Bunte Bilder schauen Babys gerne an
Grundsätzlich sollte man bei der Wandgestaltung des Babyzimmers darauf achten, dass vor allem Farben verwendet werden, die getestet und für unbedenklich anerkannt wurden. Dies ist bei den meisten konventionellen Wandfarben der Fall und wird auf den Verpackungen, durch entsprechendes Öko-Prüfsiegel, angezeigt.
Lediglich abwaschbare Farben, wie beispielsweise Latexfarben, sind ungeeignet. Durch ihre Zusammensetzung enthalten sie Schadstoffe, zusätzlich dichten sie die Wände regelrecht ab, was die klimatische Zirkulation erschwert, möglicherweise sogar stark beeinträchtigt.
Grundlage für die Wandgestaltung mit Farbe ist die Raufasertapete. Dabei ist auf eine gewisse Qualität zu achten, die sich vor allem beim Tapezieren bemerkbar macht. Sehr günstige Raufaser ist häufig sehr dünn. Zwar benötigt sie nicht so viel Kleister, um optimal zu halten, dafür reißt sie aber auch schneller ein.
Außer Raufaser eignet sich auch eine Kreativtapete. Diese besitzt eine Oberflächenstruktur, die, je nachdem, eine Art Waffelmuster oder Rauputzoptik hat, womit man nach dem Streichen besonders schöne Effekte erzielt.
Die Farbwahl ist Geschmackssache, nur sollte man bedenken, dass dunklere Farbtöne ein Zimmer kleiner wirken lassen und zu grelle Farben oder zu viele starke Kontraste regelrechte Reizüberflutungen schaffen können. Dies gilt nicht automatisch für Bilderwände.
Bei einfarbigen Wänden eignen sich Pastelltöne, die eine gewisse Wärme ausstrahlen. Dabei wirken cremeweiß und blassgelb sehr freundlich und vor allem neutral. Entscheidet man sich für zwei Farben, die durch eine Bordüre getrennt sind, sollte man auf eine gewisse Harmonie der Wandfarbe mit der Bordüre achten, d.h. zumindest an kleinen Stellen sollte sich die Wandfarbe im Muster der Bordüre wieder finden.
Wer eine Wand, vielleicht auch alle Wände, in ein Themengebiet verwandeln will, wie beispielsweise eine Unterwasserlandschaft oder einen Elfenwald, sollte sich sehr viel Zeit und Ruhe dazu nehmen. Zuerst werden die Wände in den Hintergrundfarben gestrichen. Die Motive zeichnet man direkt auf die Wand und malt sie dann aus. Hilfreich ist dabei ein Overhead-Projektor, den man möglicherweise im Bürobedarf oder von Schulen leihen kann. Das Motiv wird hierbei im Umriss auf Folie gezeichnet und mit Hilfe des Projektors an die Wand projiziert, wo man es dann nachzeichnen kann.
Dieses Verfahren ist vor allem sehr hilfreich, um einheitliche Relationen der Figuren bei den Körperverhältnissen zu schaffen. Auch hier sollte man jedoch darauf achten nicht zu viele Figuren auf die Wand zu malen, um das Ergebnis nicht zu lebhaft erscheinen zu lassen.
Wer keine so große künstlerische Begabung hat, hat auch die Möglichkeit Bordüren und andere Wandmotive als Wandaufkleber (sog. Wandtattoos) zu kaufen. Hier kann man auch nach Themengebiet wählen vom Prinzessinenzimmer über Dschungeltiere bis zum Blümchenparadies.
Wichtig finde ich......die Farbreize sollten nicht zu stark sein. Ich sehe Babyzimmer mit mehreren Wandfarben und Motiven, einem gemusterten Kinderteppich, Bunten Gardinen , Mobiles in der Wiege, deren Himmel wieder anders gemustert ist.
Bitte bedenkt, ein kleines Kind soll dort schlafen und zur Ruhe kommen. Für ein Baby sollte es warm und gemütlich sein aber reizarm.
Bunt wird ein Kinderzimmer von ganz allein mit dem älter werden des Kindes.
von Heviane am 04.07.2012 07:52
wer sich keinen Projektor ausleien kann und auch das nötige Kleingeld für Wandaufkleber hat und auch das freihändige Zeichentalent nicht besitzt, der kann es machen wie die Maler: 1. Motiv aussuchen und im Shop größerkopieren 2. ein quasratisches Raster mit Bleistift auf das Motiv zeichnen 3. ein quadratisches Raster im Verhältnis z.B. 1:10 auf die Wand zeichnen, die Anzahl der Kästchen MUSS mit dem Raster auf dem Motiv übereinstimmen 4. nun mit Bleistift Kästchen für Kästchen übertragen, so stimmen die Proportionen zu den einzelnen Motiven 5. mit Farbe seiner wahl ausmalen 6. wer mag kann Konturen nachzeichnen oder das Motiv so lassen
von Solo-Mami am 17.05.2011 21:03