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enanja
mein
freund will ja das sie medikamente bekommt weil er das nicht mehr aushält :-( aber soweit will ich das nicht kommen lassen ... sie ist wirklich extrem bin abends wenn dann mal ruhe ist auch oft am zweifeln ob ich das noch kann... habe hier wo ich wohne noch nicht mal wen der sie mal nehmen kann und daher habe ich nie zeit für mich abends wenn ruhe ist machen ich meistens haushalt bin echt am ende und weiß nicht was ich noch machen soll...
von enanja am 05.09.2008 15:54h

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bineafrika
es gibt doch verhaltenstherapien
die da helfen...schon versucht?? aber, ich muss dir sagen, mein sohn wird jetzt 8 und steht seid fast 8 jahren spätestens um halb 6 auf.... naja, muss man einfach durch :-) ich denke, was kindern die an adhs leiden am meisten hilft sind sehr strikte regeln...
von bineafrika am 05.09.2008 15:53h

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enanja
ich
war mit ihr schon zur erotherapie aber die meinten das brauch sie nicht mehr also im juli 07 war ihre letzte therapiesitzung
von enanja am 05.09.2008 15:51h

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EasyMami
mein Bruder
hat auch ADHS, wir sind dann relativ früh mit ihm zur Ergotherapie gegangen, hatwirklich geholfen, man muss halt nur am Ball bleiben, auch wenn die Kinder mal nicht wollen, was ich aber auch keinen Fall empfehlen würde ist Medikamente zu nehmen, wie Ritalin. Ihr müsst einfach nochmals zu einem Psychologen speziell für Kinder und am besten für diesen Bereich, der euch dann spezielle Therapien verordnen sollte.
von EasyMami am 05.09.2008 15:51h

1
neferety
Ergotherapie
Machst Du das schon? Ich bin Ergotherapeutin und kenne solche Kinder nur zu gut. Einerseits sind sie schwach und Kinder aber sie haben Kräfte und einen Willen!!! Man kann Dir dort auch zeigen wie Du sie runterbekommen kannst und die Ergo an sich würde auch helfen. bei Fragen kannst Dich gerne melden LG Vera
von neferety am 05.09.2008 15:49h


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