Loslassen

skorpionlady
skorpionlady
30.07.2016 | 4 Antworten
Hallo Ihr Lieben,
ich habe auch eine fast 19jährige Tochter und mir fällt es schwer, sie manchmal loszulassen. Ich mache mir zuviele Sorgen, weil sie noch keine Lehrstelle gefunden hat. Immer wieder frage ich nach, ob sie Bewerbungen schreibt, ich habe deshalb Angst, sie zu verlieren. Ich würde mich gerne mal darüber austauschen.
LG skorpionlady
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Um die Kinder nicht zu verlieren, muss man Ihnen vertrauen und loslassen . Gleichzeitig sollte man ihnen vermitteln , das man für Sie da ist, wenn sie einen brauchen. Dabei gibt es unterschiede! Hat deine Tochter ein Ziel? Wohnt sie bei Dir oder hat sie schon eine eigene Wohnung? Kümmert Sie sich im allgemeinen sorgfältig um ihre Angelegenheiten? Dann vertraue Ihr das sie sich auch um ihre Bewerbungen kümmert. Biete deine Hilfe an, aber dränge Sie ihr nicht auf. Viele von uns machen den großen Fehler, das sie ihren Kindern versuchen alle Steine aus dem Weg zu räumen. Ihnen jeden Wunsch erfüllen. Das macht Sie jedoch Unselbständig, und schafft keinen Anreiz für den Schritt in d. Arbeitswelt. Warum arbeiten wenn ich das Geld und alles was ich brauchen ohne das ich eine Gegenleistung erbringe von meinen Eltern bekomme. Wenn deine Tochter sich es bei Dir im Hotel Mama gut gehen läßt. Nur zu Hause rumgamelt und auch nicht im Haushalt hilft. Meint das Taschgeld fällt vom Himmel, sie braucht nicht zu arbeiten. Dann ist es Zeit für klare Ansagen. Die Jugendlichen meinen zwar das sie mit 18 Jahre alle Rechte haben, aber die Pflichten wollen Sie oft nicht übernehmen. Einige ruhen sich darauf aus das sie wissen, die Eltern müssen mich bis 25 Jahre unterstützen. Doch Achtung wer sich nicht bemüht um Arbeit oder Ausbildung verliert auch den Anspruch d. Unterstüzung der eigenen Eltern. Haben so einen Fall in der Familie. Solange die Tochter bei Ihren Eltern zu Hause gewohnt hat, hat sie nur in den Tag hinein gelebt und war recht respektlos gegenüber ihren Eltern. Irgendwann war das Fass voll. Sie musste mit 19 in einer Wohngruppe ziehen. Zwei Jahre hat sie geschmollt und den Kontakt zu den Eltern abgebrochen. Heute haben sie einen super Kontakt, dieses Jahr beendet sie Ihre Ausbildung. Das Mädel sagt heute selber: Hätten meine Eltern mich nicht vor d. Tür gesetzt, würde ich heute wahrscheinlich noch zu Hause sitzen.
wasserzwilling
wasserzwilling | 29.09.2016
3 Antwort
Ich denke, das ist ein Stück weit normal. Man hört ja nie so richtig auf sich verantwortlich zu fühlen und sich zu Sorgen :) Möchte deine Tochter denn Unterstützung von dir annehmen? Anstatt sie zu fragen, ob sie eh Bewerbungen schreibt, könntest du sie zum Beispiel fragen welche Art von Unterstützung sie sich von dir wünscht? Dann würde es ihr sicher leichter fallen Hilfe anzunehmen. Und dass man in Familien füreinander da ist, das ist ja eigentlich das schöne daran, oder?
lottchen87
lottchen87 | 06.08.2016
2 Antwort
Kenne ich, die Sorge hatte ich auch einmal und ich habe gemerkt, wie ihr das ständige Nachfragen schon auf die Nerven gegangen ist, obwohl es gut gemeint war von mir. Das einzige, was da hilft, ist mit ihr darüber zu sprechen.
Feueropal
Feueropal | 31.07.2016
1 Antwort
weil sie Bewerbungen schreibt , hast Du Angst sie zu verlieren oder weil sie keine Bewerbungen schreibt ?
130608
130608 | 30.07.2016

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