Pubertät - Regeln und Konsequenzen

blue_nanouk
blue_nanouk
28.02.2017 | 7 Antworten
Hallo,
meine Tochter (fast 15 Jahre) steckt mitten in der Pubertät. Sie macht was sie will. Sie soll immer von der Schule gleich nach Hause kommen (hat bis 16 uhr schule und ist um ca.17 uhr zu Hause), dies interessiert sie aber nicht. sie geht nach der Schule in den Jugendclub oder trifft sich mit Freunden.
Ich habe jetzt Regeln (Regeln für Eltern, Tenneager und für alle) fest gesetzt. Aber mit fallen keine Konsequenzen ein , ausser Handy nur std weise. Könnt ihr mir da vielleicht weiter helfen.
LG blue_nanouk
Dein Kommentar (bzw. Antwort)
Noch 3000 Zeichen möglich.

7 Antworten (neue Antworten zuerst)

7 Antwort
Habt Ihr gemeinsam die Regeln aufgestellt ? oft brauchen die Kids ja auch das Gefühl , dass sie Mitspracherecht haben....ausserdem muss man ihnen auch deutlich machen , warum man die Regeln aufstellt und wer mehr Rechte haben möchte , muss auch seinen Pflichten nach gehen.......ich persönlich finde es schon schwierig mit den konsequenzen ...sie bringen nur etwas , wenn man mit Dinge bestraft , die den Kindern am Herzen liegen....wenn ich zu einem Termin muss und ich bemerke , dass mein Sohn sich mehr mit dem Handy , als mit den Hausaufgaben beschäftigt , dann nehm ich ohne Vorwarnung das Handy einfach mit und hinterlasse an seinem HandyAufbewahrungsplatz eine Nachricht... somit umgehe ich krawallartigen Diskussionen... ...wenn er richtiges Handyverbot hat , dann mindestens für 1 Woche.... was das schulische betrifft , mittlerweile nehme ich ihn zum Elterngespräch mit .....da kann er , wenn etwas unklar ist , selbst erklären , warum , wieso , weshalb .... ...Fußball ist ihm heilig...Fußballverbot setze ich in der Regel nicht ein ...eher , dass ich den Fahrdienst verweigere und er sich selbst drum kümmern muss , wie er von a nach b kommt, was sehr schwierig ist , da er der einzige aus unserem Ort ist......Konsequenz vom Verein : wer nicht ins Training geht , darf beim Spiel nicht mitspielen... ....wenn er ganz chillig ist, was die Hausarbeit betrifft und alle Ansagen ignoriert ...Konsequenz : dann gibt es auch mal kalte Küche mit Durchzug.....wenn ich ihn dann komplett ignoriere , weiß er , dass er den Bogen überspannt hat...wenn man hungrig ist und das Essen selbst zubereiten muss , ist auch nicht immer toll....oder keine Klamotten im Schrank sind , weil die Schmutzwäsche anstatt im Wäschekorb , im Zimmer verteilt rum liegt , dann muss er halt die schmutzige Wäsche anziehen...das kommt allerdings eher selten vor...
130608
130608 | 01.03.2017
6 Antwort
@Solo-Mami Ich würde sie das selber wegmachen lassen. Wenn das Zeug klebt, würde ich einen Zettel drauf kleben mit der Aufschrift " Ferkel", das will kein Teenie an der Zimmerdecke haben. Das hab ich mal bei einem " Popel" am Türzargen gemacht.
SuseSa
SuseSa | 28.02.2017
5 Antwort
ich lese mal mit hier ... meine ist 14 und ich habe als ich nach Hause kam pinken Schleim an ihrer Zimmerdecke entdeckt ... hab auch noch keinen Plan was ist, wenn sie nachher aus ihrem Jugendclub nach Hause kommt ...
Solo-Mami
Solo-Mami | 28.02.2017
4 Antwort
Bei meinem Sohn komme ich mit " Kompromisse" und entgegenkommen gut weiter. Regel haben wir zusammen aufgestellt, also werden auch seine Wünsche berücksichtigt. Stundenwrise Handyentzug wäre allerdingsveine Konsequenz die ihn nicht abschrecken würde. Wenn er sich was erlaubt, ist das Handy für einen oder zwei Tage oder eine Woche weg. Generel das Internet abzustellen für einige Tage kommt auch vor, das ist dann der blanke Horrortrip für ihn, weil er seinen youtube Channel nicht im Auge haben kann :-) Ich lasse ihn auch mal Aufsätze schreiben, wo er sich mit der Problematik, die das Problem darstellt, schriftlich auseinandersetzen darf . Und seitdem wir mit ihm ein Internat am Ende der Welt besichtigt haben, ist er ein Musterschüler ;-) Konsequenzen müssen halt dem Kind und der Situation angepasst sein. Aber unterm Strich: Pupertät ist ne doofe Zeit!
SuseSa
SuseSa | 28.02.2017
3 Antwort
Man muss auch so sehen. Sie ist 15, klar will sie auch was mit Freunden machen.. Und sie wird auch älter.
Jenniex3
Jenniex3 | 28.02.2017
2 Antwort
@Jenniex3 Haben ja deswegen die Regeln aufgestellt. Sie darf 3 mal die Woche bis 20 uhr raus. Bis jetzt funktioniert es ja gut, aber ich denke das wird nicht immer so sein.
blue_nanouk
blue_nanouk | 28.02.2017
1 Antwort
Ich selber habe keine Kinder, kenne das aber von meinem kleinen Bruder... er ist 13 Jahre alt und macht auch nur noch das was er will. Da kann man leider nicht viel machen. Vielleicht ihr einfach mal entgegen kommen, dass sie nach der Schule bis 18 oder 19 Uhr draußen bleiben kann.... Bei Druck stellen die sich erst Recht auf Stur... Meine Mutter verzweifelt da auch wirklich, da hat sie das eingesetzt und es funktioniert einwandfrei...
Jenniex3
Jenniex3 | 28.02.2017

Ähnliche Fragen finden

Hier weiterlesen:

12j mädl unbelehrbar pubertät?
22.03.2011 | 17 Antworten
Schwierige Pubertät
29.10.2010 | 21 Antworten

Kategorie: Erziehung

Unterkategorien:

In den Fragen suchen


uploading