Tochter von ihrem leiblichen Vater erzählen

joliness
joliness
24.01.2013 | 11 Antworten
Hallo, meine Tochter ist 3, 5 Jahre. Seit sie acht Wochen ist bin ich mit meinem jetzigen Mann zusammen. Da mich ihr leiblicher Vater geschlagen hat kam die Trennung bereits in der ss. Seit einigen Wochen sagt sie Sätze wie, das ist nicht meine Oma, sondern nur von Vanessa (Schwester)... Oder, ich habe zwei Papas der andere ist aber ganz weit weg. Habe, als sie zwei jahre war, mal mit einem Bild sowas erklärt, dachte aber sie würde es noch nicht verstehen. Seit einigen Wochen geht es in der Familie in Gesprächen um -ihn- und sie bekommt viel mit. Seit drei Wochen schläft sie gar nicht mehr, hat mehrmals Alpträume weint und kommt zu und ins Bett. Kann es sein dass sie es nicht verkraftet? Weiß nicht was ich tun soll und was in ihrem Kopf vorgeht, denn mein Mann behandelt sie wie sein eigenes Kind und macht keine Unterschiede zu ihrer Schwester, sein leibliches Kind! Bitte helft mir habe Angst sie bekommt später Verhaltensstörungen o.
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11 Antwort
Ich finde, Du solltest mit dem Thema offen umgehen, da Du damit ja auch schon angefangen hast. Sicherlich ist Deine Erinnerung an ihren leiblichen Vater keine gute, aber das muß die kleine noch nicht alles wissen. Sprich in ihrer Gegenwart positiv von ihm, da er sicherlich auch gute Seiten hat/hatte und bestätige sie in ihren Aussagen. Die Fragen nach dem Warum und nach den Details kommen später von ganz alleine.
sonnenkopp
sonnenkopp | 25.01.2013
10 Antwort
oh man ich kann dich sehr gut versteh, der leibliche Vater von meinem Sohn ist gegangen als dieser 4 Monate alt war, mein Sohn weis nicht das es ihn gibt, für ihn ist mein Mann sein geliebter Papa einen anderen kennt er auch nicht. Ich selbst weis nicht wann ich ihm sagen werde das sein Papa eigentlich nicht sein richtiger Papa ist. Ich möchte es ihm auch nicht schon jetzt sagen da ich denke das es jetzt doch noch weng zu früh ist für ihn. Mein Sohn ist jetzt 5 Jahre alt.
fynns_mama
fynns_mama | 25.01.2013
9 Antwort
Mein Sohn hat mich auch immer gefragt was mit seinem Papa ist. Ich habe ihm Bilder von ihm gezeigt und erklärt das er leider nicht da ist. Als er noch so klein war habe ich immer gesagt das er sehr viel arbeiten muss. Aber um so älter er wurde um so mehr hat er mich gefragt. Ich erzähle ihm heute das Mama und Papa noch sehr Jung waren als er auf die Welt kam. Und Papa es sich nicht zugetraut hat Papa zu sein. Und deshalb sich entschieden hat lieber kein Papa zu sein. Ich bin mit meinem Jetzigen Ehemann zusammengekommen als mein Sohn 2, 5 Jahre alt war. Und seitdem hat er auch die Vaterrolle übernommen. Ich sage meinem Sohn immer das mein Mann sein Papa ist und er ihn ganz doll lieb hat! Ist jetzt kompliziert das hier genau zu erklären. Ich hoffe du verstehst dennoch was ich in etwa damit sagen möchte.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 25.01.2013
8 Antwort
@joliness sie wird ihn akzeptieren zu 1000% !!! Er ist neben dir mit die wichtigste Bezugspersun, die sie hat. Er ist der soziale echte Papa neben dem leiblichen Papa
Solo-Mami
Solo-Mami | 25.01.2013
7 Antwort
@tatifix da gebe ich Dir recht, verschwiegen werden darf es nicht, aber das sollte die Mama mit dem Kind behutsam besprechen und nicht die Familie ihres neuen Mannes mittels Andeutungen, die das Kind nicht erfassen und zuordnen kann, das ist nicht deren Aufgabe. Jetzt, wo sie schon soviel weiß, ist es bestimmt nicht einfach, einen Anfang zu finden.
Chrissi1410
Chrissi1410 | 24.01.2013
6 Antwort
Gehe mit dem Thema offen um, Kinder sind sehr viel Stärker als man denkt - man darf ihnen nur nix vormachen ... sie hat zwei Väter, das ist nunmal Fakt. Sie braucht keine Einzelheiten wissen - nur dass es verschiedenste Familien gibt, z.B. ihre Familie wo der eine Papa weit weg ist und der andere Papa halt nicht .... und dass ihr beide sie sehr sehr lieb habt !!! Kinder spüren, wenn man sie hintergeht, ihnen Infos verschweigt oder sie gar anlügt. Bitte deine Familie das Thema vorerst ruhen zu lassen sobald sie mit in der Runde ist - und kein Ton negativ über den Vater in ihrem Beisein - von niemandem. Das wäre mehr Schaden für sie als du ahnst
Solo-Mami
Solo-Mami | 24.01.2013
5 Antwort
also ich hab mich getrennt von mein da war maus 9 monate alt und seit sie 10 monate alt is bin ich mit mein jetztigen freund zusammen und ich sag ihr erst was wenn sie es versteht !! weil mein freund is ihr papa und den hat sie sofort angenommen als ihren papa erstes wort war auch papa !!!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 24.01.2013
4 Antwort
@Chrissi1410 Vielleicht habe ich sie schon verstört indem ich es ihr einmal anhand des Bildes gesagt habe, ich werde deine Tipps annehmen und hoffe, sie helfen... Kiga Kinderarzt und Co :-)
joliness
joliness | 24.01.2013
3 Antwort
@tatifix ich will auf jeden fall mit offenen Karten spielen weiß nur nicht welches alter das beste ist... Naja und ein bisschen Angst vor der Zukunft habe ich schon, dass sie meinen Mann nicht mehr akzeptiert obwohl er sie liebt und natürlich auch mit groß zieht
joliness
joliness | 24.01.2013
2 Antwort
Es verschweigen ist aber der falsche weg ! Meine Mutter hat das bei mir so gemacht was dazu geführt hatbdass ich das alles verdrängt hab auch die Gedanken an meinen leiblichen Vater ! Irgendwann kam alles wieder hoch und das Vertrauen in meine Mutter war total gestört ... Man sollte schon mit offenen Karten spielen finde ich aber bitte kindgerecht verpackt . Man muss nicht alle Fakten auf den Tisch legen das macht ein Kind nur fertig aber bitte auch nicht so tun als wär nichts .
tatifix
tatifix | 24.01.2013
1 Antwort
ich glaube bestimmt, daß sie es nicht verkraftet, sie ist 3, 5, sie versteht nicht, was da gesagt wird. Kinder machen sich viel mehr Gedanken, als man glaubt. Sprich bitte mit der Familie, daß sie in Gegenwart des Kindes darüber nichts mehr sagen. Vielleicht kannst Du das mal beim Kinderarzt oder im Kindergarten ansprechen, wie Du da am besten reagierst. Vielleicht gibt es auch ein Buch darüber, wenn Eltern sich trennen, das Du gemeinsam mit ihr gucken kannst. Vermittel ihr auf jeden Fall das Gefühl, daß Du immer für sie da bist, egal, was passiert.
Chrissi1410
Chrissi1410 | 24.01.2013

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