Sauberkeitserziehung: Eltern können das Kind unterstützen

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Sauberkeit erfolgt durch Sozialisation
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Sauberkeit erfolgt durch Sozialisation

Was können Eltern tun, wenn das Kind bereits Eigeninitiative zum Sauberwerden gezeigt hat?

Ganz einfach: Sie können das Kind in seiner Selbstständigkeit unterstützen. Macht es uns klar, dass was in der Windel ist, dann loben wir es gleich: "Toll, dass du es bemerkt hast!" Aussagen wie "Toll, aber sag es beim nächsten mal vorher" können leicht als versteckte Kritik wahrgenommen werden und sind deshalb eher gefährlich.

Nicht überstrpazieren

Das Kind andauernd auf das Töpfchen zu setzen kann dazu führen, dass es schnell das Interesse verliert. Wenn wir sehen, dass "es" passieren wird, dann bieten wir dem Sprössling das Töpfchen (oder die Toilette) an. Die Entscheidung, ob er das nutzen will, bleibt aber ihm überlassen. Selbst wenn das Kind das ablehnt, wird sich das nicht darauf auswirken, wie schnell es sauber wird, da die Verknüpfung von Drang und Entleerung dabei eine viel wichtigere Rolle spielt. Man kann das Kind aber bei der Verknüpfung von Harndrang und Blasenentleerung unterstützen, indem man selber mitteilt, wenn man muss und anschließend demonstrativ auf die Toilette geht.

Das Ergebnis beobachten

Eigentlich ist nichts dabei, wenn das Kind auch das Ergebnis beobachten will. Falls Eltern das nicht unangenehm ist, darf es ruhig alles „rund ums Klo“ wissen. Kinder wollen gerne auf die Toilette gehen und nicht das Töpfchen benutzen. Das tun die Großen schließlich auch nicht. Gibt man diesem Wunsch nach, kann man mit Hilfe einer Sitzverkleidung dem Kind die Angst vor der großen Toilettenöffnung nehmen.

"Unfälle" passieren

Unfälle passieren eben und man darf sie niemals übel nehmen! Sollte das Kind beim intensiven Spielen nicht merken, dass es raus muss, sehen es aber die Eltern, dann kann man gerne kurz und schnell das Spiel unterbrechen und zur Toilette laufen. So lernen Kinder, dass die Gesetze des Körpers allgemein gelten, ganz egal wie toll das Spiel gerade war. Bei Unfällen helfen Windeln , die man an- und ausziehen kann, als wären sie eine Unterhose (pants-up). Sie sind sehr hilfreich, wenn man nicht schnell genug oder beim Spielen zu sehr abgelenkt war.

Dem Kind das richtige anziehen beibringen

Kleidung, die vom Kind selbstständig und schnell ausgezogen werden kann, ist natürlich auch eine Erleichterung. Man sollte dem Kind aber auch das richtige Anziehen beibringen, da es sich mit der Hose anfangs sicher schwer tun wird. Es wird vermutlich eine ganze Weile dauern, bis ein Kind nachts wirklich dauerhaft trocken bleibt. Auch hier hilft drängen oder gar beschimpfen überhaupt nichts, Geduld ist daher der beste Weg.

(mmh)

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