Was haltet ihr von anti-autoritären eltern?

futurekids
futurekids
04.06.2008 | 11 Antworten
Seid ihr selbst welche? welche schlechten und guten erfahrungn habt ihr? Bei uns gibt es so eine Anti-autoritäre familie, und die Kinder erlauben sich echt alles..und die eltern total überzeugt ..
Mamiweb - das Mütterforum

14 Antworten (neue Antworten zuerst)

11 Antwort
kinder brauchen grenzen...
denn diese geben sicherheit und orientierung. arbeitete lang mit schwererziehbaren und lernte dort, wie wichtig grenzen sind. viele kinder in der heutigen zeit werden als prinzen und prinzessinnen erzogen, bzw. verzogen. es ist an der zeit kindern traditionelle werte und normen zu vermitteln... ich werde meinen sohn liebevoll aber konsequent erziehen und darauf achten, dass sein sozialverhalten gut ausgeprägt wird. tolle frage und interessante statements zu dieser. liebe grüße und nen schönen abend
ramona_e
ramona_e | 04.06.2008
10 Antwort
Kindererziehung, antiautoritär
Ich habe die Kinder erlebt und beobachtet, die so erzogen wurden! Sie hatten keine Freunde, waren nicht in der Lage sich in einer Gruppe unterzuordnen, volle Außenseiter die keiner mochte oder akzeptieren konnte. Sie selbst akzeptierten nur sich allein. Mir tun solche Kinder leid da sie durch die Schuld der Eltern so wurden. Mit Vernunft Grenzen setzten hat noch keinem geschadet! Später im Leben wird keiner bereit sein mit ihnen zu arbeiten oder ihnen Arbeit zu geben! Das sollten wir immer bedenken. Grenzen ja! aber mit Verstand und Liebe!
cat-eye7
cat-eye7 | 04.06.2008
9 Antwort
Hatte mal ein lustiges Erlebnis in der beriner U-Bahn
Kleines Kind tritt die ganze Zeit einer alten Frau gegenüber ans Knie. Alte Frau spricht Mutter an: "Würden Sie Ihrem Kind bitte sagen, daß es dies unterlassen soll?" Mutter: "Mein Kind darf das, es ist antiautoritär erzogen". Alte Frängt an Kaugummi zu kauen. 2-3 Stationen später klebt sie der Mutter beim Aussteigen das Kaugummi auf die Stirn und sagt: "Ich darf das auch, ich bin auch antiautoritär erzogen". Ich hab so gelacht.
QuasimodosKlon
QuasimodosKlon | 04.06.2008
8 Antwort
@janne
na ja, arbeite im Kindergarten, und oft ist es für die neuen Eltern schwer zu verstehen, dass sich ihr Kind auch an den Kdg-Alltag anpassen muß... und da passiert es schon mal, dass ich genau dieses Beispiel nenne ;-)
Mia80
Mia80 | 04.06.2008
7 Antwort
@mia80
habe sehr gelacht, das mit der Insel stimmt wirklich!!!!
Janne74
Janne74 | 04.06.2008
6 Antwort
Die richtige Mischung machts
Ich habe manchmal das Gefühl, antiautoritäre Erziehung ist die richtige Grundidee und wird von vielen Leuten, die das versuchen zu praktizieren, dann falsch verstanden. Antiautoritär heißt für mich nicht, daß ich mir auf der Nase rumtanzen lassen muß. Ich finde umgekehrt auch nicht gut, wenn Eltern sich als Chef betrachten und die Kinder keine Rechte haben. Die Familienmitglieder sollten im Prinzip erst mal gleichberechtigt sein und die Kinder lernen, die Familie als soziales Gefüge zu erleben. Dann gibt es ein paar Einschränkungen - Kinder brauchen viel Fürsorge aber auch geregelte Bettruhe für eine gesunde Entwicklung, und zwar nicht weil Papi es so will, sondern weils notwendig ist. Wo sie gefahrlos eigene Erfahrungen machen können, kann man sie auch schon mal ins offene Messer laufen lassen. So sehe ich das
QuasimodosKlon
QuasimodosKlon | 04.06.2008
5 Antwort
mein leitspruch ist immer
"selbst auf einer einsamen Insel hat man grenzen!" und das trifft jeden ;-)))
Mia80
Mia80 | 04.06.2008
4 Antwort
Ich halte absolut gar nix davon ... hier bei uns herrschen feste regeln und wenn diese eingehalten werden, dann ist Friede, Freude, Eicherkuchen
Ganz anders bei einer Familie von der Kita-Frundin meiner großen Tochter... L. darf alles. L. entscheidet selbst wann sie ins bett geht. L. entscheidet was sie wann zu Abend essen mag. L. entscheidet was sie geschenkt bekommen möchte. L. entscheidet wer zum Kaffee-Klatsch kommen darf. Nur als der kleine Bruder von L. auf die Welt kam, da waren auf einmal regeln da, Und das kannte sie bis dato gar nicht und L. hatte echte Probleme. Nun, L. wird das auch lernen müßen, auch wenn es für sie schwieriger wird als für andere Kinder LG
Solo-Mami
Solo-Mami | 04.06.2008
3 Antwort
Dazu kann ich nur
sagen, lest den letzten Stern mit dem Titel: Erzieht mich endlich Das sagt alles. Kinder wollen keine Eltern, die ihre Freunde sind, sie wollen Eltern, zu denen sie aufschauen können, die ihnen auch mal sagen bis hierher und nicht weiter! Wenn man seinen Kindern alles durchgehen lässt bzw. es ist alles egal, was sie machen, dann könnten Kinder auch denken, dass sie ihren Eltern egal sind. Ich bin für feste Regeln und wenn die nicht eingehalten werden, dann wird das Konsequenzen nach sich ziehen, wie im echten Leben als Erwachsener halt auch. Daher finde ich, dass Kinder das lernen müssen. Wie soll es denn werden, wenn sie in der Schule sind bzw. erwachsen sind. Dort gibt es auch Regeln, die einzuhalten sind, ob es einem passt oder auch nicht....
Janne74
Janne74 | 04.06.2008
2 Antwort
Ich halte
davon nichts, weil die kinder gar keine grenzen kennen uhnd kein respekt vor erwachsenen haben . Aber das sollten alle eltern für sich entscheiden.
Carline
Carline | 04.06.2008
1 Antwort
na ja... schwierig...
viele bezeichnen mich als strenge mutter, weil ich klare richtlinien und Grenzen befürworte... mir ist das wichtig, denn ich bin der Meinung, dass Kinder Orientierung brauchen... ;-) aber das darf zum glück jeder für sich entscheiden :-)
Mia80
Mia80 | 04.06.2008

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