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Windpocken bei Kindern

Windpocken bei Kindern
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Windpocken bei Kindern

Windpocken, auch als Varizella-Zoster-Virus, das sehr ansteckend ist. Kennzeichnend für eine Windpocken-Erkrankung ist ein Hautausschlag mit anschließender Flecken- und Bläschenbildung, der meist zehn Tage andauert. Typischerweise tritt die Erkrankung im Frühjahr und Winter auf, wobei sich überwiegend Klein- und Schulkinder mit der im Volksmund als Schafblattern bezeichneten Krankheit infizieren. Die überwiegende Mehrheit der Menschen, die im Kindesalter an den Windpocken erkrankt sind, sind im Erwachsenenalter immun gegen diese Erkrankung. In der Regel überstehen Kinder diese Krankheit bedenkenlos, im Gegensatz zu vielen Erwachsenen.   


Herpesviren und ist hoch ansteckend. Der gängige Übertragungsweg bei Kindern ist meist die so genannte Tröpfcheninfektion, das heißt, die Kleinen stecken sich beim Sprechen, Niesen oder Husten mit den Windpocken an. Übertragen werden kann die Erkrankung weiters mittels Schmierinfektion, wenn Kinder direkten Kontakt zu einem geplatzten Windpockenbläschens haben. Die Inkubationszeit beträgt in der Regel zwei bis drei Wochen, wobei die Ansteckungsgefahr schon einige Tage vor dem Ausbruch der Krankheit gegeben ist.


Behandlung

Bei der Therapie gegen Windpocken erfolgt in der Regel nur eine rein symptomatische Behandlung. Das bedeutet, dass die Beschwerden lediglich gelindert werden und nicht die Erkrankung selbst bekämpft wird. Um den Vorbeugen
                    
Die ständige Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut in Berlin empfiehlt seit 2004 die Windpocken-Impfung als Standardimpfung für alle Kinder. Die erste Impfung gegen Windpocken erfolgt in der Regel als Kombinationsimpfung mit Masern, Mumps und Röteln zwischen dem 11. und 14. Lebensmonat. Die zweite Impfung wird dann im Alter von 15 bis 23 Monaten vorgenommen. Natürlich kann die Impfung auch zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden, dies empfiehlt sich vor allem für ungeimpfte Kinder zwischen dem 12. und 17. Lebensjahr. Für ungeimpfte Personen gilt, sich möglichst von Windpocken-Erkrankten fernzuhalten. Wer dennoch mit einer infizierten Person in Kontakt gekommen ist, kann die Impfung noch bis zu fünf Tage nachholen, um einen ausreichenden Schutz gegen die Krankheit zu erlangen. 

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quelle » Dr. Gerhard Oellinger für Mamiweb

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