PMS - Prämenstruelles Syndrom

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PMS - die Tage vor den Tagen!
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PMS - die Tage vor den Tagen!

Kennst Du das? Kurz vor Deiner Periode wirst Du zur Furie? Du bist gereizt, müde oder einfach nur unglaublich traurig?

Du fühlst Dich aufgedunsen, Heißhungerattacken auf Süßes bestimmen Dein Denken und Dein Partner hat Angst vor Dir? Hier heißt die Diagnose eindeutig Prämenstruelles Syndrom (PMS). Aber tröste Dich, Du bist damit nicht allein. Der Großteil der Frauen im gebärfähigen Alter hat mit PMS und den damit verbundenen Beschwerden zu kämpfen.

Wurden Frauen mit PMS früher noch milde lächelnd als zickig oder "ein bisschen schwierig" abgestempelt, ist PMS heute ein anerkanntes Krankheitsbild, besonders wenn es den Alltag oder die Partnerschaft der Betroffenen dominiert und gefährdet.

Was versteht man unter PMS?

Als PMS (Prämenstruelles Syndrom) bezeichnet man Beschwerden, die bei Frauen in der zweiten Hälfte des Menstruationszyklus (der Lutealphase) auftreten und vermutlich durch hormonelle Störungen – man vermutet durch einen Überschuss an Östrogen und einen Mangel an Progesteron oder einen erhöhten Prolaktinspiegel – ausgelöst werden. Auch gynäkologische Erkrankungen, psychische Faktoren wie Stress, Depressionen, Schlafstörungen oder die Ernährung stehen im Verdacht, PMS auszulösen oder zu begünstigen.

150 mögliche Symptome

Insgesamt umfasst das PMS einen Umfang von über 150 möglichen Symptomen, die in unterschiedlicher Häufung und Ausprägung auftreten können und psychisch oder physisch bedingt sein können. Dies heißt aber natürlich nicht, dass man zwangsläufig von allen möglichen Beschwerden heimgesucht wird. PMS verläuft bei jeder Frau ein bisschen anders. Zu den häufigsten Symptomen, unter denen Frauen kurz vor der Menstruation leiden, gehören aber Stimmungsschwankungen und Gereiztheit, Traurigkeit, Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Spannungsgefühle und Empfindlichkeit der Brüste, Kopfschmerzen, Wassereinlagerungen, Heißhunger und Müdigkeit.

Nach der Periode verschwinden die Beschwerden

Kurz nach Einsetzen der Periode ist der Spuk dann meistens wieder vorbei und die Beschwerden verschwinden bis zum nächsten Monat. Ist dies der Fall, ist es besonders hart, wenn das PMS – je nach Schwere der Symptome – das Leben der Betroffenen so stark beeinflusst, dass es zu wiederkehrenden Konflikten in der Familie, Partnerschaft oder im Beruf führt. Der Fachbegriff hierfür lautet Prämenstruelle Dysphorische Störung (PMDS) und beschreibt die schlimmste Form des PMS. Etwa fünf Prozent der Frauen leiden darunter. Je nach Ausprägungsgrad kommen bei dieser Form des PMS ganz unterschiedliche Medikamente und Behandlungsmethoden zum Einsatz, angefangen mit Psychopharmaka oder harntreibenden Medikamenten über Schmerzmittel und Mönchspfeffer zu psychologischer Betreuung. Je nachdem welchen Therapieansatz der behandelnde Arzt wählt.

Kann ich PMS verhindern?

Da ein Zuviel an Alkohol, Koffein, Nikotin und Zucker verbunden mit schlechter körperlicher Fitness im Verdacht steht, PMS zu begünstigen, heißt hier der Tipp: Sportschuhe schnüren und auf sich Acht geben! Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Salat und Reis hilft, überschüssiges Wasser aus dem Körper zu spülen. Da Salz den umgekehrten Effekt hat, solltest Du damit sparsam umgehen. Vitamin-B6-Präparate sind gut für die Nerven und Mönchspfeffer hilft bei Beschwerden wie Gereiztheit, Nervosität, Spannungsgefühl in den Brüsten und Wassereinlagerungen. Aktivitäten wie autogenes Training, Yoga, Akupunktur oder Pilates knüpfen wiederum an den psychischen Symptomen des PMS an. Wer auf Homöopathie setzt, dem können Calcium carbonicum bei Wassereinlagerungen und Natrium muriaticum bei Gereiztheit helfen.

[AKH]

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