Die meisten Babys lieben es gemeinsam mit anderen Kindern ihre ersten Schwimmerfahrungen zu machen. Darum bieten Hebammen, Krankengymnasten und Schwimmschulen Babykurse für Babyschwimmen an, an denen ihr mit Euren Kleinen teilnehmen könnt. So ein Kurs sollte aber höchstens eine halbe Stunde dauern, da Babys sehr schnell auskühlen.
Warum
Babyschwimmen?
Ziele
solcher Kurse sind vor allem gemeinsam das Wasser zu erleben und zu genießen,
den Bewegungsapparat des Babys zu fördern und seine koordinativen Fähigkeiten
zu verbessern. Zudem soll auf diese Weise die Wahrnehmungsfähigkeit und die
Bewegungsfreude des Babys gestärkt werden. All das sind Dinge, die es dem
Baby später erleichtern werden mit Spaß richtig schwimmen zu lernen.
Die Grob-
und Feinziele des Babyschwimmens
Babyschwimmen
fördert das Baby allgemein, es gibt jedoch unterschiedlich Ziele beim Kurs.
Die
Grobziele beim Babyschwimmen sind:
- die körperliche Entwicklung
- die motorische Entwicklung
- die geistige Entwicklung
- die seelische Entwicklung
- die soziale Entwicklung
Es sind aber
auch die Feinheiten, welche dem Baby zu Gute kommen:
- vertraut werden mit dem Element
Wasser, welches es schon knapp 10 Monate lang kennen gelernt hat
- Verbesserung der kindlichen
Fein- und Grobmotorik
- Unterstützung des
Bewegungstriebes und der Bewegungsfreude der Babys
- erlernen erster koordinierten
Bewegungen
- Intensivierung des Atmung
- Stärkung der Abwehrstoffe
- Kräftigung der Muskulatur
- Schulung des Gleichgewichtes
- Erhöhung der
Widerstandsfähigkeit gegen Infektionen
- Stabilisierung des
Wärmehaushaltes
- Positive Beeinflussung der
Schlaf-Wach-Phasen
- Verstärkung der
Eltern-Kind-Beziehung
- Sicher werden im Umgang mit
Kind im Wasser
- Förderung der
Kind-Kind-Kontakte
- Austausch der Eltern
untereinander
- Angstabbau vor dem Wasser
- Anregung des
Herzkreislauf-Systems
- Vorbereitung zur Selbstrettung
und selbständigen Wasserbewältigung
Ideal ist
natürlich auch, wenn die Mutter mit dem Baby schwimmen lernt – aber es kann
natürlich auch mit einer anderen, ihm sehr vertrauten Bezugsperson ein
Babyschwimmen besuchen, wie zum Beispiel mit Papa.
Wichtig ist,
dass die Person, die das Kind betreut, selbst ein positives Verhältnis zum
Wasser hat und sich gut darin bewegen kann. Kinder spüren ganz genau, ob
die Person von der sie gehalten werden, unsicher ist– und genau das könnte sich
auf das Baby übertragen und Angst vor dem Wasser bewirken.