Umgang mit dem Vater - mein Kind hat Angst

Vicky1971
Vicky1971
05.08.2008 | 4 Antworten
Mein Sohn wird nächste Woche vier Jahre und ich habe mich bereits in der Schwangerschaft von seinem Vater getrennt. Ich habe von Anfang an versucht, dass mein Sohn Umgang mit dem Papa hat und bin nach wie vor der Meinung, dass ein Kind das Recht haben muss, Papa und Mama lieben zu dürfen. Ich habe damals sogar auf Unterhalt verzichtet, weil sein Vater drohte, dann sich nicht um den Kleinen zu kümmern, wenn ich es täte. Die ersten drei Jahre klappte das auch regelmäßig bis unregelmäßig, dass er (der Vater) alle zwei Wochen einen Tag mit seinem Sohn verbrachte. Ab September letzten Jahres, als Maximilian in den Kindergarten kam, drängte er auf Wochenendregeung (wobei man dazu sagen muss, dass Papa 200 km entfernt wohnt). Ich habe mich damals quer gestellt, da ich dachte, man müsse dem Kind erst eine Eingewöhnungszeit im Kindergarten ermöglichen und das Wochenende zum "Runterkommen" und nicht dann wieder was Neues - nämlich die Räumlichkeiten vom Vater. Da eskalierte es zum ersten Mal, . Ich schaltete das Jugendamt ein, die gaben mir recht und überzeugten den Vater es langsamer angehen zu lassen. Nachdem ab Ostern fünf Übernachtungstermine stattgefunden haben, spielte mein Sohn hysterisch und wollte auf keinen Fall mehr beim Papa schlafen. Ihn sehen, ja, aber schlafen, auf keinen Fall. Das teilte ich dem vater mit, der sofort mit einer Aufenthaltsbestimmungsklage antwortete, mit dem Argument, ich würde dem Kind verbieten zum Vater zu gehen und ihn deshalb psychisch schädigen. Das Gericht hat dem natürlich nicht stattgegeben, zunächst Tagesbesuche festgelegt und ab November soll Max wieder für eine Nacht beim Papa schlafen. Die ersten zwei Tagesbesuche sind jetzt gelaufen - Maximilian will Papa überhaupt nicht mehr wiedersehen - ich weiß nicht, warum er auf ihn so allergisch reagiert, aber ich weiß auch nicht wie ich damit umgehen soll.
Für alle diejenigen, die meinen, dass Maximilian deshalb so reagiert, weil er meine Ablehnung und den Prozess mitbekommen hat, denen kann ich nur sagen, dass ich es nie vor ihm besprochen habe, dass ich noch nie ein schlechtes Wort über seinen Vater habe ihm gegenüber fallen lassen und was er emotional spürt, das kann ich gar nicht ändern - immerhin wollte dieser Mensch mir mein Kind wegnehmen; auch wenn ich mich anstrenge, gefühlsmäßig ist er in der Schublade "A.." drin - das kann ich auch nicht abstellen..
Aber was kann ich tun, um Maximilian die Angst zu nehmen oder gibt es Wege, das gerichtlich vereinbarte Umgangsrecht nochmal abzuändern?
Liebe Grüße Vicky
Mamiweb - das Mütterforum

7 Antworten (neue Antworten zuerst)

4 Antwort
Kind beim Vater
Ausschlaggebend ist immer das Kind!Da wird auch kein Jugendamt was anderes sagen, wenn der Kleine Angst zeigt oder Panik bekommt!Nur zum Besten für den Kleinen!Mach Dich stark, und gib ihn nicht wieder zu ihm, oder bleib auch mit da!Der kleine braucht Dich!Deinen Schutz und Deine Nähe!Mehr nicht!Wenn er das Kind lieb hat, wird er es verstehen! Alles Gute!
Veilchen68
Veilchen68 | 05.08.2008
3 Antwort
Zusatz
Na, für Maxi zahlt er inzwischen. Den Betreuungsunterhalt, der mir anfänglich zugestanden hätte, als ich nicht arbeiten ging
Vicky1971
Vicky1971 | 05.08.2008
2 Antwort
also was ist das denn???
ich würde mich auch mal schnell drum kümmern, dass er Unterhalt zahlt Hallo, was soll das denn - er will den Kleinen sehen(bei m machen hatte auch er seinen Spass, oder?) und wenns dann um Verpflichtungen geht, versucht sich der Herr mit Drohungen aus der Affäre zu ziehen?? Also sorry null Verständnis für den Herrn.... Ausserdem, was hast du zu verlieren - der Kleine will ja gar nicht mehr zu ihm - also wenn er ihn nicht mehr holen will wenn er zahlen muss - dann hat der Kleine wenigstens was von seinem Unterhalt, und wenn du das Geld nicht haben wilst, dann pack deinem Sohnemann das Geld auf ein Sparbuch...der freut sich bestimmt mal drüber. Ausserdem würde ich auf alle Fälle nachforschen, warum der Kleine au einmal nicht mehr zu ihm will - ich glaube das kommt doch auch nicht aus heiterem Himmel - ich will jetzt nicht den Teufel an die Wand malen - aber man hört ja immer wieder so einiges - und ich denke ein Kind wehrt sich nicht grundlos....
JanPh01
JanPh01 | 05.08.2008
1 Antwort
zu aller erst
hoffe ich mal das du diesen deppen jetzt erst mal zum unterhalt zahlen gebracht hast. wenn nicht wäre das das erste was ich jetzt machen würde wo gibt es denn sowas mit so einem scheiß zu drohen!!!!!!!! aaaaaaarrrrrrrrrgggggggggggghhhhhhhhhhhhhhhh MÄNNER. dann würde ich einen termin beim jugendamt machen das sie sich den armen kleinen mann hinsetzten und versuchen raus zu finden ob sein vater nicht irgendeinen blödsinn macht wie dem kind drohen es einsperren oder was weiß ich. denn so ganz ohne grund kann ich mir nicht vorstellen das er auf einmal so eine angst vor diesem AR... hat. lg ela
ela1311
ela1311 | 05.08.2008

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