Mamielli: "... also meine
Kinder, zumindest die zwei Jungs (3,5 und 2,5) tragen fast nur gebrauchte
Kleidung. Ich hab Gott sei Dank auch in der Verwandtschaft zwei Jungs die um 2
und 4 Jahre älter sind als meine. Bei meiner Großen (11) ist es leider etwas
schwierig, da sie etwas pummelig ist und ich auch neu nur schwer für sie etwas Passendes
bekomme. Und trotzdem werden wir auf diversen Kinderflohmärkten fündig. Da aber
Lena eher burschikos ist trägt sie die Shirts von ihren Cousins auch sehr gerne
und das ist beste Qualität, da die Jungs ja schon fast erwachsen sind und daher
auch eitel..... Wir sind kleine Unternehmer und könnten es uns sehr wohl
leisten neue Kleidung zu kaufen, aber das widerspricht einfach meiner
Einstellung. Ich bin voll und ganz gegen diese Wegwerfgesellschaft und auch
dieser Wettbewerb, wer das schönste Kind hat, ist mir zuwider..."
Pfeiferlspieler: "... Unsere Kinder tragen von
Anfang an gebrauchte Kleidung: von Cousinen und Cousins, vom Basar, aus dem
2nd-Hand-Laden oder über eBay gekauft. Neue Kleidung kaufen wir nur, wenn wir
etwas Bestimmtes suchen, was gebraucht nicht erhältlich ist.
Nachteil von gebrauchter Kleidung:
1. die Lagerhaltung. Da ich alle
Sachen von meiner Schwester übernehme, habe ich für jede Größe mindestens 1
Umzugskarton voll Kleidung. Den Platz dafür muss man erst mal haben.
2. die Kinder zieren sich ab einem
gewissen Alter, gebrauchte Sachen von anderen Kindern anzuziehen. Wirklich
schade.
Wenn wir etwas Bestimmtes suchen,
was weder neu noch gebraucht erhältlich ist, wird es selbst genäht. Deshalb
habe ich mir einen großen Stoffvorrat angelegt und nähe schon jetzt
gelegentlich für Kinder: T-Shirts, einfache Schlupfhosen und Schlafanzüge
gelingen auch schon Anfängern. Jacken und andere aufwändige Kleidungsstücke
sind möglich, wenn man etwas Übung hat. Übrigens sind gebrauchte Markenkinderwagen
stabiler und besser verarbeitet als aktuelle Modelle derselben Hersteller...
die Suche danach lohnt sich: gleichzeitig sind Einsparungen von mehreren
hundert Euro drin! ..."
Solo-Mami: "... Ich liebe Flohmärkte. Ich
liebe diese kleinen Orte, wo ein Stand sich neben den anderen reiht. Wo Muttis
und auch Väter sich dahinter um jeden einzelnen "Kunden" bemühen. Und
noch lieber mag ich das Durchstöbern in den ganzen Klamottenhaufen. Es ist
immer die eine oder andere Überraschung dabei. Wenn die Kinder im Baby- und
Kindergartenalter sind, wachsen sie so rasant, dass man quasi zugucken kann.
Ich finde oft lohnt es sich kaum neue Sachen für viel Geld im Laden zu kaufen.
Dann lieber 2-3 mal im Jahr auf den Flohmarkt gehen. Denn dort findet man alles:
von Shirts über Hosen und Jacken, bis zur kompletten Regenwetter-Ausstattung.
Diese Sachen sind alle nur kurz getragen und in dem Alter auch nicht lange. Ich
hab ja nun auch ne große Tochter (7 1/2 Jahre). Da ist es allerdings fast
aussichtslos gute gebrauchte Kinderkleidung zu bekommen. Entweder ist es dann
doch zu verschlissen oder schlicht und einfach nicht der Geschmack des Kindes.
Jaaaa, die Kinder haben mit der Zeit so ihre eigenen Ansprüche. Klar, ein Kleid
oder Rock ist schon mal drinne vom Flohmarkt, aber das wars dann auch schon
fast. Über Verkaufsplattformen wie z.B. Ebay bekomm ich noch einiges -
ansonsten hole ich für die Große recht viel neu. Hat bei mir den Vorteil, dass
es später die kleine Schwester noch auftragen kann, sofern alles noch ok ist.
Und damit ist es dann auch wieder gebrauchte Kleidung ;O)
Schuhe, Socken und Unterwäsche
allerdings kaufe ich für beide Kinder immer neu. Das hat für mich was mit
Hygiene und Gesundheit zu tun und für das körperliche Wohlbefinden. Keiner von
uns möchte bereits getragene Schlüpfer anziehen ;O) …“
Nane: „… Ich kaufe
eigentlich fast alles gebraucht. Nur Unterwäsche und Socken bekommen meine
beiden neu. Selbst Schuhe kaufe ich gebraucht bei Ebay. Dabei achte ich aber
auf die genaue Beschreibung. Manchmal sind die Schuhe schon zu klein gekauft
worden oder sie wurden schlichtweg im Schuhschrank vergessen. Habe erst zuletzt
fast neue Ricosta Sandalen für 12 € ersteigert. Neu habe ich sie für 54.95 €
gesehen. Das nenne ich mal Schnäppchen. Bei uns sind die Sachen, die wirklich
neu aus dem Laden sind , entweder von Omas geschenkt oder ich konnte absolut
nicht widerstehen. …“
Ricarda: „…Meine Maus ist
leider noch nicht da, morgen ist erst ET! Also ich habe einen Teil Klamotten
für sie neu gekauft, wie z.B. Bodys und viele Sachen habe ich auch von
Bekannten gebraucht bekommen. Wenn die Sachen noch in einem guten Zustand sind,
warum sollte man sie nicht verwenden??? Zudem schont es unsere Umwelt. Und die
erste Zeit wachsen die kleinen Mäuse eh so schnell, das schont sogar das Portemonnaie.
…“
Kirsten: „… Für Fiona hab ich
von Anfang an gebrauchte Kleidung gekauft. Natürlich nicht ausschließlich, aber
das meiste was im Schrank liegt ist Second Hand. Einzig Socken und Unterwäsche,
die kauf ich meist neu. Warum? Einfach weil die Kleidung meist aussieht wie
neu, aber nur ein Bruchteil so viel kostet wie Neuware. Außerdem gehört dann
meine Maus nicht zu den 10 Kindern im Kiga, die alle das gleiche H&M Shirt
aus der aktuellen Kollektion tragen. Fionas Shirts oder auch Hosen usw.
sieht man seltener, weil sie halt manchmal schon ein paar Jährchen alt sind.
Der
wichtigste Aspekt für mich war, als Fiona noch Säugling war, dass gebrauchte
Kleidung meist schon öfter gewaschen ist und somit kaum bis keine Schadstoffe
mehr enthalten sind. …“
Judith: „… Ob gebrauchte
Klamotten cool oder doof sind, ist echt nur eine Frage der Einstellung. Wir gehen regelmäßig mit der ganzen Familie auf Flohmärkten stöbern, wir
schauen in Second-Hand-Läden, im Kindergarten gibt es eine "Weitergabe-Kiste",
aber: auch Mama und Papa tragen durchaus gebrauchte Kleidung, da finde ich auch
wichtig, dass man Vorbild ist. Immerhin ist gebrauchte Kleidung ökologisch und
umweltpolitisch absolut korrekt und man sieht, ob sie das Waschen und Tragen
auch aushält. Aber natürlich lieben auch Kinder das Gefühl, etwas besonders,
auch mal teureres und besseres zu tragen. Deshalb haben wir eine sehr gemischte
Garderobe: Neue Teile, Second-hand, Flohmarkt und weitergegeben, und dann
aufgestockt durch das eine oder andere durchaus richtig gute Kleidungsstück,
zum Beispiel in der Markenboutique oder im Versandhandel gekauft. Solche
Kleidungsstücke schenken wir uns dann auch gerne zu Geburtstagen oder
Weihnachten, nicht, weil wir uns das anders nicht leisten könnten, sondern weil
wir es mögen, dass solche Teile dann wirklich etwas Besonderes sind. Und was
man beim Kauf von Second-hand-Kleidung spart, kann man dann ja genussvoll für
ein wirkliches Wunsch-Kleidungsstück ausgeben.
Nur: Die schon gebraucht gekauften Klamotten, evtl. bei uns noch von zwei
Kindern getragen, wird man nachher nicht mehr unbedingt auf dem Flohmarkt
wieder los (wenn doch, muss echte Qualität sein:-)))), aber die darf man dann
ja guten Gewissens auch bis zum Verschleiß "auftragen". …“
Isamum: „…Ja, Isabella wird
auch regelmäßig mit Klamotten meiner Schwägerin und einer Freundin eingedeckt -
du hast recht, sie sieht super süß in den Sachen aus und der nette Nebeneffekt
ist, wir sparen eine Menge Geld! Wenn man bedenkt, dass die Kids so schnell aus
den Sachen raus wachsen... Einige wenige Teile kaufe ich zwar selbst auch, weil
ich einfach an gewissen Sachen nicht vorbeigehen kan *ggg* …“