Im Handel gibt es zahlreiche Sonnencremes für Babys. Bei der großen Auswahl verliert man leicht den Überblick und ist verunsichert. Welche Sonnencreme ist nun die richtige? Wie hoch sollte der Lichtschutzfaktor sein? Welche Inhaltsstoffe sind für Babys unbedenklich? Ist ein Spray oder eine Lotion besser? Hier findest Du einige nützliche Informationen.
Babys haben eine sehr empfindliche
Haut. Da kann es einmal schnell zu einem Ausschlag oder einer Allergie
kommen. Haut - und Kinderärzte raten davon ab, Sonnencreme bei
Babys, die nicht älter als ein halbes Jahr sind, zu verwenden.
Denn viele Sonnencremes enthalten Inhaltsstoffe, die den kleinen
Körper belasten. Dies haben zahlreiche Tests ergeben. Auch, wenn die Kosmetikindustrie teilweise auf die Test reagiert hat, ist nach wie vor Vorsicht geboten.
Kleidung ist grundsätzlich noch das beste Sonnenschutzmittel. Bestimmte Körperstellen wie
Gesicht und Hände lassen sich jedoch nur schwer mit Kleidung bedecken. Hier kann dann doch nur
eine Sonnencreme den nötigen Schutz bieten. Beim Kauf, sollte
man darauf achten, dass die Sonnencreme keinen chemischen UV-Filter
enthält. Parfüm und Farbstoff sind ebenfalls nicht gut für
Babys Haut. Diese Inhaltsstoffe sind nämlich oft für
Hautreizungen verantwortlich.
Wird Sonnencreme bei Babys verwendet, sollte zunächst an einer Stelle die Verträglichkeit
getestet werden. Außerdem ist bei Babys ein hoher Lichtschutzfaktor besonders wichtig. Dies gilt vor allem bei besonders heller Haut.
Viele nützliche Informationen und
Tipps rund um das Thema Sonnencreme für Babys findet man im Test der Stiftung Warentest vom Juli 2010. Es wurden 20
Sonnencremes und Sonnensprays für Babys und Kinder getestet. Dem
Bericht kann man entnehmen, dass nicht nur teure Cremes einen
guten Schutz bieten. Auch günstige Produkte erzielten gute
Testergebnisse.