Pseudo-Krupp bei Kindern

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Pseudokrupp bei Kindern
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Pseudokrupp bei Kindern

Säuglinge und Kleinkinder im Alter zwischen sechs Monaten und sechs Jahren werden in der Regel oft Krank. Bis zu zehn Infekte können im Jahr auf das Kind zukommen und gelten als normal. Eine dieser Krankheiten ist der Pseudo Krupp.

Der Pseudo Krupp, wie er auch häufig als Infekt Krupp oder einfach nur Krupp bezeichnet wird, ist, ähnlich einer Erkältung, eine Entzündung der oberen Atemwege. Sie wird im Bereich des Kehlkopfes diagnostiziert, unterhalb der Stimmritze. Besonders in den kalten Jahreszeiten, wenn die Immunabwehr des Menschen stark geschwächt ist und Husten- und Schnupfvieren nahezu ungehindert den Körper angreifen können, kommt der Pseudo Krupp sehr häufig vor. Ansteckend ist der Pseudokrupp nicht, da es sich bei dieser Erkrankung um eine Entzündung handelt. Doch geht dem Pseudo-Krupp-Anfall meist eine Vieren bedingte Erkältung oder Fiber voraus, was wiederum ansteckend sein kann.

Symptome

Signifikant für die Krankheit ist, dass sie meist nur nachts oder zur Mitternachtsstunde auftritt. Das Kind gibt ein bellenden und trockenen Husten von sich, es besteht Heiserkeit und bei der Einatmung entsteht ein pfeifender Ton. Bei sehr schlimmen Fällen kann auch Atemnot eine Folge sein. Durch die Atembehinderung kann es weiter zu Herzrasen oder einer Blaufärbung von Lippen und Fingernägel kommen. Falls solche Symptome auftreten, sollte in allen Fällen schnellstmöglich der Notarzt gerufen werden. Zu 85 % der Fälle bei Erkrankung ist ein milder Pseudokrupp vorhanden, während der schwere Pseudokrupp nur zu 1 % oder weniger auftritt.

Ursache

Der Pseudo Krupp ist zu meist eine Folge einer viralen Infektion. Schon ein Schnupfen oder Heiserkeit können bereits als Vorbote betrachtet werden. Durch Faktoren wie Witterungseinflüsse, Luftverschmutzung oder passives Rauchen wird der Pseudo Krupp begünstigt. Der Grund, warum besonders Kleinkinder im Alter von circa 1 bis 5 Jahren daran erkranken, liegt an der Enge der Luftröhre und des Kehlkopfes. Die Schleimhaut in diesem Bereich entzündet sich aufgrund der viralen Infektion und schwillt an, so dass sich die Atemwege verengen. Da die Atemwege bei Kleinkindern so schon relativ klein sind, wirkt sich solch eine Verengung viel stärker aus als bei Erwachsenen Menschen.

Erste Maßnahmen

Besonders Ruhe ist hier ein entscheidender Faktor, der nicht missachtet werden sollte. Erst wenn sich das Kind beruhigt und entspannt, können sich Verkrampfungen auflockern. Aber auch die Eltern sollten keine Panik zeigen und Ruhe bewahren. Dem Kind sollte demnach eine ruhige Umgebung vermittelt werden, wodurch es sich dann leichter beruhigen kann und der Sauerstoffverbrauch gering gehalten wird, was die Atemnot beim Kind relativ verringert.

Behandlung

Da die genaue Einschätzung des Zustandes beim Kind sehr ungewiss ist, sollte immer ein Arztbesuch vollzogen werden. Dieser kann eine genaue Diagnose des momentanen Zustandes des Kindes durchführen und eine entsprechende Einweisung erstellen.

Eine Methode die heute sehr umstritten ist, basiert darauf das erkrankte Kind feuchte und warme Luft einatmen zu lassen. Diese Methode wird nicht empfohlen, da sie entweder keine Wirkung aufweist oder sich der Zustand sogar verschlechtern kann.

Eine einmalige Gabe von Glucocorticoiden kann zu Verbesserung der Symptome führen. Es dauert meist 30 bis 60 Minuten bis der Wirkstoff in Kraft tritt und wirkt daraufhin über mehrere Stunden. Zudem gibt es noch die Möglichkeit Kortison mittels Kortison-Zäpfchen in den Körper zu führen. Der körpereigene Stoff Kortison kann entzündungshemmend wirken und zur Milderung von Anschwellungen verhelfen. Die Kortison-Wirkung tritt nach ungefähr 10 bis 30 Minuten ein.

Jedoch ist die Benutzung von Medikamenten erst dann empfohlen, wenn die Symptome des Pseudo Krupps sehr schwer und die Anfälle immer häufiger sind. Aus diesem Grund sollte der Rat eines Arztes immer so früh wie möglich aufgesucht werden, da dieser im entsprechenden Fall auch gleich notwendig dosierte Medikamente verschreiben kann.

Vorbeugung

Um die Möglichkeit zu verringern, dass der Pseudo Krupp auftritt, wird empfohlen das Zimmer vor dem Zubettgehen stark zu lüften und stets ein feuchtes Raumklima, mittels feuchter Tücher oder einem Schälchen Wasser auf dem Heizkörper, im Kinderzimmer zu halten. Eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung sowie viel Bewegung im Freien stärkt die Abwehrkräfte. Es ist ebenfalls Ratsam, dem Kind viel Wasser zu trinken zu geben. Das Kind sollte sich möglichst nicht in Räumen aufhalten wo viel geraucht wird, da der Rauch in Verbindung eines viralen Infekts im Rachenbereich stark reizen kann und somit eine Entzündung verursacht.

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