Ernährungsmythos Milch: Wie gesund ist Kuhmilch tatsächlich?

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Ist Kuhmilch wirklich gesund?
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Ist Kuhmilch wirklich gesund?

Früher oder später stellt sich fast jede Mutter die Frage, ob Kuhmilch für die Ernährung des Kindes optimal ist und ob Jugendliche überhaupt Milch konsumieren sollen.

Die Aussagen sind wohl bei keinem anderen Nahrungsmittel so gegensätzlich wie bei Milch. Und tatsächlich kann die Frage auch nicht allgemein beantwortet werden, denn nicht jeder verträgt Milch gleich gut.

Tatsache ist, dass Milch eines der nährstoffreichsten Lebensmittel ist. Und somit ist Milch in jeder wissenschaftlichen Ernährungsempfehlung enthalten. Denn der Verzehr von Milch und Milchprodukten liefert einen wichtigen Beitrag zur gesunden Ernährung.

Wie wichtig ist Milch in der Ernährung?

Milch spielt aufgrund des hohen Nährstoffgehalts eine ganz besondere Bedeutung in der Ernährung von Kindern. Milch ist reich an Kalzium, Eiweiß, fettlöslichen und wasserlöslichen Vitaminen und hochwertigen Fetten. Kalzium spielt eine wichtige Rolle in der Bildung und dem Erhalt gesunder Knochen. Da im deutschsprachigen Raum die Versorgung mit Kalzium vor allem bei Kindern oft unzureichend ist, sollte Milch einen Platz in der gesunden Kinderernährung haben. Vor allem für vegetarisch ernährte Kinder ist Milch von besonderer Bedeutung, da sie reich an Vitamin B12 ist.

Milch für Erwachsene

Auch bei Erwachsenen sollten Milch und ungesüßte Milchprodukte täglich am Speiseplan stehen. Nicht nur die Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen und Eiweiß sind durch Milch gewährleistet. Auch die langsame Verdaulichkeit von Milchprodukten machen sie zu einem idealen, nährstoffreichen Snack für zwischendurch. Besonders zu empfehlen ist eine Portion Milch oder ein Milchprodukt am Morgen und am Abend. Durch die Portion Milch am Abend werden die natürlich stattfindenden Knochenabbauprozesse in der Nacht verringert. Zudem kann bis zum Alter von 30 Jahren die Knochengesundheit durch eine ausreichende Zufuhr an Kalzium verbessert werden.

Warum vertragen Asiaten keine Milch?

In Südostasien und China leiden ca. 90% der Bevölkerung an einer Lactoseintoleranz, das heißt an einer Milchunverträglichkeit. Im Gegensatz dazu sind nach Expertenschätzungen nur etwa 15% der Bevölkerung im deutschsprachigen Raum von einer Lactoseintoleranz betroffen. Bei vielen ist die Unverträglichkeit nur schwach ausgeprägt. Wissenschaftler stellten fest, dass bei Europäern meist das Enzym Lactase (verantwortlich für den Milchabbau im Körper) über das Stillalter hinaus aktiv bleibt, ganz im Gegensatz zu Asiaten und Afrikanern. Vor Jahrtausenden kam es aufgrund der Nahrungssituation in Europa zu einer Genmutation, die in Afrika und Asien nicht notwendig war. Das dort vorherrschende Klima stellte auch so ausreichend kalziumreiche Lebensmittel zur Verfügung.

Das Thema Milch spielt für uns Mütter eine wichtige Rolle, deshalb haben wir dem Thema ein ganzes eXtra bei Mamiweb gewidmet (siehe hier: Ernährung fürs Baby: Milch), ferner lies dazu weitere interessante Beiträge:

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Hast Du Dir schon immer überlegt, welche Aussagen und Behauptungen in Sachen Ernährung tatsächlich stimmen? Alle scheinen eine konkrete Meinung, aber keine Ahnung zu haben... Was soll man ..
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