Sport in der Schwangerschaft

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Sanfte Sportarten mit Babybauch?
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Sanfte Sportarten mit Babybauch?

Noch Anfang des letzten Jahrhunderts wurde werdenden Müttern dringlichst von allen möglichen sportlichen Aktivitäten abgeraten. Heute lauten die Empfehlungen ganz anders: Sportliche Bewegung in der Schwangerschaft ist nicht nur geduldet, sondern sogar erwünscht.

Eine Ausnahme bilden dabei werdende Mütter mit einer Risikoschwangerschaft, bestimmten Schwangerschaftsbeschwerden oder auch Frauen, die bereits vor der Schwangerschaft gesundheitliche Probleme wie beispielsweise Bluthochdruck oder Schilddrüsenprobleme hatten. Bei jeglicher Unsicherheit sollte man sich zunächst an seinen Arzt wenden.

Warum Sport auch in der Schwangerschaft wichtig ist

Wer sich aber ohne gesundheitliches Risiko in der Schwangerschaft sportlich betätigen darf, der kann in vielerlei Hinsicht davon profitieren: Durch die vermehrte Sauerstoffaufnahme wird auch die Gebärmutter besser durchblutet und das Risiko für Schwangerschaftsdiabetes, Thrombosen und Wassereinlagerungen kann verringert werden. Darüber hinaus trägt Sport insgesamt zum körperlichen und seelischen Wohlbefinden bei. Letztendlich sollen trainierte Frauen sogar weniger Geburtsschmerzen haben.

Welche Sportarten sind erlaubt?

Allerdings gilt es beim Sport in der Schwangerschaft, ein paar Dinge zu beachten: Nicht jede Sportart eignet sich für Schwangere.

Empfehlenswert sind vor allem Ausdauersportarten, besonders wenn sie an der frischen Luft stattfinden, die große Muskelgruppen bewegen.

Dazu zählt:

  • Schwimmen
  • Nordic Walking
  • Radfahren
  • Gymnastik
  • Wandern
Ungeeignete Sportarten
Von Sportarten mit erhöhtem Verletzungsrisiko wie,
  • Schlittschuhlaufen
  • Ski fahren
  • Bungee-Jumping
ist dagegen abzuraten. Auch auf Mannschafts- und Kontaktsportarten, die zum einen die Gefahr des Zusammenstoßens mit sich bringen und zum anderen abrupte Bewegungsänderungen erfordern, sollte verzichtet werden. Außerdem sollte auch Tauchen sowie extrem erschöpfende Ausdauersporarten wie Marathon laufen nicht von Schwangeren praktiziert werden. Hier ist das Risiko größer als der Nutzen. Ist die werdende Mutter unsicher, welche Sportart die richtige ist, sollte sie auch an der Stelle einen Arzt fragen.

Richtig sporteln

Des Weiteren sollte man darauf achten, nicht in zu großer Höhe oder bei Hitze zu trainieren und Überanstrengung beim Sport, in jeder Phase der Schwangerschaft, unbedingt zu vermeiden: In der Regel wird eine maximale Pulsfrequenz von 130 Schlägen pro Minute empfohlen. Zur Kontrolle kann der bekannte „Sprechtest“ helfen. Das bedeutet, dass man so trainiert, dass man sich nebenher noch problemlos unterhalten kann.

Wie oft man Sport machen kann und wie lange eine Trainingseinheit jeweils dauern sollte, hängt unter anderem vom aktuellen Befinden und davon ab, wie fit man bereits vor der Schwangerschaft war. Sich zwei bis höchstens vier mal pro Woche regelmäßig sportlich zu bewegen, kann ein Richtwert sein. Auch bei diesen Punkten ist natürlich ein Gespräch mit dem Arzt hilfreich. Grundsätzlich gilt immer: nicht übertreiben und auf den eigenen Körper hören.

Auch sollten wenigstens 24 Stunden Erholungszeit zwischen den einzelnen sportlichen Aktivitäten liegen. Und schließlich darf nicht vergessen werden, den Flüssigkeits- und Nahrungsmittelbedarf der körperlichen Aktivität anzupassen. Mit anderen Worten: Viel Trinken, am besten Wasser! Das ist ganz wichtig für Mutter und Kind, damit beide gesund bleiben.

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