kurzes statement zum thema fehlgeburt, ausschabung

glockenblume
glockenblume
26.01.2012 | 43 Antworten
Hallo alle zusammen. mein name ist manuela und ich bin selbst mutter eines kleinen sternenkindes. nun schreibe ich gerade an einem Artikel zum thema fehlgeburt und mochte euch um ein kurzes statement bitten. wie habt ihr euch nach eurer ausschabung gefühlt? was hat euch in der Zeit der Fehlgeburt gefehlt? was hättet ihr gebraucht? was hat euch besonders gut getan? vielen dank schon mal im voraus und ganz liebe grüße
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43 Antwort
ach ja und mir ging es dabei natürlich beschissen, dachte warum gerade ich, wir haben 1 jahr probiert, dann endlich schwanger und dann musste ich es gehen lassen zu den sternen. Ich war unendlich traurig. Gott sei Dank habe ich jetzt einen süßen sohn aber ich werde nie vergessen, meine erste SS und die Bilder habe ich auch aufgehoben und werden in meinem herzen auch sein. auch wenn ich noch nicht im dritten monat war, für mich war es "mein Baby", egal was andere sagen. lg jazz, finde gut, dass dudarüber schreiben willst.
jazz83
jazz83 | 26.01.2012
42 Antwort
er kam mit der situation auch net so klar. aber von manchen leuten war ich sehr enttäuscht und bei meiner zweiten schwangerschaft machte ich vieles anders. lg jazz
jazz83
jazz83 | 26.01.2012
41 Antwort
ich hatte eine Fehlgeburt, war noch nicht ganz im dritten monat. waren im Urlaub. hatte dann an einem nachmittag blutungen, wir ab ins krankenhaus, dort erfahren, dass es nicht mehr da ist. musste trotzdem ne op machen lassen, was für mich schon schwer war, in einem fremden land, mein baby zu verlieren. was das schlimmste war, waren die sprüche von anderen , was ich mich denn so an...., so richtig habe "dies" doch noch gar nicht gelebt, dann haben sie sich noch aufgeregt, weil ich damals schon in der 6 Woche erzählt habe, dass ich schwanger sei. man könne da ja noch nicht von schwangerschaft reden. auch meine exschwiegermutter meinte nur, nehme es als schicksal und überlege, ob du überhaupt ein kind bekommen solltest und groß ziehen kannst. dachte damals nur gehts noch. Gott sei dank, gab es in der zeit auch super freunde, die mir nicht nur mit worten beistanden. meine eltern fingen mich auch auf. mein mann war da, mehr aber nicht, aber ich denke
jazz83
jazz83 | 26.01.2012
40 Antwort
Ich hatte zwei Fehlgeburten. Bei der ersten habe ich es alleine Erfahren. Es hat mit Blutungen in der 6.SSW angefangen. Habe dann strikte Bettruhe verordnet bekommen, aber ich blutete immer mehr. Nach drei Tagen hat sich das Ausruhen auch nicht gelohnt, der HCG Wert ist komplett abgefallen. Das hat mir die Arzthelferin am Telefon gesagt. Ich war wie paralysiert. Mein Mann ist direkt mit zum Arzt gefahren, war im KH immer an meiner Seite und hat alles für mich getan, obwohl es ihm auch mies ging. Wir haben zwar schon einen Sohn, das war dann auch irgendwie der Halt. Beim zweiten Mal in der 9.SSW habe ich gar nichts gehabt, mir ging es super, beim Ultraschalltermin haben wir mit dem FA-Personal noch rumgealbert und erzählt und beim Ultraschall, sah man dass das Baby sich seit der 6.SSW nicht weiterentwickelt hat. Ich bin sofort aus der Praxis gegangen ins Auto gestiegen und nach Hause gefahren. Mein Mann und auch mein SOhn waren in der Zeit der größte Halt
Jinja87
Jinja87 | 26.01.2012
39 Antwort
@Williminchen1 Wo ist denn das Problem, sie bittet um ein Statemen und das auch noch ganz freundlich. Sei froh dass du nicht betroffen bist, so kannst du es nicht nachempfinden. Aber ich für meinen Teil rede gerne und viel darüber denn mir hilft es und hier ist es ja doch recht anonym und wer nicht will der muss nicht.
Jinja87
Jinja87 | 26.01.2012
38 Antwort
Ich finde diesen thread eigentlich in Ordnung. Ich verstehe, dass es einigen sehr schwer Fällt darüber zu reden. Aber einigen tut es Gut das passierte zu teilen. Vielleicht hilft dieser Artikel anderen in Zukunft besser behandelt zu werden in den kh. Mir ist sowas zum Glück noch nicht passiert, fühle aber dennoch mit den mamis mit und mir tut das alles so sehr leid was ihnen passiert ist.
Lexina1987
Lexina1987 | 26.01.2012
37 Antwort
@HelenaundEric ja es hätte jemand bei dir sein sollten. 100% !!! das ist so bitter, als ob es nicht schon schmerzlich genung wäre und genau darum will ich darüber schreiben. weil es einfach gesagt werden muss. es macht mich wütend und traurig.
glockenblume
glockenblume | 26.01.2012
36 Antwort
@peggy2108 danke dir. ganz liebe grüße
glockenblume
glockenblume | 26.01.2012
35 Antwort
@HelenaundEric Es ging mir noch nie beschissener als an dem Tag.Ich hatte den ganzen Tag geweint.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 26.01.2012
34 Antwort
@glockenblume Unser Kind hatte eine Anenzephalie, ich hatte also erst eine Abtreibung und dann kam die Ausschabung. Mein FA sagte mir nur, dass etwas nicht stimmt und dass ich mit der Überweisung ins KH zu DR. X soll Der hat einen US gemacht, die Diagnose bestätigt und mir die Medikamente gespritzt, damit es abstirbt. Ganz kurz und trocken wurde mir das gesagt. Ich hatte dann Wehen, weil sie eingeleitet wurden um das tote Kind zu gebären und ich hatte ganz starke Schmerzen, . Ich war stundenlang im Zimmer ganz alleine und brachte es zur Welt.2 Minuten zuvor kam die Schwester zufällig mit einer Schale und nahm es in Empfang, sozusagen. Es war absolut grausam so allein zu sein. Es hätte mich doch jemand begleiten müssen?!? Danach wurde ich wortlos in den OP gefahren und dann wurde die AS gemacht. Als ich dann wieder zu mir kam sollte ich dann, wie gesagt, meine Sachen packen
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 26.01.2012
33 Antwort
@glockenblume für dich auch alles liebe und ich finde es toll was du machst....denn es ist auch eine sehr hilfreiche hand um auch mal über die trauer zu reden und sich auszutauschen. Und man stellt fest man ist garnicht so allein wie man sich fühlt.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 26.01.2012
32 Antwort
@glockenblume gerne
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 26.01.2012
31 Antwort
@Mami20072004 danke!
glockenblume
glockenblume | 26.01.2012
30 Antwort
@peggy2108 ich danke dir. alles liebe
glockenblume
glockenblume | 26.01.2012
29 Antwort
wie gesagt ich wollte keinem zu nahe treten oder mich hier an dem schmerz ander ergötzen. diese kinderwaren doch alle da. wir haben uns auf sie gefreut und unsere freude hier auch öffentlich geteilt, warum sollen wir unsere trauer nicht auch teilen...es ist auf jeden fall sehr interessant in welche richtung meine frage aufgefast würde und welche unerwartete diskussion daraus nun entstanden ist...
glockenblume
glockenblume | 26.01.2012
28 Antwort
den ganzen heimweg hab ich nur geweint und mich hilflos gefühlt wie ein kind. Am nächsten tag gab es die narkose und als ich wieder wach wurde hab ich mich völlig leer gefühlt. Nach 4 std wurde ich wieder entlassen, ohne das auch nur ein arzt oder eine schwester ein wort des mitgefühls gesagt hatte. Auch heute denk ich nach über 8 jahren noch viel an mein sternchen und hoffe das es ihm gut geht.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 26.01.2012
27 Antwort
Ich hatte eine vergleichsweise "harmlose" Fehlgeburt. Hatte nur Blutungen ohne Ausschabung. Was mir am meisten gefehlt hat, war Verständnis. Ich hatte die FG vier Tage vor Heiligabend. Von der FA bekam ich den tollen Satz: Sie sind doch noch sooo jung, sie können noch etliche Kinder bekommen. Und meine Ma sagte nur: Ach, da war doch eh noch nichts. Mehr Verständnis wäre echt toll gewesen. So, musste ich es für mich alleine ausmachen. Mein Mann kann eh schlecht über Gefühle sprechen, also viel der auch flach als Gesprächspartner.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 26.01.2012
26 Antwort
ich kling mich aus kann das hier net lesen da ich es zu traurig finde.alles gute euch
Williminchen1
Williminchen1 | 26.01.2012
25 Antwort
@glockenblume Mein Mann kam damit eher gut zurecht. Er hat mich getröstet, aber verstanden hat er das ganze nicht wirklich.Für ihn existiert das Kind irgendwie nicht. Wir wissen auch gar nicht, wo es nach der AS geblieben ist. Hier im Forum wurde mir gesagt, dass es höchstwahrscheinlich anonym beerdigt worden ist oder verbrannt?!? Mir hat es damals niemand gesagt, auch wieder so eine schlechte Erfahrung
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 26.01.2012
24 Antwort
ich finde es keinesfalls geschmacklos, schon allein weil ich manuela´s einfühlsames tagebuch gelesen habe! Ich hatte eine ausschabung in der 12 ssw, es sollte mein erstes kind sein und war ein absolutes wunschkind. Ich war zur normalen kontrolluntersuchung und der gyn stellte in sehr sachlichem ton fest "da ist kein herzschlag mehr, lassen sie sich bitte von der schwester eine überweiung zur ausschabung geben." Ich hab mich wie betäubt angezogen und getan was er mir sagte. Auf dem weg zum krankenhaus hab ich dann langsam angefangen zu realisieren und in meine trauer mischte sich die hoffnung das im kh doch viel bessere geräte sind und die sicherlich schon den herzschlag meines krümels finden werden. Mir schlug dort eisige routine und gleichgültigkeit entgegen. Es wurde ein ultraschall gemacht um die diagnose zu bestätigen, diese unterlagen müssen sie noch unterschreiben und morgen früh nüchtern hier erscheinen.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 26.01.2012

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