Wer Arbeit will, kriegt sie auch!

Moppelchen71
Moppelchen71
12.02.2010 | 23 Antworten
Ich bin immer wieder entsetzt, über die Kontroversen, die oftmals hier in Diskussionen, zu erkennen sind, wenn es um HartzIV-Empfänger geht.
Da sind so verhärtete Lager, man pauschalisiert und das, obwohl Zuhören und Einzelpersonen/-schicksale zu erkennen, doch so wichtig wäre.

Pauschal sage ich, dass ich keinerlei Verständnis habe, wenn jemand meint, sich keinen Job suchen zu müssen, weil es sich doch von HartzIV ach so bequem leben lässt und der Staat halt verpflichtet sei, seine Bürger zu versorgen.
Der Staat ist keine Mutter, mit einer nie versiegenden Mutterbrust, der Staat sind wir!

Allerdings habe ich absolut noch viel weniger Verständnis für die, die wild mit Sprüchen "Wer arbeiten will, der findet auch Arbeit!".
Diese Menschen sind einfach Illusionisten, denn Arbeitsplätze, bei denen man genug verdient, um seine Familie aus eigener Kraft zu versorgen, fallen nicht wie Sternschnuppen vom Himmel.

Rücken wir mal ein Stück weg von den Pauschalisierungen und betrachten nur Einzelschicksale, die immer häufiger werden.
Ich schäme mich ein wenig, weil wir zu denen gehören, die aufstockend vom Staat Gelder erhalten.
Mein Mann arbeitet Vollzeit, im Schichtdienst.
Er hat in den letzten Jahren tägl. zusätzlich unbezahlte Arbeitszeit zu seiner Schicht entrichtet, um die Firma vom maßgeblichen Bankrott zu schützen, wie es auch seine Kollegen tun.
Ihnen wurde trotzdem der Lohn, innerhalb der letzten 2-3 Jahre, um 20% gekürzt, alle Sonderzahlungen gestrichen und eine Anpassung, die auch nur annähernd in Richtung Tariflohn geht, rückt immer weiter weg.
Statt der stufenweise Anpassung an den Tariflohn heran (wie es vertraglich durch die Firma zugesichert wurde), was 11% mehr Lohn ausmachen würden, geht es rückwärts, womit mein Mann mittlerweile 31% unter dem Satz liegt, den er tariflich bekommen sollte.
Und das als qualifizierter Arbeiter in seiner Firma, der zusätzliche Maschinen bedient + eine fachbezogene Ausbildung besitzt.
Damit sind auch die Möglichkeit, sich ganz allein, ohne staatliche Hilfe zu finanzieren, absolut unmöglich geworden.

Bis vor einem dreiviertel Jahr, waren wir noch zu stolz, uns zusätzlich vom Staat Geld zu holen, auch wenn wir wussten, dass wir mit reinem HartzIV minimal besser stehen würden.
Doch nach den letzten Kürzungen geht das nicht mehr.
Ist das Schuld meines Mannes, der sich krumm macht?
Ja, wir haben insgesamt 6 Kinder, wovon 4 noch zu Hause leben.
Die wurden geboren, als wir sie noch selbstständig versorgen konnten und keiner wusste, dass mein Mann bald nur noch für Unkosten arbeiten geht.

In welche Schubladen sollen wir uns hier in den Diskussionen einordnen lassen?
Sind wir nun die Schmarotzer, als die immer wieder HartzIV-Empfänger hingestellt werden?
Da kommen Sprüche wie "umziehen, um Arbeit zu finden".
Ja, das kann man tun, doch kostet ein Umzug sehr viel Geld, das man in dieser wirtschaftlichen Situation gar nicht ansparen kann.

Da sind Frauen, die ihren Partner verloren, egal ob durch Trennung oder andere Gründe.
Sie wollen arbeiten gehen, doch oft genug rechnet das Amt, dass diese Frauen dann zumindest finanzielle Unterstützung bei der Kinderbetreuung erhalten müssten.
Ich kenne mehr als einen Fall, in denen Müttern geraten wurde, zu Hause zu bleiben, weil man ihnen die Kinderbetreuung nicht zahlen würde.
Begründung waren ein paar wenige Euro, die den HartzIV-Satz übersteigen würden, und es interessierte niemanden, dass doch langfristig gesehen, die Familie so eine größere Chance hätte, aus dem HartzIV herauszukommen und dem Staat nicht mehr "auf der Tasche liegt".

Hinter den allermeisten HartzIV Geschichten, liegen Einzelschicksale und ich kann diese Abwertungen einfach nicht mehr hören, wo neunmal Kluge blöken, dass genug Arbeit für alle da ist.
Arbeit möglicherweise ja, aber auch die dazu gehörenden Löhne?

Unser Wirtschaftslage ist nicht deshalb so marode, weil es faule Menschen in diesem Land gibt, die sich auf Staatskosten ausruhen!
Unsere Regierungen wollten etwas FÜR den Staat machen, haben es aber den Arbeitgebern immer leichter gemacht, die Arbeitnehmer in die Teilversklavung zu pressen.

Statt nun das Problem an der Wurzel zu lösen, Tariflöhne zu sichern und Arbeitgebern auch einmal auf die Füße zu treten, ihnen das Einstellen vollwertig bezahlter Arbeitskräfte interessanter zu machen, rollt man den Arbeitgebern einen roten Teppich aus, ermöglicht ihnen immer mehr Hintertürchen zu öffnen, die auf Kosten des Arbeitnehmers gehen, nur damit man die Firmen "im Land" hält.
Hat der Arbeitnehmer das gewollt?

Wie viele Arbeitnehmer können sich heute noch rühmen, nicht für Firmen zu arbeiten, die sich all die Schlupflöcher zu Nutze machen und den Arbeiter nach seiner, ihm zustehenden, Leistung zu bezahlen?
Wie viele Arbeitgeber, können überhaupt noch fair bezahlen, wenn sie an einem Markt, wie unserem, wirtschaftlich konkurrenzfähig bleiben wollen?

Diese Situation wird sich nicht ändern, solange unsere Regierungen den Arbeitnehmer beschneidet und Firmen ermöglicht, den Staat zu erpressen, ihre Forderungen, die ihnen mehr Gewinn bringen, das Volk aber in Teilversklavung zu pressen, zu erfüllen.
Einem Arbeitnehmer, der beschämt sein schmales Gehalt vom Staat aufbessern lassen muss, wird mit Bildungsgutscheinen kaum das Gefühl haben, seine Familie mit eigener Arbeitskraft durchzubringen.

Ja, es gibt auch Schmarotzer!
Aber bitte, lassen wir die Kirche mal im Dorf, das sind nur Ausnahmen.
Wären sie die Regel, hätten wir wirtschaftlich allein schon eine andere Situation.
Dann könnten Arbeitgeber ihre Arbeiter nicht in soziale Pattsituationen zwingen, sondern müssten Hände ringend, nach Arbeitnehmern suchen und sie anflehen, zu arbeiten.
Tatsächlich jedoch ist der Arbeiter ersetzbar, da für ihn tausende Andere warten, die jederzeit die Jobs machen würden, nur um nicht auf der Straße zu sitzen.

Ich bin kein Politiker und weiß wohl, dass es nicht leicht ist, alles unter einen Hut zu bringen.
Aber ich bin ein Mensch und mein Menschenverstand verbietet es mir, moralisch über die zu urteilen, denen es schlechter geht, als mir.
Mit wie vielen Menschen habe ich es hier zu tun?
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23 Antworten (neue Antworten zuerst)

23 Antwort
@Tine118
da stimme ich dir zu!
Moppelchen71
Moppelchen71 | 14.02.2010
22 Antwort
Die Politiker werden
den großen Firmen, wie z. B. Mercedes, VW, einigen großen Pharmafirmen, nicht vor das Bein pinkeln. Denn Politik wird ja nicht nur von den Politikern in diesem Lande gemacht. Das ist leider so und wird wohl in jedem anderen Land genau so sein. Und ein mittelständiger Betrieb fängt bei über 1 Mill. Euro Umsatz an. Der Klempner um die Ecke ist somit nicht einmal mittelständig. Glaub mir, besser wird es in diesem Land nicht werden. Der Generationsvertrag von Herrn Adenauer ist schon seit Jahrzehnten überholt. So ist das leider. Das ganze Sozialnetzwerk wird uns um die Ohren fliegen. Es war totgeboren, aber das war den Politikern damals auch schnurzpiepe, genau wie heute vernünftige Löhne. Man lässt Hungerlöhne zu, um Herrn Mercedes und Co. nicht zu verärgern und ins Ausland zu vertreiben. Mittelschicht? Gibt es noch eine Mittelschicht? Wenn ja, ist die Linie nach unten verdammt dünn.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 14.02.2010
21 Antwort
@Tine118
Es tut mir leid, wenn Du Dich da zu sehr direkt angesprochen gefühlt hast. Ich schreibe meist die Antwort allgemein. In meiner Antwort weiter unten, schrieb ich ja schon, dass die Politiker, nach dem sie jahrelang all ihre Aufmerksamkeit den Reichsten und den Ärmsten gewidmet haben, nun endlich die gleiche Inbrunst den Arbeitnehmern aus der Mittelschicht geben müssten. Arbeiten sollte attraktiver sein, als HartzIV. Und genau da ist es Sache des Staates, an die Arbeitnehmer zu gehen und vernünftige Fundamente zu schaffen, damit dies den Arbeitnehmer so entlohnen, wie er es verdient.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 14.02.2010
20 Antwort
@daven04
Ich sehe es auch so, dass es einen Handlungsbedarf geben sollte, um klar den Unterschied zwischen HartzIV und Arbeitnehmern mit geringem Einkommen anzuzeigen. Dass man von HartzIV nicht im Luxus leben kann ist klar und sollte auch nicht der Fall sein. Ein vernünftiges Überleben sollte gewährleistet sein, darüber hinaus würde HartzIV dazu verleiten KÖNNEN, es als Alternative zum Arbeiten anzusehen. Das kann und darf nicht der Fall sein. Bei all den Handlungen in der Politik, hat man sich schwerpunktmäßig so sehr auf die Ärmsten und die Reichsten konzentriert, dass man dabei die in der Mitte vergessen hat. Wer arbeiten geht und nicht einmal den HartzIV-Satz, trotz Vollzeitarbeit bekommt, hinterfragt natürlich, warum er das tut und allzu häufig entwickelt sich ein Grimmen gegen HartzIV-Empfänger, die mehr Geld, für weniger Eigenleistung bekommen. Da MÜSSEN unser Politiker ran. Nicht um HartzIV zu kürzen, sondern vernünftige Löhne zu sichern!
Moppelchen71
Moppelchen71 | 14.02.2010
19 Antwort
Moppelchen,,,
mir musst du das nicht sagen. Ich ernähre meine Familie aus selbstständiger Arbeit. D. h. ich habe nicht mal mehr einen 8 Stunden-Tag und manchmal auch kein Wochenende. Sicherlich verdiene ich mehr als den H-IV-Satz, aber zu welchem Preis. Morgens arbeiten, mittags Kind aus dem Kindergarten holen, nachmittags mit Kind unterwegs und spielen, abends, wenn Kindi im Bett, arbeiten, bis Arbeit erledigt, das ist manchmal bis spät in die Abendstunden-frühen Morgenstunden..... Und reich bin ich auch nicht. Und allein ich kenne, ich betone ich kenne diese Leute nur, 4 Leute, die mich auslachen, weil man kann ja auch von hartz IV leben. Und dann platzt mir die Hutschnur. Unterstützend find ich wirklich okay, aber so wenige Schmarotzer sind es nicht. Davon gibt es eine ganze Menge. Leider. Und ich glaube, jeder, der seinen Steuerbescheid in den Händen hält und dann noch ausgelacht wird, wie man so dumm sein kann zu arbeiten, dem platzt der Kragen....
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 14.02.2010
18 Antwort
@Moppelchen71
es geht nicht meinen Text im Neuen Fenster zu beenden.
daven04
daven04 | 13.02.2010
17 Antwort
@daven04
scheiße da lief was schief...
daven04
daven04 | 13.02.2010
16 Antwort
hier weiter...
daven04
daven04 | 13.02.2010
15 Antwort
@Moppelchen71
wie sagte Westerwelle? "Es kann nicht sein das ein Hartz4 Empfänger mehr Geld bekommt wie die arbeitende Bevölkerung" Betrachten wir es aus seiner Sichtweise, dass er meint Hartz4 Empfänger bekämen schon genug ist es ein Hohn. Betrachte ich diesen Spruch aus meinem Blickwinkel und fühle mich nicht davon angesprochen und angegriffen verstehe ich darunter, dass er zugibt das nicht mal die arbeitende Bevölkerung genug Geld hat und somit das Thema Mindestlohn aufgegriffen werden sollte. Er hat sich meiner Meinung nach damit ins abseits geschossen weil er nun indirekt zu gab das die Löhne hier in Deutschland nicht stimmen können. hihi danke Herr Westerwelle! Wir waren auch die Aufstocker weil mein Mann für 690 Euro netto arbeiten ging. Manch andere würde da nicht mal aufstehen. Aber er ging arbeiten. Nun ist er daheim und mit dem Arbeitslosengeld von 459 Euro kann man nicht leben. Es kann sich jeder ausrechnen für wieviel Euro er die Stunde arbeiten ging. So nun gestern sah ich eine Tabelle wo dargestellt wurde was eine 4 köpfige Familie vom Staat bekommt. 1638 Euro wurde da Hartz4 veranschlagt und dagegen gestellt was andere verdienen und mehr oder weniger haben. Da wurde ein Verdienst in der Gastronomie dagegen gestellt von netto 1500 Euro. dann hätte die Frau 1500 Lohn+Kindergeld+Unterhalt o. Unterhaltsvorschuss. Hat sie da immernoch weniger wie Hartz4? 1638 Euro hartz4 ist alles da kommt kein Kindergeld dazu oder Unterhalt. Diese Falschaussagen der Medien schüren ja immer wieder die Misgunst gegenüber Empfängern. Niemand fängt an zu rechenen und sieht das bei 1500 Euro man sich den Unterhalt und das Kindergeld behalten kann. Ich gebe dir mit deiner Aussage Recht moppelchen erweitern möchte diese noch das wir auf Grund der niedrigen Löhne in einem Sklavereistaat leben. Auch das es die Empfänger sind, die aus der Arbeitslosigkeit raus wollen, die für 4 Euro brutto die Stunde arbeiten gehen nur um etwas zu tun zu bekommen. Wer von euch würde das sonst tun bei einem Verdienst von 1500 Euro netto? Wenn ich die verdienen würde da könnte ich meine Familie allein ernähren! Ich habe im Netz eine Stelle für mich gesucht. Ich bin Zahnarzthelferin gelernt da wurde eine Stelle angeboten wo ich Vollzeit 1000 Euro Brutto hätte bekommen sollen. Ich käme mit ca 750 Euro heim. Welchen Sinn hat dies dann wenn ich den Kita Platz bezahlt bekomm bei 2 Kindern, wenn ich weiterhin
daven04
daven04 | 13.02.2010
14 Antwort
@Tine118
da gebe ich dir recht, es ist vor allem fürs selbstwertgefühl wichtig. nur, genau dieses selbstwertgefühl geht auch gewaltig in den keller, wenn man vollzeit knöchelt und am monatsende weniger hat, als den hatzIV-satz. ich denke, da müssten andere grundlagen seitens des staates geschaffen werden, um das abwandern der firmen einzudämmen und eine basis zu schaffen, dass ein arbeiter den lohn bekommt, der ihm zusteht. das wäre ja auch für den staat von vorteil, denn dadurch erhöhen sich die einnahmen aus der lohnsteuer und sehr viele leute kämen raus aus dem hartzIV. sicher, ist das alles politisch nicht mal eben am wochenende ausgearbeitet, aber in der momentanen lage, wird es langfristig keine mittelschicht mehr geben, da existiert dann nur noch "ganz oben" oder "ganz unten".
Moppelchen71
Moppelchen71 | 12.02.2010
13 Antwort
Arbeit lohnt sich immer...
allein für das Selbstwertgefühl und als Vorbild für die Kinder. Denn was man den Kindern vorlebt ist auch wichtig. Und die Einstellung: Arbeiten lohnt sich nicht... gibt man ohne Abstriche weiter
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 12.02.2010
12 Antwort
...
Ja das wird oft gemacht!! Es gibt Menschen die wirklich angewiesen sind auf Staatliche Unterstützung und solche, die sich darauf ausruhen und es als LOHN ansehen. Leider denkt jeder beim Wort HARTZ4 "Sozialschmarozer" daher wäre ich für dich Abschaffung von Harzt4 und für die Einführung von Stütze für alleinerziehende Elternteile oder Stütze für Arbeitsunfähige Personen, welche Staatlich anerkannt, Gesundheitlich nicht schaffen können! Harzt4 ist ein ernidrigender Ausdruck!! Ausserdem machen diese Schmaozer, wovon es nun wirklich viel zu viele gibt, die Sozialgelder kaputt und treiben die Steuern in die Höhe...und wen trifft es?! Genau, die Arbeitende Gesellschaft und die, die auf das Geld WIRKLICH angewiesen sind...traurig wie egoistisch diese Schmarozer doch sind, unglaublich!!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 12.02.2010
11 Antwort
das hast Du super geschrieben 2
können sich Geld von den Bürgern in Form von Steuern oder höheren Beiträgen holen und der kleine Mann, der ganz am Ende der Kette steht, ist der dumme und kann sich das Geld was ihm fehlt nur in Form von Hartz4 holen, eine andere Möglichkeit haben viele nicht, wenn sie überleben wollen. Vor 40 Jahren war es meist noch eine Schande keine Arbeit zu haben und da konnte man sagen, das wird schon seine Gründe haben und derjenige wird selbst schuld sein, aber heutzutage ist das nicht mehr so, es kann jeden Schuldlos treffen. Ich glaube auch nicht, das sich die Situation in den nächsten Jahren bessern wird, und ich denek jetzt schon mit Grausen an die Zeit, wo mein jetzt 8jähriger Sohn so weit ist, daß er ins berufsleben einssteigt, was er da für möglichkeiten hat. Irgendwas muß passieren, sonst gibt es hier in Deutschland irgendwann den Megaknall und wir können wirtschaftlich wieder da anfangen, wo unsere Großeltern nach dem Krieg waren, ganz ehrliich.
Chrissi1410
Chrissi1410 | 12.02.2010
10 Antwort
das hast Du super geschrieben 1
und die meisten sind mit sicherheit nicht glücklich darüber, daß sie Hartz4 ganz oder teilweise beziehen müssen, weil es nicht anders geht. Aber wie Meike schon sagt, arbeiten lohnt sich bei manchen finanziell nicht mehr, was ich schon sehr traurig finde, aber ich bin der Meinung, hier kann sich die Spreu vom Weizen trennen. Die einen sagen, ok, ich mache auf Harzt4, da krieg ich mehr Geld und habe den ganzen Tag frei, wobei das sicherlich die wenigsten sind, und die anderen nehmen Hartz4 als Aufstockung um überhaupt überleben zu können oder suchen sich einen Minijob um nicht auf Harzt4 angewiesen zu sein. Irgendwas läuft meiner Meinung nach falsch in diesem Staat. Es sollte von allen Politikern, Ämtertn Behörden und was auch immer so durchkalkuliert werden, daß eine Familie mit einem Verdienst bescheiden gut leben kann. Allerdings weiß der Staat auch nicht mehr weiter und im grunde ist es da nicht anders als beim kleinen Mann, nur der Staat, die Krankenkassen und so weiter kö
Chrissi1410
Chrissi1410 | 12.02.2010
9 Antwort
Es geht nicht allein
um "suchen" und "finden". Man muß auch verdammtes "glück" haben etwas zu bekommen was auch entsprechend entlohnt wird. Aus diesem grund bin ich auch so egoistisch, dass ich meinen job um keinen preis aufgebe. Schon gar nicht in meinem alter.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 12.02.2010
8 Antwort
BRAVO,BRAVO,BRAVO
Genau sooo sied es in Deutschland aus, mein Mann hat 3 Berufe man sollte meinen das er damit ja nu wirklich was finden müsste, aber die Realität sied so aus die sogenannten ferleifirmen wollen ihn nicht wegen überqual. Gelernt hat er mal Metaller, danach war er über 6 Jahre im lager allso schon der 2 Beruf und dann hat er noch Berufskraftfahrer genernt aber keine Arbeit dazu sage ich Super gemacht deutschland geht den bach runter
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 12.02.2010
7 Antwort
sehr gut geschrieben!
Es juckte mir ja auch schon in den Fingern etwas in diese Richtung zu schreiben. Ich habe früher auch immer gewettert, aber seit dem ich mich mehr mit der Thematik auseinander gesetzt habe, habe ich meine Meinung geändert. Die Probleme unseres Staates liegen doch ganz woanders und nicht bei den Harz IV Empfängern. Einen Ansatz hast Du ja bereits aufgezeigt. Glg
sinseven
sinseven | 12.02.2010
6 Antwort
Bei denjenigen, die entweder in der Lage sind,
deinen Text vollständig zu lesen UND zu verstehen und bei denjenigen, die sich die Mühe machen, deinen langen Text zu lesen , rennst du mit absoluter Sicherheit offene Türen ein. Ein intelligenter Mensch oder zumindest ein Mensch mit durchschnittlicher Sozialkompetenz wird das genauso sehen wie du und wissen, dass man nicht alle in eine Schubladen stecken darf - natürlich nur, sofern er über die Hintergründe überhaupt informiert ist. Nur leider wirst du mit diesem Text äußerst wenig bewirken, und zwar aus dem ganz einfachen Grund, weil die Leute, die unreflektiert rumkollern und andere mit Hartz IV beleidigen und herabwürdigen sich so einen Text gar nicht durchlesen. Ob aus Unvermögen oder aus Faulheit sei mal dahin gestellt. Wobei die Überschrift von dir clever gewählt ist, um ebensolche Leute zu reizen. In einem Punkt widerspreche ich: Es sind keine Ausnahmen ! Aber will man es ihnen verübeln? Arbeiten lohnt sich nicht mehr.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 12.02.2010
5 Antwort
Du hast vollkommen Recht
Super geschrieben
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 12.02.2010
4 Antwort
(=
Toll geschrieben *daumenhoch*
Daniel_Mum
Daniel_Mum | 12.02.2010

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