Angst vorm wieder einschlafen

JaLePa
JaLePa
29.04.2008 | 12 Antworten
Also, meine Mutter ist ja im Dezember unverhofft verstorben.
Jetzt träume ich aber ständig von ihr. Diese Nacht zB das ich mein Kind zur Welt bringe und sie mich dann gleich wieder besuchen kommt und den Kleinen knuddelt und liebkost usw. Die Träume meiner Mutter sind immer so real. Ich wach dann aber schweißgebadet auf und habe richtig Angst. Vor was weiß ich nicht. Ich kann dann auch ganz schwer wieder einschlafen. Dauert dann meist bis zu 1 Stunde. Diese Angst kommt aber auch nur, wenn ich von meiner Mutter träume. Bei anderen Träumen ist nichts davon, da wach ich mal kurz auf, dreh mich um und schlaf weiter.
Warum bin ich bei Träumen von meiner Mutter immer so neben mir? Und woher kommt die Angst?
Kann mir das jemand erklären? Glaub mal nicht .. :-( Aber vielleicht habt ihr ja Tips, wie ich nach dem aufwachen dann schneller wieder zu Ruhe komme und schneller und besser wieder einschlafen kann ..
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12 Antwort
ah, verdammt,
das ist echt ein dramatisches Schicksal. Du hast also beide Elternteile verloren, bist Vollwaise. Und genau da wird auch ein Problem sein. Wenn du jemanden zum Reden brauchst, schick mir ruhig ne PN oder ne Chat Anfrage. Kein Problem!!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 29.04.2008
11 Antwort
@Ashley
Mein Vater ist meiner Mutter 3 Monate später ja gefolgt. Von ihm hab ich nicht solche Träume. Bei ihm habe ich bis jetzt nicht mal eine Träne verdrücken können. Dabei hatte ich zu ihm das gleiche Verhältnis wie zu meiner Mutter...Und mein Vater ist genauso plötzlich verstorben. Er lag tod in der Wohnung. Todesursache: Magendurchbruch...
JaLePa
JaLePa | 29.04.2008
10 Antwort
ok, verstehe...
Ist echt heftig, was du schreibst! Das tut mir sehr Leid. Ich denke, ein Problem wird auch sein, so wie du schreibst, hättest du gewusst das sie an diesem Tag stirbt, dann wärst du bei ihr gewesen. Da ist denke ich auch der Ansatz zu suchen. Wie gesagt, reden ist das A und O, grad bei Trauerfällen in der Familie. Angst vor dem wiedereinschlafen, kann auch eine unterdrückte Angst sein, nicht mehr aufzuwachen, weil du deine Kinder dann alleine lassen müsstest. Also, ich denke, es gibt sehr wichtige Dinge zu besprechen.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 29.04.2008
9 Antwort
@Ashley
Meine Mutter ist am 1.12. ins KH, weil ihr Bauch so angeschwollen war und sie immer Bauchschmerzen hatte. Am 2.12. kam dann die Diagnose Brustkrebs. Und die Tage darauf kam immer was neues dazu. Nierenkrebs, Leber voll mit Metastasen, Blasenkrebs, Krebs in den Knochen usw... Am 13.12. hat sie ihre 1. Chemo bekommen. Am 15.12. war sie noch mal kurz zu Hause, hat sich dann aber wieder einliefern lassen weil es ihr echt mies ging. Und am 17.12. ist sie dann eingeschlafen. Letzendlich weil ihr die Leber das Herz und die Lunge abgedrückt hat. Hab sie das letzte mal also am 15.12. gesehen. Hätt ich gewusst das es das letzte mal sein wird, hätt ich den ganzen Tag an ihrem Bett gestanden...
JaLePa
JaLePa | 29.04.2008
8 Antwort
Also vorm
Psychologen hab ich keine Angst ;-) War zu Teenie Zeiten schon mal in Behandlung und da hat mich auch keiner für verrückt erklärt ;-) Danke für eure Tips...
JaLePa
JaLePa | 29.04.2008
7 Antwort
Grad das reden
ist in dem Prozess megawichtig. Und, das ist bei dir anscheinend nicht erfolgt. Darf ich fragen, woran deine Mutter starb und wie lang hat sich der Sterbeprozess letztendlich hingezogen?
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 29.04.2008
6 Antwort
@supermami
Nein, leider habe ich niemanden der da mit mir drüber sprechen mag. Sind alle der Meinung, das das nun mal zum Leben gehört .
JaLePa
JaLePa | 29.04.2008
5 Antwort
Genauso war es bei mir auch
Meine Mutter ist auch ganz plötzlich verstorben womit keiner gerechnet hat. Ich hatte auch diese panische Angst nachts und konnte nicht mehr einschlafen. Ich bin immer um die Zeit aufgewacht wo sie eingeschlafen ist. Letztendlich konnte mir nur der Psychologe helfen. Ich denke du solltest wirklich mit einem reden und all die unterdrückte Trauer rauslassen.
linapuppe
linapuppe | 29.04.2008
4 Antwort
Ja, ich denke,
da sie unverhofft starb, konntest du nicht richtig Abschied nehmen. Sie wurde dir einfach von jetzt auf gleich entrissen. Das kann solche Träume auslösen. Ich denke, ein Psychologe wär ein guter Ansatz. Keine Angst, keiner dort hält dich für verrückt oder so. Es geht halt einfach um die Frage, was dir im Unterbewusstsein im Kopf rumspukt. Allein durch das reden kann man besser mit dem Tod umgehen und lernen loszulassen und damit abzuschließen. Ich wünsch dir alles Gute!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 29.04.2008
3 Antwort
*******
ich glaube auch dass du noch nicht richtig damit abgeschlossen hast. redest du darüber mit jemandem?
supermami63953
supermami63953 | 29.04.2008
2 Antwort
Hm...
Ich habe schon daran gedacht, das es der Grund ist, weil ich die Trauer ziemlich unterdrückt habe. Und wenn ich das jetzt richtig intepretiert habe, meinst du das auch
JaLePa
JaLePa | 29.04.2008
1 Antwort
Vielleicht
solltest du einen Psychologen konsultieren. Das hat nichts mit verrückt oder so zu tun. Geht einfach um die Frage, wieso du nicht abschließen kannst. Und, die Angst ist denke ich auch etwas normal, da deine Mutter das wichtigste und erste in deinem Leben war.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 29.04.2008

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