Spiele für das Baby

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Auf Erfahrungen bauen
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Auf Erfahrungen bauen

Die Freude am Spiel und eine große Portion Neugier ist allen Kindern eigen. So machen sie sich mit Neuem und Unbekanntem vertraut und sammeln wertvolle Erfahrungen. Spielen ist mehr als Zeitvertreib.

Spielen ist Lernen. Kinder entwickeln dabei ihre Fähigkeiten weiter und erproben ihr Wissen und Können. Altersgerechtes Spielen fördert das Kind in seiner körperlichen, geistigen und seelischen Entwicklung. Babys sind gleich nach der Geburt neugierig auf alles, was um sie herum passiert. Doch was können die Eltern wann mit ihrem Liebling spielen, um ihn zu unterstützen und das Miteinander zu intensivieren? Antworten haben wir hier.

Greifen, Festhalten, Dinge ertasten

Das Spiel des Kindes ist immer ein Spiegelbild seines aktuellen Entwicklungsstands. Die ersten spielerischen Aktivitäten, die das Baby zeigt, sind Greifen, Festhalten, Dinge mit dem Mund und den Augen erforschen, Dinge ertasten. Das Baby braucht einige Zeit, bis es erkennt, dass es mit seinem Verhalten Dinge bewirken kann. Schüttelt es eine Rassel und hört die Töne ist das ein beeindruckendes Erlebnis, das mit großer Hingabe immer und immer wieder vollzogen wird.

Mit 4 Monaten

Mit 4 Monaten, wenn es sich langsam für seine Umwelt interessiert, erwacht auch das Greifen zum Leben. Die kleinen Händchen umfassen das Spielzeug, das die Mutter ihnen gibt und die kleinen Öhrchen hören gerne Lieder, die die Mutter singt. Das Baby mag Stimme und Melodie. Grimassen schneiden und Zunge heraus strecken macht auch riesigen Spaß. Mit einem Jahr sind Guckguck-Spiele das Größte. Jetzt kann das Kind dieses Spiel auch genießen, da es ungefähr mit 8 Monaten das Stadium der Objektpermanenz erreicht hat. Das heißt, es ist sich der Gegenwart des Gegenüber bewusst, auch wenn es versteckt ist. Gemeinsames Spiel fördert das Kennenlernen und die Vertrautheit. Das Baby und auch die Eltern genießen die körperliche Nähe, die Streicheleinheiten und die Wärme.

Zwischen dem 7. und 10. Monat

Zwischen dem 7 und 10. Monat beginnt das Baby zu krabbeln. Jetzt werden erste Erfahrungen mit aktiver Distanz und Nähe gemacht. Das Kind krabbelt durch die Wohnung und entfernt sich von seiner Bezugsperson. Regelmäßiger Blickkontakt stellt sicher, dass die Bezugsperson in der Nähe ist. Mutig erkundet das Baby die Wohnung, um dann schnell wieder zur Mutter zurückzukehren, sich ein paar Umarmungen abzuholen, um dann erneut auf Erkundungstour zu gehen. Ein Spaß ist es, wenn Mutter und Baby abwechselnd aufeinander zu und voneinander weg krabbeln. Bewegung ist gesund und zudem wichtig für die Motorik des Babys.

Und wenn die Mutter mal kurz keine Zeit hat?

Macht nichts. Das Baby kann sich auch schon selbst beschäftigen. Es spielt gerne mit seinen Händen und Füßen oder brabbelt einfach munter vor sich hin. Sind noch einige spannende Gegenstände in der Nähe, die es erforschen kann, ist es meist zufrieden. Das kann ein Mobile oder ein Schnuller sein. Alles was sich bewegt oder Töne von sich gibt ist spannend. Spielzeug im eigentlichen Sinn braucht das Baby in den ersten Monaten noch nicht. Das wird erst ab dem 3. Monat langsam interessant.

Kuscheltiere, Rasseln, Beißringe, Schmusetücher oder weiche Bälle erfreuen das Babyherz. Aber auch Taschentücher, Kochlöffel oder kleine Boxen mit abgerundeten Ecken eignen sich hervorragend zum Spielen. Es muss nicht zwangsläufig etwas aus dem Spielwarenladen gekauft werden. Schreien außerhalb der Mahlzeiten ist nicht immer ein Anzeichen von Hunger. Langweilen sich Babys, werden sie oft quengelig oder schreien. Am besten probiert es die Mami mit spielen. Hilft das nicht, regen sich beim Baby vielleicht doch Hungergefühle. Wird das Baby aktiv in die Geschehnisse einbezogen, langweilt es sich nicht.

Und: Immer mit dem Baby sprechen, ihm Lieder vorsingen oder Reime aufsagen, um Nähe herzustellen und die Freude an der Sprache zu wecken. Die vielen Erfahrungen die in dieser Zeit gemacht werden, das Kennenlernen von Formen, Farben, Mustern, Gegenständen, Geräuschen sowie die eigene Aktivität und Neugier - das alles erschöpft das Baby. Das Gehirn muss die ganzen Anreize schließlich verarbeiten. Ruhepausen sind daher wichtig. Und das signalisiert das Kind seinen Eltern auch. Entweder schläft es ein, wendet sich von der Aktivität ab, beginnt zu weinen, wird unruhig oder gähnt herzhaft.
Merken die Eltern, dass das Spiel das Kind überfordert oder ihm sogar Angst macht, sollte es abgebrochen werden.

[AKL]

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