frage zum 3.10
tag der deutschen einheit... was besonderes für euch? ich habe gestern von einer studio gelesen: nur 9% der ostdeutschen waren jemals im westteil und nur jeder 5. westdeutsche war schon mal im ostteil.... ich fragte mich warum macht man sich im vereinigten deutschland eigentlich nach sovielen jahren nun noch gedanken darüber und erwischte mich dann aber trotzdem dabei über diese studie nachzudenken...finde sie sehr unglaubwürdig. was meint ihr? was verbindet ihr mit diesem tag.... habt ihr besondere erinnerungen.... erzählt mal!
BITTE KEINE STREITIGKEITEN
von AnnaLuisaPüppi am 03.10.2012 09:16h
21 Antworten
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für mich ist er nix weiter besonderes... aber meine eltern hatten am 3.10. immer hochzeitstag - sie haben ein jahr vor grenzöffnung geheiratet. leider muss meine mama schon den siebten davon alleine verbringen :_(
von Gelöschter Benutzer am 03.10.2012 18:19h
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Obwohl..ohne den tag
von susepuse am 03.10.2012 13:54h
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..is ein freier tag mehr.
Unser auzubi fragte mich gestern "Was ist morgen eigentlich für ein ferierrtag?"
SO wichtig ist er...
von susepuse am 03.10.2012 13:50h
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Ich bin auch ossi und mein Mann wessi. Und zur Feier des Tages hab ich zum Frühstück 2 Bananen bekommen.
Und mein Mann Lachs.
Aber ist völlig wurscht ob Ost oder West.
von wossi2007 am 03.10.2012 13:34h
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Hab gestern auch von der Studie gehört im Fernsehen kam was, ich glaub da hast dich vertan, es waren sehr viele vom Osten im Westen , aber nur jeder 5. Westdeutsche war im Ostteil. Ich selbst war auch nur als Kind an der Ostsee. Seitdem nicht mehr. Meine Schwägerin kommt aus Dresden würde ich gerne mal sehen von Fotos her eine wunderschöne Stadt.
von Gelöschter Benutzer am 03.10.2012 12:51h
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Glaub ich nicht, dass nur so wenige Ostdeutsche bisher im Westen waren. Wenn ich daran denke, wieviele Freunde, Bekannte und Verwandte aus dem Osten im Westen arbeiten oder wohnen oder einfach mal Urlaub machen, Freunde besuchen oder zum Beispiel wie jetzt, zur Wiesn fahren, da kann die Studie gar nicht stimmen. Ich selbst habe als Ossi 7 Jahre im Westen gelebt und dort waren unzählige Ossies.
Und zum 3. Oktober: Ich war zur Wende erst 10 Jahre. Mich hat das Ganze also gar nicht interessiert. Und auch heute ist es für mich ein normaler Feiertag von Vielen.
von LiselsMama am 03.10.2012 12:28h
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Für mich ein Tag der eigentlich zeigt , dass wenn man kämpft sein Ziel erreichen kann wenn man nur zusammen hält. Es ist nicht genau das Datum aber aber damit anschaulich gemacht.
Ich erinner mich nur an Aufregung meiner Familie und das kam was mein Vater immer wollte. Ich wurde nicht erzogen das es für mich nicht nur die ddr geben sollte. ich nahm das nie ernst ob es daran lag das ich klein war oder das Papa daheim Gegner des Regime war weiss ich nicht.
erste Reise ging nach Westberlin und ich staunte dort nur und gekauft wurde eine ordentliche stereoanlage ;-)
von Amancaya07 am 03.10.2012 11:00h
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Ich bin ein Wessi, mein Mann ist ein Ossi ;)
Wir leben bei Frankfurt am Main und sind sehr oft in Sachsen bei seiner Familie. Wir waren auch schon in Thüringen, Meck-Vorpommern und allerlei ostdeutschen Städten.
Abgesehen von der Optik macht es für mich keinen Unterschied ob Ost oder West. Optisch ist es halt schon anders.
von Noobsy am 03.10.2012 10:30h
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diese prozentangaben stimmen garantiert nicht!
mir bedeutet der tag gar nichts, ich war gerade 1 jahr alt als die mauer fiel.
hauptsache ich hab heut frei, das ist das einzig sinnvolle an diesem tag.
kann eher was mit kirchlichen feiertagen anfangen als mit staatlichen.
von julchen819 am 03.10.2012 10:19h
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Fällt mir grad ein, in Leipzig war ich auch schon. Und wir bekamen damals 2 neue Schüler in die Klasse, Sascha aus Berlin, der heute noch ICKE sacht *gg* und Steffen 3 Wochen NACH Mauerfall...die sind geflüchtet, weil sie nicht dran glaubten, dass die Mauer wirklich fallen sollte hingen irgendwo feste, weil sein Vater von der Stasi gesucht wurde und kamen dann nach dem Mauerfall nach Hagen. Und das war tatsächlich das einzige, was ich mitbekommen hab damals. Warum meine Eltern mich davon so abgeschottet haben - keine Ahnung, wir hatten ja Ost-Verwandtschaft, wo eine Cousine auch schon im Stasi-Knast saß als Fluchtverdächtige.....
von Gelöschter Benutzer am 03.10.2012 10:08h
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unser erste ausflug war damals westberlin...ich hatte immer gehört im westen gibts viel mehr sachen ...also stand ich mit meiner cousine vor einem schmuckladen.ich höre mich noch sagen- na viel liegt hier nicht im schaufenster- da stand schon die polizei um uns denn wir standen vor einer eigeschmissenen fensterscheibe.also einem ausgeraubten geschäft....lach...ich muss heut noch drüber lachen
von AnnaLuisaPüppi am 03.10.2012 10:04h
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ich war an diesem Tag bei meinen Großeltern und ich weiß noch wie meine Oma anfing zu weinen... der Fernseher lief und alle lagen sich in den Armen... meine Oma rannte dann gleich los um ihre Mama, meine Tick-Tackoma, anzurufen meine Tick-Tackoma wohnte im Westen...
ich bin und bleib ein Ossi, mit dem seltenen Namen Mandy wenn dies alles nicht passiert wäre, gäb es meine Kinder nicht... warum immernoch unterschieden wird, zwischen Ossi und Wessi, ich weiß es nicht... ich liebe meine alte Heimat, genauso wie ich den Schwarzwald liebe, wo ich mittlerweile 21 Jahre lebe... hier sind die Vorurteile nicht ganz so krass, wobei ich auch nicht verstehe, was typisch Ossi oder typisch Wessi sein soll... ich erkenne da keinen Unterschied, und ich kenne genügend Ossis wie auch Wessis...
naja, mir egal... ich finde der Feiertag sollte abgeschafft werden, nach über 20 Jahren Vereinigung sehe ich Deutschland nicht als geteilt... die die das tun, können einem wirklich nur leid tun... die sind gefrustet und die wird auch kein Mensch mehr ändern...
von Gelöschter Benutzer am 03.10.2012 10:01h
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Mit dem Tag selbst kann ich nichts anfangen...
Wenn es ein Tag im November oder so gewesen wäre... Das hätte ich eher verstanden...
Für uns ist ja dafür der Buß - und Bettag als Feiertag weggefallen...
Und ich hab bei gesetzlichen Feiertagen generell ne andere Ansicht! Heute brummt hier auch mein Staubsauger...
von AliceimWunderla am 03.10.2012 10:00h
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Und ansonsten: Ich war in Berlin das erste Mal, als der Potsdamer Platz eine Riesen-Bauwüste war, mit ganz viel Staub und Unmengen an Baukränen. Beim zweiten Mal war das Viertel schon fertig...
Wenn ich durch die Stadt zog, wußte ich nie, ob ich im ehemaligen West-, oder Ostteil war...
Ansonsten bin ich schon mal bis nach Leipzig gekommen...
Was die Studie angeht: Mhm, ist ja generell nicht mehr so weit verbreitet, dass die Deutschen das eigene Land bereisen... Geht ja eher alles ins Ausland... Vielleicht mal abgesehen von der Küstenregion, aber da wählt man wohl auch eher einen Strand, der am nächst gelegenen zum eigenen Wohnort ist...
von AliceimWunderla am 03.10.2012 09:55h
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Ohja mich bzw, für uns ist es der 03.10 was besonderes. Wir haben heute unseren Jahrestag. Wir sind heute 11 Jahre zusammen. Ich bin ausm Osten und er ist ausm Westen. Ich lebe seit 10 Jahren im Westen und wir sind regelmässig alle 3 -)Monate im Osten bei meiner Familie. :-)
von teebeutel000 am 03.10.2012 09:55h
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Also für mich ist es was besonderes ABER auch nur weil mein Mann dann beruflich bedingt immer weg ist :-(
Er Arbeitet bei der Polizei und muss dann immer zu diesen Feierlichkeiten da sie da Einsätze haben.
von 261107 am 03.10.2012 09:51h
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Mit etwas mehr politischem Verstand war ich dann der Meinung, dass die Wiedervereinigung etwas zu früh erfolgt ist...
Sie hatte den schalen bei Geschmack, dass der Westen da als Retter des Ostens aufgetreten ist.
Genauso wie die katholische Kirche, als Beispiel jetzt, oft als Missionare in Entwicklungsländer aufgetreten ist, im Sinne von "WIR helfen EUCH". Davon ist sie ja mittlerweile auch zurück getreten und schreibt sich jetzt eher "Hilfe zur Selbsthilfe" auf die Fahne, was ich wiederum gut finde...
Ich denke, dass führte auch dazu, dass wir immer noch nicht selbstverständlich von allen Himmelsrichtungen Deutschlands sprechen. Während wir sehr selbstverständlich von Nord- und Süd-Deutschland sprechen, versuchen wir die Begriffe West- und Ost-Deutschland immer noch zu vermeiden... Fällt mir vielleicht als Ruhrpott-Pflanze, die ja nunmal "tief aus dem Westen" kommt, besonders auf...
von AliceimWunderla am 03.10.2012 09:50h
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Ich hab damals als Teeny die ganzen Fernseh-Reportagen verfolgt. Ohne die Politik dahinter so richtig zu verstehen. Meine Highlights waren damals schon die Szenen, wo zwischen der ganzen Bürokratie einfach die Menschlichkeit durchkam.
Denke da z.B. an die Szene, wo das Brandenburger Tor noch abgesperrt war und eine Frau sich weinend wünschte, doch nur einmal wieder da durch gehen zu können... Die nächste Kameraeinstellung war dann, wie sie untergeharkt bei einem Grenzbeamten, den sie vorher ihre Geschichte erzählt hatte, alleine durch das Brandenburger Tor schritt... Es zeigte auch den Geist der Zeit, dass die Menschenmasse, die ebenfalls vor der Absprerrung stand, nicht gleiches auch für sich forderte, sondern die Situation friedlich blieb. Wußte ja keiner, dass Wochen später das Brandenburger Tor für den allgemeinen Publikumsverkehr freigegeben wurde, später auch wieder für Autos.
Die Frau war Jahre später bei Stern-TV und erzählte immer noch ergriffen von dem damaligen Erlebnis.
von AliceimWunderla am 03.10.2012 09:45h
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Für mich ehrl gesagt auch nix besonderes. Vom mauerfall damals hat man hier in bayern nicht wirkl viel mitbekommen. Ich war 10 und da hats auch nicht so interessiert. Naja kurz danach bekamen. Wir ein paar neue schüler die nen "komischen " dialekt hatten. und da glaub ich nicht dass die. Paar prozent alle bei uns hier sindd und sonst auch keine "ossis "mal "rüber " fahren..glaub die studie nicht...
von chrysantheme am 03.10.2012 09:41h
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für mich ein Feiertag, aber ehrlich nichts besonderes...damals war ich 12...ich als Wessi war schon oft im schönen Osten des Landes, vor allem an der Ostsee und im Thüringer Wald zum Langlauf....meine erinnerung ist, dass wir zwei neue Mädels in die Klasse bekamen, Nancy und Mandy.., die uns von ihrer Flucht erzählten...
von JonahElia am 03.10.2012 09:20h