sehr ängstliches Kind

niclasmom
niclasmom
25.07.2007 | 4 Antworten
Hallo,
mein Sohn 22 Monate hat sehr viel Angst vor anderen Leuten und vor allem Kindern.
Zuhause ist er recht lebendig und wird auch schon manchmal frech.
Ein Beispiel: Wir waren vor kurzem auf einem Familien Fest mit einer Hüpfburg. Ich bin mit ihm auf die Hüpfburg gegangen (wir waren die ersten) als dann weitere Kinder hinzu kamen, fing er an zu weinen und wollte sofort wieder runter.
Wenn ein anderes Kind nur in seine Nähe kommt, klammert er sich fest an mich.
Ich muß dazu sagen, das er vor kurzem ziemlich was durchgemacht hat. Er hatte fast 4 Wochen lang einen Käfer im Ohr, wir waren bei 4 verschiedenen Ärzten unter anderem in einer Kinderklinik die das nicht festgestellt haben und dazu noch eine Fehldiagnose (Trommelfell sei geplatzt ) gestellt haben. Erst ein HNO Arzt hat den Käfer gefunden und entfernt.
Er hat laut Aussage des Arztes ein Trauma erlitten. Da er schon immer etwas ängstlich war, war das jetzt natürlich der Höhepunkt.
Ich knuddele sehr viel mit Ihm und streichele Ihn täglich (was natürlich jede Mutter macht), überschütte ihn regelrecht mit Zuneigung, damit er diese schlimme Erfahrung vergisst.
Bin nur leider sehr ratlos und hoffe das er das "ängstliche" irgendwann verliert.
Hat jemand einen Rat für mich ?
Danke
Mamiweb - das Mütterforum

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4 Antwort
Hallo!
Hallo! Unsere Große hatte bzw. hat das auch. Anderen gegenüber ist sie total zurückhaltend und ängstlich. Selbst wenn sie oma und opa ne zeitlang nicht gesehen hat, ist sie ihnen gegenüber auch so. Seit dem sie im Kiga ist und hat bei mc donalds ein paar kinder angesprochen!!! Das legt sich bestimmt wieder!!!
Tanja
Tanja | 26.07.2007
3 Antwort
ängstliches Kind
Liebe niclasmom, ich kann dich sehr gut verstehen - meine Jüngste war ein sehr zierliches und krankes Frühchen und ich habe mich auch immer sehr um sie gesorgt. Sie war sehr, sehr ängstlich , so daß sie nichtmal laufen konnte. Zum Glück sind wir zu einem sehr guten Ergotherapeuten gekommen, der mir vieles klar gemacht hat = übermäßiges betüteln tut der Kleinen nicht gut. Sie war damals 17 Monate alt. Es hat ein halbes Jahr gedauert, bis sie ihr ängstliches Verhalten abgelegt und auch andere Strategien gefunden hat, als sofort anzufangen zu weinen. Mir ist das sehr schwer gefallen, sie auch mal weinen zu lassen - aber mir war klar, daß ich ihr so mehr helfe. Und siehe da - sie ist nicht mehr wieder zu erkennen. Irgendwann hat sie gemerkt, daß sie mehr davon hat, wenn sie sich ihren Geschwistern anschließen kann und nicht nur auf Mamas Arm ist. Sie hat ganz toll aufgeholt und ist nun eine ganz selbstbewußte kleine Maus... Frag doch mal deinen Kinderarzt, schließlich ist dein Kleiner auch traumatisiert...
Winterwind
Winterwind | 26.07.2007
2 Antwort
Gruppentreffen
Hi, ich habe leider kein Patentrezept für dich, da sich unsere Tochter genau umgekehrt verhält. Hast du vielleicht die Möglichkeit an einer Krabbelgruppe, Eltern/Kind-Gruppe oder Pekip-Gruppe teilzunehmen? Dein Sohn lernt andere Kinder kennen, ohne dich dabei "verlassen" zu müssen. In deinem Arm/Schoss kann er andere Kinder beobachten und sich mit seinem Tempo an sie herantasten. Es sind dann zwar fremde Kinder, die allerdings dann schnell zu bekannten Kindern werden. Ansonsten kann es sicherlich nicht schaden professionellen Rat und Hilfe an Anspruch zu nehmen. Ich wünsche euch auf alle Fälle alles gute und drücke die Daumen.
Andreas
Andreas | 25.07.2007
1 Antwort
Gib Ihm Zeit
Hallo, vielleicht braucht dein kleiner jetzt einfach etwas zeit um das ganze zu verarbeiten. sei einfach weiter für ihn da! das ist das beste, was du tun kannst. wenn es aber gar nicht besser wird, würde ich einen kinderarzt, oder soger -psychologen, dazuholen. wenn er wirklich ein trauma erlitten hat, ist damit nämlich nicht zu spaßen. man denkt zwar immer, dass unsere süßen noch zu klein sind, um sich das zu merken, aber das stimmt meiner meinung nach nicht. ich wünsche deinem kleinen und dir viel kraft und geduld das durchzustehen! ihr schafft das bestimmt! viele liebe grüße
Scully1982
Scully1982 | 25.07.2007

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