Freundin auf Kind angesprochen, jetzt zieht sie sich zurück...:-(

Weidenkaetzchen
Weidenkaetzchen
12.09.2017 | 14 Antworten
Huhu @ all...
Ihr wisst ja dass ich so große Probleme mit dem Verhalten von dem Sohn meiner Freundin habe. Nun habe ich sie nochmals darauf angesprochen. Zuerst reagierte sie wie immer und sagte:"das ist doch alles normal!" Als ich ihr dann sagte dass sogar anderen schon das komische Verhalten von ihm aufgefallen ist und dass es mir mittlerweile schwer fällt ihn noch zu mögen, wurde sie doch etwas ruhiger und wirkte leicht vor den Kopf gestoßen. Versteh ich ja auch, nur scheint sie sich jetzt zurückzuziehen und etwas distanzierter zu sein. Sie meldet sich nicht mehr und ist kurz angebunden wenn wir uns mal zufällig treffen. Mein Kleiner ist etwas traurig, weil er seinen Kumpel schon länger nicht mehr gesehen hat. So schlimm ich den Jungen auch finde, aber mir tut es für meinen Sohn ja schon leid. Nur denke ich dass es auch richtig war meiner Freundin mitzuteilen wie ich mich fühle, wenn wir zusammen unterwegs sind und ihr sohn permanent solch intrigante Aktionen bringt. An dem Tag gab es wieder so eine Situation und ihre Passivität regte mich wieder tierisch auf... daher suchte ich nochmal das Gespräch und fand es auch gut, ihr mal zu sagen was ich denke und beobachtet habe bzgl seines Verhaltens.
Nur wie würdet ihr euch jetzt verhalten? Zurückrudern und euch entschuldigen (obwohl ich es ihr in einem ruhigen Ton gesagt habe und auch denke dass so ein Feedback mal nötig war) oder erstmal gras über die Sache wachsen lassen? Ich mag sie ja als Freundin dennoch gern. Nur ihr Sohn geht mit seiner Art gar nicht... :-(
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14 Antwort
Wenn es für dich eine Entlastung war, dass mal angesprochen zu haben, dann war es gut. Das sie sich nun zurückzieht ist klar. Du hast ja schliesslixh was gegen igr Kind gesagt, da wird jede Mutter bissig. Gib dem ganzen etwas Zeit. Vielleicht denkt sie auch mal darüber nach, wenn der erste Ärger verflogen ist. Ich hoffe, du kannst die Freubdschaft da raus retten.
SuseSa
SuseSa | 13.09.2017
13 Antwort
@130608 Nein, das wollte ich damit auch nicht sagen dass du das behauptet hast, sondern nur dass es ja auch sicher nicht für sie total verwunderlich und überraschend ist, dass ich da gewisse Antipathien hege, wenn mein Kind so behandelt wird. Zum Treffen kam es eben gerade eher spontan, weil sie was von mir abholen musste. Es scheint aber erstmal sich alles etwas entspannt zu haben. Ich fand es jetzt halt übertrieben von dir so loszupoltern, da ich nicht einfach so rausgehauen habe "ich finde dein Kind sch***e!" sondern ihr das so behutsam, aber auch ehrlich wie möglich erklärt habe und diese Antipathie auf gewisse Situationen reduziert habe, die wohl auch für sie irgendwo nachvollziehbar sind. Und dass es mit dem Rückzug nicht so wild ist, ist ansichtssache. Wir haben uns vorher mehrmals die woche getroffen und dann eben plötzlich gar nicht mehr. Es ist ja nicht so dass mich das überrascht hat, nur bedauer ich den Zustand trotzdem und daher war meine Frage lediglich wie ich damit umgehen soll. Dass ich ihre Reaktion nicht verstehe oder gar etwas von ihr erwarte, habe ich doch nirgends geschrieben. @Chrissi1410 Ja, das ist bei jeder Mutter, gott sei dank, auch so. Ich bin mit meinem Sohn auch oft nachsichtiger, als bei anderen Kinder und für mich ist er auch das süßeste Kind auf der Welt. Ich habe ihr ja auch gesagt dass das jetzt meine subjektive Sichtweise ist ohne die Muttergefühle die sie hat. Das ist mir ja durchaus bewusst. Mir ging es in erster Linie darum sie dahingehend mal ein bisschen zu sensibilisieren, weil ich es schade finde wenn sich so eine gewisse Dauergenervtheit etabliert und es mal irgendwann soweit ist, dass wir uns gar nicht mehr treffen können/ wollen. Zumal mir ja auch hier geraten wurde es anzusprechen und da vorangegangene Gespräche eher weniger brachten, war es eben diesesmal etwas unverblümter, allerdings ohne großen Streit und ohne Vorwürfe. Was später aus ihm und meinem Sohn wird, wird sich zeigen.
Weidenkaetzchen
Weidenkaetzchen | 13.09.2017
12 Antwort
ich muss 130608 da recht geben. Wenn mir jemand sagen würde, dass er mein Kind nicht mag, würde ich mich auch zurückziehen. Es scheint ja schon mehr vorgefallen sein, wie Du ja schon öfter geschrieben hast. Man sieht sein Kind immer mit anderen Augen als andere. So Bekannte haben wir auch, das Kind wird in den Himmel gelobt, er ist der tollste, kann alles am Besten usw. In Wirklichkeit ist er ein ganz normales Kind wie jedes andere auch mit seinen Stärken und Schwächen. Gib ihr erst mal etwas Zeit.
Chrissi1410
Chrissi1410 | 13.09.2017
11 Antwort
..ich habe doch nirgends geschrieben , dass Du Dich entschuldigen sollst ?...wenn Ihr Euch nachher trefft , dann ist es mit dem Rückzug ja nicht so wild...
130608
130608 | 13.09.2017
10 Antwort
@130608 Ja, ich hätte auch dies und jenes sagen können. Hab ich aber nicht und wahrscheinlich oder vielleicht hätte sie auch das nicht so gut aufgenommen. Hinterher zu sagen;" du hättest ja auch sagen können...." ist ja nun wenig hilfreich. Ich habe mich nunmal in dem Moment dazu entschieden es so zu sagen und habe es so ruhig und freundlich verpackt wie möglich und ich denke ich muss mich nicht großartig dafür entschuldigen, dass ich ein kind, was meinem permanent weh tut, es manipuliert etc und in der Intensität, nicht so besonders mag. Naja, wir treffen uns nachher und wir haben wie gesagt auch sehr ruhig miteinander gesprochen.
Weidenkaetzchen
Weidenkaetzchen | 13.09.2017
9 Antwort
weidenkätzchen ....ich kann da ruhig bleiben und durchatmen, mich betrifft es ja nicht persönlich ....Du musst damit klar kommen , dass sie sich zurück zieht...es ging mir nur darum , dass man zu einer Mama sagt , dass man ihr Kind nicht mag....das kränkt jede Mutter..dann muss man auch die Reaktion verstehen und akzeptieren....ich finde es in Ordnung , dass Du ihr schon mehrmals gesagt , dass Du das Verhalten des Jungen nicht o.k findest....Du hättest Ihr vielleicht auch sagen können , dass es für Deinen Sohn schwer ist , damit zurecht zu kommen und Du Dir überlegst , dass Du den Kontakt zwischen den beiden etwas einzuschränken möchtest....vielleicht hätte sie dann auch darüber nachgedacht... wir haben sehr viele Kinder / Jugendliche mittlerweile auch junge Erwachsene im Bekannten / Freundes / und Verwandtenkreis....da waren auch schwierige Kleinkinder darunter ....und mittlerweile sind es ganz tolle Jugendliche/ Erwachsene geworden ....und andere wurden erst ab Pubertät schwierig...wie sich manche entwickeln , kann man nicht immer voraussehen....später kommt der Freundeskreis hinzu , da hat man auch als Eltern nicht immer Einfluß in welche Richtung es geht....
130608
130608 | 13.09.2017
8 Antwort
@130608 Nun mal ruhig, dass ich sie verstehe habe ich ja schon geschrieben und erwarten tu ich auch nix, aber ich denke es ist richtig gewesen ehrlich zu ihr zu sein, damit sie vielleicht auch mal versteht, wohin sie ihren Sohn damit bringt und ich habe ihr ja nicht gesagt dass ich ihn überhaupt nicht leiden kann, sondern dass es Situationen gibt, wo es mir echt schwer fällt das noch zu tun. Also durchatmen, denn das "gewisse Verhaltensweisen nicht ok sind" habe ich ihr schon mehrmals, nur hat sie das leider immer nicht so richtig ernst genommen und eben beschönigt und verharmlost, eben weil sie gar nicht mehr merkt wie sehr sich ihr sohn damit ins aus schießt.
Weidenkaetzchen
Weidenkaetzchen | 13.09.2017
7 Antwort
Naja, wenn die Freundin sich aber allen zarteren Hinweisen, Andeutungen und Versuchen gebenüber hartleibig zeigt, sie nicht wahrnimmt oder sie nicht ernstnimmt, dann muss sie einfach auch mal damit rechnen, dass eine Freundin ihr aufzeigt, was los ist. So aufzeigt, dass sie merkt: Mensch, da ist jemand wirklich genervt. Was sie dann daraus macht ist eine andere Sache. Ich habe es so verstanden, dass Weidenkätzchen ein ums andere Mal versucht hat, ein Gespräch dazu zu führen, das dann sicher weitaus konstruktiver hätte laufen können.
Schnurpselpurps
Schnurpselpurps | 13.09.2017
6 Antwort
Du hättest ihr einfach sagen können , dass gewisse Verhaltensweisen nicht ganz so o.k sind , aber einer Mama sagen , dass man deswegen ein Kind nicht mag , ist schon grenzwertig und wird von Eltern sehr persönlich genommen...
130608
130608 | 13.09.2017
5 Antwort
was erwartest Du denn ? dass sie Luftsprünge macht ?...ist doch eine ganz normale Reaktion... , wie würdest Du denn reagieren , wenn Dir Deine Freundin sagt , man mag Dein Kind nicht ?...und da hilft auch nicht die Beschönigung `` es fällt schwer , das Kind zu mögen ``
130608
130608 | 13.09.2017
4 Antwort
@Schnurpselpurps Danke, das trifft definitiv zu. Ich habe es ihr wirklich im ruhigen gesagt und auch viele Beispiele gegeben was ich meine. Kurz davor war nämlich die Situation: er lädt meinen Sohn zu sich nach Hause ein, was leider aus Zeitgründen wirklich nicht ging. Da waren wir uns auch einig. Nur fing meine kleine uneinsichtige Quengelsuse dann an zu weinen und zu bocken. Als es mir dann zu bunt wurde hab ich mich mit ihm zur Seite gestellt und mit ihm gemeckert und nochmal gesagt warum es einfach nicht geht. Der Sohn von meiner Freundin stellt sich daneben und grinst sich einen ab. Als meiner sich endlich beruhigt hat, schleicht der andere zu ihm und fragt ihn leise und grinsend:"willst du nachher mit zu mir nach hause kommen?" Und schon ging das Theater von vorne los. Der Bengel ist nicht dumm, abee fies. Er weiß ganz genau welche Knöpfe er drücken muss damit meiner reagiert und macht sich einen Jux daraus, wenn er dann Ärger kriegt. Da hat er von mir erstmal einen Dämpfer gekriegt, während sie nur wieder daneben stand und das schlicht belächelte. Das Gespräch mit ihr verlief allerdings sehr ruhig und auch ernst. Letztendlich sagte sie dann sowas wie:" naja, er wird schon merken wenn später keiner in der Schule mit ihm spielen will!" Letztendlich glaube ich auch dass es das mal gebrauht hat damit sie mal sieht wie ihr Sohn eigentlich auf andere wirkt und dass man nicht immer alles als "normal" oder "Phase" verharmlosen kann, nur befürchte ich auch dass sie schnell wieder in diese Schiene fällt:" er muss ja wegen dem Baby zurückstecken. Da braucht er eben noch mehr Liebe. Andere Kinder haben das ja auch..." mal sehen. Ich denke dass sie viele Sachen nicht so richtig merkt, weil sie eben mütterliche Gefühle für ihn hat. Ich und andere natürlich nicht. Sie schien die Kritik dann aber auch etwas ernster zu nehmen und ja, ih wäre auch sehr gekränkt. Aber ich sagte ihr auch immer wieder, dass ihre Art ja sonst super ist und bei ihrer Tochter klappt es ja auch super. Nur ist diese Art der Erziehung vielleicht nicht die beste/ passendste für ihren Sohn. Alleine treffen ist leider überhaupt nicht möglich, weil ihre Kinder nicht ohne sie einschlafen können, ich meinen Sohn dann bei einem Babysitter verfrachten müsste der Geld kostet und wir beide bis nachmittags arbeiten. Wochenende wollen wir natürlich auch bei unseren Kindern sein und ich fände es traurig wenn wir uns treffen, aber unsere Kinder nicht, obwohl sie wollen. Nur stört es mich wenn meiner dann so blöde behandelt und manipuliert wird. Er macht in seiner Gegenwart sachen, die er sonst nie machen würde und auch das sieht sie nicht, weil sie es teilweise wirklich nicht mitbekommt oder sehen will. Ich bin auch nicht die erste Freundin bei der es diese Problematik gab. Aber deine Worte sind sehr treffend und hilfreich. Danke :-)
Weidenkaetzchen
Weidenkaetzchen | 12.09.2017
3 Antwort
Ich würde ihr etwas Zeit geben, nicht zuuu lange, und dann ggf. mal einen Brief schreiben. Es ist ja so, dass wenige Dinge Mütter so treffen wie wenn man ihre Kinder nicht leiden kann. Hatte ich auch. Meine Tochter war schon früh auffällig, ich habe es definitiv nicht bzw. viel zu spät gemerkt. Ändern konnte ich es aber sowieso nicht. Sie war halt so. Trotz früher Therapien. Für mich war es demütigend. Dennoch: Wenn Du sie und ihren Sohn nicht gerade wüst beschimpft hast, dann war es richtig von Dir, das klar an- und auszusprechen. Es ist eben nicht alles schön und harmonisch, sondern ihr Sohn ist ein Quälgeist. Du kannst ihr im Brief mitteilen, dass Du SIE sehr gerne magst und auch vermisst. Du kannst auch mitteilen, dass es Dir leid tut, dass Du ihr das sagen musstest, dass es aber für Dich keinen anderen Weg mehr gab, weil sie auf zartere HInweise so gar nicht reagiert hatte. Entschuldige Dich aber nicht dafür, dass Du es angesprochen HAST. Das ist tough von Dir. Vielleicht könnt ihr euch ja mal ohne die Kids treffen, um erst mal wieder Freundinnen zu sein. Dann muss sich in der Zeit jemand anders mit den Kindern beschäftigen. Vielleicht war es ein sehr heilsamer Schreck, den Du ihr da verpasst hast. Dann wird sie irgendwann sehr froh sein, dass sie eine Freundin hatte, die eine Freundin ist.
Schnurpselpurps
Schnurpselpurps | 12.09.2017
2 Antwort
Gib ihr etwas Zeit, das muss sie erst mal verdauen.
teeenyMama
teeenyMama | 12.09.2017
1 Antwort
Das du es Ihr gesagt hast ist gut. Sowas muss angesprochen werden da dein Sohn unter den Aussagen ihres Sohnes ja auch traurig wird. Vielleicht hättest du aber eine Möglichkeit ansprechen können weswegen es so ist. Vielleicht denkt Er, dass er nur durch sein blödes Verhalten die Aufmerksamkeit bekommt die er brauch. Andererseits kann es auch sein Verhalten an sich sein. Das kann eine Phase sein in der er testet wie weit er gehen kann. Meine Freundin hat auch so einen Sohn, hat vieles versucht aber sein Verhalten ist noch heute so . Ich an deiner Stelle würde mich nicht entschuldigen. Wofür auch? Das du ihr die Wahrheit gesagt hast? Das Gespräch suchen hingegen würde ich machen. Es ist ihr wahrscheinlich sehr unangenehm.
Nessasuleyman
Nessasuleyman | 12.09.2017

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