PS: Und ich merke, dass unsere Konflikte ganz allgemein eine positive Wirkung auf seine \"Antenne\" haben, auf seine Empathie. Ich finde diese Konflikte daher auch wichtig, und ein zeitweiliges verlieren der Geduld der Eltern ist mein er Meinung nach wichtig, um auch die Eltern-Kind-Konflikte zu trainieren, um eine gute \"Streit-kultur\" zu entwickeln. Alles mit Maß und Ziel, klar. Aber zu wenig Konflikt ist und ewig duldsame entspannte Eltern sind, denke ich, auch nicht gut.
Also ich bin keine Übermutti, und mein Kind bekommt mit, wenn ich genervt bin- wenn man schon den 3. Bus versäumt, weil er sich nicht anziehen lassen will, sich mit Wasser übergießt, etc... verlier ich schon mal die Beherrschung. Klar, es wird nicht geschlagen, aber ich werde laut, meine Handhabung verliert an Zärtlichkeit, und alles wird hektisch und, naja, "lieb" bin ich dann nicht mehr. Im Bus hab ich mich dann bei meinem Kleinen entschuldigt und gemeint "Es tut mir so leid, ich war so genervt." Und mein Kleiner grinst mich breit an und sagt "Ja, schon, aber jetzt ist Mama wieder gesund." Er hat inzwischen eine gute Antenne, wann er gut trotzen kann, und wann er eher spuren muss - die Worte "eilig, versäumen, genervt" sind ihm sehr vertraut. Ich versuche keinen Stress aufkommen zu lassen, lass ihm alle Freiheiten beim selber anziehen, bei seinem Tempo dabei, der Auswahl der Kleidungsstücke.... aber manchmal geht das nicht.
Mein Sohn wird im Juli 2 Jahre alt und es ist momentan sehr anstrengend mit ihm. Er zickt sehr schnell rum, wenn er etwas nicht alleine machen darf oder es nicht nach seiner \"Mütze\" geht. Jetzt gerade im Urlaub in einem Restaurant gehabt, mir war das echt unangenehm, weil er dann auch sehr laut schreien kann... Da hilft oft auch kein liebes Zureden oder ähnliches mehr. Ich mache ihm dann kurz und leise klar, dass das nicht in Ordnung ist und lenke ihn dann ab. Mal dauert es kurz, mal stehe ich auch mit ihm auf und laufe kurz ein paar Schritte mit ihm. Aber insgesamt empfinde ich es momentan schon als anstrengend. Aber dafür sind wir ja Mütter, wir sind dann ja letztendlich doch so stark, dass wir es immer wieder schaffen. :-)
Hallo, ich bin Mutter von 3 Kindern( 8, 7 u.2 Jahre). Mein jüngster Zwerg, hatte gerade heute einen Wutanfall bzw. Trotzphase, und das direkt vor dem Einkaufscenter. Oh wie peinlich. Ich reagiere da großartig nicht drauf. Es bringt auch nichts, weil er sich so darauf versteift. Ich versuche es zu ignorieren. Nehm ihn zu mir auf den Arm oder tue ihn in den Kinderwagen, je nach dem, und lass ihn solange rumzicken bis er fertig ist. Bis jetzt hat das ganz gut geklappt.
Früher oder später kommt jedes Kleinkind in die so genannte Trotzphase. In dieser Zeit braucht man besonders viel Geduld und Geschick, um mit dem trotzenden Kind richtig umzugehen. Trotzanfälle, Wutausbrüche und Toben kommen oft aus heiterem Himmel und gehören fast schon zum Alltag. Eltern fühlen sich in der Trotzphase oft überfordert und wissen nicht mehr weiter. In unserem eXtra geben wir Tipps für den Umgang mit dem tobenden Zwerg.
Hier kannst du dich mit anderen Müttern über die Trotzphase austauschen.
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