Verlustangst

Lotta69
Lotta69
14.05.2009 | 6 Antworten
mein Söhne, 6 Jahre und 3 Jahre alt, haben seit über einem Jahr sehr viel Angst, dass ich sie verlassen könnt.

Zur Erläuterung .. mein Exfreund habe ich vor 1 Jahr rausgeschmissen, weil er mich betrogen hat. In der Zeit als wir getrennt lebten, hat er die Kinder von heute auf morgen 3 Monate nicht gesehen oder gesprochen, später hat er die Treffen mit den Kindern fast nie wahrgenommen und hat sie oft versetzt und nicht abgesagt. Er versprach dem Großen, daß er ihn abends anruft, was er nur selten tat. Vor kurzem kam er zurück und erklärte den Kindern, er wolle bei uns bleiben. Und dann ging er ohne Abschied erneut. Er drohte mir, die Kinder wegzunehmen, weil ich nach 1 Jahr alleinerziehend, seinem Fehlverhalten den Kindern gegenüber, Arbeit, Geldsorgen, Asthma und Neurodermitis des Großen einen Born-Out hatte. Da er in letzer Zeit mich immer vor den Kindern angegriffen hat und sie seine Aussagen hörten, haben sie nun sehr viel Angst, sie sollen zu ihm.

Der Große ist sehr verschlossen und in sich gekehrt und läßt keine Gefühle zu. Er spricht nicht über seine Ängste. In der Nacht wacht er oft weinend auf und muß dann bei mir schlafen. Er hat in dem Jahr nur 2x etwas über seinen Vater gesagt. Er habe keinen Vater, aber zum Glück Opa. Vor kurzem sagte er zu mir, es wäre besser, wenn Papa mich auf den Weld währe. Seid 2 Wochen macht er nachts öfter ins Bett, was ihm dann sehr peinlich ist.

Mein Kleiner ist sehr aggressiv, seid der Trennung und er sagt sein Vater ist böse und soll weg. Er klammert sich immer an mein Bein, wenn er zu Oma und Opa soll, wenn ich gehe und weint.

Wer hat Erfahrungen dieser Art gemacht und kann mir Tipps geben, wie ich mit meinen Kindern umgehen soll. ich habe schon überlegt, ob ich mit ihnen zum Kinderpsychologen gehen soll. Ich versicher ihnen jeden Tag, daß ich sie nicht verlassen werde und schmuse mit ihnen.
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Verlustangst
ich möchte mich für eure Antworten ganz herzlich bedanken. Ich dachte schon ich bin nicht ganz richtig, weil ich mit meiner Kraft am Ende bin. Ich werde mich gleich MORGEN auf die Suche begeben, nach adäquater Hilfe für mich und meine Kinder.
Lotta69
Lotta69 | 14.05.2009
5 Antwort
Ich rate auch zu ner Therapie. Vor allem auch für dich.
Meine Tochter musste nach der Trennung von ihrem Vater auch viel hässliche Sachen miterleben, anders als bei dir, aber eben auch Scheiße. Ich habe über die Jahre 3 Therapeuten gehabt und erst beim letzten konnte ich meine Probleme aufarbeiten, mit sehr viel Selbstinitiative, wohlgemerkt. Die erste Therapeutin hat total bescheuerte Sachen mit mir gemacht. Ich musste mich als Rosenbäumchen in einem Garten malen und so einen Scheiss. Erfolg gleich null. Die Zweite sollte meiner Tochter wegen häufiger Kopfschmerzen helfen und hat auch nichts verändern können. Sie hat mir lediglich ein schlechtes Gewissen gemacht, weil ich zu wenig Zeit hatte, als Singlemama mit nem 40-Stundenjob. Die Probleme mit meinem Ex, die mein Kind miterlebt hat, hatten für sie wenig Bedeutung. Meinen Burnout hat sie auch nicht erkannt. Echt schwach für ne psychologische Beraterin. Erst ein Heilpraktiker für Psychologie hat mir wirklich geholfen. Also guck genau hin und wenn du das Gefühl hast, dass sich nichts bewegt, dann bloss weg. Mein HP war der erste, bei dem ich bereits nach der ersten Sitzung völlig verklärt und beschwingt nach Hause ging.
fjordmaid
fjordmaid | 14.05.2009
4 Antwort
Kinderpsychologe
Ich rate dir auch dringend zu nem richtigen Therapeuten zu gehen! Wenn ein Kind nicht über seine Gefühle sprechen will, kannst du soviel gut zureden wie du willst, er wird nichts sagen. Die Therapeuten sind dafür geschult und kennen solche Fälle in massen, die wissen bestimmt Hilfe! Besonders auch für den ganz Kleinen, noch so klein und schon solche Ängste und das alles, wenn da nicht schnell was getan wird kann sich das echt schrecklich entwickeln! Das die Kinder so ein 'Trauma' davon haben finde ich echt grauenvoll! Ein 6 Jähriger der solche Gedanken hat und sich so verhält... das ist so traurig =( Ich hoffe ihr bekommt das wieder in den Griff! Ich hoffe es wirklich!... Viel Glück Sigi
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 14.05.2009
3 Antwort
Hallo
tja ich kann Dir da auch nur raten zum Kinderpsychologen zu gehen. Meine Große hatte auch schreckliche Verlustängste. Alina ist ein Adoptivkind und seit Geburt bei uns. Trotzdem hatte sie ihre Geschichte nicht richtig verarbeiten können. Ich konnte Alina keine Sekunde aus den Augen lassen. Zu Freunden spielen-kurz alleine nebenan einkaufen---NICHTS ging!!! Alina ging 2 Jahre zu einer Spieltherapie. Seitdem geht es ihr wieder gut. Ihre Geschichte hat sie zwar noch immer nicht richtig verstanden - WIE AUCH!! Aber sie hat gelernt damit umzugehen!! Hoffe ich konnte Dir mit diesen Worten ein weinig weiterhelfen. LG Heike
chantal-mausi
chantal-mausi | 14.05.2009
2 Antwort
Hallo
Ich rate dir dringend mit deinen Kindern eine Therapie und Kur zu machen und zwar ihr alle drei. Die kinder werden sonst größer und die probleme immer stärker und die kindere schwerer psyisch krank. Es gibt für Kinder sehr viele möglichkeiten durch Musik, malen, spielen alles zu verarbeiten. Damit ihr drei bald wieder glücklichsein könnt....
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 14.05.2009
1 Antwort
AUS EIGENER EHRFAHRUNG
KANN ICH DIR NUR RATEN DAS DU EINE/N KINDERPHYCHOLOGIN/EN AUFSUCHST DER DAS MIT DEINEN KINDERN AUFARBEITET. LG
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 14.05.2009

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