wie habt ihr euch die Geburt vorgestellt und wie war es wirklich!

martyna88
martyna88
03.03.2014 | 16 Antworten
Hallo meine Lieben,
wie wolltet ihr entbinden und wie habt ihr dann tatsächlich entbunden? Wie lange hat es gedauert?

Heute, genau 3 Monate nach der Geburt, habe ich mal darüber nachgedacht, wie es bei mir war.

Wie ich entbinden wollte: spontan, gerne im Wasser, in der Hocke oder im Vierfüßlerstand, Schmerzmittel/PDA habe ich nicht ausgeschlossen
Wie es war: Einleitung mit einem Wehencocktail. Lag in der Wanner, aber die Schmerzen wurden einfach zu groß. Brauchte dann Schmerzmittel und zum Schluss noch eine PDA. Was mich im Nachhinein echt ärgert ist, dass ich eigentlich die ganze Zeit auf dem Rücken lag, nur ab und zu seitlich. In der Hocke, im Stehen oder im Vierfüßlerstand habe ich nicht einmal versucht, was ich im Nachhinein echt bereue! Während der Geburt habe ich echt nicht mehr darüber nachgedacht und die Hebammen haben mich auch gar nicht darauf angesprochen und haben mich sozusagen auf dem Rücken liegen gelassen! Wenn ich so nachdenke eigentlich voll traurig! Die haben mich echt gut betreut, aber auf Positionswechsel haben die mich gar nicht aufmerksam gemacht! Schade! Zum Schluss wurde ein Dammschnitt gemacht und der Kristeller Griff angewendet, weil ich einfach keine Kraft mehr hatte!
Nach dem Wehencocktail hat es noch 22 Stunden gedauert!

Wie war das bei euch?
Grüße
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16 Antwort
Richtig vorgestellt hab ich mir die Entbindung eigentlich nicht. Ich wollte nur keine PDA und wäre evtl gerne in die Wanne. Meine Tochter wollte aber in der 31. Woche schon kommen, hab dann Wehenhemmer bekommen 14 Tage und strenge ruhe. Ab der 38. Woche durfte ich wieder alles und habe dann versucht Alles in allem eine komplizierte und trotzdem sehr schöne Geburt :)
Elli2810
Elli2810 | 04.03.2014
15 Antwort
ich bin da auch recht unvoreingenommen rangegangen..wassergeburt hab ich mir zwar vorgestellt, aber jetzt nich als zwingendes muss angesehen, weil sowieso nichts planbar is...die Theorie is das eine..die Praxis die andere..vielleicht hät ichs in der wanne gar nich so schön gefunden wie vorher gedacht mir war nur wichtig, dass meine Hebamme, die mich während der ss begleitete und bei der ich den Vorbereitungskurs hatte, bei der Geburt dabei is..und das war dann auch so... ich hab auch aufm rücken liegend entbunden..nich, weil sie das so sagte oder auch nix anderes vorschlug, sondern weils für mich so am angenehmsten war.. wenn, dann fragte mich meine Hebamme, ob ich ma aufstehen mag oder nochma zur Toilette gehen möchte..das tat ich das ein oder andere dann auch, aber im stehen entbinden kam für mich nich in frage..der druck nach unten der im stehen logischerweise noch stärker war, war für mich kaum auszuhalten..ich war froh, als ich wieder aufm kreißbett lag wanne kam auch nich in frage, weil ich zwischendurch für kurze zeit nen wehentropf bekam, weil auf einmal stillstand war und da ich nichts trinken wollte, hatte ich auch nen zugang, über den ich Flüssigkeit bekam..und damit hät sie mich nich in die wanne gelassen, was mir aber auch ganz recht war..lust hatte ich darauf nämlich keine mehr... mögliche gebärpositionen hatten wir auch im kurs durchgenommen..u.a. auch den gebärhocker..so einen hatte sie auch in ihrer Praxis und jede frau durfte sich ma raufsetzen...das ding kam für mich danach gar nich mehr in frage..fand das furchtbar da fast aufm boden zu hocken, meinen mann hinter mir, auf dessen beinen ich mich hätte gar nich stützen können, weil er 2 meter groß is und entsprechend lange beine hat..um mich daran abzustützen zu können, hät ich mitm hintern überm hocker geschwebt und das ding ergo gleich weglassen können..angenehm war das teil für mich jedenfalls nich alles in allem fand ich die Geburt wunderschön..auch wenn am ende ein wenig geschnitten werden musste...gegen 12uhr mittags waren wir im Kreißsaal und um 19:25 war mausi auf der welt..nur mein mann und die Hebamme waren da..die oberärztin die zwischendurch immer ankam und blöde sprüche riss, wurde kurzerhand von meiner hebi "rausgeschmissen"..nen Arzt sah ich erst wieder beim nähen des dammschnittes gegen 22uhr war ich mit püppi dann aufm zimmer..solange kuschelten wir noch im Kreißsaal und die hebi begleitete mich, bevor es aufs zimmer ging, noch mit in die dusche, damit ich mich noch kurz frisch machen konnte...
gina87
gina87 | 04.03.2014
14 Antwort
ich hab mir 3 entspannte und komplikationsfreie spontangeburten vorgestellt. es wurde eine frühgeburt 28+5 mit notkaiserschnitt, noch ein notkaiserschnitt wegegen gebärmutterriß und ein geplanter ks mit schweren inneren blutungen und infolgedessen einer weiteren not-op. ich hab genug vom schwanger sein.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 03.03.2014
13 Antwort
Ich hätte gerne eine Wassergeburt gehabt, was aber bei der 1. nicht geklappt hat, weil die Wanne besetzt war. Bei der 2. war ich kurz in der Wanne, fands dann aber doch nicht so toll... Ich habe beide Kinder im liegen mit weit hochgestelltem Rückenteil - also fast schon sitzend - entbunden. Das war für mich am angenehmsten. Vielleicht auch, weil bei beiden eingeleitet wurde, da ich jedesmal einen Riss oben an der Fruchtblase hatte und ewig keine Wehen kamen. Bei der 1. Geburt mußte ein Dammschnitt gemacht werden, da die Herztöne der Kleinen runter gingen. Ich glaube, ich werde dieses dumpfe Geräusch der Schnitte nie vergessen. Ist aber sehr schnell wieder verheilt. Mit Schmerzen hatte ich gerechnet und die hatte ich dann auch ziemlich Heftig . Trotzdem habe ich es beide male ohne PDA überstanden und bin ganz froh darüber. Das Hebammen- und Ärzteteam war echt super. Ich hatte mir während der SS nicht allzu viele Gedanken über das "Wie" der Geburt gemacht. Von daher war ich dann auch nicht enttäuscht.
Ehichrist
Ehichrist | 03.03.2014
12 Antwort
Meine große war eine wassergeburt... Meine hebi war echt super, ich bin total entspannt und unvoreingenommen an die Sache ran gegangen und alles lief wie im Lehrbuch.das war wirklich der schönste Moment meines Lebens. Dem entspreched waren dann auch meine Erwartungen bei der zweiten Entbindung. Leider. Wanne ging nicht weil nur eine hebi da war und alle anderen Kreissäle auch voll waren... Ich bin viel gelaufen, hab mich stehend an meinen schatz gehangen oder ans Seil.leider war ich die meiste Zeit allein, ohnepPartner an meiner Seite wäre das der Horror gewesen... Als die austreibungsphase los ging hab ich dann mal nach der hebi gerufen das ich pressen muss... Die kam dann und wollte mich erstmal auf's bett verfrachten, das is nu so garnicht meins.in der darauffolgenden Diskussion hab ich ihr dann an den Kopf geknallt das wir das auch gern im stehen machen können... Darauf hin hat sie mir dann den hocker angeboten. Zwischen durch haben dann die Ärztin und der doc ausm Kreissaal erstmal ne lautstarke Diskussion auf polnisch geliefert. Die hab ich dann lautstark mit den Worten "schnauze, raus" gezeigt wo der Zimmermann das loch gelassen hat. Zehn Minuten später hatte die Ärztin mich dann gezwungen mich hin zu legen weil der kleine nicht weiter wollte... Ihre Worte waren bett oder kaiserschnitt.mit ach und krach kam er dann nach nem dammschnitt und nachdem die gute Frau doc sich auf meinen oberbauch geschmissen hat. Falls es ein nächstes mal gibt, dann definitiv wieder mit eigener hebi undwwenn möglich ambulant... Ich glaub auch wenn du eine andere geburtsposition gebraucht hättest, dann hättest du die von ganz allein eingenommen. Den drang kann man dann, glaub ich, nicht unterdrücken.
delila
delila | 03.03.2014
11 Antwort
Ich denke, es ist nicht gut, wenn du jetzt irgendwas bereust. Nur, weil du während der Geburt nichts anderes ausprobiert hast, heißt es wirklich nicht, dass es anders besser gewesen wäre. Ich habe damals gar nicht groß geplant. Bei der Kreißsaalbesichtigung wurde gezeigt, was man alles versuchen kann. Wassergeburt war bei mir ausgeschlossen, weil meine Hebamme das nicht machte. Zumindest hätte sie mich vor der Presswehen aus der Wanne geholt. Am Tag der Geburt war der Kreißsaal mit der Wanne eh besetzt, daher hatte sich das sowieso erledigt. Bei der ersten Geburt habe ich auch nur gelegen, allerdings habe ich zwischendurch mal versucht, aufzustehen und mich in solche Seile zu hängen. Aber das war überhaupt nichts für mich. Ich wollte nur liegen. Meine Hebamme hat mich zwar gefragt, ob ich mal sitzen oder stehen will, aber ich hatte solche Schmerzen, das ging für mich einfach nicht. Ich hing aber auch am Wehentropf, nachdem sich ca. 12 Stunden nichts Weltbewegendes getan hatte. Mit dem Wehentropf bin ich fast gestorben vor Schmerzen, musste es dafür aber nur noch zwei Stunden aushalten. Bei mir gab es am Ende auch ne PDA, weil ich nicht mehr konnte und das hat bei mir viel gebracht, weil der Kopf endlich runterkam, als ich kurz entspannen konnte. Bei der zweiten Geburt hatte ich nicht groß Zeit, drüber nachzudenken. Ich durfte lange nicht aufstehen. Ich hatte einen Blasensprung zu Hause, und da der Kopf noch oben war, musste ich liegend in die Klinik transportiert werden. Die Feuerwehr hat mich mit dem Leiterwagen aus dem ersten Stock geholt, weil die Treppe zu steil war. Im Krankenhaus durfte ich dann irgendwann aufstehen, als die unregelmäßigen Wehen den Kopf irgendwann so weit runter gebracht hatten, dass ein Nabelschnurvorfall ausgeschlossen war. Und als ich dann von der Toilette kam, bekam ich sofort Presswehen und die Kleine war binnen weniger Minuten auf der Welt. Es war also keine Zeit für Experimente. Ich glaube, wenn du einfach liegen geblieben bist, hast du es gemacht, weil es für dich das Richtige war. Du hättest nach was anderem verlangt, wenn du es gebraucht hättest. Schade allerdings, dass die Hebamme dich nicht gefragt hat. Meine hat mich dauernd gefragt, weil sie wollte, dass ich aufstand, damit der Kopf runter kommt. Ich wollte aber nicht. Beim nächsten Kind weißt du es besser. Aber erwarte nicht, dass du dann aufstehen willst. Ich wollte es bei beiden Geburten nicht.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 03.03.2014
10 Antwort
bei den zwillingen habe ich gar nicht groß artig drüber nahcgedacht da war mir nur wichtig, hauptsache spontan alles andere ist nebensächlich und wie wars, 6wochen vor termin hatte ich einen blasensprung ohne wehen, bekam dann einen wehentropf und 2, 5h später waren beide spontan da, mussten zwar für 11tage auf die neo aber dann gings heim, war nur traurig das ich sie die tage nicht bei mir hatte
pink-lilie
pink-lilie | 03.03.2014
9 Antwort
Ich hatte grundsätzlich um jede Art von Gebutserlebnissen ein Bogen gemacht in der 1Ten ss denn ich wollte so unvoreingenommen wie möglich ran gehen u auf mich hören nur wusste ich das es Schmerzen sind dadurch hatte ich eine Geburt die Ok war tolle Hebammen mein Mann war beim ersten dabei u das war toll ich konnte selbststimmt die Geburt erleben nur die Zeit im Khan danach war der Horror u ich war nach 2 1/2Tagen wieder froh Zuhäuse zu sein was aber nur an dem Personal lag u das glaub ich nur an ihnen persönlich denn ich hab noch 2 weiter Kinder dort bekommen da war auch die Wochenbett Station super auch wenn ich immer nur kurz da war
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 03.03.2014
8 Antwort
Bei mir war die Geburt von vornherein ein Sonderfall. Die Betreuung war leider echt mies Der Rest war ok. Die Einleitung hat mir sehr zu schaffen gemacht, ich hab auf die Tabletten mit starken Nebenwirkungen reagiert - ich werde nie wieder einleiten lassen wenn es sich nicht vermeiden lässt. Auch die Schmerzen waren echt ordentlich. Aber gut, ich hab mir schon vorher gedacht, dass so ne Geburt kein Zuckerschlecken wird und dass man sich da eben durchbeißen muss. Danach war ich stolz drauf, ohne PDA und sonstewas mein Kind auf die Welt gebracht zu haben, und das trotz der spärlichen Hilfe von KH-Seite aus. Ich werd an die nächste Geburt auch so rangehen: sowenig Tabletten, Spritzen und Zeugs wie möglich, am besten eine vollkommen natürliche Geburt. Und wenn was schiefgeht, dann ist das halt so. Hauptsache die Kleine kommt gesund zur Welt.
Zenit
Zenit | 03.03.2014
7 Antwort
Bei mir lief es beide Male wie geplant. Ich hab geplant ich komme schwanger ins Krankenhaus und komme mit Baby wieder raus. Hat beide Male Super funktioniert :)
Leyla2202
Leyla2202 | 03.03.2014
6 Antwort
Bei mir war es so, wie ich es mir vorgestellt habe... Ich wollte gerne meine Hebamme dabei haben und so war es denn auch... Ich wollte keine PDA, aber nachher habe ich doch danach "gejammert", aber dann ging es schneller als gedacht und die PDA hat sich dann auch erledigt... Dass Einzigste, was nicht so lief, wie ich wollte, war, dass die Fruchtblase nicht platzen wollte und die Herztöne vom Baby schon runtergingen. Aber die Hebamme hat wunderbare Arbeit geleistet... Im Großen und Ganzen war es eine schöne Geburt...
JasiTobi
JasiTobi | 03.03.2014
5 Antwort
na es ist schon eine spannende frage. gerade in der heutigen zeit haben immer mehr frauen sehr genaue vorstellungen davon, wie ihre entbindung ablaufen soll und sind unendlich enttäuscht, wenn es halt anders kommt. ich bin nie mit der vorstellung in eine entbindung gegangen, dass dies jetzt der schönste augenblick in meinem leben sein wird, sondern eher im gegenteil, dass ich dem risikoreichsten abschnitt der ss entgegentrete. meine einzige erwartung und hoffnung war also, das zwerg und ich da halbwegs unbeschadet rausgehen. meine erste entbindung war dann auch mehr als suboptimal, es kam zu fehlern seiten der hebamme un ärztin aufgrund von überforderung und überlastung. da das alles vermeidbare fehler waren, wünschte ich mir beim zweiten einfach ein besseres timing. gern wäre ich in ein ruhiges geburtshaus gegangen, ging leider nicht wegen eines befürchteten gendefektes. die hebamme bei der zweiten entbindung meinte dann auch gleich, "sie werden eine traumhafte geburt haben, dafür werde ich sorgen" ich dachte noch jaja, wenn es blos nicht so ein blutbad wie beim letzten mal wird, nehme ich alles. aber ich hatte glück, alles lief komplikationslos. ich glaube es gibt zwei probleme: zum einen haben zuviele eine falsche vorstellung von einer traumhaften geburt. wenn es dann zu komplikationen kommt, sind sie total schockiert, weil sie mit sowas überhaupt nicht gerechnet haben. sachen wie "sie hat mich super betreut, nur hat sie mir dies und jenes nicht gesagt" finde ich dann irgendwie kleinlich. zum anderen ist die situation in den meisten kliniken zum gebären suboptimal. viele geburtsstationen sind heillos überlastet, ärzte und hebammen können sich einfach gar nicht die zeit nehmen, die notwendig wäre, um eine schwangere richtig während der geburt zu begleiten.
ostkind
ostkind | 03.03.2014
4 Antwort
@Nayka Dito!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 03.03.2014
3 Antwort
@HelenaundEric wenn man nix schlaues zu sagen hat kann man auch schweigen...
Nayka
Nayka | 03.03.2014
2 Antwort
Gerade angemeldet...
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 03.03.2014
1 Antwort
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Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 03.03.2014

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