Pro und contra: Fasten mit Suppen und Säften

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Säfte liefern wichtige Vitamine!
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Säfte liefern wichtige Vitamine!

Fasten mit Suppen und Säften ist ein Trend, der sich vor allem bei Frauen mit Gewichtsproblemen durchgesetzt hat. Die Erfolge sind laut den Anbietern viel versprechend. Steht beim Heilfasten die inneren Einkehr und Ruhe im Vordergrund, soll hierbei hingegen rasch das Wunschgewicht erreicht werden. Welche Vor- und Nachteile eine Gewichtsreduktion mit Suppen und Säften hat, kannst Du hier nachlesen.

Fasten - Saft oder Suppe

Saftfasten

Saftfasten ist eine sehr beliebte Fastenart, bei der ausschließlich Kalorien, Vitamine und Mineralstoffe durch Trinken zugeführt werden. Üblicherweise wird täglich 1,5 Liter frisch gepresster, hochwertiger Obst-, Gemüse- oder Grassaft getrunken. Es ist somit kein Verzicht auf Nahrung, aber ein Verzicht auf feste Nahrung. Eine Saftkur sollte ohne fachkundige Betreuung nur von gesunden Menschen durchgeführt werden und nie länger als eine Woche dauern. Im Gegensatz zu herkömmlichen Fastenkuren (z.B. Buchinger Fasten) dient das modern geworden Saftfasten vor allem der Gewichtsreduktion. Langfristig gesehen, bringt Fasten zum Abnehmen ohne ärztliche Betreuung mehr Nach- als Vorteile mit sich.
  • Pro: Der Stoffwechsel ist mit Nährstoffen versorgt und die gesundheitlich bedenklichen Nebenwirkungen einer totalen Fastenzeit halten sich in Grenzen. Die Säfte sind basisch und verhindern so eine fastenbedingte Übersäuerung des Körpers.
  • Contra: Die Zufuhr an Eiweiß ist zu gering. Damit der Körper mit Eiweiß versorgt werden kann, wird Muskelmasse abgebaut. Ein Gewichtsverlust während der Fastenkur ist neben dem Abbau an Fettgewebe auch auf das abgebaute Eiweiß und die vermehrte Wasserausscheidung zurückzuführen. Das während der Kur abgebaute Körperfett wird meist danach rasch wieder zugelegt, die Muskeln aber nicht wieder aufgebaut. Saftfasten kann vor allem bei Übergewichtigen den Jojo-Effekt auslösen. Eine Gewichtsreduktion durch Saftfasten ist nur nachhaltig, wenn nach der Kur ein langsamer Kostaufbau hin zu einer gesunden Ernährung erfolgt.

Suppenfasten

Fasten mit ausschließlicher Aufnahme von Suppen, auch Suppendiät genannt, dient in erster Linie der Gewichtsreduktion. Der Schwerpunkt liegt nicht im ganzheitlichen Entlasten des Körpers und einer möglichen Umstellung auf gesunde Lebensweise, sondern lediglich bei der Gewichtsabnahme.
  • Pro: Das Gemüse versorgt den Körper mit wichtigen Vitaminen, Mineralstoffen und Kalorien. So bleiben die Nebenwirkungen von totalem Fasten aus. Zudem wirken die Suppen basisch und verhindern eine Übersäuerung.
  • Contra: Durch die geringe Energiezufuhr wird während dem Suppenfasten der Grundumsatz gesenkt. Bei einem raschen Umstieg auf die übliche Ernährung kann es zu einer neuerlichen Gewichtszunahme und zum Jojo-Effekt kommen. Suppenfasten sollte deshalb immer einhergehen mit einer Ernährungsumstellung hin zu einer vollwertigen Ernährung. Der Eiweißanteil in den Suppen ist relativ gering und es kann zu einem Abbau an körpereigener Muskelmasse kommen. Die Suppen sollten möglichst häufig Vollkorngetreide halten.

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Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt das Fasten nicht als alleinige Methode, um abzunehmen (insbesondere nicht, ohne ärztliche Betreuung). Dennoch kann sie der Beginn einer Ernährungsumstellung sein. Hier kannst Du genaueres dazu nachlesen:

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