MHH Hannover, wer hat dort entbunden?

Moppelchen71
Moppelchen71
22.08.2011 | 23 Antworten
Wer hat in der MHH Hannover entbunden (vielleicht weil es Komplikationen in der SS gab)?
Was könnt Ihr über die MHH sagen, also nicht nur "gut" oder vielleicht "weniger gut", sondern was ist Euch besonders aufgefallen, was fandet Ihr toll und worauf sollte man vielleicht achten?
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23 Antwort
@aprilstern08
Man wird sich immer schlecht fühlen. Ich habe es damals bei meinem älteren Sohn erlebt, als er in Göttingen die Herz-OP nach 2 Kathedern hatte. Natürlich war ich froh, dass es ganz liebe Schwestern gab, aber es tat auch sehr weh, dass er ihnen so nachweinte, als er entlassen wurde. Egal wie sehr man als Mutter weiß, dass man keine Schuld an den Erkrankungen hat, wird ein ganzes Leben, selbst lange nach der Ausheilung das miese Schuldgefühl bleiben. Als das bei Timo damals war, war ich regelrecht "jungfräulich" und überrollt. Das war für mich sehr schlimm. Aber mit dem Wissen um die damaligen Gefühle in diese Situation jetzt hinein zu gehen, ist fast noch schlimmer für mich, denn es ist so unausweichlich und mit Angst vor dem Tag seiner Geburt verbunden.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 24.08.2011
22 Antwort
...
Ach Moppelchen71, Angst wirst Du in jeder Klinik um Yorik haben, dafür ist er zu krank und bist Du seine Mutter, alles läuft anders, als gedacht und nicht so, wie Du das gerne hättest. Schutz und Sicherheit wirst Du ihm trotzdem bieten, denn er wird sehr schnell wissen, dass es ihm gut geht, wenn er auf Mama`s Arm ist, dann wird nichts an ihm gemacht, was unangenehm ist oder weh tut. Er wird Dich mit positiven Gefühlen in Verbindung bringen, es ist warm und gemütlich, Mama erzählt etwas, schaukelt ein bischen. Das hat er in der Form nicht bei den Schwestern. Schutz und Sicherheit bedeutet auch, an die Zukunft denken, dafür sorgen, dass er ein möglichst gesundes normales Leben führen kann und für ihn da sein, wenn er Dich braucht und das wirst Du. Fühl Dich nicht schlecht, ganz im Gegenteil, Du tust alles, damit es ihm von Beginn an gut geht, er merkt schon jetzt, wie toll Du für ihn sorgst. Das sind auch Schutz und Sicherheit.Kein Gefühl ist schöner als geliebt zu werden, oder?
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 24.08.2011
21 Antwort
@aprilstern08
Ich danke DIr, für die ausführliche Antwort, die mich schon sehr beruhigt! Mein Gefühl sagt mir auch, dass Yorik in der MHH am besten versorgt wird. Es sind vielleicht die viel Fragen, die aus der Verzweiflung geboren werden, wenn man bedenkt, dass man eben nicht einfach ein paar Stunden nach Geburt mit gesundem Baby nach Hause kann. Man sagt sich "Wir sind Eltern, wir müssten Schutz und Sicherheit sein.", nur geben können wir dies nicht ausreichend, das müssen für uns Fremde, Ärzte, Schwestern, Pfleger machen. Man fühlt sich schlecht dabei, irgendwie wie ein Versager und dann kann man sich nur daran klammern, die allerbeste Klinik, die möglich ist zu finden. Und da denke ich, liegen wir mit unserer Entscheidung richtig, denn mit Göttingen habe ich nicht die besten Erfahrungen gemacht, als mein älterer Sohn dort lag und operiert wurde.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 24.08.2011
20 Antwort
...3
bald Die Eltern kommen, geben wir sie natürlich ab, oder wenn eine Zeit gesagt wird, wann die Eltern da sein werden, wird nach Möglichkeit mit dem Füttern gewartet8 soll aber auch niemand hungern) oder mit dem Baden. Auf irgendeine Weise wissen die Kider trotzdem, wer Mama und Papa sind, das ist eine andere Beziehung, als Fremde wird Euer Sohn Euch nicht empfinden, da bin ich mir sicher. Viele Geschwisterkinder malen Bilder für das Baby, die werden dann manchmal am Brutkasten oder Bett aufgehängt, auch Fotos und natürlich können oft eine Spieluhr oder Kuscheltier mit ins Bett, zumindest ans Bett und Spieluhren werden auch genutzt. Ein Krankenhaus wird nie sein, wie zu Hause, aber gerade auf den Säuglingsstaionen wird viel möglich gemacht, um Eltern und Kindern den schwierigen Start irgendwie zu erleichtern. Ich hoffe für Euch, dass ihr nochmal zur Ruhe kommen könnt, ein wenig Kraft sammeln für die anstrengende Zeit im Krankenhaus. Viele liebe Grüße,
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 24.08.2011
19 Antwort
...2
Auf der Intensivstaion konnte meine Freundin nicht bei ihrer Tocter bleiben, bekam aber ein Einzelzimmer für Begleitpersonen und wurde auch nachts sofort angerufen, wenn ihre Tochter wach war. Auf eigenen Wunsch wohlgemerkt, wer möchte darf auch durchschlafen.Auf der normalen Station dürfen Eltern auch im Kinderzimmer schlafen. Länger als nötig wird kein Kind da behalten, in ihrem Fall war ich erstaunt, dass sie schon gehen durften, aber auch sonst, muss niemand länger bleiben, als unbedingt nötig, das fehlte noch!Die Etern werden auch aktiv in die Pflege mit einbezogen, am Anfang werden sie angeleitet und dann auch selbstständig. Auf keinen Fall werden die Kinder den Eltern entfremdet. Deine Sorge diesbezüglich verstehe ich gut, aber auch in unserer Klinik sind die Eltern, die Eltern und die Schwestern nur Schwestern. Es kommt vor, dass Babies nur selten, manchmal gar nicht besucht werden, dann kzuscheln wir mit ihnen und nehmen sie auch auf den Arm, wennsie nicht weinen, aber so
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 24.08.2011
18 Antwort
...
Ich arbeite zwar in einer anderen hannoverschen Klinik, bin aber fest davon überzeugt, dass Dein Sohn dort in den besten Händen ist. Die Kinderklinik mit Intensivstation ist quer durchs Gebäude trockenen Fußes zu erreichen, Besuche theoretisch jederzeit möglich. Theoretisch deshalb, weil meist zwei, manchmal drei Babies in einem Zimmer liegen und manchmal auch dort behandelt werden müssen. In einem solchen Fall ist dann für die anderen Eltern manchmal das Zimmer gesperrt. Ich weiß aber, das alle versuchen, diese Fälle so gering wie möglich zu halten. Ansonsten wird im Rahmen des möglichen das Stillen auch bei sehr kranken Babies gefördert, Körperkontakt sowieso, wann immer es geht auf Mamas oder Papas Arm.Besuch ist auf max. zwei Personen gleichzeitig beschränkt, gesunde Geschwister dürfen auch zum Kind, in Begleitung eines Erwachsenen.Zumindest war das bei meiner Freundin im letzten Jahr so.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 24.08.2011
17 Antwort
@MamavonSamira
Im Moment bezieht sich der Ärger mit der KK auf Fahrkosten für die Untersuchungen. Wir haben 4 Atteste von 3 verschiedenen Pränatalzentren und meiner FÄ, dass ich für den Rest der SS mindestens alle 10-14 Tage, zusätzlich zur normalen Vorsorge, ins Pränatalzentrum , dann das Theater wegen der Kosten... Und die Ungewissheit, wie das bei und nach der Geburt läuft. Es ist zermürbend!
Moppelchen71
Moppelchen71 | 23.08.2011
16 Antwort
@Moppelchen71
oh je ja die lieben kk verstehen da leider oft nicht das man für seinen schützling/seine schützlinge das beste vom besten möchte!ja das stimmt die können ja nicht allein bleiben!und 100 km sind ja nun mal auch ein gutes stück ich wohne 10, 8 km weit weg und selbst das ist ja nun kein katzensprung... ich hoffe ihr könnt alles klären und euch dann in ruhe auf die geburt vorbereiten und die zeit danach!
MamavonSamira
MamavonSamira | 23.08.2011
15 Antwort
@MamavonSamira
Es ist im Moment noch alles so verwirrend. Neben all dem Medizinischen ist da der Ärger mit der KK und wir müssen abklären, wie das wird, wenn ich bei ihm bleibe, da mein Mann dann ja zu Hause bei den anderen Kids bleiben müsste. Und wir wohnen ca. 100km von der MHH entfernt. Da kommen dann auch Gedanken, wie die Familie in der Zeit schon zusammenwachsen soll. Ach Mensch, ist im Moment alles so verwirrend und Angst machend.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 23.08.2011
14 Antwort
@Moppelchen71
du als mutter kannst auf jeden fall an seiner seite sein!bis zu 3 jahren glaub ich wird es sogar gern gesehen das die eltern bei den kleinen bleiben!mein neffe war anfang des jahres mit 2 jahren dort und die mutter durfte ohne probleme übernacht bei ihm sein! klar ich verstehe deine ganzen ängste vollkommen!und grade wenn ihr euch schon so auf eine hausgeburt gefreut habt und dann so ein schwerer schlag kommt auch wenn ich nicht genau weiß was er hat aber das was er über sich ergehen lassen muss ist schon für so einen kleinen wurm schlimm genug und für euch als mitleidende ebendso. aber ich denke in der mhh seit ihr da schon in den besten händen!dachte halt wirklich das es nur um eine einfache geburt geht mit paar tagen aufenthalt und dann in ruhe nach hause....
MamavonSamira
MamavonSamira | 23.08.2011
13 Antwort
@MamavonSamira
Es beruhigt zu hören, dass Kinder da nicht einfach wie Eigentum der Klink behandelt werden und Eltern mit einbezogen werden. Das habe ich schon anders erlebt. Und uns ist es sehr wichtig, dass Yorik sich nicht mehr dem Klinikpersonal verbunden fühlt Eine normale Geburt... wir hatten so große Träume. Endlich sollte es eine Hausgeburt werden. Der kleine Prinz sollte im Kreeis seiner Familie auf die Welt kommen und gleich in die Mitte genommen werden. Und mit einem Mal zieht man einem dem Boden unter den Füßen weg, haut uns diese Diagnosen mit all ihren Prognosen um die Ohren und man fühlt sich nur noch ängstlich, weil man nicht weiß, was man noch für den Kleinen tun könnte. Er soll dann wenigstens die beste med. Versorgung haben.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 23.08.2011
12 Antwort
@Moppelchen71
also dazu kann ich dir sagen das fördern sie dort doch sehr gut...meine mutter hatte damals ein schwerkrankes pflegekind das dort oft lag und auch über längere zeit und meine mutter durfte immer mit da bleiben bekam ein bett in ihrem zimmer.mein neffe lag auch 2 mal dort und seine mutter durfte da bleiben und bekam das essen umsonst. telefon ist doch recht teuer was ich so mitbekam , wenn meine mum oder auch mal mein dad dort lagen aber den genauen preis kann ich dir nicht sagen.aber ich denke da seit ihr doch gut aufgehoben ich dachte halt es geht um eine normale geburt...lg
MamavonSamira
MamavonSamira | 23.08.2011
11 Antwort
@aprilstern08
Ich mache mir weniger Sorgen darum, ob ICH gut behandelt werde. Da setze ich mich schon durch und mache ggf. den Mund auf. Um den Kleinen geht es mir. Nicht nur medizinisch, da liest und hört man immer wieder von der Spitzenklasse-Kompetenz. Ehe wie man das Miteinander von Baby und Mutter fördert, wenn durch die OPs eben Intensiv statt Rooming-In ansteht. Und wie ist es, wenn die Mutter eigentlich nach der Geburt entlassen wird, Baby aber noch dableiben muss? Wird sie dann als Begleitperson mit aufgenommen? Können auch Geschwisterkinder Versucht man schnell zu entlassen oder lässt man lieber länger die Patienten da? Wie hoch ist die KS-Quote der Frauenklinik? Wie der Service allgemein Wir haben erst am 6.9. Geburtsbesprechung dort, aber die Fragen schwirren jetzt schon im Kopf.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 23.08.2011
10 Antwort
@ella10
Im Perinatalzentrum können seine OPs leider nicht durchgeführt werden, da Perinatal weder Kardiologie noch Chirurgie ist. Man kann ihn da nur betreuen, bis es zur OP geht, zu der er dann verlegt werden würde. Das ist zusätzlicher Stress für den Kleinen und kostet unnötige Zeit.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 23.08.2011
9 Antwort
...2
Ich drücke Dir ganz fest die Daumen, dass es Dir und Deinem kleinen Kerlchen dort gut ergeht und er alles gut übersteht.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 23.08.2011
8 Antwort
...
Also medizinisch gesehen ist die MHH absolut top, da bist Du super aufgehoben. Es tut mir sehr leid, dass Dein Kleiner gleich operiert werden muss, den Start ins Leben stellt man sich anders vor, aber er ist dort bestens versorgt, da sind sie drauf eingestellt. Wenn man als Mutter mit einer Krankheit oder einem kranken Baby dort hinkommt wird man gut betreut, alle kümmern sich, sind hilfsbereit und freundlich. Als 0815 Schwangere fällt man allerdings durchs Raster, dann würde ich da auch nicht hingehen. Das ist bei Dir ja leider anders. Die Zimmer sind frisch renoviert worden, maximal zwei Damen pro Zimmer und für die Kinder ist immer ein Kinderarzt parat, der wird von der Intensivstation rübergerufen, wenn was ist.In Deinem Fall ist er natürlich gleich dabei.Die MHH ist ein Riesenbetrieb, lass Dich davon nicht einschüchtern, alle kochen nur mit Wasser und frag, wenn Du was wissen willst, alle haben es immer eilig, aber Du hast ein Recht auf Antworten und Beratung.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 23.08.2011
7 Antwort
Hallo
ich habe meine ersten 3 Kinder im Oststadtkrankenhaus entbunden.Letztes Jahr hatte ich eine Fehlgeburt in der 16 Woche und war wieder in der MHH.Was da abgegangen ist ist unvorstellbar und war ganz ganz schlimm. In 2 Wochen habe ich ET und da unsere kleine etwas mit der Herzklappe hat soll ich in einem KH entbinden wo auch ein Kinderkardiologe ist.Ich werde ins Neu Bethesda gehen die haben ein Perinatalzentrum.Da können wir sicher sein das unsere kleine Maus bestens versorgt ist.Guck dir doch mal die Seite an vielleicht wäre das ja noch eine alternative. www.geburtshilfe-henriettenstiftung.de Meine Hebamme, Frauenärztin sowie der Professor der das festgestellt hatte haben alle ihr ok für dieses KH gegeben.LG und alles gute
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 23.08.2011
6 Antwort
@Moppelchen71
Ich hoffe sehr für euch, das alles gut geht ..
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 23.08.2011
5 Antwort
Ohje
das hört sich alles ja nicht gut an... aber ich wünsche dir viel kraft das ihr alles super übersteht
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 23.08.2011
4 Antwort
@nicki21051979 @MamavonSamira
Ich kann es mir leider nicht aussuchen, da der Kleine direkt schon unter Geburt und dann umgehend danach in die Betreuung von Kinderchirurgie und Kinderkardiologie übergeben werden muss. In erwartet umgehend eine OP, wahrscheinlich dann im Anschluss gleich die zweite OP. Ich darf also nirgends anders entbinden, es sei denn, ich setze sein Leben aufs Spiel.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 23.08.2011

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