Probleme und Frust beim Stillen

Mullemauz
Mullemauz
02.01.2013 | 35 Antworten
Hallo ihr Lieben!

Bin seit 5 Tagen Mutter einer gesunden Tochter.Habe noch im Kreissaal das erste Mal angelegt und auf der Station mit Mühe und Not weitergemacht.
Mein Mann hilft mir wo er kann und ich habe auch eine ganz liebe Nachsorgehebamme, die mir mit Rat und Tat zur Seite steht.
Trotzdem geht es mir echt mies.Meine Brustwarzen haben sich, trotz richtigen Anlegens fast sofort entzündet und nun leide ich bei jedem Anlegen unter heftigen Schmerzen, so das ich richtig agressiv werde beim Stillen und schon gar keine Lust mehr habe noch weiter zu machen, obwohl ich weiß, das Stillen absolut das beste für mein Mädchen ist.
Ausserdem hab ich seit gestern eine dauerharte Brust mit Verhärtungen, wo nicht mal Wärme und Abpumpen, noch öfteres Anlegen gegen hilft.
Dazu kam noch die Befürchtung der Hebamme, das ich nun einen Pilz auf den Brustwarzen habe, weshalb ich nun auch noch sone stinkige Creme raufschmieren muss.
Lüdden ist wirklich ein Engel, aber nachts schläft sie fast gar nicht und ich bin nur noch am Stillen und Beruhigen.
Es kommt irgendwie alles auf einmal und es zieht mich alles so runter.Ich könnte echt nur noch heulen und hab Angst vorm nächsten Stillen und den damit verbundenen Schmerzen, das ich echt in Betrachtung ziehe, jetzt schon abzustillen.
Gleichzeitig hab ich ein enorm schlechtes Gewissen meiner Tochter gegenüber, das ich sie um die gute Muttermilch bringe, aber hab gleichzeitig im Kopf, das ich all meine Agressionen und die Ablehnung gegen das Stillen in die Muttermilch und somit auf sie übertrage.

Es ist ein Teufelskreis.Hattet ihr sowas auch?Was würdet ihr tun??

Lg eure verzweifelte Mulle
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35 Antworten (neue Antworten zuerst)

35 Antwort
ersten Tochter, die war ein Schreikind und aus purer Verzweiflung hab ich dann abgestillt, weil mir schon alle einredeten, es käme von meinem Essen und sie bekomme nicht zu viel MuMi... Sophia hat fast 300g die Woche zu gelegt und ich hab das noch geglaubt und abgestillt, was mir Rückblickend echt leid tut, weil ich die Stillbeziehung zu Nina echt genieße, und es sooooo toll ist, in der Nacht nicht auf zu müssen und umständlich das Kind zu beruhigen... einfach andocken und weiterschlummern. Gib nicht so schnell auf!! lg
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 02.01.2013
34 Antwort
Hallo! Ich stille nach anfänglichen Schwierigkeiten schon 15 Monate, wenn mir das wer in den ersten 2-3 Monaten gesagt hätte, ich hätte denjenigen ausgelacht. Ich war froh, zuerst 4 Monate zu schaffen und dann richtig stolz 6 Monate voll zu stillen und Nu hab ich das Problem dass Mausi gar nicht von der Brust weg will und die Milch net weniger wird... besorg dir Lanolin-Brustwarzensalbe, die ist echt super und muss vor dem Stillen NICHT abgewischt werden von der Brustwarze. Dann würd ich schön warm duschen gehen und die Brust unter der Dusche etwas ausstreichen um den Druck zu lindern... Mausi und ich hatten auch schon zwei Mal das Problem mitn Pilz, ich hab Daktarin-gel bekommen für die Kleine und genau dasselbe sollte ich mir auch auf die Brustwarzen schmieren, das hat nicht gestunken und gut geholfen. Noch dazu kommt bei dir die ganze Hormongeschichte nach der Geburt dazu, das kann nochmals mit dran Schuld sein, dass es dich so runter zieht... ich hatte das Problem bei meiner
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 02.01.2013
33 Antwort
Stillen ist eine Liebesbeziehung und so wie es die Liebe auf den ersten Blick gibt, so gibt es auch die auf den zweiten oder gar dritten Blick. Bedenke, weder du, noch dein Kind habt das vorher schon mal gemacht! wenn du irgendwo einen neuen Job anfängst, so billigt man dir eine Einarbeitungszeit von 4-6 Wochen zu. Die Mutterschaft ist meiner Meinung nach der schwerste Beruf den es gibt und du glaubst du und dein Kind müsstet nach 5!!! Tagen schon ein funktionierendes Team sein? Verlange nicht zu viel von dir und deinem Kind! Hier ein paar Tipps bei wunden Brustwarzen: - vor dem Anlegen mit einem Eiswürfel so lange über die Warze gehen, bis sich ein taubes Gefühl einstellt. - vor dem anlegen die Brust 5-10 Min. wärmen und auch beim stillen selbst warme Tücher auflegen, damit die Milch besser fließt. -das Kind nicht länger als 3 Stunden schlafen lassen, sonst ist sie ein Pyranja und dem entsprechend wenig geduldig! Außerdem ist die Brust dann so prall, dass die Warze schlechter gefasst werden kann vom Kind, was eine erneute Reizung der Warze zur Folge hat! Besorge dir in der Apo, Multi-Mam-Kompressen, das sind kleine Tüchlein, einzeln verpackt, die sehr lindernd und kühlend wirken. Halte durch! Wenn du nach 4 Wochen immer noch Ablehnung verspürst, dann lass dich abstillend von deiner Hebamme beraten. Ein Buchtip, „ Das Stillbuch“ von Hanna Lothrop, die Bibel für Stillende!! ;-))
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 02.01.2013
32 Antwort
@Stephie25 Das hat doch mit liebe nichts zu tun! ich liebe mein nicht gestilltes kind genauso, wenn nicht sogar mehr. NÄHE..nähe. darum ging es mir!
susepuse
susepuse | 02.01.2013
31 Antwort
@Maulende-Myrthe nein, ich finde stillen sehr schön und werde auch noch weiter stillen. Aber bei meiner Großen haben mir die Brustwarzen geblutet, ich habe vor jedem anlegen geheult weil ich wusste gleich tut´s richtig weh. Und das konnte es doch auch nicht sein. Ich war viel entspannter und freundlicher als ich nicht mehr stillen musste. Ich will ihr auch nicht raten abzustillen, sie soll sich aber auch keine Vorwürfe machen nur weil sie es vieleicht möchte.
Stephie25
Stephie25 | 02.01.2013
30 Antwort
@Maulende-Myrthe das haste jetzt falsch verstanden lies dir mal antwort Nr. 17 durch
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 02.01.2013
29 Antwort
@Stephie25
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 02.01.2013
28 Antwort
@Stephie25 Führst du hier einen Feldzug gegen das Stillen?
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 02.01.2013
27 Antwort
Ah da fällt mir noch was wichtiges ein. wenn dein baby die brustwarze nicht richtig im schnütchen hat, nicht die brust einfach raus ziehen schib dem krümel ein finger in den mundwinkel so lässt er los und du kannst ihn/ihr noch mal helfen die ganze brustwarze plus warzenhof in die schnute zu hem, nimals einfach raus zeihn
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 02.01.2013
26 Antwort
es gibt so super vorleger"sauger" die sind super.hatte fast das gleiche problem und die salbe war super eckelhaft, aber hat geholfen.meine Hebamme hat mir damals die sauger gegeben. nur mut und wenns doch nicht mehr geht zwing dich nicht.dann hör lieber auf
abc-katze08
abc-katze08 | 02.01.2013
25 Antwort
Soor ist auch kein Grund abzustillen, du mußt nur dich und das Baby behandeln. Gib nicht so schnell auf, wenn du wirklich stillen möchtest. Aller Anfang ist schwer und ihr beide müßt erstmal lernen wie das mit dem Stillen erfolgreich für beide wird. Ich habe auch bei beiden Kids Anfangsschwierigkeiten und die damit verbundenen Schmerzen gehabt. Und wir haben es mit Geduld und Spuke trotzdem geschaft und ich hab lange stillen können.
Solo-Mami
Solo-Mami | 02.01.2013
24 Antwort
oje, all die typischen Anfangsschwierigkeiten des Stillens - nur alle auf einmal. Den Rat abzustillen würde ich erstmal weit wegschieben. Das was du beschreibst hatte ich bei beiden Kindern auch. Meinen Busen hätte ich am Anfang wegschmeißen können und auch ich hatte anfangs Schmerzen, auch die totale Angst anzulegen, weil es so weh getan hat. Pure Lan 100 oder Lanolin, zwei Brustwarzensalben, die fast sofort Abhilfe gegen wunde Brustwarzen schaffen. Versuche darauf zu achten, dass der gesammte Warzenhof im Mund verschwindet bzw. probiere eine andere Stillposition aus. Du kannst auch im Vorfeld einen warmen Lappen auflegen und etwas Milch ausstreichen bevor du anlegst. Hat den Vorteil, dass die Brust weiher wird und besser gefasst werden kann. Gerade der Milcheinschuss kann recht schmerzhaft sein - hälst du aber die ersten paar Wochen durch ist das bald ein Problem von gestern. Deine Hebamme wird dir da auf jeden Fall weiterhelfen können, sie kennt mit Sicherheit auch Adressen von medizinischen Stillberatern, die noch mehr Ahnung haben als eine normale Hebamme.
Solo-Mami
Solo-Mami | 02.01.2013
23 Antwort
DURCHHALTEN!!! DURCHHALTEN!!! UND NOCHMAL DURCHHALTEN!!! Vielleicht als kleine Motivation für dich: Ich hab hier auch be unruhige Schläferin. Sie hat weit über das erste Jahr hinaus Nachts einen 2-Std.-Rhytmus gehabt! Es hätte mich wahnsinnig gemacht, wenn ich da alle 2 Std. zum Flasche machen hätte aufstehen müssen! Fand das beim großen Bruder schon lästig, der sehr früh nur noch einmal in der Nacht wach wurde! So schlief sie im Anstellbett, ich musste sie nur kurz andocken und fertig! Und auch wenn du es jetzt noch nicht glauben kannst: Man kann dabei sogar wieder einschlafen, während das Baby noch ne wilde Party feiert... Ich hab beide Varianten: Ein Flaschenkind und ein Stillkind. Wenn man die ersten 2 Wochen hinter sich hat, ist stillen super!
AliceimWunderla
AliceimWunderla | 02.01.2013
22 Antwort
@susepuse totaler quatsch! Ich liebe meine Große genauso wie die zwei anderen und umgekehrt ist es auch nicht anders . Ich persönlich habe als Baby auch nie die Brust gesehen und verstehe mich blendend mit meiner Mutter.
Stephie25
Stephie25 | 02.01.2013
21 Antwort
@JonahElia Die bindung sicher nicht..aber mir fehlte die nähe.
susepuse
susepuse | 02.01.2013
20 Antwort
Es hört sich aber schon sehr beurteilend an, wenn man sagt, dass die Bindung und Nähe zum Kind fehlt, wenn man nicht stillt...
JonahElia
JonahElia | 02.01.2013
19 Antwort
@JonahElia Aber die nähe fehlt, da kann mir einer sagen was er will.
susepuse
susepuse | 02.01.2013
18 Antwort
Ja es tut weh, es ist zeitweise ein kampf. Kämpfe weiter und halte durch! Es wird besser. VERSPROCHEN!
susepuse
susepuse | 02.01.2013
17 Antwort
@Neutrino nur so: mittlerweile habe ich drei Kinder und zwei davon gestillt bzw. stille ich noch.
Stephie25
Stephie25 | 02.01.2013
16 Antwort
Fürmich war das STillen auch die ersten 6 TAge der Horror, dann habe ich abgepumpt...dann klappte es richtig gut.....aber....auch ohne Stillen baust du eine genauso gute Bindung auf....
JonahElia
JonahElia | 02.01.2013

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