Schwangerschaftsstreifen bedeuten eine Veränderung, die in der Schwangerschaft genauso unerwünscht sind wie üppigere Oberweite, vermehrte und verstärkte Haarmenge oder der runde Babybauch. Könnte man es sich aussuchen, würde jede Frau gerne von diesen Erinnerungen an die Schwangerschaft verschont bleiben.
Die Neigung zur Bildung von Schwangerschaftsstreifen ist genetisch bedingt. Eine wirklich wirksame Therapie gibt es bisher nicht. Die Ursache der Streifen ist die Dehnung der Haut, die ihre elastische Fasern schädigt. Dazu kommt noch die Wirkung des Hormons Kortisol, dessen Spiegel während der Schwangerschaft steigt und dadurch die Elastizität der Haut zusätzlich verschlechtert.
Hauptsächlich sind Bauch, Oberschenkel und Brüste betroffen. Die Streifen entstehen zwischen dem vierten und sechsten Schwangerschaftsmonat, wenn die Gebärmutter und das Baby große Wachstumsschübe durchmachen. Oder auch am Ende der Schwangerschaft, wenn der Bauch sich nochmals vergrößert und das Gewebe vermehrt Wasser einlagert. Kurz nach der Entstehung sind die Streifen blau oder blaurötlich. Mit der Zeit heilen sie etwas ab und verwandeln sich in dünne, weniger sichtbare durchsichtige Narben.
Es gibt einige Mittel, mit denen man der Entstehung von Schwangerschaftsstreifen vorbeugen kann. Die einzig wirklich wirksame Methode scheint jedoch die Förderung der Durchblutung der Haut, bzw. des Gewebes zu sein. Dabei hilft z.B. das Zupfen der Haut an den betroffenen Stellen, bei Möglichkeit ein bis zweimal am Tag. Eine Dusche mit abwechselnd kaltem und warmem Wasser sorgt ebenfalls für eine gute Durchblutung, für das Training des Kreislaufs und für mehr Wohlbefinden. Bei einer Massage oder Reiben am Bauch sollte man aber vorsichtig vorgehen, weil dies unter Umständen vorzeitige Wehen auslösen könnte. Darum lieber zupfen statt massieren.
Zahlreiche Hersteller empfehlen zur Behandlung Öle oder Cremes, die den Streifen vorbeugen sollen. Sie sind in jedem Fall gut für die Hautpflege und bieten eine gute Basis zum Zupfen. Laut dem Sonderheft von Öko-Test Magazin „Der große Einkaufsratgeber für Kleinkinder für das Jahr 2007“ sollten Schwangere Produkte benutzen, die keine künstliche Öle und Fette beinhalten. Chemische Öle und Fette verstecken sich laut Öko-Test in der Produktbeschreibung auf der Verpackung unter Namen wie "Mineral Oil", "Paraffin", "Petrolatum", "Ceresin", "Polydecene", "Microcrystalline Wax" oder "Dimethicone".
Auch eine ausgewogene Ernährung, die nicht zu einer übermäßigen Gewichtszuname führt, kann ebenfalls helfen, der Enstehung von Streifen vorzubeugen, da die Haut weniger Spannung hat, wenn weniger Fettgewebe darunter aufgebaut wird.
hab auch gecremt und alles versucht aber mit einem mal waren die streifen da.ich glaub in wirklichkeit kann man nix dagegen tun.tcha wir frauen haben es nicht leicht;)
Hab gecremt wie eine wahnsinnige und bin total zerissen... jetzt nach fast 2 jahren sieht man allerdings nicht mehr so extrem viel..... bin aber irgendwie froh darüber weil es mich immer an diese schöne Zeit erinnert =)