Wichtige Formalitäten nach der Geburt

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Rechtzeitig an das Finanzielle denken
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Rechtzeitig an das Finanzielle denken

Elternzeit: Du und der Vater müssen die Elternzeit, wenn sie sich unmittelbar an die Geburt des Kindes oder die Mutterschutzfrist anschließen soll, spätestens 7 Wochen vor Beginn beim Arbeitgeber beantragen. Eine kürzere Frist ist in begründeten Ausnahmefällen (z. B. zu Beginn einer Adoption, oder bei Frühgeburten für die Elternzeit des Vaters) möglich. Du und dein Partner können eine Verringerung der Arbeitszeit beantragen. Ihr müsst das allerdings eurem Arbeitgeber spätestens sieben Wochen vor der geplanten Aufnahme der Teilzeittätigkeit schriftlich mitteilen.

Elterngeld: Du musst das Elterngeld schriftlich und innerhalb der ersten 6 Monate bei der für euch zuständigen Elterngeldstelle beantragen. Für den Antrag brauchst du die Geburtsurkunde des Kindes und den Nachweis für dein/euer Einkommen vor der Geburt des Kindes. Außerdem noch eine Bestätigung der beabsichtigten Arbeitszeit während des Elterngeldbezugs, eine Bescheinigung der Krankenkasse für das Mutterschaftsgeld (mehr Infos dazu siehe Linkbox) sowie eine Bescheinigung über den Arbeitgeberzuschuss zum Mutterschaftsgeld. Auch eine “Eigenerklärung” der beabsichtigten Arbeitszeit sollte nicht fehlen.

Das Elterngeld ist dazu da, den Einkommenswegfall nach der Geburt des Kindes auszugleichen. Es beträgt zwischen 65 und 67 Prozent des durchschnittlich verfügbaren laufenden Erwerbseinkommens (Steuern, Sozialabgaben und Werbungskosten vor der Geburt werden davon allerdings abgezogen), höchstens jedoch 1.800 Euro und mindestens 300 Euro. Elternteile, die keiner Arbeit nachgehen, erhalten den Mindestbetrag zusätzlich zum bisherigen Familieneinkommen.

Das Geld wird höchstens vierzehn Monate lang an die Eltern gezahlt. Beide haben die Möglichkeit, den Zeitraum untereinander aufzuteilen. Ein Elternteil kann dabei maximal zwölf Monate in Anspruch nehmen. Es gibt zwei weitere Monate, wenn in diesem Zeitraum das gewerbliche Einkommen eines Partners weg fällt und er/sie das Kind mit betreut. Alleinerziehende, die Elterngeld bekommen, weil sie nicht arbeiten gehen, können die gesammten 14 Monate Elterngeld in Anspruch nehmen.

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Unter den folgenden Links findest du weitere, nützliche Infos über die Elternzeit, den Mutterschutz und über das Mutterschafts- und Elterngeld:

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