Wut auf einen "Vater"!
Ich MUSS mir diesen langen Text einfach von der Seele schreiben, den Vater meines jüngeren Sohnes anklagen und innerlich verfluchen, ihm auf diese Weise ins Gesicht spucken, um nicht zu platzen.
Wir trennten uns maßgeblich im Guten, hatten kaum etwas gemeinsam mehr und waren uns fremd geworden. Das lag auch mit an seinem Beruf als Busfahrer im Reiseverkehr, denn oft sahen ihn die Kinder wochenlang nicht, Feier- und Geburtstage verbrachten wir selten zusammen und irgendwann bekam ich mit, dass er sein "eigenes" Leben führte.
In mir war nicht einmal Eifersucht, es war mir egal und damit auch klar, dass wir eigentlich nur in einer Art Symbiose dahin vegetierten.
Bei der Trennung war klar, dass unser gemeinsamer Sohn niemals darunter leiden sollte. Wir vereinbarten keine festen Besuchszeiten, da dem KV das durch seinen Beruf eh schwer zu realisieren gewesen wäre. Micky sollte zu seinem Vater können, wenn dieser da wäre und unser Sohn das Verlangen nach Papa hat.
Auch der Unterhalt sollte in vollem Umfang kommen, denn wenigstens materiell sollte Micky nicht auch noch Einschränkungen haben.
Letztes Jahr zog der KV 80km weg, nach Braunschweig, da dort sein Arbeitgeber sitzt. Ich konnte das verstehen, denn manchmal tgl. diese Entfernung zu fahren ist anstrengend, nach einem 12-16 Stunden Tag. Ich redete Micky noch gut zu, dass er zwar Papa nun nicht mehr so oft sieht, dafür aber einen entspannteren Vater hat.
Mein Ex heiratete im letzten Dezember wieder und ich bemühte mich, unserem Sohn zu vermitteln, dass eine Stiefmutter nicht Konkurrenz sondern Bereicherung sein könnte.
Dann wurde der Unterhalt im Januar erhöht und damit fing eigentlich alles an, denn sein Vater sieht es nicht ein, dass dies keine Schikane von mir ist, die eventuell laute Partys vom Kindsunterhalt feiern möchte, sondern vom Gesetzgeber festgesetzt wurde, um den nötigen Bedarf der Kinder abzudecken.
51, -€ mehr im Monat und dafür zieht der KV in den Krieg!
Vier Monate versuchte ich es in Ruhe, da ich aber nicht einmal seine aktuelle Handynummer bekomme, kann ich ihn seit dem Frühjahr auch nicht mehr erreichen.
Also holte ich mir Beistandschaft vom Jugendamt. Der Herr vom Jugendamt führt seither einen Schriftverkehr und schüttelt selbst nur den Kopf, mit welch beharrlicher Verbissenheit mein Ex meint, gegen mich kämpfen zu müssen, aber seinem Sohn schadet.
Angeblich verdiene er zu wenig, um den vollen Mindestunterhalt von 334€ zu zahlen, da ja seine Frau nicht berufstätig sei und : Er habe aus der Zeit VOR der Beziehung mit mir Schulden, die er IN der Beziehung mit mir nicht abzahlen konnte und NUN abzahlen müsse, was ihm leider nicht den vollen Unterhalt für den Sohn ermögliche! *kopfschütteln*
Seit Januar hat mein Sohn seinen Vater ganze 3x gesehen! In 9 Monaten!
Wenn ich seine Unterschrift für Belange unseres Sohne benötige, ist er für mich nicht erreichbar und ich werde nun bei Gericht beantragen müssen, zumindest eigenverantwortlich, ohne ihn, Unterschriften für Micky geben zu können.
Gestern telefonierte Micky mit seinem Vater und sprach von sich aus das erste Mal den Unterhalt an. “Papa, ich will mich nicht einmischen, aber hast Du mal dran gedacht, dass ich auch mal Klamotten, Schuhe und was für die Schule brauche? Essen und trinken muss ich auch. Unternehmungen mit der Schule kosten Geld, wenn ich mal ins Schwimmbad will und so weiter. Das bezahlt Mama alles vom Unterhalt und legt den Rest drauf. Warum denkst Du, dass ich zuviel von Dir bekommen würde?”
Der Vater war ruhig, sagte nein, das verstehe er doch und es solle Micky ja auch an nichts fehlen und er würde sich darum kümmern, dass der fehlende Unterhalt jetzt schnell käme.
Mein Sohn war stolz, so friedlich und vernünftig mit seinem Vater geredet zu haben.
Prompt kam heute die Kirsche!
Der Beistand vom Jugendamt rief an, mein Ex habe einen Anwalt genommen. Nicht nur, dass er sich weigert, den erhöhten Unterhalt zu zahlen, nein, er verdiene so wenig, dass selbst der alte Satz noch zu kürzen sei, da das Einkommen doch so niedrig sei und er seine Frau mit zu versorgen habe.
Seine Frau, die angeblich von ihm versorgt wird, preist er überall als freiberufliche Übersetzerin an und deutsch/polnische Fremdenführerin. Auf der Hochzeit der beiden, war das Lehrerkollegium der Dame, wo ich mich frage, wie man Kollegen haben kann, wenn man doch nicht arbeitet.
Und dann ist da der Punkt, dass mein Ex noch ordentliche Nebeneinnahmen hat.
Er bekommt Trinkgelder, verkauft an Bord des Busses Getränke mit Eigengewinn und erhält Spesen für jeden Arbeitstag ab 8 Stunden.
Bei einer 6-Tage-Arbeitswoche ..
Ich habe jahrelang seine Abrechnungen geschrieben und weiß, dass er bewusst nie Lohnsteuerjahresausgleich gemacht hat, um Spesen, Getränke und Trinkgelder nicht mit anrechnen lassen zu müssen.
Den Anwalt scheint er VERGESSEN zu haben, über diese Einnahmen zu unterrichten, denn im Schreiben ans Jugendamt ist nur von dem regulären Lohn die Rede.
Im vorhergehenden Schriftverkehr hat mein Ex dem Jugendamt Spesenabrechnungen vorgelegt, aus denen er gerade einmal 70-80€ pro Monat bekommen habe.
Ein Witz, denn ich habe diese Spesenabrechnungen immer geschrieben und weiß, dass sie monatlich, durchschnittlich bei 250-500€ liegen. Pro Tag, ab 8 Stunden, innerhalb von Deutschland erhält er sogar 18€ Spesen.
Da kann sich doch jeder selbst ausrechnen, was er an Spesen in etwa bekommt und der Herr vom JA meinte, er gehe auch davon aus, die ihm vorgelegten Abrechnungen seine Gefälligkeitsbescheinigungen.
Allein durch den Getränkeverkauf hat mein Ex im Monat noch mindestens 300€ 8in schlechten Zeiten) zusätzlich verdient und pro Monat kamen noch Minimum 150-200€ Trinkgelder zusammen.
Alles komplett am Finanzamt vorbei, netto, ab in die eigene Tasche!
Und jetzt stellt er sich hin und lügt seinen eigenen Sohn an, er wolle für ihn sorgen, geht aber mit Anwalt gegen die Mindestunterhaltsansprüche des Kindes vor!?
Mein Sohn ist 14 und völlig in sich gekehrt, denn er liebt seinen Vater und fühlt sich so verschaukelt.
Es ist nicht das Materielle, sondern dass sein Vater sich scheinbar nicht dafür interessiert, wie er versorgt wird.
Ich wollte nie, dass mein Sohn zwischen den Fronten steht und bin so verdammt wütend!
Mag manch einer denken, dass ich sauer bin wegen des Geldes, aber das stimmt nicht, denn wenn ich wüsste, der KV KANN einfach nicht mehr zahlen, würde ich nichts sagen. Aber er führt ein sorgloses Leben und lässt seinen einzigen Sohn hängen, belügt und vergisst ihn, schafft alle 3 Monate, wenn der Junge lang genug bettelt, nur ihn zu sehen.
Es tut so weh, mit anzusehen, wie mein Sohn versucht, an die Liebe seines Vaters zu glauben.
Dann sehe ich andere Väter, die bemüht sind und von den Müttern der Kinder gebremst werden, Kontakt zu ihren Kindern zu haben und frage mich “Womit hat mein Sohn das verdient?”
Micky ist ein sehr sensibler Junge, ein guter Schüler, mit sehr gutem Sozialverhalten. Ein stolz von Lehrern und Sozialarbeitern der Schule und das macht doch auch Eltern stolz.
Nur eben nicht seinen Vater, der ihn eiskalt belügt, kaum einmal sehen will und nicht einmal materiell gut genug für ihn sorgen will, dafür aber immer wieder unserem Sohn einen Bilderbuchvater mit falschen Versprechungen und Lügen vorspielt.
Ich könnte diesem Monster, der es in meinen Augen nicht verdient hat Vater genannt zu werden, den Hals umdrehen!
Und ich kann nur hoffen, dass der Beistand des Jugendamtes es schafft, Mickys Interessen durchzusetzen. Ein Fremder, der sich für meinen Sohn einsetzt, weil der Vater meint, in den Krieg ziehen zu müssen.
Das ist so verdammt traurig!
von Moppelchen71 am 05.10.2010 15:22h
28 Antworten
28
@gina87
So, das Schreiben vom Beistand habe ich heute als Kopie erhalten und dabei waren auch Kopie der Spesenbescheinigung und Kopie des Briefes vom Anwalt.
Also, im Schreiben vom Anwalt steht eigentlich nur, dass mein Ex ein mtl. Durchschnittseinkommen von netto 1347€ habe .
Im Anwaltsbrief heißt es dann, dass im gesetzlichen Selbstbehalt von 900€ nur 360€ für Unterkunft und Energie eingerechnet sind. Die Wohnung meines Ex koste allerdings komplett 465€.
Rechnet man vom Nettolohn noch 5% berufsbedingte Aufwendungen ab, müsse, laut Anwalt, der Selbstbehalt auf 1005€ hoch gesetzt werden und damit verbliebe maximal 275€, die mein Ex Unterhalt zahlen könnte.
Micky erzählte mir im Winter, die neue Frau meines Ex habe ihm stolz berichtet, da sie ja als freiberufliche Übersetzerin arbeitet, sie habe zu der Zeit einen Film übersetzt.
Also hat sie zumindest gelegentlich eigenes Einkommen.
Und das wiederum würde dann bedeuten, dass mein Ex die Kosten der Wohnung, aufs Jahr gerechnet, nicht allein trägt.
Der Beistand schickte dem Anwalt auch die Kopie des Beleges für die Spesen.
Darin steht, dass mein Ex durchschnittlich 231€ mtl. an Spesen bekommen habe. Da diese Spesen aber nur zu 1/3 als Haushaltserleichterung, also Zusatzeinkommen gerechnet werden, setzt der Beistand netto 77€ aus den Spesen, als Nettoeinkommen zusätzlich ein.
Und damit sind noch keine Trinkgelder eingerechnet und auch keine Einkünfte aus den Getränkeverkäufen.
Bei den Spesen sei aber dazu gesagt, dass mein Ex zu 80% kostenlos unterwegs mit verpflegt wird, da Zimmer und Verpflegung, in den Hotels, für den Fahre fast immer inbegriffen ist.
Mein Ex braucht sich also nicht zusätzlich unter Mehrkosten zusätzlich verpflegen, sondern nur mit dem maximal gleichen Aufwand, als wäre er zu Hause.
Der Beistand hat nun den Steuerbescheid meines Ex eingefordert, sieht davon jedoch ab, wenn mein Ex bis zum 20.10.10 die Urkunde für die Anerkennung des MU unterschreibt und bis zu diesem Datum auch die fehlende Unterhaltssumme seit April nachzahlt.
Interessant wird es ja noch, wenn er den Getränkeverkauf bestreitet.
Er kauft, wie schon gesagt, steuervergünstigt im Großhandel ein, weil er “vergessen” hat dort anzugeben, dass er gar keinen Gewerbeschein mehr hat.
Das ist zum Einen schon nicht zulässig, zum Anderen kann jederzeit die Menge der gekauften Getränke nachvollzogen werden und er wird bei palettenweise Wasser, Säften, Bier, Kaffeebechern, Bockwürsten, Cola und Limonade kaum sagen können, dass seine Frau und er besonders durstig sind und sich täglich mehrere Liter der Getränke in den Kopf prügeln.
Das heißt also, dass er neben den Nebeneinkünften, die nicht verteuert werden auch noch zusätzliche Steuervorteile aus den Einkäufen im Großhandel zieht.
Für mich ist das doppelter Betrug am Finanzamt. Und ich könnte mir vorstellen, dass das Finanzamt das auch nicht witzig findet.
Ich will eigentlich niemandem schaden, auch meinem Ex nicht. Der geht mir gepflegt wo vorbei und soll in seinem eigenen Leben glücklich werden.
Nur mein Kind lass ich nicht beschei**en!
Weder von Fremden, erst recht nicht vom eigenen Vater!!!
Und wenn er das eben versucht, werde ich zur Löwin, dann fallen mir viele Dinge wieder ein, wo ich als treuer Bürger verpflichtet wäre gerecht zu sein.
Mein Ex kann leben und betrügen, wie er will, nur nicht bei meinem Kind. Da hat er sich die Falsche ausgesucht und es liegt in seiner Hand, wie es weitergeht.
Mag sein, dass Einige denken, ich höre mich erpresserisch an, aber ich muss schließlich für das recht meines Sohnes kämpfen.
Und wenn der Vater versucht “legal” zu jammern und sich zu drücken, dann helfe ich ihm nur dabei, ein e rundum legale Angelegenheit daraus zu machen.
von Moppelchen71 am 07.10.2010 18:18h
27
...
diese nicht zahlen....
das finanzamt mit mehr werbungskosten um mehr rauszukriegen bescheißen is das eine aber generell gar keine steuern zahlen für solche summen is schon echt hart....
bzgl. der werbungskostenansetzunge um mehr rauszukriegen kleines beispiel: man hat meinetwegen nen dekoshop
mein mann hat vor geraumer zeit auch ma jemanden annonym beim FA angeschwärzt...und die waren echt fix
von gina87 am 07.10.2010 08:58h
26
...
sonst hätte schon längst ma einer nen steuerbescheid angefordert wenn bekannt is, dass seine gemachten angaben nich stimmen und man es besser weiß....
meldest du ihn jetzt...sei es nun richtig oder annonym, können die ihn rechtl. gesehen für die letzten 10jahre noch belangen wenn sie was finden, was sie werden..
und da handelt es sich ja schon um sehr hohe summen die dann neben der steuernachzahlung + ggf.bußgeldern noch mit ner anzeige wegen betruges/steuerhinterziehung geahndet werden was wieder kosten verursacht die er zahlen muss + strafe sei es nun ne geldstrafe neben den gerichtskosten oder ne haftsstrafe auf bewährung oder nich
PLUS der unterhaltsnachzahlungen an micky die sich dadurch neu berechnen und das ggf sogar rückwirkend auf zeitraum x...
wenn er krieg will, soll er ihn haben...und glaub mir...das finanzamt fackelt bei sowas nich lange..
alle anderen müssen auch ihre steuern bezahlen und ich kanns auch nich ab wenn andere wohlwissend und ggf noch prahlend darüber
von gina87 am 07.10.2010 08:54h
25
...
nunja er is auch nich verpflichtet eine steuererklärung zu machen...obwohl er als AN selber blöd is wenn ers nich macht....weil de als AN eigentlich nur "gewinn" machen kannst in form von gezahlte lohnsteuer wieder holen...die kannste dir ja wiederholen als AN bei der steuererklärung
ob er an die grenze der werbungskosten kommt bzw diese überschreitet um noch weiterhin was geltend zu machen keine ahnung...ich weiß ja nich was er für werbungskosten so hat
aber er weiß ganz genau warum er keine erklärung macht, eben wegen der sonderzahlungen die er so netto einkassiert ohne steuern drauf zu zahlen...
wenn ich n 13.gehalt kriegen, sprich weihnachtsgeld, muss ichs auch angeben und versteuern so wie alles andere auch
aber in zukunft is sowieso jeder verpflichtet ne steuererklärung abzugeben, unabhängig davon ob azubi oder normaler AN oder hartz4 empfänger...
nur von 99-2007 das sidn 8 jahre in denen sich ne menge angesammelt hat...und ich bezweifle das er jetzt eine macht
von gina87 am 07.10.2010 08:50h
24
@gina87
also, von 1999-2007 hat er definitiv keine steuerklärung gemacht!
er sagte immer, solange das finanzamt keine steuererklärung von ihm will, wäre er schön blöd, freiwillig eine zu machen, da ja dann evtl. pauschal trinkgelder und ggf. spesen mit reinfallen würden.
und ich kann mir nicht vorstellen, dass er jetzt eine macht.
der beistand vom JA sieht das auch so und will vom anwalt meines ex jetzt die steuerklärung einfordern.
entweder "stolpern wir zufällig" auf eine befindlichkeitsbescheinigung des AG oder aber mein ex versteht den wink mit dem zaunpfahl bzgl. FA.
muss man sich mal überlegen: er holt jeden monat zusätzlich mindestens 2/3 seines nettolohnes noch in bar rein und meckert dann wegen 51€ mehr unterhalt, die lediglich FÜR SEINEN einzigen sohn sind.
von Moppelchen71 am 07.10.2010 00:47h
23
...
ein kleiner annonymer anruf oder brief ans FA reicht vollkommen aus
wenn er krieg will, soll er ihn kriegen....und glaub mir, bei solchen anrufen/briefen reagieren die sehr sehr schnell...da fackeln die nich lange....
die prüfen dann den AG mit seinen angaben und abrechnungen und damit verbunden dann die Arbeitnehmer in dem fall vorrangig deinen ex
und allein schon bei den abgegebenen steuererklärungen is für die ersichtlich das dort bei weitem nich alles angegeben wurde als es hätte sein müssen...und bei ner berstimmten summe , kriegt er nich nur die fette nachzahlung der steuern + bußgeld, sondern ggf auch ne anzeige wegen steuerhinterziehung
und ganz ehrlich? ich würds machen...ihr seht zu wie ihr neue schuhe finanzieren sollt, er macht nur leere versprechungen und lässt sein eigen fleisch und blut im regen stehen und lügt ihn noch eiskalt an und alles
von gina87 am 06.10.2010 10:26h
22
....
ohje
aber lass dir eins gesagt sein ...
die rechnung die er mit seinen sonderzahlungen, sprich spesen, getränkeverkauf macht, geht nich auf...
AG gibt summe x als ausgabe an und dein ex deklariert es als weniger oder gibt es gar nirgendwo mit an und das is steuerhinterziehung...
beim AG in dem moment nich wenn er die vollen sonderzahlungen als ausgabe angibt
aber dein EX MUSS diese mit angeben und darauf steuern zahlen, vorallem bei solchen summen...und glaub mir, das FA findet das früher oder später raus und dann wirds echt hässlich für ihn
der AG könnte ggf wegen betruges belangt werden, wenn er deinem ex fürs JA nachweislich weniger erhaltene sonderzahlungen ausgestellt hat...zumindest wäre er mittäter in dem fall...
und wenn du ihm wirklich, ich sage mal, die pest an den hals wünscht, ....
von gina87 am 06.10.2010 10:20h
21
hi
zum kotzen ist das!!!
von mamarapunzel am 05.10.2010 20:00h
20
Ach Mausi!
Das tut mir echt so leid für Micky. Der arme Junge, kackendreist vom Papa ins Gesicht gelogen!
ich versteh sowas nicht, jahrelang hat er doch gezahlt. Die Story mit dem erhöhten Unterhalt kannte ich ja schon. Aber dass er jetzt weniger zahlen will und vorher seinen Sohn anlügt, das ist echt unfassbar.
von Gelöschter Benutzer am 05.10.2010 19:56h
19
@Klaerchen09
Tja, denkste! Micky hat ganz konkret ein Fahrrad für etwa 400€ rausgesucht und es ihm gezeigt.
Eigentlich ist das von ihm eine Art Test, um zu sehen, ob sein Vater bei allem JA sagt und doch nichts macht, denn er würde sich auch mit weniger zufrieden geben.
Aber seit gestern ist Micky natürlich irritiert, denn am Tel sagte der Vater noch "Ja, ich sehe zu, dass ich das mit dem Fahrrad hinkriege und selbstverständlich kriegt Mama den Unterhalt, damit sie Dir Klamotten kaufen kann..."
Und heute kommt Micky grad rein, als ich mit dem Beistand telefoniere.
Da sagte mein Sohn hinterher nur "Vor so einem Vater soll ich Respekt haben? Der lügt mich an, hält mich hin und verspricht, um dann mit Anwalt gegen mich zu gehen?" .
Da ist mein Sohn natürlich fertig, denn er liebt seinen Vater ja und kriegt überdeutlich vermittelt, wie wenig ernst der ihn nimmt.
Und Micky ist verdammt sensibel, der nimmt sich das übel zu Herzen.
von Moppelchen71 am 05.10.2010 17:48h
18
@Moppelchen71
zum Fahrrad gehört auch ein Helm und natürlich Regenkleidung und ach weißte, barfuß macht radeln gar keinen Spaß! Und dein 14-jähriger wächst und wächst und wechst und schießt sicher gerade durch die Größen.
Das neue Fahrrad wird dann aller Wahrscheinlichkeit eins, was im Baumarkt steht. Aber Papa ist dann der Tollste und kann sich dann die nächsten Jahre selber auf die Schultern klopfen!
Ich hoffe Micky wird das Verhalten seines Vaters mit etwas Abstand selbst in Frage stellen können, er begann ja gestern bereits damit.
lg
von Klaerchen09 am 05.10.2010 17:28h
17
@Klaerchen09
Also bisher fehlen ja bereits 255€.
Und er hat ja vor, per Anwalt den Unterhalt auf 275€ monatlich herabsetzen zu lassen.
Bisher zahlt er 283€, aus der allersersten Berechnung nach der Trennung, denn ich habe auch bei der vorherigen Erhöhung noch nicht mehr verlangt, trotzdem aber daserhöhte Kindergeld zu seinen Gunsten mit angerechnet.
Als es ums weniger Bezahlen ging, war er damals flott.
Er verspricht Micky auch ständig teure Sachen. Da er ihn zuletzt im Juli gesehen hat und auch noch kein Geburtstagsgeschenk für ihn hat, versprach er ihm jetzt sogar ein teures Fahrrad.
Vor dem Jungen redet er, als zahlt er sich nen Wolf, kann gar nicht genug zahlen. Und in Wirklichkeit sieht es anders aus.
Ich wollte Micky da nie mit reinziehen, aber als es jetzt darum ging, der KV will das Fahrrad kaufen und ich kann kaum die neuen Schuhe finanzieren, da bin ich doch sauer geworden.
von Moppelchen71 am 05.10.2010 17:20h
16
@Moppelchen71
ja, hie beim JA ist der Beistand auch sehr fit. Wir waren ja sogar schon gemeinsam, also mein Ex und ich dort. Die beiden waren sich nicht gerade sympathisch, aber darum geht es ja auch nicht, da die Belange des Kindes im Vordergrund stehen. Sie kam ihm sogar bei der Berechnung des Unterhalts entgegen. Das war im letzten Jahr. Mittlerweile müsste er sogar noch mehr zahlen. Ich glaube, er weiß nicht, dass er wenns vors Gericht geht, den fehlenden Unterhalt dann auch rückwirkend zahlen darf...
Wie gesagt, ich warte auch erstmal ab, vielleicht bessert sich ja sein Verhältnis zu unserer Tochter noch. Wenns allerdings irgendwann eskalieren sollte, schick ich den Beistand vor Gericht. Da musst du als Mutter nicht streiten, dein Kind wird kompetent vor Gericht vertreten.
Alles Gute euch!
von Klaerchen09 am 05.10.2010 17:08h
15
@Klaerchen09
Also, da muss ich mal ein dickes Lob auf den Beistand unseres JAs aussprechen. Der hat mir SOFORT Hilfe zugesagt und innerhalb 3 Tage hatte ich die Durcfhschrift des ersten Schreibens.
Er ist völlig realistisch, also nicht so, dass man denken könnte "den KV pressen wir jetzt aus", sondern geht rein nach Fakten und Erfahrungen.
Er hat meinen Ex auch mehrfach aufgefordert, selbst beim JA seiner Stadt einen Unterhaltstitel kostenlos zu unterschreiben, da er mir sonst den Weg über gericht und damit verbundenen Kosten für den KV anrät, aber meinen Ex juckt das nicht. Er fühlt sich im Recht und scheint das Ganze für ein Machtspiel zu halten.
Ich fragte den Beistand heute, was ICH jetzt tun kann, da sagte er nur "Ruhig bleiben und abwarten, ich lasse sie da nicht hängen und werde alles dran setzen, dem Jungen zu seinem Anspruch zu verhelfen. Erst wenn nix mehr geht, rate ich ihnen den Gerichtsweg und dann sage ich Ihnen, was sie wie machen sollten."
von Moppelchen71 am 05.10.2010 16:47h
14
autsch
na wenn er sich da mal nicht ins eigene Fleisch schneidet!
Ich hab leider auch so nen ähnlichen Fall, ich hab zwar nen Unterhaltstitel, aber mein Ex zahlt freiwillig nur kanpp 70 %. Es ist nicht so, dass ich auf das Geld verzichten kann, aber im Moment ist mir der Frieden lieber. Die Beistandschaft beim Jugendamt ist allerdings schon lange mit im Boot und hält nur still solange ich nicht einschreite. Er zahlt für sein erstes Kind den vollen Unterhalt, obwohl er sie jede Woche 3, 5 Tage allein betreut und versorgt, aber für seine zweite Tochter, die er in diesem Jahr doch schon 5 mal besucht hat ist nichtmal der Mindestsatz drin... Mich macht das traurig.
Und dann fragt er, ob wir denn zurecht kämen! Und diese Frage bezieht er dann natürlich nicht aufs finanzielle, sondern auf den Alltag zu zweit. Für mich ist es tatsächlich um ein vielfaches einfacher, unsere Tochter allein, als mit ihm gemeinsam zu erziehen und das macht ihn dann auch irgendwie mürbe...
Männer! Steige da dochmal einer durch!
von Klaerchen09 am 05.10.2010 16:33h
13
das tut mir echt leid für dich und deinen sohn!
ich hasse es so sehr das, wenn sich väter gar nicht mehr für das kind interessieren, bei anderen auf märchenpapa machen... wieso???? wieso sind männer so gehirntot???
ich hoffe das micky bald nicht mehr so traurig ist und sich nicht wegen so einem "vater" hängen lässt.
wünsche euch alles liebe
von Gelöschter Benutzer am 05.10.2010 16:26h
12
@Solo-Mami
Also, habe grob gegoogelt. Die Spesen sind nicht abgeschafft oder gekürzt worden.
Mein Ex bekommt zwar nicht die angegebenen Pauschalen, was aber daran liegt, dass der Arbeitgeber von vorn herein sagte, da er die Kosten für Unterkunft und meist auch Verpflegung in Hotels und Restaurant übernimmt oder vermittelt , bekommt er den verringerten Satz.
Und der war bisher eben im Bereich bei 8-18€ pro Tag, ist eventuell sogar erhöht, aber nicht gekürzt worden.
von Moppelchen71 am 05.10.2010 16:23h
11
@Solo-Mami
Nein, denn er hat immer wieder Spesenerhöhungen bekommen, wenn diese tariflich angepasst wurden.
Ich versuche mal über google was über die Spesen rauszufinden, denn eher wurden die in den letzten 3 Jahren erhöht, statt gekürzt.
Trinkgelder sind abhängig von den Fahrgästen, genauso wie Getränkeverkauf.
da bin ich aber auch nur vom absolutem Minimum des Durchschnitts ausgegangen, denn sonst hatte er meist seeeeehr viel mehr
von Moppelchen71 am 05.10.2010 16:15h
10
@bernoi
EInen väterlichen Freund hat mein Sohn ja, in meinem jetzigen Mann.
Nur versucht der KV ja immer wieder meinen Mann als Deppen darzustellen, der sich ein Leben auf Kosten des Unterhalts von Micky macht.
Mein Mann arbeitet Vollzeit, verdient im Moment allerdings durch die Insolvenz seiner Firma nicht das, was er eigentlich sollte.
Trotzdem versuchen wir irgendwo das Finanzielle für den Jungen auszugleichen.
Anfangs konnte Micky sich auch gar nicht auf meinen Mann einlassen. Er war nicht frech, aber manchmal distanziert.
Erst jetzt kommt er immer näher und bezieht meinen Mann in seinen Sorgen und Freuden mit ein.
Mein Mann sagte oft, er habe das Gefühl, der KV will Micky auf sich fixieren, indem er ihn von Anderen mit seinem Verhalten isoliert.
Und das ist so egoistisch und vor allem sinnlos, denn dann wäre Micky fast nur noch in sich allein, da der Vater ja nie Zeit zu haben vortäuscht.
von Moppelchen71 am 05.10.2010 16:12h
9
@baf719
Weißt Du, mich wurmt am meisten, dass unser Sohn bei der Scheidung schon 11 Jahre alt und vaterbezogen war.
Er hängt total an seinem Vater und dem ist es scheinbar egal, wie er seinen Sohn verletzt.
von Moppelchen71 am 05.10.2010 16:07h