Die üblichen pharmazeutischen Arzneimittelprodukte sind oft mit unangenehmen Nebenwirkungen verbunden, die gerade den anfälligen kindlichen Organismus zusätzlich schwächen können. Daher wünschen sich viele Eltern, ihrem Kind im Krankheitsfall auf sanftere Weise helfen zu können. Eine beliebte Möglichkeit, kleinere Erkrankungen schonend zu behandeln, ist die Mineralstofftherapie nach Dr. Schüßler. Die Lehre von den Schüßler-Salzen beruht auf der Idee, dem Körper fehlende Mineralstoffe zurückzugeben und so seine Selbstheilungskräfte zu stimulieren.
Bei den folgenden
typischen Kinderbeschwerden können die angegebenen Schüßler-Salze
Linderung verschaffen:
Bauchschmerzen,
Blähungen: Nr. 3 Ferrum Phosphoricum, Nr. 6 Kalium Sulfuricum,
Nr. 7 Magnesium Phosphoricum, Nr. 9 Natrium Phosphoricum, Nr. 16
Lithium chloratum, Nr. 19 Cuprum arsenicosum, Nr. 20 Kalium aluminium
sulfuricum
Erkältung: Nr. 3
Ferrum Phosphoricum, Nr. 5 Kalium Phosphoricum, Nr. 10 Natrium
Sulfuricum, Nr. 17 Manganum sulfuricum, Nr. 22 Calcium carbonicum,
Nr. 23 Natrium bichromicum
Fieber: Nr. 3
Ferrum Phosphoricum, Nr. 5 Kalium Phosphoricum, Nr. 24 Arsenum
jodatum
Hautverletzungen,
kleinere Wunden, Blutergüsse: Nr. 3 Ferrum Phosphoricum
Magen-Darm-Verstimmung:
Nr. 3 Ferrum phosphoricum, Nr. 5 Kalium Phosphoricum, Nr. 8 Natrium
Chloratum, Nr. 20 Kalium aluminium sulfuricum
Mandelentzündung:
Nr. 3 Ferrum Phosphoricum, Nr. 4 Kalium Chloratum, Nr. 9 Natrium
Phosphoricum, Nr. 12 Calcium Sulfuricum, Nr. 14 Kalium bromatum
Mittelohrentzündung:
Nr. 3 Ferrum Phosphoricum, Nr. 4 Kalium Chloratum, Nr. 12 Calcium
Sulfuricum, Nr. 21 Zincum chloratum, Nr. 24 Arsenum jodatum
Prellungen und
Zerrungen: Nr. 1 Calcium Fluoratum, Nr. 20 Kalium aluminium
sulfuricum
Sonnenbrand: Nr. 3
Ferrrum Phosphoricum
Zahnungsbeschwerden:
Nr. 1 Calcium Fluoratum, Nr. 2 Calcium Phosphoricum, Nr. 3 Ferrum
Phosphoricum, Nr. 7 Magnesium Phosphoricum, Nr. 14 Kalium bromatum
Da sehr kleine Kinder die
Tabletten nicht einfach in den Mund gelegt bekommen dürfen,
muss man bei ihnen bei der Einnahme einige Dinge beachten. So sollte
bei Stillkindern die Mutter die entsprechenden Schüßler-Salze
einnehmen, das Kind erhält die Minerale dann über die Muttermilch.
Bei Flaschenkindern und Kleinkindern empfiehlt sich ein Auflösen der
Tabletten in heißem Wasser oder einem Getränk. Etwas ältere Kinder
können die Tabletten dann oft auch schon im Mund zergehen lassen wie die Erwachsenen. Als Dosis kann man je nach Alter des Kindes ein Viertel bis die Hälfte der Menge eines Erwachsenen verabreichen, also etwa 1 bis 3 Tabletten
pro Tag. Je nach Bedarf und Wirkung kann man eines oder mehrere Salze
auswählen und problemlos kombinieren.
Zusätzlich empfiehlt sich
bei äußerlichen Verletzungen wie Sonnenbrand häufig auch die
Anwendung von Schüßler-Salben.
[BS]