Medikation bei Adhs,

Gelöschter Benutzer
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09.12.2008 | 12 Antworten
Ads oder auch aus anderen Gründen, die nicht 'sichtbar' sind, bei Kindern.

Aus gegebenem Anlaß: http://www.berlinonline.de/aktuelles/nachrichten/detail_afp_CNG.1ae7f0acd6c78ca726a8c18614666558.21.php

und den daraus resultierenden Fragen zum Thema "Medikation bei Kindern" stelle ich diese "Frage" von mir, erneut, abgewandelt ein!

Ich lese sehr oft, dass Viele, die Medikation von Kindern, als reines ruhig stellen betrachten & das ärgert mich mittlerweile!

Als würde man als Mutter, dem Kind nur Medis geben, damit man selbst endlich Ruhe hat ..

Wie kommt man auf sowas?

Ich z.b. und nein, mein Töchterchen hat kein ADS/ADHS, sondern kämpft mit einer ganz anderen Problematik, habe knapp 11 Jahre gebraucht, bis ich mich bereit erklärt habe, ihr ein Medikament zu verabreichen.

Und auch nachdem ich selbst dazu bereit gewesen bin, habe ich mich nicht auf eine ärztliche Verordnung bzw Empfehlung verlassen..

Ich habe verschiedene Meinungen eingeholt & mich selbst (für was hat man Internet) über empfohlene Medikamente informiert.

Nicht Alles, würde ich meinem Kind geben.
Ist doch klar, gerade in diesem Berecih steckt auch viel Geldmacherei dahinter..
Die Diagnose ADS/ADHS wird oftmals viel zu schnell gestellt & ist fast schon als Modekrankheit zu bezeichnen.
da werden natürlich viele Medikamente, recht unerprobt, ohne ausreichende Langzeitstudien, auf den Markt geworfen & auch jenes, dass mit dem Tod der 4 Kinder in Verbindung gebracht wird.. wäre wohl kaum DAS Medikament für welches ich mich als Mutter mitentschieden hätte.. (ich stehe amerikanischen Studien, meist recht skeptisch gegenüber)

http://web4health.info/de/answers/adhd-atomox-what.htm

Warum entscheidet man sich überhaupt für eine Medikation, bei Kinder mit ADS, ADHS & anderen nicht "sichtbaren" Problemen ?

Schonmal darüber nachgedacht, dass diese recht auffälligen Kinder, durch ihr Verhalten, sehr ausgegrenzt leben müssen?

Als Mutter ist man sehr gestresst mit solchen Kindern, ja, aber das Kind ist todunglücklich..

Es wird gehänselt, gestriezt wo es nur geht.
Die Eltern der 'anderen' Kinder machen einen Bogen um den 'schlechten Umgang' denn als solchen, werden diese 'verhaltensauffälligen' Kinder abgestempelt..

Überall begenen sie nur Ablehnung, werden unzufriedener & agressiver, begegnen noch mehr Ablehnung & so zieht das immer größere Kreise.

Irgendwo hier hab ich mal gelesen, solche Kinder gehören therapiert & nicht unter Medikamente gestellt - richtig, aber das Eine schließt das Andere mit ein oder geht hier irgendwer davon aus, dass Mama zum Hausarzt geht, ihm die schlimme Situation schildert, ein paar 'Pillchen' bekommt & gut?

Natürlich entspannt sich zuhause die Situation, wenn die Diagnose gestellt & das Kind dementsprechend 'eingestellt' wurde - aber Himmel nochmal, ist euch eigentlich klar, dass dadurch viele viele Kinder einen ganz anderen Umgang mit der eigenen Umwelt an den Tag legen können & somit auch endlich mal zu dem Zugang finden, was für die meisten von Uns eine Selbstverständlichkeit ist - Freundschaften & Akzeptanz?

Will Mutter ihre Ruhe? Manchmal, bestimmt, aber in erster Linie wollen wir Mütter, ob mit oder ohne Ads, Adhs Kindern & was es sonst noch alles gibt, dass unsere Kinder ein glückliches und normales Leben leben können!



LG Madeleine
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12 Antwort
hier schmeisst keiner mehr *g*
schaun wir mal, wies später ausschaut, wenn ich den link zur frage nochmal öffentlich einstelle.. caro muss/musste auch alle 2 monate zur blutkontrolle & ein ekg wurde ebenso gemacht. davon mal abgesehen, dass ich immer im engen kontakt zu ärzten stehe/stand das mein ich doch.. gerade als eltern, ist man gefordert.. vernünftig mit der thematik umzugehen..
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Gelöschter Benutzer | 09.12.2008
11 Antwort
und nochmal ich
oliver bekommt alle habe jahre blut abgenommen und ekg gemacht... und ich MUß jeden monat wenn ich das Rezept abhole einen fragebogen ausfüllen...in dem abgfragt wird: ob er unter stimmungsschwankung leidet...ob er vor sich hin träumt...ob er fingernägel kaut...unter appetitlosigkeit leidet...tagträumer is...und so weiter...und wenn ich als mutter diese fragen nicht richtig beantworte...dann würde auch ich mein kind gefährden...es auf das medikament zu schieben...is mir zu einfach...gerade bei adhs kindern is die kontrolle enorm... so und jetzt beschmeißt mich mit steinen
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 09.12.2008
10 Antwort
iss halt immer einfach,
den stab über andere zu brechen, wenn man z.b. zu jenen gehört, denen vorschnell eine solche diagnose gestellt wurde & man dementsprechend schlechte erfahrungen mit medis gemacht hat.. oder.. auch nich schlecht.. keinerlei erfahrungen in diesem bereich hat.. und alles was an beitrag zum thema geleistet werden kann.. mit "ICH WÜRDE!" beginnt..
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 09.12.2008
9 Antwort
Teil 2
und seine Schwester hat auch nicht mehr ganz so viel Angst vor ihm...Natürlich is man nicht glücklich drüber sein Kind mit "ruhigsteller" voll zu stopfen aber allein seine schulische Leistung is in jedem Fach um eins bis zwei noten besser geworden...was eine Nachhilfe nicht geschafft hat.. So und das man ein 4 jähriges Mädchen schon mit tabletten Therapieren muß ist mir auch neu...weil mein Psychologe mir gesagt hat das die Test`s erst ab dem Schulalter gemacht werden können... So und jetzt noch an all diejenigen die sich hier immer so aufregen: wie kann man ein Kind nur mit medi´s vollstopfen...ich wünsche euch nur EINEN monat mal mit so einem Kind was eine schwere Form von adhs hat zu leben..NATÜRLICH ohne medikamente und dann können wir uns gerne weiterunterhalten... ach und nochwas Oliver bekommt die tabletten NUR in der SCHULZEIT in den FERIEN bekommt er KEINE...(außer er trifft sich mit FREUNDE die er dank den medis jetzt hat
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 09.12.2008
8 Antwort
Madeleine du sprichst mir aus dem Herzen...
Oliver wurde positiv auf adhs getestet und nachdem ich mich erstmal 2 jahre gegen Medikamente gewährt habe und ihn "nur" therapieren lies, das aber alles nix gebracht hat, habe ich mich dann doch FÜR Medikamente entschlossen... Klar is es schlimm das 4 Kinder unter dem Medikament gestorben sind.. aber ich habe Oliver leiden sehn weil keiner mit ihm spielen wollte weil die Kinder nicht wußten bekommt er wieder einen seiner AUSRASTER oder klappt das spielen mit ihm ohne... das ging so weit das er am Küchenfenster saß und heulend den anderen beim spielen zu sah und mich traurig ansah und fragte Mama warum ich...so und dann stehst Du als Mutter daneben kämpfst mit den Tränen, nimmst Dein Kind in den Arm und sagst...ja was sagst du...nix weil der Klos im Hals es Dir verbietet aber auch nur irgendwas zu sagen... ich also beim nächsten termin mit dem psychologen gesprochen und mich auf einen 1 monatigen Versuch eingelassen... was soll ich sagen das Familien leben wurde ruhiger...
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 09.12.2008
7 Antwort
@ Petra
Kann dir auch nur zustimmen..... :-)
Butterfly77
Butterfly77 | 09.12.2008
6 Antwort
@petra
du sprichst mir quasi aus der seele! :-)
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 09.12.2008
5 Antwort
hallo,
Madeleine. da kann ich nur sagen: zu diesem Thema oben kann ich nur sagen: ich frage mich, wer da seine "Hausaufgaben" nicht gemacht hat! Denn die Risiken sind bekannt! Dieses: Ich geb dem Kind ne Pille und hab Ruh ärgert mich maßlos. Für verantwortungslose Menschen mag das zutreffen. Ich für meinen Teil hab keine Ruhe. Im Gegenteil: ich hab mehr Streß als vorher, nur meinem Sohn geht es besser! Zu Medis gehört für mich: ich informiere mich über dieses Medikament, dann die Therapie, die Kontrolle, das Beobachten des Verhalten meines Kindes, Austausch mit Lehrern, Betreuern, Reflektieren des eigenen Verhaltens. Und: Ziel ist es nicht, Medis immer zu geben, sondern sie als "Krückstock" zu nehmen um in der Therapie Strategien zu erlernen. Medikation ja, Dauermedikation nach Möglichkeit nicht! Ich muss sehen, was kann ich jetzt tun und nicht: was kann in 10 Jahren sein . gruß petra
Petra69
Petra69 | 09.12.2008
4 Antwort
@mamcol
ich zick dich nicht an! :) hauptsächlich gehts hier um die eigene verantwortlichkeit dem kind gegenüber.. das es adh und co gibt, steht außer frage.. nur wie oft diese krankheiten vorkommen sollen, finde ich absolut fragwürdig! wo die notwendigkeit, zur medikamentösen einstellung, wirklich ausreichend geprüft wurde.. sehe ich keinerlei problem, aber da das oftmal ausbleibt.. und viele eltern sich auf eine ärztliche aussage stützen.. hm.. entstehen dadurch oftmals viel ärgere probleme.. allein durch die nebenwirkungen der medis..
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 09.12.2008
3 Antwort
oh madeleine,
du klingst so als wärest du schon mal angezickt worden...aber du hast recht. ads/adhs ist eine modekrankheit und jedes kind das etwas aus der reihe tanzt hat das dann gleich. für manche eltern ist das bequemer als zuzugeben dass auch z b familienprobleme solches verhalten hervorrufen können. werde ich jetzt auch angezickt? es sind ja nicht alle eltern so. die meisten sind sehr umsichtig. im übrigen kann ein hochbegabtes kind welches gnadenlos unterfordert ist die gleichen symptome zeigen. ich würde deshalb immer zuerst eine hochbegabung ausschließen wollen. diese tests werden aber nicht von der kasse bezahlt.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 09.12.2008
2 Antwort
Medikamente
@ Madeleine, ich stimmt dir vollkommen zu. Unser Sohn hat ADS.Dies wurde nach ca. 4 Jahren Therapie, ERgo und, und, und Diagnostiziert.Natürlich waren wir anfangs gegen Medikamente. Habe uns lange dagegen gesträubt.Als unser Sohn immer mehr Probleme in der Schule bekam, mussten wir uns nochmal damit auseinander setzen.Wir haben dies auch mit unserem Sohn zusammen besprochen. Er bekam also die Medi.Schon nach kurzer Zeit, kam unser sohn zu uns und war überglücklich.Er war Glücklich darüber das er in der Schule nicht mehr der letzte war, das ander Kinder wieder mit ihm bzw. wieder mehr mit ihm spielten. Dann wussten wir , das wir uns richtig entschieden haben.
Butterfly77
Butterfly77 | 09.12.2008
1 Antwort
...
meine schwester hat ein sehr stark ausgeprägtes ADHS. sie hatte zum glück nie probleme in ihrer umwelt akzeptiert zu werden. denn auch wenn diese kinder zum teil laut und vielleicht man unberuhigbar erscheinen, sie sind es nicht. sie haben dafür viele andere schöne stärken. meine altern haben es abgeleht nachdem meine schwester durch medikamente nicht mehr sie selbst war, sie weiterhin damit vollzupumpen. und was ist daraus geworden??? ein absolut liebenswerter, selbstbewußter und charakterstarker mensch. ich würde genau wie meine letern ahndeln. lieber mal etwas turbulentere zeiten als einen völlig anderen menschen. LG
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 09.12.2008

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