Flasche und/oder Elternbett abgewöhnen - was zuerst? HILFE!

Natonsa
Natonsa
22.12.2016 | 17 Antworten
Hallo liebe Mamis,

ich hab schon eine 3.5 Jahre junge Tochter. Bin also eigentlich auch eine erfahrene Mami aber mein Sohn (1.5 Jahre) ist ganz anders. Er war schon von Geburt an viel anhänglicher als seine große Schwester. Hab ihm ab dem ersten Tag zu mir ins (Krankhaus-)Bett nehmen müssen sonst hat er keine Ruhe gegeben. Vielleicht hab ich es aber auch gebraucht, ich hatte mit ihm eine für mich echt schlimme Geburt. Meine Plazenta hat sich auf einmal gelöst (zum Glück war ich schon im Krankenhaus sonst hätte er es nicht geschafft) deswegen mussten die Ärzte mitten in der Nacht einen Notkaiserschnitt machen. Für mich war das auch leicht traumatisch da ich eigentlich wie bei der ersten eine natürliche Geburt wollte.
Naja so viel zur Vorgeschichte… Seit diesem ersten Tag schläft er wirklich bei mir bzw. bei uns im Elternbett da er noch die Flasche (Wasser) nachts bekommt ist es eigentlich ganz praktisch da ich nicht wirklich aufstehen muss. Aber im Umkreis höre ich nun das langsam alle Kinder durchschlafen nur meiner natürlich nicht. Ich möchte auch langsam wieder durchschlafen.
So nun zu meiner Frage mit welcher Baustelle fange ich zuerst an? Flasche abgewöhnen oder erst das Elternbett abgewöhnen?
Er trinkt manchmal wirklich sehr viel teilweise 2 Flaschen Wasser zum einschlafen und manchmal 4(!!!) Flaschen Wasser in der Nacht muss teilweise 2 mal wickeln damit die Windel nicht ausläuft. Und wie stell ich das an – von einem auf den anderen Tag/Nacht einfach am besten alle Flaschen wegschmeißen dass ich nicht in Versuchung komme und zum einschlafen nur noch einen Becher Wasser anbieten?
Oh mei – bin total ratlos !!! Bei meiner Tochter ging es einfacher da sie schon mehr gesprochen hat und ich es ihr besser erklären konnte.
Wollte in den Weihnachtsferien starten….

Danke schon mal für euren Ratschläge und Erfahrungen.
Bitte keine „ich hatte dieses Problem nie“ Kommentare sehr nette Info aber bringt mir leider nichts  nicht falsch verstehen – freu mich für euch 
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17 Antwort
@Dajana01 Das allein einschlafen können, lernen sie ja dann, wenn man für sich als Familie einen Weg gefunden hat auf dem sie dann selbst ihre Strategien entwickeln können. Dazu kommt auch, dass man "Zubettgehzeit" so und so definieren kann. Gerade, wenn die Kinder schon etwas älter sind, kann man das auch als Rückzug und dann irgendwann einschlafen sehen. Wir haben immer noch Familienbett .
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 23.12.2016
16 Antwort
Hey, das mit dem Bett kenn ich. Aus meiner Erfahrung heraus war es sehr schwer, ihn umzugewöhnen. Letztenendes hatte ich ihn, bis mein 2. Kind 6 Monate alt war, bei mir im Bett und hab danach versucht ihn nach und nach an sein Bett zu gewöhnen, mit seinem Bruder ich wünsche dir viel Geduld. LG
teeenyMama
teeenyMama | 22.12.2016
15 Antwort
@Ilyssa Eben. Wir haben das halt anders trainiert, unsere 3 gehen auch zu Bett, ohne wirklich müde zu sein...es wird gelesen, gespielt etc. Aber das ist wirklich total individuell! Aber der Ablauf als solcher, der war mir immer sehr wichtig...und das "Allein-einschlafen-können", OHNE schreien lassen
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 22.12.2016
14 Antwort
@Dajana01 Was die Zeiten betrifft, da ist wohl jedes Kind anders. Meine Tochter hat auch eine Spanne von zwei Stunden in denen sie müde wird, auch wenn es oft grob die gleiche Zeit ist. Ich stimme Dir allerdings zu, dass der generelle Ablauf immer gleich sein sollte .
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 22.12.2016
13 Antwort
Schläft er eigentlich sehr unruhig? Sonst könntest Du die Gitterseite vom Bett abbauen, eine Matratze daneben legen, ihn in seinem Bett zum Schlafen bringen und dann gehen. Dann hast Du auch was dort, wenn er Dich nachts braucht und er muss nicht immer mit in Dein Bett. Spart auch das Kind hin und her tragen. Oder direkt normale Matratze auf dem Boden anstatt Bett und dann eben dort schlafen lassen .
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 22.12.2016
12 Antwort
Naja, bei uns liegt die "Zeit-Toleranz" bei 10 min ;-). Aber wurscht. Ich würde, glaub ich, zuallererst damit beginnen, die Kinder im eigenen Bett zu Bett zu bringen, aber das ist meine ganz persönliche Meinung. Da Du ja eh überlegst, den Lütten in sein Bett umzusiedeln, würde ich das wohl direkt mit einführen. Da er so anhänglich ist, könnte das schwierig werden: Er schläft bei Dir ein, Du trägst ihn rüber, wird nachts wach und ist desorientiert. Und wenn DAS klappt, würde ich "an die Flasche" gehen.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 22.12.2016
11 Antwort
@Dajana01 naja punkt auf die Minute bring ich ihn nicht jeden Tag ins Bett - macht das jemand? er schläft unter der Woche mittags in der Kita und da ist er meistens um 13.30 wach. Dann liegt er von Mo-Fr um 19.30 im Bett und spätestens um 20 Uhr schläft er. Am Wochenende ist er ja bei mir daheim und dann schau ich auch dass er um 11.30 im Bett liegt aber da Wochenende ist wecke ich ihn nicht um 7 wie ich es unter der Woche mache. Manchmal schläft er dann bis 8 und dann schläft er mir nicht um 11.30 ein aber spätestens um 12.30/13.00 und dann zieht sich das alles nach hinten dann schläft er nicht bis 13.30 sondern 14.30/15 uhr und dann geht er auch nicht um 19.30 ins bett sondern 20.30. aber ich fand es immer ok weil ja die abstände wieder passen. Unser Ritual ist Abendessen, wenn wir ein frühes Abendessen hatten dann dürfen meine Kinder noch etwas spielen und um 18.30/19 Uhr gehts dann aber los mit Kinderzimmer aufräumen, Schlafanzüge anziehen, Zähne putzen, Gesicht waschen. Jeder darf sich noch ein Buch aussuchen und dann wird entweder vorgelesen - das ist kein problem die schläft dann weiter und auch durch.
Natonsa
Natonsa | 22.12.2016
10 Antwort
Ok, was mir noch auffiel: Ihr bringt ihn nicht zu regelmäßiger Zeit zu Bett. Das würde ich zuallererst ändern. Ein Kind braucht Kontinuität. Habt Ihr denn ein Ritual? Wie schläft er denn ein?
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 22.12.2016
9 Antwort
Danke schon mal an euch alle! Ein Paar Sachen werde ich ausprobieren... Ich weiß dass es jetzt nicht von heute auf morgen alles klappt aber vllt. klappt wenigstens das einigermaßen durchschlafen mal. Wenn er nur 1 mal wach werden würde nachts wäre schon ein Erfolg! Einmal ist quasi Keinmal ;-)
Natonsa
Natonsa | 22.12.2016
8 Antwort
@Schnurpselpurps Also er ist wirklich ein sehr guter Esser. Er isst wirklich viel. Ich hab manchmal Angst das er zu viel isst - nicht dass ihm die Verdauung auf`d Nacht Probleme macht. Ich bringe ihn zwischen 19.30 bis 20.30 ins Bett je nachdem wann er vom Mittagsschlaf aufgewacht ist und wie wir es zeitlich abends schaffen. Generell eher um 20 Uhr weil er einfach müde ist und schneller einschläft.
Natonsa
Natonsa | 22.12.2016
7 Antwort
@Natonsa Meinst Du den Magic Becher? Der ist in der Hinsicht gut. Solltest nur drauf achten, dass der nicht auf dem Kopf stehen bleibt, das hält er nicht durch. Ansonsten läuft da nix raus und auch im Liegen muss man sich schon etwas anstrengen, um draus zu trinken ;)
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 22.12.2016
6 Antwort
@Ilyssa Milch trinkt er nicht - hatte ich schon mal probiert und eigentlich hab ich die ihm auch mit einem Jahr gewöhnt leider so erfolgreich dass er jetzt gar keine Milch mehr trinkt. Hunger vermute ich auch nicht weil er ein sehr guter Esser ist. Das nuckeln zur beruhigung vermute ich eher und das Zähne kühlen auch. Wir haben diesen Trinklernbecher von NUK - ich werde den Tipp mal probieren. Vielen Dank!
Natonsa
Natonsa | 22.12.2016
5 Antwort
Wenn abgewöhnen, dann erst mal diese "Sauferei" nachts. Ich schlage vor, Du gibst ihm lieber was nahrhaftes Abends und putzt dann spät nochmal Zähne. Vielleicht später ins Bett bringen? Aber er muss schon irgendwie satt sein, sich satt fühlen, sonst trinkt er natürlich ohne Unterlass, was soll er sonst machen? Meine Kleine hat bis vor einem Monat abends immer nochmal Milch getrunken, ja, aus der Flasche. Und das unabhängig vom Abendessen vorher, also egal ob sie gegessen hatte, viel, wenig, oder nichts gegessen hatte. Sie brauchte das, um sich satt zu fühlen. Wann bringst Du ihn denn zu Bett?
Schnurpselpurps
Schnurpselpurps | 22.12.2016
4 Antwort
@EmmaKJ Die Nuckelei auf Flaschen ist generell nicht gut für die Zähne. Und wenn es wirklich Hunger ist, wäre Nahrung vorenthalten nicht der richtige Weg. Es haben auch nicht alle Kinder mit 18 Monaten schon alle Zähne. Essen und Schlafen hat nichts miteinander zu tun. Durchschlafen ist eine Sache der Reife und auch der Fähigkeit sich ggf. selbst zu beruhigen, ohne Mama, Nuckel oder sonst was. Wann und wie ein Kind das lernt ist vollkommen unterschiedlich und unabhängig davon, ob sich das Kind vor dem Schlafen den Bauch voll schlägt oder nicht.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 22.12.2016
3 Antwort
Als Milch in der Nacht würde ich nicht machen, denn das ist nicht gut für die Zähne und die dürften ja schon alle da sein. Pack Ihn ins eigene Bett. Ich stelle Sohnemann immer noch eine neue Flasche Wasser mit ins Bett die er sich dann selber nachts nimmt wenn er Durst hat. Und eine Flasche zum einschlafen und ein bis zwei Flaschen in der Nacht hält die Windel durch von 8 bis 8. Also 12 Studen. Eventuell ne größere Windel nehmen. Wir haben jetzt vor 2 Wochen von Milch auf Wasser umgestellt in der Nacht. Er ist jetzt 13 Monate und isst voll. Ich schaue immer das er bis zur Schlafenszeit genug gegessen hat. Das mit den Wasserflaschen ist mehr nuckelei als Durst. Es ist jetzt auch schon deutlich weniger geworden und er schläft auch schon ab und an jetzt durch. Klappt noch nicht jede Nacht aber wir sind auf nem guten weg.
EmmaKJ
EmmaKJ | 22.12.2016
2 Antwort
Wenn er soviel Wasser trinkt, kann es sein, dass er eigentlich Hunger hat? Hast Du einfach mal probiert ihm eine Flasche Milch zu geben. Es gibt halt auch Kinder, die nach dem ersten Geburtstag noch Milch in der Nacht brauchen. Es kann auch sein, dass er "nur" ein Saugbedürfnis hat. Hat er einen Nuckel? Oder, fällt mir grad so ein, zahnt er und kühlt die Stellen mit Wasser? Das macht meine Tochter auch ganz gern mal. Es gibt Strohalmflaschen mit Ventil bzw. von MAM mit einer normalen Öffnung, wo Du ein Ventil reinsetzen kannst. Dann läuft die Flasche im Bett nicht aus, er muss aber auch was dafür tun, um zu trinken. Und weder Strohhalm noch die anderen Flaschen laden allzu sehr zum Nuckeln ein . Generell bin ich allerdings dafür, dass Wasser nachts zur Verfügung stehen sollte. Ich bin selbst auch jemand, der nachts Durst hat. Ich würde erstmal testen, ob es wirklich Hunger/Durst ist und da eine Lösung finden und dann aufs eigene Bett umstellen. Es kann allerdings sein, dass das eigene Bett nicht automatisch durchschlafen heisst. Das hat nicht nur was mit der Schlafumgebung, sondern auch der Reife des Gehirns zu tun. Letztendlich hilft nur probieren und schauen, was funktioniert.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 22.12.2016
1 Antwort
Hm...das mit dem Wasser kenne ich vom Junior...ich hab dann auf einen Trinklernbecher in der Nacht umgestellt...das war ihm dann zu anstrengend ;-) Übrigens ging das völlig problemlos! Ich würde zuerst auf's eigene Bett umstellen
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 22.12.2016

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Kategorie: Erziehung

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