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Arbeitsvertrag-Schwangerschaft

Sunshine114
Hallo Ihr Lieben!Habe ein riesiges Problem .. Ich bin Ende 4. Monats schwanger, arbeite als Krankenschwester auf einer Intensivstation im Krankenhaus und habe einen befristeten Arbeitsvertrag bis 31.8.2008.Von meiner Schwangerschaft wies auf Arbeit noch niemand, ich trau mir einfach nicht davon zu erzählen, da ich daraufhin die Station wechseln müßte und ich auch nicht ausfallen möchte.Am 29.8.2008 erhalte ich einen neuen befristeten Arbeitsvertrag, das weis ich schon.Was kann mir passieren, wenn ich den noch unterschreibe und danach erst von meiner Schwangerschaft erzähle?Muß ich den Mutterpass oä vorlegen, wo man sehen könnte, seit wann ich über die Schwangerschaft informiert bin?Wollte so lange es geht noch für das Unternehmen arbeiten, deshalb habe ich es verschwiegen..Lg
von Sunshine114 am 20.08.2008 11:21h
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16 Antworten


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Hmm?!
Hallo, das ist wohl Gewissenssache. So viel ich weiß, müsstest Du Deinen Arbeitgeber so bald als möglich von der Schwangerschaft berichten. In Deinem Fall würde ich es aber auch wagen zu warten, bis Du den weiteren Arbeitsvertrag in Deiner Tasche hast. Das bringt für Dich ja große Vorteile. Und ich glaube auch nicht, dass Dir da allzu viel passieren kann. Viele Grüße und Alles Gute Moni
von am 20.08.2008 14:43h

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Sunshine114
Arbeitsvertrag
Vielen vielen Dank....Habt mir bisl den seeligen Stress genommen...Ich werd mich nochmal genauer informieren.Ps.: Ist schön zu wissen, daß man auf Euch zählen kann!!!!!
von Sunshine114 am 20.08.2008 11:42h

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SchwarzLicht
noch eine Anmerkung
den Mutterpass musst du auch nicht vorlegen. Kannst du in selbigem auch nachlesen - keiner hat das Recht Einsicht zu verlangen, also kannst du diese verweigern, wenn du bestimmte Daten nicht preisgeben willst. Du kannst dir auch eine Bescheinigung vom Arzt ausstellen lassen und da steht meines Wissens nicht drin, wann von der Schwangerschaft Kenntnis erlangt wurde. Nur mal so am Rande
von SchwarzLicht am 20.08.2008 11:37h

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SchwarzLicht
Mitteilungspflicht: du solltest, aber musst nicht
Mitteilungspflicht – Was sagt das Mutterschutz Gesetz Ist eine Frau schwanger, so sollte sie nach geltendem Arbeitsrecht Ihren Arbeitgeber schnellstmöglich darüber in Kenntnis setzen . Diese Mitteilung sollte sich über die eigentliche Schwangerschaft sowie über den Tag der Entbindung belaufen. Nur durch diese Mitteilung besteht für die Schwangere ein Anspruch auf den gesetzlich geregelten Mutterschutz. Aus diesem oben aufgeführten [/b]sollte[/b] leitet sich für die Schwangere ab, dass der Gesetzgeber diese Mitteilungspflicht nicht als durchsetzbare Rechtspflicht gestaltet hat. Somit ist bei der Verletzung dieser Rechtspflicht in aller Regel keine belangbare Verletzung der Arbeitnehmerpflichten zu sehen. Doch was bedeutet in diesem Zusammenhang "in aller Regel"? In gewissen Fällen kann der Arbeitgeber bei einer nicht mitgeteilten Schwangerschaft - auf Grund der arbeitsrechtlichen Treuepflicht der Arbeitnehmerin – eine Verletzung der Nebenpflicht aus dem Arbeitsverhältnis ableiten. Dies ist der Fall, wenn der Arbeit Geber ein ernsthaftes Interesse an der Information über den bevorstehenden Ausfall seiner schwangeren Mitarbeiterin hat. Ein solches berechtigtes Interesse liegt vor, wenn für eine hochqualifizierte Mitarbeiterin eine Ersatzkraft für die Mutterschutz Zeit suchen muss, welche auch über einen längeren Zeitraum eingearbeitet werden muss. Entstehen für den Arbeitgeber hohe Kosten für eine überstürzte Einstellung eines neuen Mitarbeiters / einer neuen Mitarbeiterin, welche zudem noch eingearbeitet werden muss, so kann hierin eine Verletzung der Nebenpflicht der Mitarbeiterin gesehen werden, da dem Arbeitgeber durch den nicht rechtzeitig angekündigten Anspruch auf Mutterschutz vermeidbare Kosten entstehen.
von SchwarzLicht am 20.08.2008 11:35h

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nordlicht81
Hi
Das ist ne ganz blöde situation!Hab das mit ner kollegin mitgemacht und selber hab ich s auch ewig nicht erzählt!sagen mußt du nix!aber das kann ich dir schonmal sagen, begeistert wird die nachricht nicht aufgenommen werden, wenn du s hinterher erzählst!tust du s vorher wird der Arbeitsvertrag aber bestimmt nicht verlängert!Sofern der arbeitgeber über ss bescheid weiß und du einen BESTEHENDEN Arbeitsvertrag hast können sie dir nix mehr!Ja den Mutterpaß mußt du vorlegen!von dort wird z.B.geburtsdatum übernommen!Mach dich dennoch nicht fertig, das wird denen nicht zum 1.mal vorkommen!viell kann man ja auch mit denen reden!Viel Glück...
von nordlicht81 am 20.08.2008 11:33h

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Ellies
Pro Familia
Hallo bei solchen fragen steht dir pro famlia zur seite.Bin allerdings auch der Meinung das du das erst mitteilen musst wenn es für deine Gesundheit wichtig ist und der Mutterschutz greifen soll.LG
von Ellies am 20.08.2008 11:32h

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SchwarzLicht
du musst nix sagen!
es ist auch egal seit wann du davon weißt. Selbst wenn dich jemand fragt, ob du schwanger bist, darfst du lügen. Das ist eine Regelung, wodurch Frauen nicht benachteiligt werden sollen - Gleichberechtigung halt. Bin mir da ziemlich sicher . Anders betrachtet ist es natürlich eine Gewissensfrage, da du dich bei einer erfolgreichen Lüge früher oder später wohl mit dem Verständnis deiner Vorgesetzten auseinandersetzen musst. Finden viele wahrscheinlich nicht so toll und das Arbeitsklima könnte darum leiden. PS: Im 5. Monat hat man bei mir noch nix gesehen, deshalb ist es durchaus möglich, die Schwangerschaft zu verstecken - vielleicht nicht bei jedem, aber es ist möglich *g
von SchwarzLicht am 20.08.2008 11:31h

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Sunshine114
Arbeitsvertrag
Ich weis, daß es auch ein Risiko für mich und das Baby ist.Im MOment geht es mir super...null Beschwerden, man sieht auch noch nix.So wäre ich aber ab 1.9.2008 arbeitslos....Ich werde mich mal be einer Schwangerschaftsberatung oder dem Arbeitsamt erkundigen, vielleicht haben die nen Tipp...Euch danke ich erstmal von ganzem Herzen....Lg Bea
von Sunshine114 am 20.08.2008 11:31h

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luise87
auwei
du arme...leider bist du verpflichtet es deinem Arbeitgeber ab der 13 Woche zu sagen. Den Mutterschaftspass musst du aber nicht vorlegen. Wenn der Arbeitgeber darüber schriftlich informiert werden möchte, musst du ein Attest vom Arzt vorlegen- das Geld muss dir dein Arbeitgeber aber zurück erstatten.
von luise87 am 20.08.2008 11:30h

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Paulinchen2607
Viele
Arbeitgeber wollen dann einen Schwangerschaftsbescheid vom Arzt. Dan steht dann auch drinne wann die Schwangerschaft festgestellt wurde. Aber für Dich ist es doch auch ein Risiko auf Intensiv zu arbeiten wenn Du schon soweit bist. Denk doch auch mal daran?
von Paulinchen2607 am 20.08.2008 11:28h

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lusakababy
Hallo
Du bist nicht verpflichtet von Deiner Schwangerschaft zu erzählen, aber dann zählt für Dich auch nicht das Mutterschutzgesetz. Würde auch erst den Vertrag unterschreiben und dann von der Schwangerschaft erzählen.
von lusakababy am 20.08.2008 11:27h

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Muslima
oh man
harte nuss. wen du das vorher erzählst werden die dich wohl kaum verlängern. Kannst das nicht bei einer Schwangeren beratung oder nem Anwalt erfragen. ich habe das was im Kopf vonwegen man muss es nciht erzählen. Und denk mal das schlimmste vom schlimmsten. Ich wünsche es niemanden aber die Schwangerschaft würde unterbrochen, dann war deine offenheit ganz umsonnst. und ich glaube in diesem zusammenhang habe ich mal was gehört, das man es nciht angeben muss. Ich sollte mich mal in der Schwangerschaft 5ter Monat übers Arbeitsamt bewerben, die haben mir auch gesagt ich brauch ja nichts erwähnen. Die spinnen doch aber, das sieht man doch
von Muslima am 20.08.2008 11:26h

1
TanjaEhret
..
öhm ist man nicht verpflichtet auch in deinem eigenen sinne betreffs gesundheitund so das dem arbeitgeber mitzuteilen? Könnte sonst negativ für dich ausgehen...
von TanjaEhret am 20.08.2008 11:26h


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