Schnupfen bei Kindern

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Schnupfen bei Kindern
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Schnupfen bei Kindern

Dass Schnupfen nicht gleich Schnupfen ist, dürfte ein offenes Geheimnis sein. Nicht jeder Schnupfen basiert auf einer Erkältungskrankheit, auch Allergien wie zum Beispiel der Heuschnupfen löst die gleichen oder ähnliche Symptome wie den Erkältungsschnupfen aus.

Woher kommt der Schnupfen?

Zwischen Kindern und Erwachsenen besteht natürlich auch beim Schnupfen ein deutlicher Unterschied. Während normal gesunde Erwachsene bis zu dreimal an Schnupfen leiden, werden Kinder bis zu dreizehn Mal im Jahr von Schnupfen auf Erkältungsbasis und Allergien heimgesucht. Kinder haben noch kein so ausgereiftes Immunsystem, deshalb erkälten sich diese viel schneller, als die Großen.

Doch was passiert eigentlich genau beim Schnupfen und warum wird dieser als so unangenehm empfunden?

Gleich, ob der Schnupfen auf einer Erkältung basiert oder allergisch ausgelöst wird, die Symptome sind meist gleich oder ähnlich. Im Vorfeld der Infektion mit Schnupfen-Viren gibt es typische Vorzeichen für einen ausbrechenden Schnupfen. Das reicht von einem Kribbeln in der Nase bis hin zum Frieren oder Schwitzen. Physiologisch, also körperlich, ist kaum ein Unterschied zu merken, ob der Schnupfen allergischer oder krankhafter Art ist. Durch das Anschwellen der Nasenschleimhäute und der vermehrten Sekretbildung bis hin zum Anschwellen der Nasennebenhöhlen, alle diese Symptome sind bei einem Schnupfen möglich. Für Kinder sind diese Auswirkungen des Schnupfens meist besonders unangenehm, weil ihnen das Atmen durch die Nase erschwert wird. Doch nicht jeder Schnupfen ist auch gleich ein grippaler Infekt.

Erkältungsschnupfen

Schnupfen wird durch die sogenannte Tröpfcheninfektion verbreitet. Durch das Niesen werden massive Sekretpartikel in die Luft abgegeben. Durch das Einatmen krankhafter Viren wird der Schnupfen, vor allem bei Kindern, verbreitet.

Kinder, die den Kindergarten oder die Schule besuchen, sind meist viel häufiger von Schnupfen und Erkältungen betroffen. Da Kinder meist unkontrolliert niesen, wird der Schnupfen schneller verbreitet.

Arztbesuch, Symptome und Behandlung

Nicht jeder Schnupfen sollte die Eltern dazu veranlassen, den Hausarzt oder Kinderarzt aufzusuchen. Erst, wenn typische andere Symptome einer Erkältung oder einer Grippe auftauchen wie Fieber, Husten oder Schüttelfrost, sollte der Arzt aufgesucht werden.

Wie bei anderen Bagatellerkrankungen auch, so sollten Eltern gerade bei Kindern mit Medikamenten Vorsicht walten lassen. Wenn Medikamente eingesetzt werden, sollte auf kindgerechte Medikamente oder homöopathische Arzneimittel gesetzt werden. Da Kinder, die kränkeln, auch schnell quengelig werden, insbesondere beim Schnupfen, kann zu mildem Nasenspray oder entsprechende Hausmittel gegriffen werden.

Hochsaison für Schnupfen

Die Haupterkrankungszeit für Erkältungsschnupfen liegen in den kalten und nassen Jahreszeiten. Im Herbst, Winter und dem Frühjahr erkranken die meisten Menschen an Schnupfen. Doch gerade Eltern können schon vor dem Erkältungswetter vorbeugen, indem sie die Abwehrkräfte ihrer Kinder stärken. Der Einsatz von Vitaminen und die Abhärtung der Kinder können nicht jeden Schnupfen bei Kindern verhindern, aber doch die Häufigkeit, in der Kinder jedes Jahr an Schnupfen leiden.

Allergien mit Schnupfensymptomen

Allergien sind seit einigen Jahren auf dem Vormarsch. Betroffen davon sind die Kinder im steigenden Maße. Es gibt eine große Anzahl von allergischen Reaktionen, die Symptome wie den Schnupfen auslösen können. Wenn der Schnupfen auf einer Allergie basiert, dann helfen Erkältungsmedikamente nur bedingt.

Allergieformen

Am häufigsten dürfte wohl der Heuschnupfen sein, der allergisch bedingt ist. Aber auch Allergien wie die Hausstaubmilbenallergie, sowie diverse Lebensmittelallergien, können Symptome, die dem Erkältungsschnupfen ähnlich sind, auslösen.

Heuschnupfen entsteht, wenn die Blütezeit von Bäumen, Gräsern oder Sträuchern ansteht.

Allergietest und Therapie

Wichtig ist eben zu ermitteln, wogegen der Mensch allergisch reagiert. Ein Allergietest, der meist von Allergologen also Hautärzten durchgeführt wird, kann Aufschluss über die Art der Allergie geben.

Im Gegensatz zum Schnupfen der Erkältungskrankheiten sollte beim allergischen Schnupfen auf Immunisierung gesetzt werden. Angezeigt sind Antihistaminika, die die Allergie zurückdrängen können. Allergiemittel können sowohl als Medikamente wie Tabletten, Kapseln, Tropfen oder Injektionen verabreicht werden. Eine regelmäßige Desensibilisierung kann die allergische Reaktion mindern helfen. Wenn Schnupfen als ein Symptom der Allergie auftritt, dann sind die körperlichen Reaktionen zwar dem Erkältungsschnupfen ähnlich, diese klingen nach der Einnahme von Allergiemitteln oder wenn die Blütezeit vorüber gegangen ist, ab.

Für Kinder, vor allem wenn sie noch ganz klein sind, ist es nur schwer verständlich, wenn sie unter Schnupfen leiden, der auf Allergiebasis beruht. Eltern sollten den Kindern erklären, wie der allergische Schnupfen entsteht.

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