Ich will hier nicht raus!
Die meisten Kinder planschen gerne in der Badewanne und wenn es nach ihnen ginge, würden sie stundenlang in der entspannenden Nässe verweilen. Wenn man darauf achtet, dass das Wasser warm bleibt und der kleine Körper nicht zu schnell auskühlen kann, dann gibt es grundsätzlich auch nichts dagegen einzuwenden.
Allerdings sollten wir den Stöpsel ziehen, sobald dem Kind kalt wird. Wenn es zittert, der Mund bläulich wird oder Gänsehaut erscheint, sollten wir dem Baden ein Ende machen, sonst kann das Vergnügen blitzschnell mit einer Erkältung enden.
Eine andere Auswirkung vom langen Planschen ist, dass die Haut vom Wasser aufgeweicht wird und leichter austrocknet, da die Schutzschichten der Haut im warmen Wasser leichter verloren gehen. Wenn sich das Kind lange im warmen Badewasser aufgehalten hat, dann ist es ratsam, den ganzen Körper mit einer leichten Feuchtigkeitscreme einzucremen, die der Haut die nötige Feuchtigkeit und die schützenden Fettschichten zurückgibt.
Bei Kindern mit Neurodermitis sollte man die Dauer des Badevergnügens ohnehin kurz halten und sich möglichst nur auf eine kurze Dusche oder ein kleines „Eintauchen“ begrenzen.