Alleinerziehender Vater braucht Hilfe mit EX?

Frage von: ManuZI89
13.12.2014 | 3 Antworten
Hallo ihr da,

Sorry dass muss jetzt mal sein...
ich bin alleinerziehender Vater da meine EX mich mit meiner Tochter (mittlerweile anderthalb) stehen gelassen hat. Nun Verzweifle ich manchmal mit meiner EX und weis ab und zu nicht recht weiter.

Kurz: Sie hat/hatte Wochenbettdepression daraufhin ging es bei uns nicht mehr so gut mit der Beziehung. Ich konnte nichts mehr machen und sie Verlies uns. Leider ging es auch soweit dass sich das Jugendamt eingeschaltet hatte da sie regelmäßig ihr Brot vom Vortag und in dreckigen Klamotten bei der Tagesmutter abgab (rundum Vernachlässigt) sobald sie unsere Tochter hatte. Damals schlief meine Tochter bei der Trennung abwechselnd bei mir und bei ihrer Mutter. Das ging leider arbeitsbedingt nicht anders. Mir gefiel es natürlich nicht das Tägliche hin und her. Schon allein weil meine Tochter durch die vielen neuen Männerbesuche (mal nett ausgedrückt) in der Zeit nen Knacks erlid. Damals hatte ich mir große Sorgen um meine Tochter gemacht da ja auch einige andere geraten hatten sie da schnellstmöglich aus so einer Situation rauszuholen. Eltern und Verwandte haben wir 500 km weit entfernt. Also ihr könnt euch ruhig ausmalen was noch so alles passiert ist, dass selbst Nachbarn beim Jugendamt anrufen wollten und das Jugendamt meinte dass wir als Sorgeberechtigte das schnellstmöglich klären sollten da mir schon mit Pflegefamilie gedroht wurde. Ich hatte daraufhin eine Vereinbarung mit meiner Anwältin geschrieben dass ich das Aufenthaltsbestimmungsrecht bekomme und die volle Entscheidung ohne sie treffen kann wo meine Tochter betreut wird wärendessen ich arbeiten bin. Alles was Schulisch sowie mit Kindergarten zu tun hat sowie Entscheidungen die mit Ärzten und Eingriffe in was auch immer zu tun haben. Dass sie sie am Wochenende von 9 uhr bis Sonntags 19 Uhr besuchen darf. Und noch ein paar Kleinigkeiten. Einzig dass sie !NACHDEM! einem Arztbesuch oder wenn Irgendetwas entschieden wurde zb. wo meine Tochter zur Schule geht oder Sonstiges, unterrichtet werden möchte. Nur dies war ihre Bitte. Gleichzeitig meinte sie (was nicht in der Vereinbarung steht) dass sie unsere Tochter nach drei Jahren gerne wieder haben und dann bei ihr Betreut werden soll.

Mich hatte es geschockt dass sie als Mutter so etwas unterschrieben hatte.
Nun kenne ich auch ihre Familie und habe sorge dass die Erziehung bei ihr nicht so optimal wird. Halt einfach bei Problemen Vernachlässigt wird. Ich möchte auch nicht dass meine Tochter den Kontakt zu ihr verliert. Da sie nun auch ihre Mutter braucht.

Nach einiger Zeit fängt nun die Mutter an zu begreifen was das bedeutet. Sie will nun auch jedes Wochenende unsere Tochter haben. Da fangen aber auch schon die kleinen Probleme an.

Haare schneiden soll ich nicht. Kleinigkeiten halt. Nun bekomme ich immer Nachrichten von ihr dass ich nicht die Haare zu schneiden habe und und und. Dann hatte ich nun auch mal das für meine Tochter zustehende Kindergeld beantragt was ja immer noch die Mutter bekam. Ach war das ein Zank von ihr. Ich stehe hier da mit meiner Tochter bezahle rein alles und sie bekommt noch das Geld und denkt es würde ihr zustehen. Und da hatte ich noch nicht mal von Unterhalt angefangen. Das Interessiert mich auch nicht wirklich. Da ich in erster Linie erstmal sehen musste dass es meiner Tochter gut geht und auch rundum versorgt ist. Zudem noch eben ne neue Tagesmutter finden die meine Schichten voll abdeckt.

Mein Problem ist dass ich nicht recht weis wie ich mit meiner EX umgehen soll. Ruhig bleiben und so ist klar, aber das macht mich so langsam fertig dass sie mich immer so Anstinkt und sie nicht begreift dass ich seit Geburt an mich um sie kümmere (ich bin ja auch in Elternzeit gegangen), bei allem, und dass auch nicht mehr los lassen werde. Noch schlimmer ist es sie nach diesem Erlebnis ihr das Aufenthaltsbestimmungsrecht zu geben. Gerade weil ich ja gesehen habe das sie Vernachlässigt wurde und wie es meiner Ex bzw. der Mutter ja in ihrer eigenen Kindheit auch erfahren musste. Das zeigt mir dass es bei ihr schnell wieder passieren kann.

Die Anwältin mein das Aufenthaltsbestimmungsrecht wäre jetzt mit der schriftlichen Vereinbarung kaum wieder zu ändern. Was meint ihr?
Und wie soll ich mich gegenüber ihr verhalten, das nervt mich so langsam obwohl ich es ihr schon im ruhigen verklickere.

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6 Antworten
Yvonne1982 | 14.12.2014
1 Antwort
Also gut ich würde das an deiner stelle schnell regeln das die kleine bei dir bleibt und das dauerhaft. Das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht hast du solange wie das Gericht nix anderes urteilt. Würde mir schnell einen guten Anwalt suchen denn das Kindergeld steht dir zu und stand dir auch in der Vergangenheit zu. Egal ob du es nötg hast oder nicht sieh zu das du das anwaltlich regels das sie dir das geld zahl und auch das was sie in der Vergangenheit kassiert hat was ihr nicht zustand. Sie kann ja kontakt zu ihrer Tochter haben aber dann sollte es geregelt sein und zwar so das es dem kind nicht schadet. Versteh nicht was deine Anwältin da gemacht hat ihr müsste klar sein das das was sie da ausbaldowert hat vor gericht wenig bestand hat.
DASM | 13.12.2014
2 Antwort
klingt ja ähnlich wie bei uns. nur depressionen hatte meine exfrau nicht. willkommen ;) ich bin auch alleinerziehender papa das mit "sie nervt langsam" kenne ich nur zu gut. ganz ehrlich: dinge des alltäglichen lebens darfst du bei gemeinsamen sorgerecht so oder so entscheiden und dann mach das auch. ob sie nun anfängt rumzuzicken - ignoriere es einfach. klingt schwer, aber mit der zeit fällt es dir leichter ist das aufenthaltsbestimmungsrecht gerichtlich bei dir festgelegt worden oder war es eine art vollmacht die sie über eure anwälte unterschrieben hat? wie steht das jugendamt zu der ganzen sache? hast du da kontakt zu ihnen? ich hab immer eng mit dem jugendamt zusammengearbeitet und daher wussten sie über alles genau bescheid. das half mir ab und an vor gericht obwohl das verhalten dort von meiner ex schon bände für sich sprach ^^
Moppelchen71 | 13.12.2014
3 Antwort
Ist denn die postnatale Depression ärztlich attestiert und dem JA bekannt? Eine postnatale Depression, mit Ausmaßen, wie Du sie schilderst, ist dringend behandlungsbedürftig, vor allem, weil sie ja bereits einige Jahre anhält. Postnatale Depression ist tatsächlich eine Erkrankung, die vom Betroffenen nicht einfach zu steuern ist, wird sie nicht behandelt. Vielleicht sollte dahin auch erst einmal der nächste Schritt gehen, denn ganz ohne Behandlung, kann es immer problematisch für Euch alle drei bleiben. Damit helft Ihr nicht nur der Mutter, sondern auch der Tochter, die die Erkrankung irgendwann für ernstes Desinteresse hält, welche auf die Psyche des Kindes ebenfalls Auswirkungen hat. Mit erfolgreicher Therapie/Behandlung, wird der Mutter eher auch bewusst, wo eigene Verhaltensdefizite liegen.

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Kategorie: Alleinerziehend

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